Forschung & Transfer

Architektur G25

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg setzt sich mit der Vielfalt sowohl nationaler, aber auch globaler gesellschaftlicher Herausforderungen auseinander. Das betrifft technische, gesundheitliche und ökologische Fragestellungen; aber auch ethische, kulturelle, soziale und ökonomische Probleme sind  Gegenstand wissenschaftlich-methodischer Betrachtung, Kontextuierung, Konzeptionierung und Reflexion.

Als Vorreiter technologischer Entwicklung wird die Universität Magdeburg mehr und mehr zur Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Sie versteht sich als eine Leitfigur beim Ausbau der wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beraten und unterstützen mit ihrer Expertise wichtige und zukunftsweisende Vorhaben der Stadt, des Landes oder regionaler Unternehmen. Sie sind als Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler, Soziologen, Mediziner oder Informatiker mit ihrem Wissen unverzichtbare Partner in regionalen und überregionalen Netzwerken und so an der gedeihlichen Entwicklung der Landeshauptstadt maßgeblich beteiligt.

Durch die gezielte Anwerbung unternehmerisch begabter Studienanfängerinnen und -anfänger aus ganz Deutschland und dem Ausland und ein entsprechendes Lehrangebot werden Studierende auch zu Unternehmerinnen und Unternehmern herangebildet, die im Anschluss an ihr Studium sowohl in Wissenschaft, Wirtschaft und der Kultur neue Impulse setzen.

Das Profil ist geprägt durch Exzellenzschwerpunkte, Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs und Forschergruppen. Externe Kooperationen bestehen mit angegliederten Zentren, An-Instituten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Als Impulsgeber und Entwicklungsmotor auch weit über die Landesgrenzen hinaus, verfolgt die Universität Magdeburg Innovationsstrategien zur Stärkung des Technologie- und Wissenstransfers in regionale und überregionale Unternehmen.

 

Aktuelle Meldungen aus Forschung & Transfer:


Forschen gegen Verschwendung

17 Prozent des deutschen Energiebedarfs fließen in großindustrielle Partikelproduktionsverfahren zur Herstellung von zum Beispiel Kaffee oder Medikamente. Um den Verbrauch dieser enormen Mengen fossiler Brennstoffe zu reduzieren, entwickeln Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Uni mathematische Methoden, um den In- und Output der Anlagen zu optimieren.

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Die Lehren des Brexit-Prozess: Wir bleiben uns einig, dass Uneinigkeit herrscht

Ein Jahr ist es nun fast her, dass das Vereinigte Königreich seinen Austritt aus der EU unterzeichnete. Am 31. Dezember 2020 endet nun auch die Übergangsphase, in der britische Staatsangehörige weiter wie Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaates behandelt werden. Was bedeutet ein harter Bruch der Handelsbeziehungen für die EU und Deutschland, wenn die Verhandlungen scheitern? Was gilt nun – Stand kurz vor Weihnachten – ab Januar 2021? Katharina Vorwerk sprach darüber mit der Politikwissenschaftlerin und Europaexpertin Prof. Dr. Eva Heidbreder der Universität Magdeburg.

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Vom Gewinner zum Botschafter

Integrated-Design-Engineering-Student Paul Blaschke von der Uni Magdeburg gewann im letzten Jahr mit einem Team und dem Sport- und Tanzrollator den BESTFORM-Award. Nun will er auch andere kreative Köpfe dazu motivieren, am Landeswettbewerb teilzunehmen.

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Verschiebt Corona unseren moralischen Kompass?

Welche Folgen hat die Pandemie unseren moralischen Kompass? Bleiben unsere grundlegenden Werte trotz der weltweiten Krise stabil oder verschieben sich die Koordinaten unter dem Eindruck der plötzlichen existenziellen Unsicherheit? Diesen Fragen geht der Soziologe Prof. Dr. Jan Delhey von der Uni Magdeburg im Rahmen eines binationalen und disziplinübergreifenden Forschungsprojekts nach. Im Rahmen einer Langzeitstudie werden Einstellungen von Befragten in Großbritannien und Deutschland verglichen

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Vom Tippelbruder zum "arbeitsscheuen Element"

Literaturwissenschaftler der Uni Magdeburg haben mit der Erstveröffentlichung eines bisher unbekannten Romans des Magdeburger Schriftstellers Oskar Schönberg neue Erkenntnisse der regionalen Literatur- und Kulturgeschichte gewonnen. Prof. Dr. Thorsten Unger hat den über weite Strecken in Magdeburg spielenden Roman „Das unsterbliche Luderleben“ im Rahmen eines Forschungsprojekts unter regionalgeschichtlichen Gesichtspunkten analysiert, mit einem Nachwort versehen und erstmals veröffentlicht.

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Schneller Entscheidungen treffen

Jedes Jahr zeichnet die Universität Magdeburg die besten Doktoranden aus. Einer von ihnen ist Dr. Seyed Ali Hosseini. Er studierte Chemie und Verfahrenstechnik im Rahmen eines gemeinsamen Promotionsvorhabens mit der Universität Paris-Saclay. Mit uns sprach er über seine Forschung, warum er sich dafür so engagiert und was die Auszeichnung für ihn bedeutet.

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Wie Depressionen unser Gehirn verändern

Dr. Lejla Colic hat an der Fakultät für Naturwissenschaften studiert und gehörte der „CRC 779 Graduate School“ an. Für ihre herausragende Arbeit wurde sie mit dem Promotionspreis der Universität Magdeburg geehrt. Wir sprachen mit ihr über ihre Dissertation, ihre Motivation und ihre Zukunft.

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Wat mutt, dat mutt!

Obwohl fast 60 Prozent der Menschen im Norden Sachsen-Anhalts sich wünschen, dass mehr für den Erhalt des Plattdeutschen getan wird, sinkt seit 1995 die Zahl derer, die plattdeutsch sprechen können. In der Börde, zum Beispiel, von 43 auf 26 Prozent. Das ist ein Forschungsbefund der Arbeitsstelle Niederdeutsch an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seit 30 Jahren beraten die hier die Germanistinnen Dr. Ursula Föllner und Dr. Saskia Luther die Landesregierung Sachsen-Anhalts zum Thema plattdeutsche Regionalsprache. Warum ihre Herzen so am Plattdeutschen hängen und was diese Sprache für die Region bedeutet, darüber hat Katharina Vorwerk mit den beiden Sprachbegeisterten Frauen gesprochen.

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Ick oder ich: Plattdeutsche Sprachlinie teilt Sachsen-Anhalt

Obwohl fast 60 Prozent der Menschen im Norden Sachsen-Anhalts sich wünschen, dass mehr für den Erhalt des Plattdeutschen getan wird, sinkt seit 1995 die Zahl der Personen, die plattdeutsch sprechen können. In der Börde, zum Beispiel, von 43 auf 26 Prozent. Das ist ein Forschungsbefund der Arbeitsstelle Niederdeutsch an der Uni Magdeburg. Seit 30 Jahren beraten hier Sprachwissenschaftlerinnen vom Bereich Germanistik die Landesregierung Sachsen-Anhalts zum Thema plattdeutsche Regionalsprache.

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Neue Brennstoffzelle für das Wasserstoff-Zeitalter

Bis 2030 will Deutschland den Ausstoß von Treibhausgasen um 55 Prozent im Vergleich zu 1990 verringern. Dafür hat die Bundesregierung eine nationale Wasserstoffstrategie beschlossen. Ziel ist es, Deutschland zum weltweit führenden Ausrüster für moderne Wasserstofftechnologien zu machen. Das Institut für Elektrische Energiesysteme der Universität Magdeburg trägt mit seiner Forschung dazu bei.

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Letzte Änderung: 20.04.2021 - Ansprechpartner: Webmaster