März

Neues Verfahren erzeugt bisher höchstaufgelöste Bilder des Gehirns

30.03.2017 -

Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben ein Verfahren entwickelt, durch das Gehirnstrukturen in bisher nicht dagewesener Auflösung dargestellt werden konnten. Den einzigartigen Bilddatensatz stellten sie jetzt mit der Veröffentlichung im renommierten Fachjournal Nature Scientific Data weltweit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für weitere Forschungszwecke zur Verfügung.

Die von Prof. Dr. rer. nat. Oliver Speck von der Fakultät für Naturwissenschaften und seiner Abteilung Biomedizinische Magnetresonanz erzeugte vollständige Darstellung des menschlichen Gehirns ist 64 Mal höher aufgelöst als die neurowissenschaftliche Standardauflösung und drei Mal höher als die höchste bisher erzielte Auflösung von Bildern des Gehirns eines lebenden Menschen in einem Magnetresonanztomographen (MRT).

Die Bilder wurden mit dem 7-Tesla-MRT des Leibniz-Instituts für Neurobiologie in Magdeburg über mehrere Tage hinweg mit einer Gesamtmesszeit von etwa acht Stunden aufgenommen. Das Datenvolumen beträgt 1,2 Terabyte.

MRT-Aufnahmen des Kleinhirns (c) Falk Lüsebrink
Illustration einer MRT-Aufnahme des Kleinhirns. Links (a) mit neurowissenschaftlicher Standardauflösung von 1 mm, in der Mitte (b) mit der höchsten erreichten Auflösung von 0,25 mm und rechts (c) mit einer Auflösung von 0,5 mm, welche derzeit als „high end“ bezeichnet wird. Die Abbildung zeigt nur einen kleinen Ausschnitt aus dem veröffentlichten Datensatz, welcher den gesamten Kopf in einer bisher einzigartig hohen Auflösung darstellt. (Bild: Falk Lüsebrink/Universität Magdeburg

Wie eine Fotoaufnahme bei Nacht

Der Medizintechniker Falk Lüsebrink hat die Daten im Rahmen seiner Doktorarbeit am Institut für Experimentelle Physik bei Prof. Speck generiert. In seiner Arbeit ermittelt er limitierende Faktoren bei der Analyse von Gehirndaten des MRT, um zukünftig kleinste Veränderungen des Gehirns, beispielsweise bei der normalen Alterung oder im Verlauf von neurodegenerativen Erkrankungen, besser untersuchen zu können. „Hohe Auflösungen erfordern eine sehr lange Messzeit im MRT. Ähnlich einer Fotoaufnahme bei Nacht, kann durch eine lange Verweildauer der Patienten im MRT das gemessene Signal verstärkt werden“, erklärt der Nachwuchswissenschaftler. „Patienten bewegen sich allerdings etwa drei Millimeter je Minute während einer Messung. Aufgrund dieser Bewegungen würde das Bild verwischen und nicht scharf sein“, so Lüsebrink weiter.

Um dennoch scharfe Bilder bei dieser einmalig hohen Auflösung zu erzielen, nutzten die Wissenschaftler ein von Prof. Speck und seinem Team entwickeltes Verfahren zur Echtzeit-Bewegungskorrektur, das die unweigerlich auftretenden Bewegungen des Probanden während der langen Aufnahmedauer im MRT automatisch korrigierte.

„Die für die Aufnahme solcher Daten erforderliche Kombination aus Hochfeld-MRT und Bewegungskorrektur ist weltweit nahezu einzigartig und unterstreicht die Spitzenstellung der Universität Magdeburg in den bildgebenden Neurowissenschaften“, so Prof. Oliver Speck. „Künftig können wir dadurch die Vergleichbarkeit zwischen Studien erhöhen, die medizinische Lehre und nicht zuletzt die Individualdiagnostik und Früherkennung neurodegenerativer Krankheiten verbessern.“

Unter Wissenschaftlern ein viraler Hit

Die Veröffentlichung der Daten erfolgte Mitte März in dem international renommierten Fachjournal Nature Scientific Data. Als Besonderheit dieser ausschließlich online veröffentlichten Zeitschrift werden alle Publikationen und sämtliche dafür erhobenen Daten weltweit kostenlos und zur freien weiteren Verwendung zur Verfügung gestellt.

Im Zuge der Veröffentlichung etablierte die Magdeburger Universitätsbibliothek eine Dienstleistung, die es erlaubt, Forschungsdaten eindeutig identifizierbar und somit zitierbar zu machen. Die Vergabe eines solchen digital object identifier (DOI) steht ab sofort allen Angehörigen der Otto-von-Guericke-Universität kostenfrei zur Verfügung.

„Die Mühe scheint sich gelohnt zu haben“, so Falk Lüsebrink. „Zwei Wochen nach Veröffentlichung stoßen die Daten auf ein großes Interesse. Derzeit hat etwa jeder zweite Leser der Publikation den Datensatz heruntergeladen. In über 90 Tweets von Wissenschaftlern und Bloggern wurden die Daten u.a. als ‚incredibly impressive’ oder ‚amazing’ bezeichnet und dabei mit mehr als 70.000 Followern geteilt.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Falk Lüsebrink/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Illustration einer MRT-Aufnahme des Kleinhirns. Links (a) mit neurowissenschaftlicher Standardauflösung von 1 mm, in der Mitte (b) mit der höchsten erreichten Auflösung von 0,25 mm und rechts (c) mit einer Auflösung von 0,5 mm, welche derzeit als „high end“ bezeichnet wird. Die Abbildung zeigt nur einen kleinen Ausschnitt aus dem veröffentlichten Datensatz, welcher den gesamten Kopf in einer bisher einzigartig hohen Auflösung darstellt.

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André Strittmatter auf den Lehrstuhl Halbleiterepitaxie an der Universität Magdeburg berufen

30.03.2017 -

Prof. Dr. André Strittmatter wurde auf den Lehrstuhl Halbleiterepitaxie an der Fakultät für Naturwissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg berufen, den er bereits von 2014 bis 2016 als Vertretungsprofessor leitete. Er wechselte von der Technischen Universität Berlin nach Magdeburg. Dort war er als Leitender Wissenschaftler der Epitaxie-Abteilung im Zentrum für Nanophotonik des Instituts für Festkörperphysik tätig. An der TU Berlin hat André Strittmatter Physik studiert, wurde 2002 zum Dr. rer. nat. promoviert und 2012 im Fach „Experimentalphysik“ habilitiert.

 

Im Nanobereich von Kristallen für Zukunftstechnonologien forschen

Forschungsschwerpunkt des neuberufenen Professors ist die Epitaxie –Kristallwachstum – von III-/V-Halbleiterstrukturen. Diese sind der Ausgangspunkt für die Herstellung von elektronischen und optoelektronischen Bauelementen. Insbesondere werden sogenannte Gruppe-III-Nitride untersucht, die sich besonders für die Herstellung von Laser- und Leuchtdioden, aber auch für die Hochleistungselektronik eignen. „Epitaxie ist dabei die Kunst, Atome regelmäßig auf kristallinen Substratoberflächen so anzuordnen, dass ihre Eigenschaften selbst bis in das Reich der Quantenphysik, also in kleinsten Maßstäben, kontrolliert werden können“, erläutert Professor Strittmatter sein Forschungsfeld. „Hierzu entwickeln wir Methoden und Prozesse, um Nanostrukturen aus Halbleitermaterialien gezielt für die Elektronik und Optoelektronik herzustellen. Wir fokussieren uns dabei auf Leuchtdioden und Laserdioden im sichtbaren Spektralbereich und Feldeffekttransistoren für das Schalten von großen elektrischen Leistungen.“ Eine besondere Herausforderung sei die Herstellung eines Einzelphotonenemitters, der auf Knopfdruck nur ein einzelnes Photon, ein Elementarteilchen eines elektromagnetischen Feldes mit definierten Quanteneigenschaften, aussenden kann, betont der Physiker. Diese Arbeiten sind in den Sonderforschungsbereich SFB 787 „Nanophotonik: Materialien, Modelle, Bauelemente“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingebettet und werden in enger Kooperation mit der TU Berlin durchgeführt.

 

Attraktive Arbeitsplätze für Alumni

Bei allen Forschungsarbeiten suchen Professor Strittmatter und sein Team den Kontakt zu Partnern aus der Industrie. Seit einigen Jahren kooperiert der Lehrstuhl zum Beispiel mit Osram OS in Regensburg oder mit der LayTec AG in Berlin. Die vom Lehrstuhl betreuten Absolventen und Absolventinnen besitzen entscheidende Qualifikationen, um attraktive Arbeitsplätze in der Halbleiterindustrie in Deutschland oder anderswo zu finden. „Studierenden der Physik möchte ich eine breite praktische Ausbildung in Verbindung mit theoretischem Hintergrund vermitteln“, führt Prof. Dr. Strittmatter zu seinen Zielen in der Lehre aus. „In der Bachelor-Ausbildung geht es mir darum, die Physik verständlich und geduldig zu vermitteln, um den schwierigen Wechsel aus der scharf konturierten Schulphysik in die Physik als allgemeine Naturwissenschaft zu erleichtern. Im weiteren Verlauf des Studiums sollen Studierende früh eigenständig mit den verschiedenen Methoden umgehen können, aber auch in der Lage sein, zum Beispiel durch Literaturstudium und an Hand von Simulationen den besten Weg zum Ziel selbst zu bestimmen.“ Insbesondere für Master-Studenten sowie Doktorandinnen und Doktoranden sei es wichtig, Ergebnisse auf nationalen und internationalen Tagungen vor großem Publikum zu präsentieren. Das möchte Professor Strittmatter unterstützen, denn sich mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auszutauschen oder zu vergleichen, schärfe das Bewusstsein für die Qualität der eigenen Arbeit und fördere Zielstrebigkeit und Kreativität.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Prof. Dr. rer. nat. André Strittmatter

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Öffentliche Ringvorlesung zur Reformation an der Universität Magdeburg

28.03.2017 -

Anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums startet an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg am 4. April 2017 eine öffentliche Ringvorlesung zum Thema. Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem gesamten Bundesgebiet werden sich fächerübergreifend sowohl mit den historischen, politischen und theologischen als auch mit rechtlichen und kunstgeschichtlichen Folgen des vor 500 Jahren einsetzenden Prozesses auseinandersetzen.

 

500 Jahre Reformation in 12 Vorlesungen

Nach der Eröffnung durch den Rektor der Universität Magdeburg und Schirmherr der Veranstaltung, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, wird - beginnend mit einem geschichtlichen Überblick und Faktencheck - die Reformation in 12 Vorlesungen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und nachgewiesen, dass mit dem Thesenanschlag Luthers ein komplexer, Jahrzehnte dauernder Prozess einsetzte, der europaweit mehr als nur das religiöse Leben des beginnenden 16. Jahrhunderts beeinflusste. Dabei geht es unter anderem um Luthers wortgewaltige Bibelübersetzung, um die Bedeutung des Buchdruckes für deren Verbreitung, aber auch um die Fragen, ob es unter den Reformatoren auch Reformatorinnen gab oder welchen Einfluss die Reformation auf das Schulwesen des 16. Jahrhunderts im Raum des heutigen Sachsen-Anhalts hatte.

 

WAS: Öffentliche Ringvorlesung an der Universität Magdeburg „Die Reformation – Eine religiöse, kulturelle und politische Bewegung“
WANN: 4. April bis 27. Juni 2017, dienstags, 17:15 bis 18:45 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Hörsaal 6, Zschokkestraße 32, 39106 Magdeburg

 

Die Veranstaltungsreihe ist öffentlich, Studierende und Universitätsangehörige sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Die Ringvorlesung wurde von der Historikerin Prof. Dr. Eva Labouvie und dem Germanisten Prof. Dr. Thorsten Unger von der Fakultät für Humanwissenschaften der Universität Magdeburg konzipiert und findet in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Hochschulbeirat Magdeburg statt.

In einem Begleitprogramm lädt der Evangelische Hochschulbeirat am 25. April 2017, 19:30 Uhr, zu einem Akademischen Gottesdienst in die Wallonerkirche und am 20. Juni 2017 im Foyer des Hörsaal 6 der Universität Magdeburg zu einer Akademischen Tafel ein.

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Universitätsradio Guericke FM präsentiert das Trio Chapter 5

23.03.2017 -

Zum Start des Sommersemesters 2017 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg findet am 10. April 2017 das neunte Guericke FM-Radiokonzert auf dem Universitätscampus statt. Zu Gast sind Chapter 5, drei junge Musiker und Studenten aus Würzburg. Das einstündige Konzert wird wie immer von den Radiomachern des Uniradios Guericke FM moderiert und begleitet. In den dynamischen Interview- und Musikblöcken bekommen Musikbegeisterte die Chance, die Songs zwischen Indiepop, Americana und akustischem Folk gepaart mit wunderbarem Vintage-Harmoniegesang der drei Jungs kennenzulernen.

 

WAS: Guericke FM-Radiokonzert No. 9 mit Chapter 5
WANN: 10. April 2017, Einlass ab 19.00 Uhr, Konzertbeginn: 20.00 Uhr
WO: Campus Service Center der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Gebäude 01, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg

 

Der Eintritt ist kostenfrei. Es wird um eine Voranmeldung via Mail bis zum 7. April 2017 gebeten.

Grafik Radiokonzert ChapterFive

Das Uniradio Guericke FM

Jubiläumsjahr bei Guericke FM: Bereits seit fünf Jahren Radio machen - Radio sein. Gern etwas lauter und vor allem mit einer Menge Spaß. Guericke FM, das Uniradio der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, ist innovativ, kreativ und humorvoll. Mit Radiothemen aus dem Bereich Hochschulpolitik, Kultur und Studium wird ein vielfältiges Programm von Studierenden für Studierende abgebildet. Dazu gehören Radiokonzerte, Off-Air-Aktionen auf dem Campus, Live-Moderationen von in- und externen Veranstaltungen oder die Lern- und Lehrtätigkeiten im Bereich Medien. Guericke FM verkörpert die Leidenschaft junger Medienmacher, die neben ihrem Studium etwas in die Welt tragen wollen. Durch diese Begeisterung und Präsenz haben sich die Mitglieder rund um Guericke FM bereits einen Namen auf dem Campus und auch außerhalb der Hörsäle in Magdeburg gemacht.

Chapter 5

Falco Eckhof (Gesang, Gitarre), Lucio Vignolo (Gitarre, Backings) und Michael Kober (Drums) sind Chapter 5. Drei Studenten Anfang zwanzig aus Würzburg, die selbst Künstler wie Damien Rice, Ben Howard oder Bombay Bicycle Club mögen und selbstverständlich hören. Ihre Debüt-EP haben sie ohne professionelles Studio aufgenommen. Dabei herausgekommen sind professionelle sechs Lieder über Freundschaften, Veränderungen, Reisen und Liebe. Chapter 5 tourt seit März durch Deutschland.

 

Grafiken zum Download:

Grafik 1 // Quelle: Universität Magdeburg
Grafik 2 // Quelle: Universität Magdeburg

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"Campus on tour" - in zwei Wochen 1.660 Kilometer durch vier Bundesländer

23.03.2017 -

Das Studieninfomobil der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg macht am 24. März 2017 zum vorerst letzten Mal auf einem Schulhof Station. Am Dr. Carl-Hermann-Gymnasium in Schönebeck werden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, Fakultätsangehörige und Studierende die Schülerinnen und Schüler der 10. bis 12. Klassen über das vielfältige Studienangebot der Universität informieren. Rund 550 Schülerinnen und Schüler besuchten die auf der Infotour angebotenen Workshops und Mitmachexperimente. Aus 15 Themen aus dem Bereich Elektro- und Informationstechnik konnten Angebote ausgewählt werden. Das reichte vom Vorstellen der Funktionsweise eines Elektromotors über ein Psychologietraining, Pulsmessung und Atemluftanalytik bis hin zu Mimik-, Gestik- oder Spracherkennung. Nach einer Pause wird der Abschluss der Roadshow am 20. April 2017 am Ökumenischen Domgymnasium Magdeburg gemeinsam mit dem Magdeburger Oberbürgermeister stattfinden, zu dem Pressevertreter herzlich eingeladen sind.

Am 13. März 2017 war diese ungewöhnliche Infokampagne für Studieninteressierte gestartet: Zwei Wochen lang rollte das Infomobil durch Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Vollgepackt mit Infomaterialien und Mitmachexperimenten machte es an 17 Schulen halt. Das Team informierte die Schülerinnen und Schüler der 10. bis 12. Klassen über das vielfältige Studienangebot und lud zum zentralen Studieninformationstag der Universität, dem campusdateLIVE, am 20. Mai 2017 ein. Insgesamt hat das Infomobil in den zwei Wochen 1.660 Kilometer zurückgelegt, was der Entfernung Magdeburg – Rom entspricht.

Studieninfotour Uni Magdeburg in Wanzleben (c) Peer Niehof
Hoa Le (Mi.) vom Studierendenmarketing informiert Schülerinnen des Börde-Gymnasiums in Wanzleben über die Studienmöglichkeiten an der Universität Magdeburg. (Foto: Peer Niehof/Universität Magdeburg)

„Ich freue mich, dass wir unser Informationsangebot aus dem Vorjahr nun erstmals auf zwei Wochen ausweiten konnten und so jetzt Schülerinnen und Schüler aus vier Bundesländern erreicht haben“, so der Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan. „Den sich wandelnden Herausforderungen eines lebenslangen Lernens gewachsen zu sein, darauf müssen wir künftige Studierende vorbereiten. Den Schülerinnen und Schülern konnten wir mit der Infotour zeigen, dass die Uni Magdeburg ihnen fundiertes fachliches Wissen vermittelt, aber vor allem auch Möglichkeiten eröffnet, um ihre Persönlichkeit zu entfalten, sich ihrer Stärken, Bedürfnisse und Talente bewusst zu werden. Wir nehmen die Aufgabe ernst, sie bei ihrer Zukunftsplanung zu unterstützen, Perspektiven aufzuzeigen und Orientierung zu geben.“

Der zentrale Studieninformationstag der Universität Magdeburg, der campusdateLIVE, wird am 20. Mai 2017 stattfinden. Dann gibt es für Studieninteressierte Gelegenheit, Universitätsalltag zu erleben, mit Forschenden und Studierenden ins Gespräch zu kommen, spannende Zukunftsthemen zu entdecken und das Wunschstudium zu finden. Das Wissen einer ganzen Universität steht den Studieninteressierten dabei zur Verfügung: Studierende, Mitarbeitende und Forschende nehmen sich Zeit, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, ihnen Einblicke in Studienabläufe und Studieninhalte zu geben, Hörsäle und Labore zu zeigen, sie in Wohnheime und Sporthallen, die Mensa oder Unibibliothek zu führen.

Studieninteressierte können sich ab sofort auf der Webseite zum Studieninfotag über das vielfältige Programm am Studieninformationstag und über weitere Angebote zur Studienorientierung informieren.

 

Bild zum Download:

Bild 1 // Quelle: Peer Niehof/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Hoa Le (Mi.) vom Studierendenmarketing informiert Schülerinnen des Börde-Gymnasiums in Wanzleben über die Studienmöglichkeiten an der Universität Magdeburg.

 

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Mit dem Smartphone in die Labore der Wissenschaftler

16.03.2017 -

Ab sofort können Wissenshungrige aktuelle Forschungsprojekte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wieder mobil erkunden: In der multimedialen App GUERICKEmag präsentiert die Universität informative Interviews, spannende Hintergrundberichte, Forschungstagebücher oder auch Wissenschaftlerportraits. Die App steht für iOS im App Store und für Android im Google Play Store zum Download bereit.

Mit Hilfe von Tablet oder Smartphone können Leser und Leserinnen beispielsweise erfahren, was die Superhirne der Energiewende leisten, wie Mathematikerinnen Katastrophen vorhersehen, welchen Herausforderungen sich die Materialforschung stellt, wie erfinderisch Infektionserreger sind, warum dünne Luft starke Arme macht, wie Gehirn und Computer verbunden werden können oder weshalb junge Unternehmensgründer vom Campus ins eigene Start-up wechseln.

Nach dem Namenspatron der Universität Magdeburg benannt, steht die zweite Ausgabe der multimedialen Publikation für zeitgemäße Wissenschaftskommunikation. „Wir möchten neugierig machen auf die Universität Magdeburg als lebendige Forschungseinrichtung, die sich als Impulsgeber für Wachstum, innovativen Technologietransfer, interdisziplinäre Vernetzung und für die dringend nötige Fachkräftesicherung in der Region versteht“, so Rektor Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan. „Ob Energiewende, der demografische Wandel, Katastrophenschutz, Finanzkrise oder Cyberkriminalität, unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, unsere starken Netzwerke und innovativen Partnerschaften haben das Potenzial, aber auch die Verantwortung, Vordenker für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen zu sein. Wir werden uns gemeinsam mit unseren Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft weiterentwickeln und auch künftig in großen Strukturen und Zusammenhängen denken.“

Forschungsmagazin Guericke 16 erschienen

Ergänzt um die mobile App erscheint das Forschungsmagazin der Uni Magdeburg GUERICKE crossmedial. Die Publikation wird sowohl als Online- als auch als Druckversion herausgegeben. Die Printversion ist in der Pressestelle der Universität Magdeburg erhältlich. Die nächste Ausgabe des Forschungsmagazins erscheint im November 2017.

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Uni Magdeburg startet mit einer Roadshow ihre Studieninfokampagne

13.03.2017 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg startet am Montag, den 13. März 2017, eine ungewöhnliche Info-Kampagne für Studieninteressierte: Zwei Wochen lang werden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, Fakultätsangehörige und Studierende mit einem Infomobil an 17 Schulen in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zu Gast sein. Vollgepackt mit Infomaterialien und Mitmachexperimenten macht das Team jeden Tag auf Schulhöfen halt, informiert die Schülerinnen und Schüler der 10. bis 12. Klassen zum vielfältigen Studienangebot und lädt sie zum zentralen Studieninformationstag der Universität, dem campusdateLIVE, am 20. Mai 2017 ein.

Der erste Tourenstopp des schon von weitem durch das großformatige, farbige Abbild Otto von Guerickes erkennbaren Mobils, wird Bitterfeld-Wolfen sein. Dort wird zuerst das Heinrich-Heine-Gymnasium angefahren, anschließend geht es zum Europagymnasium. Über Goslar, Quedlinburg führt die Tour dann bis einschließlich 23. März 2017 über Salzwedel, Perleberg und Ludwigslust weiter nach DessauHelmstedt, Bernburg, Wolfsburg, Tangermünde, Burg, Schönebeck und Magdeburg.

Studieninfomobil Uni Magdeburg (c) Harald Krieg

Vollgepackt mit Infomaterialien und Mitmachexperimenten macht dasStudieninfomobil der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in den nächstenzwei Wochen auf 17 Schulhöfen Station, um Schülerinnen und Schülern dasvielfältige Studienangebot der Universität der Landeshauptstadt vorzustellen. (Foto: Harald Krieg/ Universität Magdeburg)

Der letzte Termin der Roadshow vor dem campusdateLIVE wird, etwas zeitversetzt, am 20. April 2017 am Ökumenischen Domgymnasium Magdeburg gemeinsam mit dem Magdeburger Oberbürgermeister stattfinden, zu dem Pressevertreter herzlich eingeladen sind.

Insgesamt wird das Infomobil in den zwei Wochen 1.660 Kilometer zurücklegen, was der Entfernung Magdeburg - Rom entspricht.

„Ich freue mich, dass wir unser Informationsangebot aus dem Vorjahr nun erstmals auf zwei Wochen ausweiten können und so jetzt Schülerinnen und Schüler aus vier Bundesländern erreichen“, so der Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan. „Den sich wandelnden Herausforderungen eines lebenslangen Lernens gewachsen zu sein, darauf müssen wir künftige Studierende vorbereiten. Den Schülerinnen und Schülern möchten wir mit der Infotour zeigen, dass die Uni Magdeburg ihnen fundiertes fachliches Wissen vermittelt, aber vor allem auch Möglichkeiten eröffnet, um ihre Persönlichkeit zu entfalten, sich ihrer Stärken, Bedürfnisse und Talente bewusst zu werden. Davor aber nehmen wir die Aufgabe ernst, sie bei ihrer Zukunftsplanung zu unterstützen, Perspektiven aufzuzeigen und Orientierung zu geben.“

Der zentrale Studieninformationstag der Universität Magdeburg, der campusdateLIVE, wird am 20. Mai 2017 stattfinden. Dann gibt es für Studieninteressierte Gelegenheit, Universitätsalltag zu erleben, mit Forschenden und Studierenden ins Gespräch zu kommen, spannende Zukunftsthemen zu entdecken und das Wunschstudium zu finden.

Das Wissen einer ganzen Universität steht den Studieninteressierten dabei zur Verfügung: Studierende, Mitarbeitende und Forschende nehmen sich Zeit, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, ihnen Einblicke in Studienabläufe und Studieninhalte zu geben, Hörsäle und Labore zu zeigen, sie in Wohnheime und Sporthallen, die Mensa oder Unibibliothek zu führen.

Studieninteressierte können sich ab sofort auf der Webseite www.campusdate.deüber das vielfältige Programm am Studieninformationstag und über weitere Angebote zur Studienorientierung informieren.

13. März 2017  Bitterfeld-Wolfen, Heine-Gymnasium/ Europagymnasium
14. März 2017  Goslar, Berufsbildende Schulen
   Quedlinburg, Guts-Muts-Gymnasium
15. März 2017  Beetzendorf, Gymnasium Beetzendorf
   Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium
16. März 2017  Perleberg, Gottfried-Arnold-Gymnasium
   Ludwigslust, Goethe-Gymnasium
17. März 2017  Dessau, Philanthropinum
20. März 2017  Wanzleben, Börde-Gymnasium
21. März 2017  Helmstedt, Gymnasium am Bötchenberg
   Bernburg, Gymnasium Carolinum
22. März 2017  Tangermünde, Gymnasium
23. März 2017  Burg, Roland Gymnasium
   Magdeburg, Geschwister-Scholl-Gymnasium
24. März 2017  Schönebeck, Dr. Carl-Hermann-Gymnasium
20. April 2017  Magdeburg, Ökumenisches Domgymnasium
 (Pressegespräch)

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Vollgepackt mit Infomaterialien und Mitmachexperimenten macht das Studieninfomobil der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in den nächstenzwei Wochen auf 17 Schulhöfen Station, um Schülerinnen und Schülern dasvielfältige Studienangebot der Universität der Landeshauptstadt vorzustellen.

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Studierende können mögliche Arbeitsszenarien für Industrie 4.0 im Labor erproben

10.03.2017 -

Wie zunehmend durch Digitalisierung geprägte Arbeitsprozesse in Krankenhäusern, Unternehmen oder Schulen wirtschaftlich, aber dennoch humangerecht gestalten werden können, ist künftig an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg unter Laborbedingungen zu erproben. Am Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft und Arbeitsgestaltung wird das AWI-LAB, ein arbeitswissenschaftliches Labor zur Förderung von Gründungen im Bereich „Innovative Arbeitswelt 4.0“ entstehen. Gründungsinteressierte Studierende können hier zum Beispiel digitale Assistenzsysteme in Arbeitsprozessen so gestalten, dass sie sich an die Bedürfnisse, Qualifikationen und Vorlieben der jeweiligen Mitarbeiter anpassen lassen.

Für interessierte Studierende, Absolventinnen und Absolventen eröffnet sich dadurch im Bereich innovative Arbeitswelt ein breites Spektrum verschiedenster Ausgründungen. Sie können sich als Digitalisierungsexperten in beratender Funktion selbständig machen. Oder sie arbeiten an der Weiterentwicklung bzw. Anpassung vorgehaltener Technologien für unterschiedliche Einsatzbereiche der, um diese dann als maßgeschneiderte Produkte der Wirtschaft anzubieten.

Das AWI-LAB wird aus verschiedenen Arbeitsszenarien bestehen. Im ersten Szenario werden zwei Montagearbeitsplätze inklusive Fließband und entsprechendem „Arbeitswelt-4.0-Paket“ eingerichtet: Datenbrillen, Monitore und Laserprojektionen, Tablets, Smart-Watches und ein Roboter, der eine direkte Zusammenarbeit mit dem Menschen erlaubt. Sie ermöglichen die realitätsnahe Simulation und Darstellung von Cyber-Physischer Systeme (CPS), also einen Verbund informatischer, softwaretechnischer Komponenten mit mechanischen und elektronischen Teilen, die über eine Dateninfrastruktur, wie z. B. das Internet, kommunizieren. So gilt es z. B. das „Verhalten“ des Roboters so zu gestalten, dass die jeweils mit ihm kooperierende Arbeitsperson seine Intentionen erkennen und somit auf eine möglichst natürliche Art und Weise und vor allem ohne Berührungsängste mit ihm zusammen arbeiten kann.

Szenario 1 - Montagearbeitsplätze
Szenario 1 - Montagearbeitsplätze (Foto: Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft und Arbeitsgestaltung/Universität Magdeburg)

„Im zweiten Szenario soll ein Pflegearbeitsplatz entstehen, mit Pflegebett, inklusive Zubehör wie Fuß- und Handstützen sowie Aufrichthilfe, und intelligentem Möbelsystem sowie einem Assistenzsystem zur Pflegedokumentation“, informiert AWI-LAB-Koordinator, Dr.-Ing. Stefan Waßmann. „In diesem Szenario liegt der Fokus auf der ergonomischen Optimierung professioneller und häuslicher Versorgung pflegebedürftiger Menschen. So können beispielsweise hebende und lagernde Tätigkeiten von Pflegekräften analysiert und mit geeigneten arbeitswissenschaftlichen Methoden, aber auch entsprechenden Produktentwicklungen optimiert werden.“

Das dritte Szenario dient dazu die Zusammenarbeit interdisziplinärer Arbeits- bzw. Projektgruppen weiterzuentwickeln. Dabei werden sowohl die direkte Kooperation, also Face-to-face-Interaktion, als auch Methoden der ortsübergreifenden Zusammenarbeit verteilt arbeitender Teams kritisch betrachtet und auf ihre Optimierungspotenziale hin analysiert. Dafür werden sechs Interaktions- und Teamarbeitsplätze mit moderner Telekommunikations-, Moderations- und Kollaborationstechnologie aufgebaut.

Ergänzt werden diese drei Szenarien durch einen Versuchsleiterstand und Untersuchungstechnik wie Eye-Tracker, Elektroenzephalogramm (EEG) Elektrokardiogramm (EKG), Videokameras und ein Motion-Capturing-System zur Bewegungserfassung.

„Mit dem AWI-LAB wird Ausgründerinnen und Ausgründern eine gründungsorientierte arbeitswissenschaftliche Infrastruktur zur Verfügung stehen. Ihr Fokus richtet sich auf die von der Landesregierung definierten Leitmärkte für Sachsen-Anhalt ‚Energie, Maschinen- und Anlagenbau, Ressourceneffizienz’ sowie ‚Gesundheit und Medizin’“, erläutert Dr.-Ing. Sonja Schmicker, geschäftsführende Leiterin des Lehrstuhls Arbeitswissenschaft und Arbeitsgestaltung.

Das AWI-LAB kooperiert mit den anderen ego.-INKUBATOREN sowie dem Transfer- und Gründerzentrum der Universität Magdeburg. Den Ausbau der Gründerinfrastruktur an Hochschulen in Sachsen-Anhalt zu fördern, hat das Land 2010 das Förderprogramm ego.-INKUBATOR ins Leben gerufen. Durch dieses Programm sollen unternehmerisches Denken in Hochschulen ausgebaut, neue Lösungsansätze erforscht und akademische Unternehmensgründungen gefördert werden.

 

Logo_Sachsen-Anhalt und EFRE   Logo_AWI-LAB

 

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft und Arbeitsgestaltung/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Szenario 1 - Montagearbeitsplätze
Bild 2 // Quelle: Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft und Arbeitsgestaltung/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Szenario 2 - Pflegearbeitsplatz
Bild 3 // Quelle: Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft und Arbeitsgestaltung/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Szenario 3 - Interaktions- und Teamarbeitsplätze

 

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„Studieren ab 50“ startet philosophisch

09.03.2017 -

Am 21. März 2017 startet an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg das Sommersemester des Studienangebots für ältere Erwachsene „Studieren ab 50“. Den Eröffnungsvortrag zum Thema: „Das Problem der Willensfreiheit: ein typisches Thema der Philosophie“ hält Prof. Dr. Héctor Wittwer aus dem Institut für Philosophie der Fakultät für Humanwissenschaften.

Mit diesem Weiterbildungsangebot wendet sich die Universität Magdeburg an ältere Bürgerinnen und Bürger, die sich für wissenschaftliche Fragen interessieren und ihr Wissen in einzelnen Gebieten vertiefen möchten. Sie können sich in Vorlesungen und Seminaren weiterbilden und mit den neuesten Forschungsergebnissen verschiedener Wissenschaftsdisziplinen vertraut machen sowie an generationenübergreifenden Forschungs- und Lehrprojekten teilhaben.

Studieren ab 50

Jeder Teilnehmer erhält einen gesonderten Studienführer, aus dem individuell Lehrveranstaltungen ausgewählt werden können. Großes Interesse finden regelmäßig die Vorlesungen aus den Fächern Geschichte, Philosophie, Psychologie, Kunstgeschichte, Technik- und Ingenieurwissenschaften.

Die Eröffnungsvorlesung findet ab 11.00 Uhr im Hörsaal 1, Gebäude 26, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg statt.

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Wie verändert Digitalisierung den Lehrerberuf?

08.03.2017 -

Der Bildungsminister Sachsen-Anhalts, Marco Tullner, diskutierte heute, am 8. März 2017, auf dem Campus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit Informatiklehrerinnen und –lehrern des Landes über die Herausforderungen der digitalen Bildung. Fast 100 Pädagogen aus ganz Sachsen-Anhalt folgten der Einladung der Fakultät für Informatik zum 13. Magdeburger Lehrertag „Informatische Bildung an Schulen“.

Lehrertag an der Uni Magdeburg@Harald Krieg
Bildungsminister Marco Tullner im Gespräch mit Frank Bonse, Referatsleiter im Ministerium für Finanzen, und Martin Hüppe, Geschäftsführer des Bündnisses Bildung, auf dem Lehrertag „Informatische Bildung an Schulen“ der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Die Lehrkräfte aller Schulformen drückten noch einmal die Schul- oder besser Hörsaalbank, um sich in Workshops, Vorträgen, Demonstrationen und Gesprächen mit Experten weiterzubilden und sich auf die Wissensgesellschaft von morgen vorzubereiten. Die Themen reichten dabei von neuen Möglichkeiten der computergestützten Unterrichtsgestaltung und Diskussionen über Inhalte von Lehrplänen und einer Neudefinition des Lehrerberufes bis hin zum aktuellen Forschungsstand bei den Kommunikationssystemen der Zukunft. Flankierend dazu gab es praxisnahe Workshops für den Einsatz von IT im Unterricht sowie eine begleitende Ausstellung.

Der Magdeburger Lehrertag „Informatische Bildung an Schulen“ an der Uni Magdeburg hat sich in den letzten 13 Jahren als Weiterbildungsveranstaltung etabliert, in der nicht nur der reine Informatikunterricht im Mittelpunkt steht, sondern inzwischen das gesamte Spektrum für die Bildung in der digitalen Welt. „Informatik ist eine Wissenschaft, die sich sehr schnell entwickelt und immer mehr Arbeits- und Lebensbereiche beeinflusst“, so Initiator Dr. Henry Herper von der Fakultät für Informatik. „Mit diesem Lehrertag wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass die Lehrenden einen fachlich fundierten, auf die aktuelle Lebenswelt bezogenen Informatikunterricht durchführen können bzw. in die informatische Bildung einfließen lassen können. Er ist ein Baustein in der Brücke zwischen universitärer Forschung und Schulpraxis.“

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle:Harald Krieg/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Bildungsminister Marco Tullner im Gespräch mit Frank Bonse, Referatsleiter im Ministerium für Finanzen, und Martin Hüppe, Geschäftsführer des Bündnisses Bildung, auf dem Lehrertag „Informatische Bildung an Schulen“ der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

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Uni Magdeburg auf weltgrößter Computermesse CeBIT

08.03.2017 -

Vom 20. bis 24. März 2017 werden auf der weltweit größten Computermesse CeBIT auch Exponate und Gründungsprojekte aus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gezeigt.

Die Informatikerin und Schwarmintelligenzforscherin Prof. Dr.-Ing. Sanaz Mostaghim wird das von der Natur inspirierte Schwarmrobotiklabor präsentieren. In diesem SwarmLab wird die Übertragung von Lösungsstrategien aus dem Bereich der Schwarmintelligenz auf Szenarien der Robotik erforscht. Die gezeigte Testplattform ist ein Schwarm autonomer Quadrokopter, bei dem jeder Kopter in der Lage ist, grundlegende Aufgaben wie Bewegung, Wahrnehmung und Selbstschutz allein zu lösen. Mit den Mitteln der Schwarmintelligenz sollen diese Mechanismen zu komplexen Problemlösungen erweitert werden, ohne dass eine externe zentralisierte Kontrolle erforderlich ist. Das Team um die Wissenschaftlerin Mostaghim will künftig Roboterschwärme mit künstlicher Intelligenz entwickeln, die sozial und autonom Entscheidungen treffen können. Wie soziale Wesen auch, wären sie in der Lage, Entscheidungen in Echtzeit zu treffen und sich den lokalen Gegebenheiten und Umständen dynamisch anzupassen. Ohne externe Führung sollen sie, z. B. autark agierend Gelände und Gebäude in Echtzeit überwachen, sich dynamisch der Umgebung anpassen und so beispielsweise beim Hochwasserschutz, bei Flugzeugkatastrophen, bei Erdbeben oder Reaktorunfällen zum Einsatz kommen.

Portrait_Prof. Sanaz Mostaghim mit Quadrokoptern@Stefan Berger
Prof. Dr.-Ing. Sanaz Mostaghim und ihre Quadrokopter (Foto: Stefan Berger/Universität Magdeburg)

Das Gründungsprojekt 3DQR des Uniabsolventen Daniel Anderson macht es möglich, virtuelle Objekte in reale Umgebungen einzufügen. Dazu muss nur der QR-Code eines Produkts mit der 3DQR-App für Smartphone oder Tablet gescannt werden und schon weiß man, zum Beispiel, innerhalb von Sekunden, wie ein Möbelstück in der eigenen Wohnung aussehen würde, ohne es vorher überhaupt aufgebaut zu haben. Das ist nicht nur praktisch für Kunden, sondern auch für Unternehmen, die ihre digital dargestellten Produkte direkt in realer Umgebung einbetten können.

Prof. Dr. -Ing. Andreas Nürnberger von der Fakultät für Informatik der Universität präsentiert zum einen benutzerunterstützende Technologien, die durch eine intelligente Verknüpfung mehrerer Informationsquellen Querbezüge zwischen Dokumenten herstellen können. Damit können komplexe Recherche- und Entscheidungsprozesse wesentlich erleichtert werden. Diese Softwarelösung unterstützt nicht aber nur die Recherche von Dokumenten, sondern kann auch für Musik-, Foto- oder Filmsammlungen genutzt werden. Bei einem weiteres Projekt der Magdeburger Informatiker geht es um intelligente Informationssysteme, die, zum Beispiel, Änderungen in digitalen Dokumenten sichtbar machen, um dem Nutzer die Arbeit mit digitalen Schriftstücken zu erleichtern.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Stefan Berger/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Prof. Dr.-Ing. Sanaz Mostaghim und ihre Quadrokopter

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Brauchen wir einen neuen Unterricht in einer digitalen Welt?

08.03.2017 -

Fast 100 Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Sachsen-Anhalt werden am 8. März 2017 auf den Campus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg kommen, um aktuelle Lösungen und Konzepte für einen zeitgemäßen Informatikunterricht kennenzulernen. Die Lehrkräfte aller Schulformen nehmen das Angebot der Fakultät für Informatik an, sich auf dem 13. Magdeburger Lehrertag „Informatische Bildung an Schulen“ in Workshops, Vorträgen, Demonstrationen und Gesprächen mit Experten weiterzubilden und sich auf die Wissensgesellschaft von morgen vorzubereiten.

 

WAS: 13. Magdeburger Lehrertag „Informatische Bildung an Schulen“
an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 8. März 2017, 9.00 bis 16.30 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Fakultät für Informatik, Gebäude 29
Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg

 

Die Tagung wird vom Bildungsminister des Landes Sachsen-Anhalt, Marco Tullner, gemeinsam mit der Prorektorin für Studium und Lehre der Universität Magdeburg, Prof. Dr. rer. nat. Franziska Scheffler, eröffnet.

Die Themen reichen dabei von neuen Möglichkeiten der computergestützten Unterrichtsgestaltung und Diskussionen über Inhalte von Lehrplänen und der Neudefinition des Lehrerberufes bis hin zum aktuellen Forschungsstand bei den Kommunikationssystemen der Zukunft. Flankierend dazu wird es praxisnahe Workshops für den Einsatz von IT im Unterricht sowie eine begleitende Ausstellung geben. Der Geschäftsführer des Bündnisses für Bildung, Martin Hüppe, wird in seinem Hauptvortrag „Digitale Bildung“ über eine nötige Neudefinition des Lehrerberufes sprechen und Anforderungen an den Unterricht in allen Fächern formulieren. Es wird darüber diskutiert werden, wie es Lehrkräften, Schulträgern und Kommunen leichter gemacht werden könnte, die schnell voranschreitenden Innovationen zu planen oder darüber, wie Lösungen aussehen müssen, die einen sinnvollen Einsatz von IT beim Lehren und Lernen möglich machen.

Der Magdeburger Lehrertag „Informatische Bildung an Schulen“ hat sich an der Fakultät für Informatik in den letzten 13 Jahren als Weiterbildungsveranstaltung etabliert, in der nicht nur der reine Informatikunterricht im Mittelpunkt steht, sondern inzwischen das gesamte Spektrum für die Bildung in der digitalen Welt.

„Informatik ist eine Wissenschaft, die sich sehr schnell entwickelt und immer mehr Arbeits- und Lebensbereiche beeinflusst“, so Initiator Dr. Henry Herper von der Fakultät für Informatik. „Mit diesem Lehrertag wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass die Lehrenden einen fachlich fundierten, auf die aktuelle Lebenswelt bezogenen Informatikunterricht durchführen können bzw. in die informatische Bildung einfließen lassen können. Er ist ein Baustein in der Brücke zwischen universitärer Forschung und Schulpraxis.“

 

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Junge Olympioniken auf dem Unicampus

07.03.2017 -

Am 28. März 2017 findet an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg die Endrunde der 21. Biologie-Chemie-Olympiade des Landes Sachsen-Anhalt statt. 26 besonders begabte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 verschiedener Gymnasien u. a. aus Halle, Magdeburg, Thale, Dessau und Quedlinburg nehmen die Herausforderung an und werden in jeweils 90-minütigen Klausuren sowie einem praktischen „Laborparcour“ ihr Wissen in Biologie und Chemie zeigen können. Das Thema des diesjährigen naturwissenschaftlichen Wettbewerbes ist „Partner und Parasiten“.

 

WAS: Endrunde der 21. Biologie-Chemie-Olympiade Sachsen-Anhalt
WANN: 28. März 2017, 9.00 bis 16.00 Uhr, Siegerehrung ca. 15.30 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik, Chemisches Institut
Universitätsplatz 2, Gebäude 16

 

Nach den Klausuren geht es zum studentischen Mittagessen in die Unimensa. Anschließend besuchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Chemische Institut und die Bio-Verfahrenstechnik der Universität Magdeburg. Dort bekommen die 15- und 16-Jährigen Einblicke in die Forschung und Studieninformationen zu naturwissenschaftlichen Studienprogrammen aus erster Hand, u. a. zu den an der Universität angebotenen Bachelorstudiengängen Biosystemtechnik und Chemieingenieurwesen.

Gegen 15.30 Uhr stehen die Sieger fest. Die Chemieprofessorin und Prorektorin für Studium und Lehre der Universität Magdeburg, Prof. Dr. rer. nat. Franziska Scheffler, wird die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Biologie-Chemie-Olympiade beglückwünschen.

Die Veranstaltung findet in den Hörsälen und Laboren der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik der Universität Magdeburg statt. Das Institut für Chemie unterstützt den experimentellen Teil der Olympiade mit Geräten und Personal.

 

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Vorsicht Baustelle! Das Gehirn in der Pubertät

15.03.2017 -

Auf dem 14. Magdeburger Tag der Erziehung, am 14. März 2017, geben Hirnforscher der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und des Universitätsklinikums Magdeburg einen Überblick über die Mechanismen der Gehirnentwicklung, insbesondere über den Umbau neuronaler Verbindungen während der Pubertät.

Prof. Dr. Katharina Braun, Lehrstuhlinhaberin der Abteilung Zoologie/Entwicklungsneurobiologie, zeigt anhand neuer Ergebnisse sowohl aus der tierexperimentellen Forschung als auch aus klinischen Studien, dass sich das Gehirn im Verlauf der Pubertät massiv umstrukturiert.

Im Anschluss wird PD Dr. Kerstin Krauel von der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Magdeburg in ihrem Vortrag die Herausforderungen, vor denen Kinder und Eltern in der Pubertät stehen, aus psychologischer Sicht erläutern.

 

WAS: 14. Magdeburger Tag der Erziehung „Vorsicht Baustelle: Das Gehirn in der Pubertät“
WANN: Dienstag, 14. März 2017, 14:00 bis 18:00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2
Gebäude 16, Hörsaal 5
39106 Magdeburg

 

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrer aller Schulformen, Erzieher, Sonderpädagogen sowie an interessierte Eltern.

Es wird um Anmeldung per Mail gebeten.

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Neues Start-up der Universität organisiert globale Vernetzung

01.03.2017 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird erster Nutzer einer speziellen Software für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die von einem Absolventen der Universität entwickelt wurde. Der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Carsten Borchard hat mit seiner Businessidee das Unternehmen SciFlow gegründet, das Forschenden künftig das weltweite Veröffentlichen ihrer Forschungsergebnisse wesentlich erleichtert.

Die Ausgründer wollen das Schreiben und Publizieren wissenschaftlicher Texte durch den Einsatz der Software stark vereinfachen und auf die notwendigen Bedürfnisse der Forscher und Wissenschaftler zuschneiden. Sie haben dafür eine Software entwickelt, die einfach und simpel durch den mühsamen Weg bei der Erstellung von Publikationen navigiert und für die Nutzer den Formatierungsaufwand enorm verringert. Mit Hilfe sogenannter Templates kann ein Wissenschaftler zum Beispiel das Journal auswählen, in der die Publikation später auch erscheinen soll. Die mühsame und zeitaufwändige Anpassung des Textes an Verlagsvorgaben übernimmt dann die Software SciFlow. Forschende auf der ganzen Welt können ortsunabhängig Feedback austauschen und besprochene Änderungen und Korrekturen in die gemeinsame Publikation schnell einarbeiten.

„Mit SciFlow haben wir eine Software entwickelt, die Wissenschaft von einer ganz anderen Seite betrachtet: anwendungsorientiert, mit frühem Feedback unserer Kunden und auch ein bisschen bunt“, fasst Dr. Carsten Borchert, der nach seinem erfolgreichen Studium bis September 2016 an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft im Bereich E-Business promovierte, die Entwicklung von SciFlow zusammen.

Die allerersten Nutzer dieser Software werden nun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende seiner ehemaligen Alma Mater sein. SciFlow stellt zwei Jahre lang in einem Pilotprojekt den Wissenschaftlern, Studierenden und Beschäftigten der Universität einen kostenlosen Zugang zur Software zum Schreiben und Publizieren zur Verfügung. Durch diese Kooperation und dem im März 2017 startenden Einsatz der Software auf dem Unicampus können er und seine Gründerkollegen Frederik Eichler und Viktor Hahn wertvolle Praxiserfahrungen sammeln.

„SciFlow erlaubt es Forschenden und Studierenden, sich ganz auf den Inhalt der wissenschaftlichen Texte zu konzentrieren. Im Vordergrund steht die einfache und effektive Zusammenarbeit an einer Veröffentlichung mit geringem Aufwand für die Koordination der Autoren, der Versionen, Quellen und des Layouts“, so Professorin Dr. Monika Brunner-Weinzierl, Prorektorin für Forschung, Technologie und Chancengleichheit.

Mehr Informationen zu SciFlow 

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Letzte Änderung: 03.04.2017 - Ansprechpartner:

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