Internationalisierung

Im Geist einer weltoffenen Universität unterhält die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg über 300 Partnerschaften mit 245 Institutionen in 60 Ländern auf Universitäts-, Fakultäts- und Institutsebene. Die Universität Magdeburg verfolgt das Ziel, ihre internationale Sichtbarkeit und Attraktivität zu erhöhen, um für hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie für Studierende aus aller Welt ein attraktiver Lern- und Arbeitsort zu bleiben. Bereits jetzt liegt die Universität Magdeburg mit einem Anteil von mehr als 16 Prozent an ausländischen Studierenden aus mehr als 100 Nationen über dem Bundesdurchschnitt. Etwa  11 % der Lehrenden kommen aus dem Ausland.

 

Aktuelle Meldungen zur Internationalisierung:


Universität Magdeburg erhält Audit der Hochschulrektorenkonferenz zur Internationalisierung

Die Internationalisierung ist ein zentrales Element der Profilbildung und Weiterentwicklung in Lehre und Forschung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Das bescheinigt das Zertifikat zum Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), das Dr. Uwe Genetzke, Dezernent Akademisches Auslandsamt der Universität Magdeburg, Ende vergangener Woche entgegennehmen konnte. Die Universität hatte sich der Herausforderung der Auditierung und damit der Schärfung ihrer strategischen Ausrichtung zur Internationalisierung gestellt.

Das Audit hat gezeigt, dass wir bei der Herausbildung eines internationalen Profils für die Otto-von-Guericke-Universität auf einem guten Weg sind. Die aktuell 3.000 internationalen Studierenden sind dafür ein konkreter Indikator. Internationalisierung spiegelt sich nicht nur in der Hochschulentwicklungsplanung oder dem Leitbild der Universität wieder, sondern primär in einer Vielzahl von Aktivitäten engagierter Einzelpersonen und Kooperationen in Forschung und Lehre“, unterstreicht Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. „Das Audit verdeutlichte aber auch, wo wir Strukturen, Service und Prozesse für die weitere Internationalisierung der Universität umgestalten oder ausbauen müssen. Das werden wir 2019 konsequent umsetzen.“

Eine universitätsinterne Arbeitsgruppe hatte sich ein Jahr lang mit der Entwicklung und Schärfung des internationalen Profils der Universität beschäftigt, eine Bestandaufnahme durchgeführt, Ziele formuliert und begonnen, eine Internationalisierungsstrategie zu erarbeiten. Ein Team international erfahrener Beraterinnen und Berater begleitete die Universität dabei und hat ihr bescheinigt, dass Internationalisierung ein elementarer Bestandteil ihres Selbstverständnisses sei. An der Universität werde Internationalisierung seit einigen Jahren als ein zentrales strategisches Ziel sowie als Grundvoraussetzung für exzellente Lehre und Forschung verstanden und entsprechend gefördert. Dies schlage sich in einer Vielzahl erfolgreicher internationaler Aktivitäten und Programme nieder und schaffe eine exzellente Voraussetzung für die gezielte und reflektierte Weiterentwicklung der Internationalisierung.

Das Beraterteam empfiehlt die zeitnahe Ausformulierung einer Internationalisierungsstrategie für die Otto-von-Guericke-Universität sowie die Optimierung der Organisationsstrukturen im Bereich Internationalisierung. Zudem sei zu überprüfen, welche strategische Rolle das Profilelement „Brücke zwischen Ost- und Westeuropa“ in der künftigen internationalen Ausrichtung der Universität Magdeburg spielen soll.

Uni Magdeburg für internationale Professoren und Studenten attraktiv

Von rund 160 Professorinnen und Professoren der Universität, ohne den Bereich Medizin, kommen 13 aus dem Ausland und 412 Promovierende der rund 1.400 Doktoranden sind Ausländer. Zum Wintersemester 2018/19 hatten sich 3.026 internationale Studierende an der Universität Magdeburg eingeschrieben. Das sind rund 22 Prozent der insgesamt 14.000 Studenten und Studentinnen an der Universität. Die meisten von ihnen kommen aus den Ländern Indien, China, Pakistan, Ukraine und Vietnam. Besonders gefragt sind die Studienangebote „Chemical and Energy Engineering“, „Digital Engineering“, „Data & Knowledge Engineering“, „Electrical Engineering and Information Technology“ und „International Business and Economics“.

Die Hochschulrektorenkonferenz unterstützt ihre Mitgliedshochschulen seit 2009 mit einer unabhängigen und systematischen Beratung, die die Internationalität einer Hochschule analysiert und bei deren strategischen Entwicklung und Weiterentwicklung unterstützt sowie zu einer nachhaltigen Verankerung der Internationalisierung im deutschen Hochschulsystem und innerhalb der einzelnen Hochschulen beiträgt. Für das Mitwirken am Audit wird der Hochschule ein Zertifikat sowie ein elektronisches Teilnahmesiegel verliehen, die der Hochschule attestieren, ihren Internationalisierungsprozess systematisch verfolgt und sich dabei zur (Weiter-)Entwicklung selbst definierter Internationalisierungsziele verpflichtet zu haben.

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Mathematik funktioniert überall auf der Welt gleich

Auf den ersten Blick ist Basel Mousselli ein Student wie jeder andere: Er trägt einen dunkelgrünen Hoody mit einer Lederjacke darüber und einen Bart, wie ihn heute viele junge Männer tragen. Dennoch unterscheidet ihn etwas von seinen Kommilitonen: 2015 musste er mit seinem drei Jahre älteren Bruder Hussein aus dem syrischen Aleppo fliehen und kam nach Magdeburg.

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Die Frau mit dem Knochenjob

Auf dem Tisch im Büro von Maria Crackau steht eine Plastikkiste voll prallgefüllter Umschläge. Darin befinden sich Explantate – also Implantate, die den Patienten wieder entnommen werden mussten. Sie stammen aus dem Universitätsklinikum und sind die Grundlage der Forschung der 28-Jährigen. Sie ist Doktorandin im interdisziplinären Promotionsprogramm „MEMoRIAL“ – einer internationalen Graduiertenschule an der OVGU.

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Alle Hürden genommen

Im Dezember 2015 flüchtet die damals 25-jährige Syrierin Madeha Alsaleh mit einem Teil ihrer Familie über die Türkei auf dem „normalen Weg, den alle Flüchtlinge gehen“, nach Deutschland. Dabei wurde die Familie zwei Mal getrennt. Die junge Frau landete in einem Flüchtlingscamp in der Nähe von Stendal. Dort lernte sie die 84-jährige Alma kennen, die ihr noch heute viel bedeutet und die sie nur liebevoll Oma Alma nennt. „Sie kam täglich zu uns und hat sich mit uns unterhalten. Sie hat uns immer ihre Enkelkinder genannt. Auch wenn ich noch nicht viel verstanden habe, hat sie sich bemüht, uns die deutsche Sprache beizubringen und uns Weisheiten mit auf den Weg zu geben.“

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Studienerfahrungen im Land des Lächelns

Endlich war es soweit: Die nächste Sommerschule nach Niigata in Japan steht an! Das Land des Lächelns ist nicht nur für Sushi, Sumo oder Samurai-Schwerter bekannt, sondern auch für atemberaubende Reisfelder, Schreine in allen Formen, leckere Reisgerichte mit dem Nationalgetränk Sake, Teezeromonien und einer Vielfalt von Schriftzeichen. 14 Studierende der Universität Magdeburg nutzen die Chance, drei Wochen in die Welt Japans einzutauchen. Ihre Erfahrungen halten sie in einem Reiseblog fest.

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Radiologietechnikerin wechselt für ihre Promotion von Bangkok nach Magdeburg

Eine Untersuchung im Magnetresonanztomographen MRT empfinden viele Menschen als unangenehm: die Enge der „Röhre“, das laute Klopfen und die Anweisung absolut still zu halten. „Schnappschüsse“ des Körperinneren sind nicht möglich, das Scannen der Organe verlangt Zeit. Eine Doktorandin der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg forscht im Rahmen ihrer Promotion an der internationalen Graduiertenschule MEMoRIAL daran, die Bildgebung im MRT effizienter zu gestalten.

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Von Fremdsein und Fremdheit

Mehr als die Hälfte seines Daseins hat er in Magdeburg gelebt. In einer Stadt, die nicht in seinem Heimatland ist. Dennoch ist sie ein Teil seiner Vergangenheit und Gegenwart – seines Lebens – geworden. „Ich fühle die Stadt. Ich kenne ihren Geruch. Viele Plätze sind mir bekannt und sie kennen mich auch. Irgendwie bin ich angekommen, fühle mich nicht fremd“, beschreibt Wahid Nader, syrischer Ingenieur und Dichter.

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Angekommen auf der kleinen Insel Magdeburg

Hasmik Hunanyan ist der Inbegriff von Optimismus und Lebensfreude. Wenn man der gebürtigen Armenierin auf dem Campus begegnet, steckt sie einen mit ihrer Freude und ihrem Tatendrang regelrecht an. Ihrer aufgeschlossenen Art hat die dreifache Mutter auch zu verdanken, dass sie in Magdeburg eine neue Heimat gefunden hat. Denn obwohl sie nie nach Deutschland auswandern wollte, weil sie kein Deutsch konnte, hat sie die Startschwierigkeiten nicht als Problem, sondern als Chance gesehen.

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Ein Studium zwischen Strand und Hörsaal

Gut 150 Studierende verlassen jedes Jahr die Otto-von-Guericke-Universität, um ein Auslandssemester zu absolvieren. Fernab der heimischen Hörsäle, von Freunden und Familie, lernen sie ein halbes Jahr an einer der Partneruniversitäten Stadt, Kultur und Menschen kennen. „Der Alltag hat einen viel zu schnell im Griff und manchmal muss man seine Komfort-Zone einfach verlassen“, erzählt Laura Mueller. Die 23-jährige studiert an der Universität Magdeburg BWL und hat die Elbe gegen den Indischen Ozean getauscht. Seit Mitte des Jahres lebt sie auf der Insel Bali. „Ich wollte seit Beginn meines Studiums definitiv ins Ausland, deshalb war es für mich die perfekte Gelegenheit um neue Erfahrungen zu sammeln.“

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Unterwegs in Europas Städten

Reisen macht Spaß – ganz besonders, wenn man nicht alleine reist, sondern neben den Ländern und Städten auch neue Leute kennenlernen kann. Zwei Studierende haben sich zum Ziel gesetzt, die Weltenbummler der Universitäten zusammenzubringen und für sie Trips durch Europa mit viel Gemeinschaftsgefühl zu organisieren.

Tim Frärks studiert Wirtschaftsingenieurwesen Logistik an der OVGU und hat mit seiner Freundin Anastasia Roor bereits ein eigenes Reiseunternehmen. Das Wort Wanderlust, was im Englischen mit Fernweh übersetzt wird, ist bei ihnen Programm. Schließlich haben die beiden jeden Trip, den sie auf ihrer Webseite anbieten, auch schon selbst unternommen. So ist es keine Überraschung, dass Geheimtipps und Wissenswertes über die Städte gut recherchiert sind und den reiselustigen Studierenden ihre Trips erleichtern. Leader und City Guides füttern die wissensdurstigen Erkunder mit allen nötigen Informationen zu Prag, Paris, Rom und vielen anderen Städten. Neben Exkursionen gibt es aber auch Partys, Bootspartys oder Pub-Crawls. „Mit unserem Programm und den Aktivitäten bieten wir genau den Rahmen für ein super Gruppenerlebnis“, ist Tim Frärks überzeugt.

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Letzte Änderung: 15.08.2017 - Ansprechpartner: Webmaster