Februar
Unicampus als Zukunftswerkstatt für nachhaltige Bildung in Europa
Am 5. und 6. Mai 2026 treffen sich an der Universität Magdeburg Expertinnen und Experten aus Bildungs- und Nachhaltigkeitsforschung aus ganz Europa. Im Zentrum der zweitägigen EU-GREEN-Konferenz steht eine Leitfrage: Wie können Bildungseinrichtungen dazu beitragen, die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel, Digitalisierung, Artenverlust oder Migration zu bewältigen.
Universität Magdeburg sichert internationales Friedensstudium bis 2034
Der Masterstudiengang Peace and Conflict Studies (PACS) wird bis 2034 mit Bundesmitteln in Höhe von 1,5 Millionen Euro gefördert. Die Förderung ermöglicht Studierenden aus dem Globalen Süden ein Masterstudium in Magdeburg und finanziert darüber hinaus wissenschaftliche Veranstaltungen und thematische Workshops, die allen Studierenden offenstehen.
Für bessere Verkehrslösungen in Magdeburg
Die Universität Magdeburg startet eine Teilnahmeplattform, ein sogenanntes Panel, und ruft Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt Magdeburg zur Mitarbeit auf. Ziel ist es, Verkehrslösungen gemeinsam mit den Menschen zu entwickeln, die sie täglich nutzen: vom Arbeitsweg bis zur Fahrt zum Arzt, vom Einkauf bis zum Weg zur Schule oder zum Kindergarten. Jede Teilnahme wird dabei finanziell entlohnt.
KI zieht die Notbremse
Informatiker der Universität Magdeburg haben ein KI-Verfahren entwickelt, das wetter- und umweltbedingte Störungen in Sensordaten autonomer Fahrzeuge zuverlässig erkennt und im Zweifel eine sichere Reaktion wie das Anhalten auslöst. Damit adressiert das vom Bund geförderte Forschungsprojekt AULA-KI entwickelte System ein Kernproblem automatisierter Mobilität: Fahrzeuge müssen nicht nur ihre Umgebung erfassen, sondern auch erkennen, wann ihre eigenen Messdaten nicht mehr verlässlich sind.