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Maschinenbau

STUDIENGANG

Maschinenbau

Abschluss Master of Science (M.Sc.) Regelstudienzeit 4 Semester Studienbeginn Winter-/Sommersemester Zulassungsbeschränkt kein N.C. Zulassungsvoraussetzung Einschlägiger Bachelor-Abschluss (mindestens 180 CP) und eine aus den Prüfungsleistungen ermittelte Durchschnittsnote von mindestens 3,0

Nachweis fachlicher Kompetenz durch mindestens
25 CP im Kompetenzbereich Naturwissenschaft und Informatik (davon 10 CP Mathematik, 5 CP Physik und 5 CP Informatik),
10 CP im Kompetenzbereich Konstruktion,
10 CP im Kompetenzbereich Technische Mecha-nik,
20 CP im Kompetenzbereich Ingenieurtechnik
sowie 10 Wochen Fachpraktikum in Industrie bzw. Wirtschaft.

Bei internationalen Bewerbern zusätzlich:
Sprachnachweis DSH Stufe 2 (TestDaf 4x4, Goe-the Zertifikat C1 oder äquivalent)

Sind diese geforderten Leistungspunkte nicht erfüllt, kann eine Zulassung unter Auflagen im Umfang von maximal 10 CP erfolgen.
Bewerbungsfrist   Bewerbung mit deutschem Hochschulabschluss      an der OVGU Wintersemester: 15. September   Bewerbung mit deutschem Hochschulabschluss      an der OVGU Sommersemester: 15. März   Bewerbung mit internationalem Hochschulabschluss      über uni-assist Wintersemester: 15. Juli   Bewerbung mit internationalem Hochschulabschluss      über uni-assist Sommersemester: 15. Januar Unterrichtssprache Deutsch


Studienziel

Ziel des Maschinenbaustudiums ist es, ein breites aber gleichzeitig detailliertes und kritisches Verständnis des Fachwissens zu erwerben. Die Fähigkeiten, nach wissenschaftlichen Methoden selbständig zu arbeiten, sich in die vielfältigen Aufgaben der auf Anwendung, Forschung oder Lehre bezogenen Tätigkeitsfelder zu integrieren und die häufig wechselnden Aufgaben des Berufslebens zu bewältigen, wird entwickelt.

Die Studierenden erlangen die Fähigkeiten, auf ihrem Fachgebiet Meinungen kritisch zu hinterfragen, anstehende Probleme wissenschaftlich strukturiert unter Berücksichtigung angrenzender Fachdisziplinen zu lösen und ihr Fachgebiet über den aktuellen Stand der Technik hinaus kreativ weiterzuentwickeln. Sie sind dazu in der Lage ihre erarbeitete Lösung vor Fachkollegen und Laien zu vertreten bzw. ihr Wissen zu vermitteln und sich selbst neues Wissen anzueignen. Auch auf der Grundlage begrenzter Informationen können die Absolventen und Absolventinnen wissenschaftlich fundierte Entscheidungen treffen und dabei gesellschaftliche und ethische Erkenntnisse berücksichtigen. Sie sind im Stande, in einem Team Verantwortung zu übernehmen.

Vertiefungsrichtungen

  • Produktentwicklung - Konstruktion und Berechnung
  • Produktionstechnik
  • Werkstofftechnik
  • Automotive Systems

Eine verbindliche Einschreibung in eine Vertiefungsrichtung (Schwerpunkt) ist spätestens mit der Immatrikulation erforderlich.

Im Mittelpunkt des Schwerpunktes „Produktentwicklung“ stehen vor allem die Entwicklung, Konstruktion und Berechnung von Einzelteilen, Baugruppen und kompletten Anlagen.

Der Schwerpunkt „Produktionstechnik“ orientiert dabei verstärkt auf die Anwendung von Maschinen und Anlagen sowie die Festlegung technologischer Daten zur zielgerichteten Fertigung ausgehend vom Rohteil bis zum Fertigprodukt.

Im Mittelpunkt des Schwerpunkts „Werkstofftechnik“ steht die wissenschaftliche Vertiefung der Kenntnisse aus dem Bachelorstudium zum Aufbau, zur Behandlung, Prüfung, analytischen Beschreibung und Modellierung von Werkstoffen aller Werkstoffklassen.

Der Schwerpunkt „Automotive Systems“ vermittelt einen Überblick über die heutigen und zukünftigen Antriebssysteme und ermöglicht die wissenschaftliche Vertiefung in einzelne Systeme bis auf die Komponentenebene.

Spätere Berufsfelder

Einsatzfelder finden sich im Maschinenbau mit seinen umsatzstärksten Wirtschaftszweigen Antriebstechnik, Bau- und Baustoffmaschinen, Fördertechnik und Werkzeugmaschinen ebenso wie in den Bereichen Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen, Lufttechnik, Druck- und Papiertechnik, Landtechnik, Armaturen, Flüssigkeitspumpen, Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik, Textilmaschinen, Werkzeugbau, in der Fahrzeug-, Motoren- und Zulieferindustrie sowie in der Mechatronik, der Elektrotechnik/Elektronik, in Konstruktionsbüros, in der Luft- und Raumfahrttechnik, in der Eisen-, Blech- bzw. Metalltechnik, der Medizintechnik und der Kunststoff und Baustoffbranche.

Leitende oder selbständige Tätigkeiten in der Investitions- und Konsumgüterindustrie bzw. in der Ingenieurdienstleistung sowie Einsatz in der wissenschaftlich orientierten Forschung, vom praxisnahen Entwicklungsingenieur bis zur Tätigkeit in Wissenschaft und Bildungswesen (Forschungseinrichtungen sowie öffentlicher Dienst) bieten breite und anspruchsvolle Tätigkeitsfelder mit hervorragenden fachlichen und persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten.

Bei entsprechender Neigung stehen den Absolventen auch attraktive Arbeitsplätze im technischen Vertrieb offen.

Notwendige Kenntnisse / Erfahrungen / Interessen

Gute Kenntnisse in mathematisch-naturwissenschaftlichen sowie technischen Bereichen; Interesse an Informatik, am Denken in Systemen und Strukturen sowie am komplexen Problemlösen, am Arbeiten in interdisziplinären Teams und am Übernehmen von Führungsaufgaben.

Weitere Informationen

Im Masterstudiengang Maschinenbau ist die Lehre abhängig vom gewählten Schwerpunkt fachübergreifend orientiert. Damit werden Fähigkeiten zur Entwicklung neuer Werkstoffe und Produkte sowie zur Planung, Entwicklung und Einführung neuer Fabriken, Produktionsstrategien, Bearbeitungsverfahren, Maschinen und Aggregate herausgebildet. Absolventen sind darüber hinaus zur Organisation und Optimierung von Prozessen im Einkauf, in der Fertigung, im Qualitätswesen, im Versand, der Inbetriebnahme und Reparatur bis hin zur Rücknahme und Aufbereitung von Altprodukten befähigt.

Dieser an der Otto-von-Guericke-Universität erlangte Masterabschluss ist qualitativ und quantitativ äquivalent zu einem Diplom-Ingenieur Maschinenbau.

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Letzte Änderung: 07.06.2017 - Ansprechpartner:

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