Internationalisierung

Im Geist einer weltoffenen Universität unterhält die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg über 300 Partnerschaften mit 245 Institutionen in 60 Ländern auf Universitäts-, Fakultäts- und Institutsebene. Die Universität Magdeburg verfolgt das Ziel, ihre internationale Sichtbarkeit und Attraktivität zu erhöhen, um für hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie für Studierende aus aller Welt ein attraktiver Lern- und Arbeitsort zu bleiben. Bereits jetzt liegt die Universität Magdeburg mit einem Anteil von mehr als 16 Prozent an ausländischen Studierenden aus mehr als 100 Nationen über dem Bundesdurchschnitt. Etwa  11 % der Lehrenden kommen aus dem Ausland.

 

Aktuelle Meldungen zur Internationalisierung:


Magdeburger sind mit ihrem Roboter Vizeweltmeister

Ein Team der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist im australischen Sydney Vizeweltmeister im Roboterwettkampf geworden. Das Team RobOTTO hat eine der weltweit besten Leistungen im Programmieren eines Roboters beim RoboCup, der Weltmeisterschaft im Roboter-Programmieren, gebracht. Auf einem Parcours musste er Arbeitsaufgaben lösen.

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Servus, Graz!

Peer Niehof, Online-Redakteur im Studierendenmarketing der Uni Magdeburg, berichtet über seine zweiwöchige Hospitation an der FH JOANNEUM in Graz.

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Zehntausend Kilometer von der Heimat entfernt

Dr. Fábio Martins und seine Freundin Dr. Juliana Coronel leben seit einem Jahr im IBZ. Juliana Coronel hat eine PostDoc-Stelle am Max-Planck-Institut Magdeburg im Bereich Bioprozesstechnik. Fábio Martins ist PostDoc am Institut für Strömungstechnik und Thermodynamik der Uni. Die beiden Gastwissenschaftler kommen aus Brasilien, genauer aus Rio de Ja­neiro. Dort hat das Paar sich kennengelernt. Ihre erste gemeinsame Wohnung haben die zwei jedoch in Magdeburg bezogen. Juliana Coronel und Fábio Martins waren glücklich, die komplett ausgestattete Bleibe im IBZ gefunden zu haben. „In Magdeburg bereits möblierte Wohnungen zu finden, ist gar nicht so einfach“, erzählt Martins.

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Hätten wir die EU nicht, wir sollten sie erfinden

Über 700 Millionen Einwohner leben auf dem Kontinent Europa. Geprägt von alten Kulturen, vielen Sprachen, gewachsenen Nationen; begleitet von Wohlstand und menschenfreundlichen klimatischen Bedingungen steht ein großer Teil dieses Europas, die 27 Länder der Europäischen Union, vor großen Herausforderungen. Es ist dieses besondere politische System, mit dem sich die Politikwissenschaftlerin Professorin Eva G. Heidbreder intensiv beschäftigt, für sie ist die EU Gegenstand politikwissenschaftlicher Grundlagenforschung. Sie sagt: „Wer noch immer glaubt, im Parlament wird über Gurken geredet, verpasst eine besondere Chance zur Mitgestaltung.“

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Mit minimalinvasiver Medizintechnik weltweit agieren

Magdeburger Medizintechnik goes international: Der Forschungscampus STIMULATE, der seinen Fokus auf Technologien für bildgeführte minimalinvasive Methoden in der Medizin richtet, baut seine Zusammenarbeit mit internationalen Partnern kontinuierlich aus. Ein neues im Aufbau befindliches deutsch-israelisches Kooperationsprojekt beispielsweise orientiert sich an der Einrichtung eines wissenschaftsbasierten Technologiezentrums nach dem Vorbild des Innovation Basecamps in der Wüstenstadt Be‘er Sheva in Israel. Die Business Development Plattform wird partnerschaftlich durch Akteure der Privatwirtschaft und Wissenschaft hier ist die Ben-Gurion-Universität des Negev Partner geführt. Ziel des Camps ist die Skalierung und Kommerzialisierung von innovativen Forschungsprojekten zu technologiebasierten Start-ups durch Unterstützung in den Bereichen Validierung, Mentoring und Finanzierung. Auch STIMULATE ist eine öffentlich-private Partnerschaft, in der die Universität Magdeburg, Siemens Healthineers und der STIMULATE-Verein kooperieren.

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Universität Magdeburg erhält Audit der Hochschulrektorenkonferenz zur Internationalisierung

Die Internationalisierung ist ein zentrales Element der Profilbildung und Weiterentwicklung in Lehre und Forschung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Das bescheinigt das Zertifikat zum Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), das Dr. Uwe Genetzke, Dezernent Akademisches Auslandsamt der Universität Magdeburg, Ende vergangener Woche entgegennehmen konnte. Die Universität hatte sich der Herausforderung der Auditierung und damit der Schärfung ihrer strategischen Ausrichtung zur Internationalisierung gestellt.

Das Audit hat gezeigt, dass wir bei der Herausbildung eines internationalen Profils für die Otto-von-Guericke-Universität auf einem guten Weg sind. Die aktuell 3.000 internationalen Studierenden sind dafür ein konkreter Indikator. Internationalisierung spiegelt sich nicht nur in der Hochschulentwicklungsplanung oder dem Leitbild der Universität wieder, sondern primär in einer Vielzahl von Aktivitäten engagierter Einzelpersonen und Kooperationen in Forschung und Lehre“, unterstreicht Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. „Das Audit verdeutlichte aber auch, wo wir Strukturen, Service und Prozesse für die weitere Internationalisierung der Universität umgestalten oder ausbauen müssen. Das werden wir 2019 konsequent umsetzen.“

Eine universitätsinterne Arbeitsgruppe hatte sich ein Jahr lang mit der Entwicklung und Schärfung des internationalen Profils der Universität beschäftigt, eine Bestandaufnahme durchgeführt, Ziele formuliert und begonnen, eine Internationalisierungsstrategie zu erarbeiten. Ein Team international erfahrener Beraterinnen und Berater begleitete die Universität dabei und hat ihr bescheinigt, dass Internationalisierung ein elementarer Bestandteil ihres Selbstverständnisses sei. An der Universität werde Internationalisierung seit einigen Jahren als ein zentrales strategisches Ziel sowie als Grundvoraussetzung für exzellente Lehre und Forschung verstanden und entsprechend gefördert. Dies schlage sich in einer Vielzahl erfolgreicher internationaler Aktivitäten und Programme nieder und schaffe eine exzellente Voraussetzung für die gezielte und reflektierte Weiterentwicklung der Internationalisierung.

Das Beraterteam empfiehlt die zeitnahe Ausformulierung einer Internationalisierungsstrategie für die Otto-von-Guericke-Universität sowie die Optimierung der Organisationsstrukturen im Bereich Internationalisierung. Zudem sei zu überprüfen, welche strategische Rolle das Profilelement „Brücke zwischen Ost- und Westeuropa“ in der künftigen internationalen Ausrichtung der Universität Magdeburg spielen soll.

Uni Magdeburg für internationale Professoren und Studenten attraktiv

Von rund 160 Professorinnen und Professoren der Universität, ohne den Bereich Medizin, kommen 13 aus dem Ausland und 412 Promovierende der rund 1.400 Doktoranden sind Ausländer. Zum Wintersemester 2018/19 hatten sich 3.026 internationale Studierende an der Universität Magdeburg eingeschrieben. Das sind rund 22 Prozent der insgesamt 14.000 Studenten und Studentinnen an der Universität. Die meisten von ihnen kommen aus den Ländern Indien, China, Pakistan, Ukraine und Vietnam. Besonders gefragt sind die Studienangebote „Chemical and Energy Engineering“, „Digital Engineering“, „Data & Knowledge Engineering“, „Electrical Engineering and Information Technology“ und „International Business and Economics“.

Die Hochschulrektorenkonferenz unterstützt ihre Mitgliedshochschulen seit 2009 mit einer unabhängigen und systematischen Beratung, die die Internationalität einer Hochschule analysiert und bei deren strategischen Entwicklung und Weiterentwicklung unterstützt sowie zu einer nachhaltigen Verankerung der Internationalisierung im deutschen Hochschulsystem und innerhalb der einzelnen Hochschulen beiträgt. Für das Mitwirken am Audit wird der Hochschule ein Zertifikat sowie ein elektronisches Teilnahmesiegel verliehen, die der Hochschule attestieren, ihren Internationalisierungsprozess systematisch verfolgt und sich dabei zur (Weiter-)Entwicklung selbst definierter Internationalisierungsziele verpflichtet zu haben.

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Mathematik funktioniert überall auf der Welt gleich

Auf den ersten Blick ist Basel Mousselli ein Student wie jeder andere: Er trägt einen dunkelgrünen Hoody mit einer Lederjacke darüber und einen Bart, wie ihn heute viele junge Männer tragen. Dennoch unterscheidet ihn etwas von seinen Kommilitonen: 2015 musste er mit seinem drei Jahre älteren Bruder Hussein aus dem syrischen Aleppo fliehen und kam nach Magdeburg.

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Von Forschung bis Fußball

„Die in Deutschland gesammelten Erfahrungen sind ein wertvoller Gewinn für mich. Deshalb bin ich der Alexander von Humboldt-Stiftung sehr dankbar, dass sie mir diesen Forschungsaufenthalt an der Universität Magdeburg ermöglicht“, unterstreicht Dr. Zhi Li. Durch Forscherkollegen aus Kanada war Prof. Dr.-Ing. Ulrich Gabbert auf den jungen Wissenschaftler aus China aufmerksam geworden und unterstützte ihn bei der Bewerbung um ein Humboldt-Stipendium. Dr. Li hat Control Engineering an den Universitäten in Qingdao und Shenyang in China studiert und an der Concordia University Montreal, Kanada, promoviert.

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Die Frau mit dem Knochenjob

Auf dem Tisch im Büro von Maria Crackau steht eine Plastikkiste voll prallgefüllter Umschläge. Darin befinden sich Explantate also Implantate, die den Patienten wieder entnommen werden mussten. Sie stammen aus dem Universitätsklinikum und sind die Grundlage der Forschung der 28-Jährigen. Sie ist Doktorandin im interdisziplinären Promotionsprogramm „MEMoRIAL“ einer internationalen Graduiertenschule an der OVGU.

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Alle Hürden genommen

Im Dezember 2015 flüchtet die damals 25-jährige Syrierin Madeha Alsaleh mit einem Teil ihrer Familie über die Türkei auf dem „normalen Weg, den alle Flüchtlinge gehen“, nach Deutschland. Dabei wurde die Familie zwei Mal getrennt. Die junge Frau landete in einem Flüchtlingscamp in der Nähe von Stendal. Dort lernte sie die 84-jährige Alma kennen, die ihr noch heute viel bedeutet und die sie nur liebevoll Oma Alma nennt. „Sie kam täglich zu uns und hat sich mit uns unterhalten. Sie hat uns immer ihre Enkelkinder genannt. Auch wenn ich noch nicht viel verstanden habe, hat sie sich bemüht, uns die deutsche Sprache beizubringen und uns Weisheiten mit auf den Weg zu geben.“

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Letzte Änderung: 20.12.2018 - Ansprechpartner: M.A. Anne-Katrin Behnert