Vom Labor auf die Straße
Mit Beginn des Wintersemesters 2026/27 startet an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erneut das generationenübergreifende Studienangebot „Studieren ab 50“.
Den Auftakt bildet am 15. September 2026 eine Vorlesung von Dr. Leander Kauschke, Koordinator des Intelligenten Mobilitätsraums der Universität Magdeburg. Er spricht zum Thema „Vom Labor auf die Straße – Mobilitätsforschung und Innovation in Magdeburg“.
| WAS: | Eröffnungsveranstaltung „Studieren ab 50“ an der Universität Magdeburg mit dem Vortrag von Dr. Leander Kauschke „Vom Labor auf die Straße – Mobilitätsforschung und Innovation in Magdeburg“ |
| WANN: | 15. September 2026, 9:15 Uhr |
| WO: | Universität Magdeburg, Campus Zschokkestraße, Gebäude 44, Hörsaal 6 |
Im Magdeburger Wissenschaftshafen testet die Universität neue Lösungen für die Mobilität von morgen unter realen Bedingungen. Der Intelligente Mobilitätsraum (IMR) der Universität erprobt hier unter anderem autonome Shuttles, digitale Mitfahrplattformen und neue Lieferkonzepte, mitten in der Stadt und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern. Der Vortrag zeigt, wie aus Forschung angewandte Praxis wird und wer davon konkret profitiert. Die Veranstaltung ist öffentlich. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
Die Einschreibung für das Weiterbildungsprogramm „Studieren ab 50“ ist vom 16. bis 30. September 2026 möglich. Die Vorlesungszeit beginnt am 12. Oktober 2026.
Für die Teilnahme am Studienangebot bestehen keine formalen Zugangsvoraussetzungen: Weder Abitur noch ein Mindestalter sind erforderlich. Es gibt keine Prüfungsverpflichtungen und keine vorgeschriebene Semesterwochenstundenzahl.
Das vollständige Programm sowie das Anmeldeformular sind ab dem 5. September 2026 online abrufbar.
Gedruckte Programme liegen am Tag der Eröffnungsveranstaltung im Hörsaal 6 sowie im Gebäude 40 (Campus Zschokkestraße 32, gegenüber Raum 106) aus.
Studieren ab 50
Seit mehr als 30 Jahren öffnet die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ihre Hörsäle für ältere Erwachsene. Mit einem breiten fächerübergreifenden Angebot soll ihnen der Zugang zur wissenschaftlichen Aus- und Weiterbildung eröffnet werden. Rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer pro Semester wählen aus rund 130 eigens konzipierten Veranstaltungen sowie aus regulären Lehrveranstaltungen aus allen Fachbereichen der Universität, die ein Spiegelbild der vielfältigen universitären Forschungslandschaft bieten. Neben Vorlesungen und Seminaren stehen den Teilnehmenden auch praxisorientierte Angebote wie Schreibwerkstätten, Theatergruppen oder Fotokurse zur Auswahl. Gemeinsame Studiermöglichkeiten sollen zudem jüngeren und älteren Studierenden den Raum bieten, miteinander im Gespräch zu bleiben und Verständnis für die jeweils andere Generation zu entwickeln. Darüber hinaus sollen Altersforschung und Alterswissenschaft Impulse erhalten und Anregungen für die Gestaltung gesellschaftlicher Praxis im Umgang mit der älteren Generation geben. Die Zusammenarbeit mit europäischen Organisationen, die sich mit der Bildung für Ältere beschäftigen, ermöglicht einen internationalen Austausch.