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Juni

Uni-Honig versüßt den Sommer

30.06.2017 -

40 Kilogramm Honig wurden auf dem Campus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg frisch geerntet – das entspricht 160 Gläsern mit je 250 Gramm köstlichem Campuskleber. Pünktlich zu den bundesweiten Tagen der Deutschen Imkerei vom 1. bis 2. Juli 2017 und knapp ein Jahr nach der ersten Ernte von zwei Bienenstöcken auf universitärem Terrain ist der neue Honig, der den Qualitätsnormen des Deutschen Imkerbundes entspricht, ab Juli in der Verkaufsstelle der Universitäts-Buchhandlung Coppenrath & Boeser verfügbar.

Optimistisch blickt Universitätsmitarbeiter André Siegling auf die Entwicklung des Standortes: „Die Völker wurden von zwei auf fünf vermehrt und allen Bienen geht es hier sehr gut.“ Neben der Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am SAP UCC an der Universität Magdeburg ist der Hobby-Imker Mitglied im Deutschen Imkerverbund e.V. und somit verantwortlich für die Haltung der Bienenvölker und Produktion des Campusklebers.

Bienenvolk der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (c) Anika KloßBienenvolk der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Foto: Anika Kloß)

Die Bienen fliegen in einem Umkreis von drei Kilometern des Unigeländes von Blüte zu Blüte, um Pollen und Nektar zu sammeln. Pro Kilogramm Honig besuchen die Campusbienen bis zu fünf Millionen Blüten. Sie sammeln dabei ca. drei Kilogramm Nektar, der dann zu einem Kilogramm Honig verarbeitet wird. Pro Sammelflug bringt eine Biene die Honigmenge eines Stecknadelkopfes zum Bienenstock.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Andrea Jozwiak // Bildunterschrift: Campuskleber der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Bild 2 // Quelle: Anika Kloß // Bildunterschrift: Bienenvolk der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

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Musikalische Ensembles der Universität Magdeburg laden zu Sommerkonzerten ein

28.06.2017 -

Das Akademische Orchester der Universität Magdeburg nimmt sein Publikum am 1. Juli 2017 mit auf eine musikalische Zeitreise ins 19. Jahrhundert. Beim diesjährigen Sommerkonzert werden Stücke der romantischen Literatur in der St.-Petrikirche Magdeburg, Neustädter Straße aufgeführt. Im Programm hat das Orchester drei Meisterwerke der populären und prägenden Größen jener Zeit: Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Camille Saint-Saëns. Eingeleitet wird das Konzert durch die Ouvertüre zur Egmont-Schauspielmusik, welche von Beethoven komponiert wurde. Von Franz Schubert kommt die 4. Sinfonie zur Aufführung und von Camille Saint-Saëns wird das 1. Cellokonzert, op.33, a-Moll zu hören sein. Die musikalische Leitung des Orchesters hat Ulrich Weller. 

Der Eintritt beträgt 10 Euro, mit Ermäßigung 5 Euro. Im Vorverkauf sind Tickets am Infopoint der Mensa Unicampus der Universität Magdeburg und der Hochschule Magdeburg-Stendal zu erwerben.

Konzert Akademisches Orchester

 

WAS: Sommerkonzert des akademischen Orchesters der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 1. Juli 2017, 19:30 bis 22:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr
WO: St. Petri-Kirche Magdeburg, Neustädter Straße 4, 39104 Magdeburg

 

 

Die BigBand der Universität Magdeburg lädt zum Ausklang des Sommersemesters am 3. Juli 2017 zu einem Barbecue-Livemusik-Abend ein. Auf dem Campus am Universitätsplatz vor dem Gebäude 16 wird gegrillt. Die Besucher erwartet ein breites Programm aus Jazz, Funk und Swing. Die Leitung der UniBigBand hat Stefan Schultze, Komponist und Dirigent aus Berlin. Der Eintritt ist frei.

Big Band Open Air

 

WAS: BigBand OPEN AIR an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 3. Juli 2017, 18:00 bis 23:00 Uhr, ab 19:00 Live-Musik
WO: Wiese vor Gebäude 16 auf dem Campus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39104 Magdeburg

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Vom Recht, eine eigene Meinung äußern zu dürfen

26.06.2017 -

Die Arbeitsstelle Menschenrechte an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg thematisiert im Sommersemester in einer öffentlichen Vortragsreihe aktuelle Fragen der politischen und philosophischen Menschenrechtstheorie. Im Rahmen dieser Vortragsreihe hält Dr. Daniela Ringkamp am 28. Juni 2017 einen Vortrag zum Thema „Das Recht, eine eigene Meinung vertreten zu dürfen. Zu den Aporien eines grundlegenden Menschenrechts."

Daniela Ringkamp ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Praktische Philosophie der Universität Magdeburg. In ihrem Vortrag beschäftigt sie sich mit den Grenzen der Meinungsfreiheit aus menschenrechtlicher Perspektive und greift dabei auch aktuelle Debatten auf. Interessenten können sich zudem vor und nach dem Vortrag an einem Informationsstand von Amnesty International über konkrete Menschenrechtsarbeit informieren.

 

WAS:

„Das Recht, eine eigene Meinung vertreten zu dürfen. Zu den Aporien eines grundlegenden Menschenrechts.“

Vortrag von Dr. Daniela Ringkamp, Universität Magdeburg

WANN: 28. Juni 2107, 17 bis 19 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Humanwissenschaften, Gebäude 40B, Zschokkestraße 23, Raum 238

 

Die interessierte Öffentlichkeit ist zu den Vorträgen herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Menschenrechte sind Rechte, die jedem Menschen unabhängig von seinem Geschlecht, seinem Alter, seiner Religionszugehörigkeit und ethnischen Herkunft zukommen. Ihnen liegt ein fundamentales Freiheits- und Gleichheitsethos zugrunde, das jeden Einzelnen vor willkürlicher staatlicher Gewalt, Rassismus und religiöser Verfolgung schützt, ein gleiches Recht auf Teilnahme am politischen und kulturellen Leben verbürgt sowie ein Recht auf Lebensunterhalt sichert. Die einzelnen Menschenrechte sind u. a. in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 und weiteren UN-Menschenrechtsabkommen zusammengefasst.

Die Arbeitsstelle Menschenrechte wurde 2006 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg von den Professoren Dr. Georg Lohmann und Dr. Karl-Peter Fritzsche sowie Privatdozent Dr. Arnd Pollmann gegründet und steht am Schnittpunkt zwischen akademischen und öffentlichen Menschenrechtsdiskursen. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter forschen und lehren in unterschiedlichen geistes-, sozial- und politikwissenschaftlichen Bereichen zu Fragen der Begründung, der Umsetzung sowie der politischen und kulturellen Bedeutung von Menschenrechten und damit verbundenen Themengebieten.

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Wie Werbung unsere Wahrnehmung steuert

23.06.2017 -

Die renommierte Sprachwissenschaftlerin Prof. Dr. Nina Janich wird am 29. Juni 2017 über die Rolle von Werbung bei unserer Wahrnehmung sprechen. „Werbung als allgegenwärtiges Medium kommuniziert Leitbilder und Orientierungsmuster, besitzt gesellschaftspolitische Relevanz und beeinflusst somit auch unseren Alltag“, so die Expertin, die an der TU Darmstadt lehrt und forscht.

Am Beispiel von Energie- und Autowerbung zum Thema Klimawandel und von Baumarkt- und Bausparkassenwerbung zum Thema Eigenheim analysiert die Werbelinguistin, wie Stereotype unsere Identität ansprechen und Images prägen. In ihrer sprachwissenschaftlichen Analyse will Nina Janich zeigen, warum die hier kommunizierten Haltungen, Lebensstile und Ideale nicht unproblematisch sind.

Nina Janich ist Professorin für Germanistische Linguistik. Ihre Forschungsgebiete sind Fachkommunikation und Wissenstransfer mit einem Schwerpunkt auf Wissenschaftskommunikation, Werbe- und Wirtschaftskommunikation sowie Sprachkultur und Sprachförderung.

 

WAS: Vortrag von Prof. Dr. Nina Janich, TU Darmstadt, zum Thema „Werbung als Instrument kultureller Steuerung. Eine diskurslinguistische Perspektive.“
WANN: 29. Juni 2017, 19.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Zschokkestraße 32, Gebäude 40, Raum 238

 

Interessierte sind herzlich zu diesem öffentlichen Vortrag der Gesellschaft für deutsche Sprache eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) ist eine politisch unabhängige Vereinigung zur Pflege und Erforschung der deutschen Sprache. Seit ihrer Gründung 1947 sieht sie es als ihre Aufgabe an, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die deutsche Sprache zu vertiefen und ihre Funktion im globalen Rahmen sichtbar zu machen. Sie will Sprachentwicklung kritisch beobachten und auf der Grundlage wissenschaftlicher Forschung Empfehlungen für den allgemeinen Sprachgebrauch zu geben.

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Warum sich unser Gehirn manchmal für die zweite Wahl entscheidet

21.06.2017 -

Unser Gehirn folgt bestimmten Rechenregeln und Bewertungen, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen. Allerdings führen diese teilweise dazu, dass nicht die jeweils objektiv beste Option des Moments ausgewählt wird, sondern diejenige, die in früheren Situationen im Vergleich zu anderen Optionen gut abschnitt. Das haben die Wissenschaftler Dr. Gerhard Jocham, Dr. Tilmann Klein und Prof. Dr. Markus Ullsperger von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig in einer Studie herausgefunden, die soeben im renommierten Journal Nature Communications veröffentlicht wurde.

„Wenn Menschen und Tiere sich zwischen mehreren Möglichkeiten zu entscheiden haben, versuchen sie meist, diejenige zu wählen, die den höchsten Wert hat: zum Beispiel für einen bestimmten Preis das bestmögliche Obst im Supermarkt zu bekommen“, so Gerhard Jocham, Forschungsgruppenleiter im Center for Behavioral Brain Sciences der Universität Magdeburg. Allerdings sei dieser „Wert“ oft nicht direkt bekannt, sondern müsse aus Erfahrungen gelernt werden. „Überraschenderweise treffen Menschen – nicht nur beim Einkaufen - oft Entscheidungen, die objektiv gesehen nicht optimal sind.“

Neuer Kontext, schlechtere Wahl

Die Wissenschaftler konnten jetzt in einer Studie zeigen, dass solche suboptimalen Entscheidungen tatsächlich systematisch dann auftreten, wenn die mögliche Auswahl in einem neuen Zusammenhang getroffen werden muss. „So kann zum Beispiel eine mittelmäßige Obstsorte A einen hohen relativen Wert erlangen, wenn in diesem Supermarkt ansonsten nur minderwertiges Obst verfügbar ist. Im Gegenzug kann in einem anderen Supermarkt für eine sehr hochwertige Obstsorte B nur ein mäßiger relativer Wert erlernt werden, wenn hier auch anderes gutes Obst angeboten wird. Wenn jemand dann in einem anderen Geschäft plötzlich die Auswahl zwischen Obst A und B hat, kann es also passieren, dass A gewählt wird, obwohl es objektiv gesehen die schlechtere Wahl ist.“ Die mathematischen Modellierungen zeigten, dass diese suboptimalen Entscheidungen also keinesfalls einer fehlerhaft ausgeführten Berechnung entspringen. Vielmehr wird die Berechnung korrekt ausgeführt, allerdings führt die zugrundeliegende Rechenregel zu systematischen Verzerrungen, wenn Entscheidungen in einem neuen Kontext getroffen werden. Auf Hirnebene zeigte sich außerdem, dass das Aktivitätsmuster im Striatum, einem für Belohnungslernen sehr wichtigen Hirnareal, genau die Verrechnungsschritte dieser Rechenregel widerspiegelte.

 

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Psychologen der Universität Magdeburg haben eigene Rechenregeln für die Entscheidungsfindung gefunden (Foto: 1000s pixels / shutterstock)

Warum verwendet unser Gehirn überhaupt solche Rechenregeln, wenn diese doch anscheinend manchmal zu unvorteilhaften Entscheidungen führen? „Es wäre sicher oft sinnvoll, zu erlernen, wie gut die verfügbaren Optionen absolut gesehen sind. So könnten wir auch in einem neuen Kontext optimal und objektiv entscheiden“, so Dr. Jocham. Er vermutet, dass unsere Gehirne evolutionär gesehen nicht auf die Art von Entscheidungen in unserer modernen Welt mit ihren unzähligen Auswahloptionen ausgerichtet seien. Ein Jäger in der Steinzeit hatte beispielsweise wohl meist nicht die Auswahl zwischen einer Vielzahl von Beutetieren. Stattdessen musste er, wenn er nach langem Marsch in der Ferne eine Gazelle erblickte, entscheiden, ob es sich lohnt, ihr nachzujagen oder ob es in nächster Zeit noch eine bessere Beute geben könnte. Es spielte dabei keine Rolle, wie ‚gut’ die Gazelle absolut gesehen ist. Solange sie mindestens genauso gut ist, wie das, was durchschnittlich zu erwarten wäre, lohnt sich die Jagd.

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Virtuelle Trainingsmethoden und Apps in der Rehabilitation

20.06.2017 -

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg diskutieren Sportwissenschaftler und Ingenieure gemeinsam mit Unternehmensvertretern über aktuelle Trends und Möglichkeiten in der Sportgerätetechnologie, über den Einsatz virtueller Trainingsmethoden und Apps in der Rehabilitation und die Rolle von Sportingenieuren im Leistungs- und Gesundheitssport.

Bewegungsanalyse Karate (c) Stefan BergerEye Tracking und Bewegunganalyse im Karate (Foto: Stefan Berger/Universität Magdeburg)

Anlass der Expertentagung vom 22. bis 23. Juni 2017 ist das 20-jährige Bestehen des Studienganges Sport und Technik. 1997 startete die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg als erste Hochschule im deutschsprachigen Raum die interdisziplinäre Ausbildung von Sportingenieuren und verknüpft intensiv Wissen der Ingenieur- mit Inhalten der Sportwissenschaft. An dem fachübergreifenden Studienangebot sind sieben der neun Fakultäten der Universität Magdeburg beteiligt.

 

WAS: Jubiläumskolloquium „20 Jahre Sport und Technik“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 22./23. Juni 2017; Beginn am 22. Juni 2017 um 14:00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Zschokkestraße 23, Sporthalle 2

 

Die zweitägige Veranstaltung mit internationaler Beteiligung aus Österreich, Großbritannien, Ägypten und Pakistan wird einen historischen Rückblick geben und Fachvorträge zu aktuellen Anforderungen im Bereich Sport und Technik bieten. Darüber hinaus gibt es eine Kontaktmesse, auf der Firmen und Alumni über beruflichen Einsatzmöglichkeiten und Erfahrungen berichten und für Gespräche zur Verfügung stehen. In Vorträgen und Videos stellen sich Studierende den Firmen und Institutionen vor, die sich so ein Bild vom beruflichen Nachwuchs machen können.

Den Alumni steht die Arbeitswelt offen

Über 300 Absolventinnen und Absolventen haben in den vergangenen 20 Jahren ihr Studium erfolgreich absolviert, haben eigene Start-Ups gegründet, arbeiten als Sportingenieure bei Sportartikelherstellern, Firmen für Messtechnik und Softwareentwicklung, in Olympiastützpunkten, Forschungsinstituten, der Orthopädietechnik, in Rehabilitationskliniken oder an Universitäten und Hochschulen.

„Uns ist es wichtig, die Studierenden frühzeitig in Forschungsprojekte einzubinden“, unterstreicht Studiengangsleiterin Prof. Dr. Kerstin Witte. „Das sind beispielsweise die Entwicklung eines Messplatzes am Olympiastützpunkt in Magdeburg oder eines Trainings- und Diagnostikgerätes für Amputationspatienten.“ Die Studierenden lernen während der Forschungsprojekte auch, virtuelle Realitäten für Trainings- oder Rehabilitationsziele einzusetzen. Weitere Beispiele sind die Entwicklung eines Tanzrollators für Senioren, die Leistungsdiagnostik im Reiten oder musikunterstützte Trainingsmethoden für Demenzpatienten.

Seit seiner Gründung erfreut sich der Studiengang wachsender Beliebtheit und steigender Immatrikulations- und Absolventenzahlen. Im Wintersemester 2016/17 wurden insgesamt 90 Studierende immatrikuliert. Das ist für den Bereich Sport und Technik / Bewegungswissenschaften Anlass, dieses Jubiläum mit einem Kolloquium würdig zu begehen“, informiert Lehrstuhlleiter Prof. Dr. Jürgen Edelmann-Nusser.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Stefan Berger/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Eye Tracking und Bewegunganalyse im Karate

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Universität Magdeburg bringt junge Unternehmer mit zukünftigen Mitarbeitern zusammen

19.06.2017 -

Persönliche Kontakte sind bei vielen Start-ups das Mittel der Wahl, um neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu finden. Das neue Veranstaltungsformat „Start me up“ des Transfer- und Gründerzentrums der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg TUGZ bietet am 27. Juni 2017 erstmals sowohl Start-ups als auch Gründungsinteressierten und Jobsuchenden Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und zu netzwerken. Auf Speed-Dates lernen sich beide Seiten in nur 5 Minuten kennen. Jungunternehmer, Gründungsinteressierte und Jobsuchende stehen sich gegenüber, präsentieren sich kurz und stellen Fragen bis der Gong ertönt. Dann gibt es die nächste Chance auf ein Kennenlernen. Für diese erste Veranstaltung diese Art öffnet das Jungunternehmen UniNow GmbH seine Türen.

 

WAS: „Start me up“ Matching-Veranstaltung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 27.06.2017, ab 18:30 Uhr
WO: UniNow GmbH, Dorotheenstraße 10, 39104 Magdeburg

 

„Mit diesem Format möchten wir zeigen, wie vielfältig die Magdeburger Start-up-Szene ist“, erläutert Nance Kaemmerer, Gründungsberaterin im TUGZ. „Für Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen ist ‚Start me up’ ein idealer Ort, inspirierende Lebenswege kennenzulernen und vielleicht auch der zukünftigen Berufung ein Stückchen näher zu kommen.“

uninow wants youDas Job-Speed-Dating findet bei UniNow statt. Foto: UniNow GmbH

Bei der ersten Veranstaltung sind auch zahlreiche Start-ups aus der Universität Magdeburg dabei: SciFlow, TinkerToys, SignSpin, 3DQR, Fellowshooters, Monumental IT, vesputi, Kilenda, UniNow sowie in4s, Legal Horizon, Urwahn Engineering und Longlatec stellen sich in kurzen Interviews den Fragen der Interessierten und lernen potenzielle Teammitglieder kennen.

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Die Physik des Tanzens

14.06.2017 -

Welche Kräfte wirken beim Tanzen, wie können die unterschiedlichen Bewegungen berechnet werden und wie viel Energie brauche ich eigentlich für eine Stunde Walzer? Antworten darauf bekommen Schülerinnen aus ganz Sachsen-Anhalt vom 3. bis zum 5. Juli 2017 im FEMININ-Science-Camp, das die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gemeinsam mit der Hochschule Merseburg organisiert und abwechselnd an den jeweiligen Hochschulen veranstaltet.

Drei Tage lang beschäftigen sich die jungen Frauen ab Klasse 10 intensiv mit der Physik des Tanzens, erfahren in Experimenten alles über Flieh- und Anziehungskräfte, beobachten professionelle Tänzer und finden so z. B. heraus, wie der menschliche Körper seinen Mittelpunkt behält. In Workshops können sie sich anschließend selbst beim Saltospringen und Pirouettendrehen ausprobieren oder einen Lehrfilm produzieren.

WAS: FEMININ-Science-Camp zu MINT-Studiengängen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik)
WANN: 3. bis 5. Juli 2017, Treffpunkt 3. Juli 2017 um 9:45 Uhr am Haupteingang der Hochschule Merseburg (Eberhard-Leibnitz-Straße 2, 06217 Merseburg)
WO: Campus der Hochschule Merseburg, Eberhard-Leibnitz-Straße 2, 06217 Merseburg


Die Teilnahme am Science-Camp ist kostenfrei, Übernachtungsmöglichkeiten stehen bei einer vorherigen Anmeldung zur Verfügung. Schülerinnen können sich hier anmelden.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Zukunft FEMININ“ – Frauen entdecken Mathematik, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaft – statt. Mädchen und junge Frauen sollen in unterschiedlichen Veranstaltungsformaten die Vielfalt der Natur- und Ingenieurwissenschaften kennenlernen. Ihnen wird Mut gemacht, sich für einen Beruf in diesem Feld zu entscheiden und sie werden bei ihrer Studien- und Berufswahl unterstützt. Das Projekt wird aus Mitteln des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt und aus dem Operationellen Programm des Europäischen Sozialfonds ESF finanziert.

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Auf 120 Quadratmetern lernen mit allen Sinnen

08.06.2017 -

Vom 10. bis 18. Juni 2017 wird die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg auf einer der größten Eventmessen für Naturwissenschaft und Technik in Europa, der IdeenExpo Hannover, neue Ideen aus Forschung und Lehre präsentieren. Auf erstmals über 120 Quadratmetern Ausstellerfläche in der MobilitätsArena präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Forschung zum Anfassen und Mitmachen und informieren über zukunftsweisende Studiengänge. Zahlreiche interaktive Exponate laden die Messebesucherinnen und -besucher jeden Alters zum Lernen mit allen Sinnen und einer unterhaltsamen Begegnung mit gesellschaftlich relevanten Forschungsthemen ein.

In Workshops werden Schülerinnen und Schüler unter anderem eine ungewöhnliche Mathestunde mit den „Simpsons“ erleben, anhand eines Taschenwärmers erfahren, dass auch Wasser satt sein kann, eine Schülerfirma gründen und erste Kunden bedienen oder mit Hilfe des guten alten Metallbaukastens globale Logistikprobleme lösen. Für einzelne Workshops sind noch wenige Restplätze verfügbar. Darüber hinaus präsentieren die Ingenieure der Uni im Showrettungswagen Medizintechnik der Zukunft, z. B. moderne bildgebende Verfahren oder telemedizinische Geräte. Studierende technisch-naturwissenschaftlicher Fakultäten zeigen ihren gemeinsam konstruierten Rennwagen, mit dem sie bei Formula Student Events gegen Teams aus aller Welt antreten.

 

WAS: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg auf der IdeenExpo 2017
WANN: 10. Juni bis 18. Juni 2017, jeweils 9.00 bis 18.00 Uhr
WO: Messegelände Hannover, Halle 9, Kirchwender Str. 17, 30175 Hannover

 

Die Uni Magdeburg ist zum zweiten Mal auf der Bildungsmesse vertreten und hat ihre Ausstellerfläche dabei mehr als vervierfacht. Für einen Besuch an dem Stand der Uni Magdeburg hat sich bereits unter anderem der Wissenschaftsjournalist, Physiker und Moderator Ranga Yogeshwar angekündigt.

Die IdeenExpo wurde 2007 ins Leben gerufen und lockt aller zwei Jahre viele Hunderttausende Besucherinnen und Besucher in die Hannoveraner Messehallen. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler für naturwissenschaftliche und technische Berufe zu begeistern.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Stefan Berger/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Immer umringt von Schülerinnen und Schüler ist der Showrettungswagen der Uni Magdeburg voller Medizintechnik, hier auf der Messe „Technik begeistert – Perspektive MINT“ in Magdeburg.

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Sportliches Jubiläum an der Universität Magdeburg

07.06.2017 -

Am 14. Juni 2017 findet die 30. Auflage des Uni-Triathlons der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg statt. Die Bilanz zum Jubiläum: Seit seiner Premiere 1987 schwammen 4.800 Teilnehmer 3.600 Kilometer, fuhren 120.000 Kilometer mit dem Rad und absolvierten 24.000 Kilometer Ausdauerlauf um den Barleber See.

Waren es bei den ersten beiden Auflagen gerade einmal knapp über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, gehört der Uni-Triathlon heute mit jährlich zwischen 300 und 400 Startern zu einem der bestbesuchten Triathlon- und Sportevents in Sachsen-Anhalt und Ostdeutschland.

 

WAS: „Sparkassen-Uni-Triathlon“ der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 14. Juni 2017, ab 18.20 Uhr
WO: Barleber See, Magdeburg

 

Traditionell wird der Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, um 18.20 Uhr die ersten Teilnehmer auf die Strecke schicken. Für sie geht es nach über ca. 850 Meter Schwimmen auf die 20 Kilometer lange Radstrecke nach Heinrichsberg und zurück. Abschließend ist eine 5 Kilometer lange Laufrunde um den Barleber See zu absolvieren. Gegen 20.30 Uhr werden voraussichtlich die Sieger feststehen. Im Rahmen der Veranstaltung finden auch die Triathlon-Studentenmeisterschaften Sachsen-Anhalt statt.

Für Anwohner rund um den Barleber See kommt es in der Zeit von 18.00 bis 21.00 Uhr zeitweise zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Organisatoren bitten hierfür um Verständnis und Geduld.

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Start-up entwickelt maßgeschneiderte Medizintechnik für Kinderärzte

02.06.2017 -

Mit der Gründung des Start-ups Neoscan Solutions GmbH hat sich ein weiteres medizintechnisches Unternehmen am Forschungscampus STIMULATE der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg im Wissenschaftshafen angesiedelt.

Die Geschäftsidee des Gründers und Geschäftsführers, Dr. Stefan Röll, ist es, erstmals maßgeschneiderte Magnetresonanztomografen (MRT) für Kinder und Säuglinge zu entwickeln, die direkt auf Kinderstationen eingesetzt werden können. Verglichen mit konventionellen MRT-Systemen, benötigen diese Geräte deutlich weniger Platz, keine spezielle Gebäudeinfrastruktur und sind leicht an die auf Kinderstationen vorhandenen Inkubatoren „anzudocken“, die die kleinen Patienten mit Sauerstoff und Wärme versorgen. MRT-Untersuchungen seien zur Diagnose vieler Krankheitsbilder von Kleinkindern wichtig, so Stefan Röll. „Sie werden aber kaum durchgeführt, weil der Transport in radiologische Abteilungen oder Praxen aufwändig ist und die schlechtere Versorgung auf dem Weg dorthin zusätzliche Risiken für die schwächsten Patienten birgt.“

Der Unternehmensgründer hat sich zum Ziel gesetzt, in drei Jahren die ersten dieser Geräte aus Sachsen-Anhalt zu liefern; mittelfristig sollen 40 Arbeitsplätze entstehen. Gemeinsam mit Vertretern des Forschungscampus STIMULATE wird Stefan Röll das Start-up der interessierten Öffentlichkeit vorstellen.

 

WAS: Kickoff-Veranstaltung zur Gründung des medizintechnischen Unternehmens Neoscan Solutions GmbH am Forschungscampus STIMULATE der Uni Magdeburg
WANN: 8. Juni 2017, 17.00 bis 19.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Zentrum Magdeburg, Schleinufer 1, 39106 Magdeburg


Zur Präsentation des Unternehmens werden neben Vertretern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) der Staatssekretär im Landesministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, Dr. Jürgen Ude, der Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, der Geschäftsführer der GETEC-Gruppe, Dr. Karl Gerhold, der Geschäftsführer der regiocom GmbH, Klemens Gutmann, sowie Vertreter der Investitionsbank IB Sachsen-Anhalt, des Projektträgers Jülich und des Vereins Deutscher Ingenieure erwartet.

„Wir finden hier am Standort exzellente Rahmenbedingungen“, so Dr. Röll, der bisher bei Siemens Healthcare in Erlangen tätig war. „Es ist die Kombination aus einer substanziellen Investition von Wagniskapital zu fairen Bedingungen und der Möglichkeit, mit der bei der Universität Magdeburg und dem Forschungscampus STIMULATE vorhandenen exzellenten Expertise zusammenzuarbeiten und die Forschung zu MRT weiter ausbauen zu können. Mit Dr. Karl Gerhold und Klemens Gutmann konnten wir ferner erfolgreiche Unternehmerpersönlichkeiten als Privatinvestoren gewinnen“, so Stefan Röll.

Auch für den medizintechnischen Forschungsschwerpunkt der Universität sei diese Ansiedlung sehr wichtig, so Prof. Georg Rose, Sprecher des Forschungscampus STIMULATE. „Wir haben mit Neoscan Solutions einen weiteren Kooperationspartner aus der Wirtschaft in unmittelbarer Nachbarschaft, so dass in Magdeburg die vielerorts bewährte Campusidee, mit Forschungsinstituten und Industrie Tür an Tür, im Bereich der Medizintechnik zunehmend Formen annimmt. So generieren wir mit unserer Forschung auch sichtbare wirtschaftliche Effekte im Land.“

Forschungscampus STIMULATE

Der Forschungscampus STIMULATE ist eine vom BMBF geförderte öffentlich-private Partnerschaft zwischen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und insgesamt 20 Partnern, welche vorwiegend aus dem Bereich der Medizintechnik kommen. Es handelt sich dabei um mittelständische Firmen, Forschungsinstitute sowie überregionale Unternehmen wie die Siemens Healthcare GmbH. Alle Kooperationspartner sind in einem STIMULATE-Verein organisiert, der die Interessen der kleineren Partner innerhalb des Forschungscampus vertritt.

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Gesundheitsversorgung 2037 – Visionen, Möglichkeiten und Probleme

06.06.2017 -

Vom 11. bis 13. Juni 2017 werden auf einer internationalen Tagung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Visionen, Möglichkeiten, aber auch sich abzeichnende Probleme bei der Gesundheitsversorgung der nächsten Jahrzehnte im Fokus stehen. Ingenieure, Mediziner, Medizingerätehersteller und Vertreter aus Forschungseinrichtungen werden sich auf der BME-IDEA-Konferenz darüber austauschen, vor welchen Herausforderungen eine hochtechnologisierte Medizintechnik im Spannungsfeld zwischen medizinischer Notwendigkeit, technischer Machbarkeit und Finanzierbarkeit steht und welche gemeinsamen Lösungsansätze es geben kann.

WAS: 5th European BME-IDEA (Biomedical Engineering – Innovation, Design and Entrepreneurship Alliance – International Healthcare Vision 2037. New Technologies, Educational Goals and Entrepreneurial Challenges.)
WANN: 11. bis 13. Juni 2017
WO: Otto-von-Guericke-Zentrum Magdeburg (Lukasklause), Schleinufer 1, 39104 Magdeburg


Von künstlichen Hüften, individuell angepasst aus dem 3D-Drucker, der telemedizinischen Versorgung von Schlaganfallpatienten, die Hunderte Kilometer vom Spezialisten trennen über den Einsatz winziger Katheter, die durch unseren Körper navigieren, kranke Organe identifizieren und punktgenau medikamentös versorgen bis hin zu Computern, die die Hände des Operateurs ersetzen oder Implantaten, mit denen wir das Hören neu erlernen: Technologisch ist in naher Zukunft vieles möglich. Nur: Was bedeuten diese innovativen Schnittstellen zwischen Mensch und Technik für die Patienten? Wie müssen Kliniken künftig personell und apparativ ausgestattet sein? Wie sind die neuen Möglichkeiten in die universitäre Lehre zu integrieren? Und, nicht zuletzt: Wer bezahlt die Highendtechnologie in der Gesundheitsversorgung, wird sie jedermann zugänglich sein?

Gesundheitssystem wird sich dramatisch verändern

„Eine immer älter werdende Bevölkerung und immer weniger personelle und finanzielle Ressourcen machen ein komplettes Umdenken in der Gesundheitsversorgung notwendig“, so Prof. Dr. Michael Friebe vom Lehrstuhl Kathetertechnologien am Institut für Medizintechnik der Universität Magdeburg. „Insbesondere Robotik, synthetische Biologie, Gentherapie und künstliche Intelligenz werden das Gesundheitssystem in den nächsten 20 Jahren dramatisch verändern. Das Problem ist aber, dass Universitäten und klinische Anwender gegenwärtig nicht oder nicht ausreichend auf die sich rasant entwickelnde Technologie vorbereitet sind bzw. keine Strategien haben, in ihrem Sinne auf die neuen Möglichkeiten, aber auch Probleme zu reagieren.“ Nur über interdisziplinäre Zusammenarbeit von Medizin, Wirtschaft und Universitäten seien neue Bildungskonzepte, Lösungen für Kosten und Finanzierungen, regionale Start-Up-Generierung, Digitalisierungsprozesse und Vernetzung zu erreichen.

Mit Lehrangeboten Trends abdecken

Rund 100 Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer haben sich angemeldet. Darunter Vertreter von Global Playern wie General Electric Healthcare und Siemens Healthineers bis hin zu mittelständischen regionalen Unternehmen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler renommierter Universitäten wie Stanford University, Vanderbilt, Georgia Tech, Indian Institute of Technology, dem Imperial College London oder der Charité Berlin. 

Magdeburg sei mit der starken Medizin und den medizintechnik-affinen Lehrstühlen und Studiengängen national sehr gut aufgestellt, so Prof. Friebe. „Wir müssen uns dabei auch als Visionäre etablieren und mit unseren Entwicklungsaktivitäten und Lehrangeboten Trends abdecken.“ Eine interdisziplinäre Ausbildung, zum Beispiel in Form eines ‚Healthcare Innovation Master’ oder auch einer entsprechenden internationalen Bachelorausbildung ‚Advanced Healthcare Technologies and Innovationmanagement’ seien künftig notwendig, zukunftsweisend.

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Letzte Änderung: 11.07.2017 - Ansprechpartner:

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