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Pressemitteilungen Oktober 2015

Trennt eine "Sprachmauer" noch immer Ost und West?

26.10.2015 -

Die Gesellschaft für deutsche Sprache und das Institut für Germanistik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gehen in einer öffentlichen Veranstaltung der Frage nach, ob 25 Jahre nach der Deutschen Einheit die „Mauer in den Köpfen“ noch immer existiert.

So wird im öffentlichen Sprachgebrauch von Politikern und Journalisten zwischen „dem Osten“ und „dem Westen“ unterschieden. Was war und ist eigentlich gemeint, wenn vom „Osten“ die Rede ist, welche Bilder und welche Stereotype verbinden sich damit?

Der Referent, Dr. Kersten Sven Roth, ist Sprachwissenschaftler an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Privatdozent an der Universität Zürich. Er beschäftigt sich vor allem mit der Rolle der Sprache in der Öffentlichkeit, mit sprachlichen Umbrüchen und mit Sprachkritik.

 

WAS: Vortrag zum Thema „ 25 Jahre Deutsche Einheit. Mediale Diskursmauer zwischen Ost und West“, Dr. Kersten Sven Roth (Universität Düsseldorf)
WANN: Donnerstag, 29. Oktober 2015, 19 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Humanwissenschaften, Zschokkestraße 32, Gebäude 40, Raum 231

Der Vortrag mit anschließender Diskussion ist öffentlich. Sprachinteressierte sind herzlich eingeladen!

„Auch 25 Jahre nach der Deutschen Einheit scheint die ‚Mauer in den Köpfen’ noch keineswegs ganz beseitigt. Noch immer wird zwischen ‚dem Osten’ und ‚dem Westen’ im öffentlichen Diskurs unterschieden“, so Dr. Kornelia Pollmann vom Institut für Germanistik der Universität Magdeburg und Vorsitzende des Ortzweiges der Gesellschaft für Deutsche Sprache in Magdeburg.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) ist eine politisch unabhängige Vereinigung zur Pflege und Erforschung der deutschen Sprache. Seit ihrer Gründung im Jahr 1947 sieht sie es als ihre Aufgabe an, das Bewusstsein für die deutsche Sprache zu vertiefen. Dazu tragen auch Vorträge und Diskussionen in über 100 Zweigen weltweit – so auch in Magdeburg – bei. Die GfdS beobachtet die Sprachentwicklung kritisch und will auf der Grundlage wissenschaftlicher Forschungen Empfehlungen für den allgemeinen Sprachgebrauch geben.

Ansprechpartnerin:
Dr. Kornelia Pollmann, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Institut für Germanistik, Tel. 0391 67-56616; E-Mail: kornelia.pollmann@ovgu.de

 

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50 Jahre Mathematikerausbildung

21.10.2015 -

Ein halbes Jahrhundert lang werden am Standort der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Mathematiker ausgebildet. Der Vorlesungsbetrieb begann im Oktober 1965 mit 30 Studierenden. Bereits in der DDR als Standort für so genannte Spezialklassen für hochbegabte Schüler, ist die Fakultät für Mathematik deutschlandweit anerkannt und erfolgreich in Forschung und Lehre.

Mehr als 1.000 Absolventen haben seit 1965 erfolgreich ein mathematisches Studium abgeschlossen. Aber auch zur Ausbildung der Studierenden in vielen anderen Studienrichtungen leisten die hier lehrenden und forschenden Mathematikerinnen und Mathematiker einen wesentlichen Beitrag.

Seit diesem Wintersemester bietet die Fakultät erstmalig erfolgreich den deutschlandweit einzigartigen Bachelorstudiengang Mathematikingenieur an. Derzeit sind rund 250 Studierende in mathematischen Bachelor- und Masterstudiengängen eingeschrieben.

Am 24. Oktober 2015 wird es anlässlich dieses Jubiläums eine Festveranstaltung geben. Wegbegleiter, Wissenschaftler, Absolventen, ehemalige Mitarbeiter und Studierende sind herzlich dazu eingeladen. Etwa 200 der erfolgreichen Absolventen haben ihre Teilnahme an der Festveranstaltung am kommenden Samstag zugesagt.

 

WAS: Festveranstaltung anlässlich 50. Jahre Mathematikstudium an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg,
Festredner: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Martin Grötschel (Berlin) über die „Rollen der Mathematik in der heutigen Zeit“
WANN: 24. Oktober 2015, 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg, Gebäude 16, Hörsaal 5

Der renommierte Mathematiker Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Martin Grötschel wird als Festredner über die „Rollen der Mathematik in der heutigen Zeit“ sprechen. Grötschel ist Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Von 2012 bis 2015 war er Präsident des Konrad-Zuse-Zentrums für Informationstechnik. 2008 erhielt er die Ehrendoktorwürde der der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Außerdem wird Prof. Dr.-Ing. Prof. E. h. Dr. h. c. mult. Michael Schenk vom Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und –automatisierung IFF Magdeburg als ehemaliger Absolvent einen Vortrag zum Thema „Mathematik und Logistik“ halten.

Anlässlich des Jubiläums ist eine Festschrift „50 Jahre Mathematikstudium“ entstanden. Sie ist als e-Paper unter www.math.ovgu.de/50jahremathe/_/50-2015-festschrift-www.pdf zu lesen.

 

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Alexander Pott, Dekan der Fakultät für Mathematik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-18322 , E-Mail: alexander.pott@ovgu.de

 

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Von Verfahrenstechnik bis Schule der Zukunft

19.10.2015 -

Am heutigen Montag, den 19. Oktober 2015, startete die 17. Herbst-Uni der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Über 30 Schülerinnen und Schüler aus Sachsen-Anhalt, Niedersachen, Schleswig-Holstein, Brandenburg und sogar ein Schüler aus London haben sich für dieses studienorientierende Angebot der Hochschule angemeldet und wurden von der Prorektorin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Franziska Scheffler, herzlich auf dem Universitätscampus begrüßt.

Die 11.- und 12.-Klässler haben eine Woche lang Gelegenheit, Studierende, Wissenschaftler, Dozenten und Universitätsmitarbeiter zu treffen, Studieninhalte, akademische Berufsbilder und Karrierechancen kennenzulernen.

Sie werden Experimentalvorlesungen besuchen oder in Forschungslaboren arbeiten, sie werden im Institut für Psychologie Hirnströme im Labor messen, in der Experimentellen Physik die Grundgesetze der Mechanik kennenlernen, im Zentrum für Lehrerbildung Unterrichtsmethoden der Zukunft erleben, in der Verfahrenstechnik sehen, wie präzise dosierte Granulate für die Pharma- oder Lebensmittelindustrie entstehen, im Forschungscampus STIMULATE modernste Medizintechniklabore besichtigen, Roboter konstruieren und programmieren oder in der so genannten Absorberhalle der Universität erfahren, wie die elektromagnetische Verträglichkeit von Produkten getestet wird.

Am Donnerstag findet eine Exkursion in das Unternehmen Dow-Olefine Schkopau statt. Auf der Firmenkontaktmesse der Universität können sie erleben, wie hochqualifizierten Absolventen der Einstieg in das Berufsleben gelingt.

Die Schülerinnen und Schüler werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fakultäten und von Studierenden betreut.

Der Besuch der Herbst-Uni ist für die Teilnehmer kostenfrei, wohnen werden sie in der Jugendherberge Magdeburg.

Weitere Informationen sowie das vollständige Programm unter www.ovgu.de/herbstuni.html

Ansprechpartnerin:
Dr. Petra Kabisch, Dezernat für Studienangelegenheiten der Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67 12283, E-Mail: petra.kabisch@ovgu.de

 

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Unternehmen werben um Absolventen

19.10.2015 -

Die gestiegene Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften im Land Sachsen-Anhalt sorgt auch auf der Firmenkontaktmesse der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg für eine Rekordbeteiligung regionaler und internationaler Unternehmen.

112 Firmen werden sich vom 21. bis zum 22. Oktober 2015 auf dem Campus präsentieren, so viel wie in keinem Jahr zuvor. Unter Ihnen sind Global Player wie Amazon, Avacon, Bertrandt, Bosch, Enercon, Hermes oder Volkswagen. Aber auch regionale Unternehmen wie regiocom, EUROGLAS, SelectLine, SensoTech, Quinsol, Ferchau und FuelCon werben auf dem Unicampus um die hochqualifizierten Absolventen der neun Fakultäten. Jährlich verlassen rund 2500 junge Männer und Frauen nach einem erfolgreichen Studienabschluss die Universität Magdeburg.

Auf zweitätigen Firmenkontaktmesse werden bis zu 4000 Besucher erwartet. Die Absolventen und Studierenden können vor Ort mit den Unternehmen ins Gespräch kommen, ihre Berufseinstiege planen und Karrierechancen ausloten. Es liegen vor Beginn der Veranstaltung bereits rund 1000 Jobangebote von Unternehmen vor.

 

WAS: 13. Firmenkontaktmesse der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 21. Oktober und 22. Oktober 2015, 9.30 bis 16.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität, Universitätsplatz 2, Gebäude 22

Der Besuch der Firmenkontaktmesse ist für Studierende und Absolventen kostenfrei. Der Career Service der Uni Magdeburg bietet darüber hinaus ein JOB-SPEED-DATING, kostenfreie professionelle Persönlichkeitsanalysen High-Quality-Bewerberfotos an.

Interessierte Studierende und Absolventen können sich bereits im Vorfeld auf www.firmenkontaktmesse-magdeburg.de für Veranstaltungen und Gespräche anmelden.

Flankiert wird die 13. Firmenkontaktmesse wieder von einem umfangreichen Vortragsprogramm.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter www.firmenkontaktmesse-magdeburg.de oder unter www.facebook.com/Firmenkontaktmesse

 

Ansprechpartner:
Michael Kauert, Technologie-Transfer-Zentrum (TTZ) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67 58711, E-Mail: michael.kauert@ovgu.de

 

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Universität Magdeburg bringt Lehrkonzepte und Studiengänge nach Syrien

16.10.2015 -

Bald Doppelabschluss für deutsche und syrische Studierende

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und die syrische Wadi International University WIU erweitern die seit ihrem Gründungsjahr 2006 bestehende Zusammenarbeit auf dem Gebiet von Forschung, Lehre und Technologietransfer und intensivieren den Austausch von Dozenten und Studierenden.

Dazu haben der Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.- Ing. Jens Strackeljan, und der Vizepräsidenten für Forschung und Lehre der Wadi-Universität, Prof. Klaus‐Dieter Jany in dieser Woche eine Vereinbarung unterzeichnet.

Die Universität Magdeburg unterstützt die WIU bei der Entwicklung von Lehrkonzepten und Studiengängen, bei der Ausbildung von Dozenten und beim Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems für Forschung und Lehre. Für Studiengänge mit vergleichbaren Studienordnungen werden Doppelabschlüsse, so genannte Double‐Degrees, angestrebt. „Vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise und der aktuellen Situation in Syrien bekommt diese Zusammenarbeit eine neue Qualität und ist wichtiger denn je“, so Prof. Strackeljan. „Die Vereinbarung macht es uns möglich, konkret und flexibel die Ausbildung syrischer Studierender und Dozenten zu fördern, bietet die Möglichkeit, über wissenschaftliche Kooperationen und Austauschprogramme Studierenden, Absolventen und Wissenschaftlern eine Perspektive in ihrem Land zu geben.“  

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Letzte Änderung: 30.03.2016 - Ansprechpartner:

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