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November

Exellenz für nachfolgende Generationen

20.11.2017 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird anlässlich des 415. Geburtstages ihres Namenspatrons auf dem Akademischen Festakt, der wichtigsten Veranstaltung der Alma Mater im akademischen Jahr, wieder exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auszeichnen.

Im Beisein des Staatssekretärs im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Jürgen Ude, und weiterer Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur des Landes Sachsen-Anhalt werden der „Otto-von-Guericke-Forschungspreis“, der „Otto-von-Guericke-Lehrpreis“, der „Klaus-Erich-Pollmann-Forschungsförderpreis“, das „Eike-von-Repgow-Stipendium“ sowie der „Dissertationspreis“ vergeben.

 

WAS: Akademischer Festakt der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 23. November 2017, 18:30 bis 21:00 Uhr
WO: Johanniskirche Magdeburg, Johannisbergstraße 1, 39104 Magdeburg

 

Den Festvortrag hält Dr. Stefan Rhein, Direktor der Luthergedenkstätten zum Thema „Zum Gespräch geboren. Das Politikverständnis Philipp Melanchtons“.

Wie in den vergangenen Jahren, werden die Gäste der Veranstaltung wieder die Ersten sein, denen die druckfrische Ausgabe des Forschungsmagazins der Universität Magdeburg, GUERICKE`17, überreicht wird. Auf über 100 Seiten berichtet die Universität von aktuellen Forschungsprojekten und stellt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor.

Die Veranstaltung wird von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Universität Magdeburg unterstützt und von Mitgliedern der musikalischen Ensembles der Universität begleitet.

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Universität Magdeburg verabschiedet 2509 hochqualifizierte Fachkräfte aus 48 Nationen

20.11.2017 -

2509 Absolventinnen und Absolventen aus 48 Nationen verlassen im Abschlussjahrgang 2016/17 als hochqualifizierte Fachkräfte die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; 1057 von ihnen sind Frauen. Die zahlenmäßig stärkste Gruppe bildeten Absolventen der ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge, gefolgt von denen der Humanwissenschaften, der Wirtschaftswissenschaft und der Informatik. In wenigen Wochen verlassen darüber hinaus rund 200 approbierte Ärztinnen und Ärzte nach einem erfolgreichen Studium die Universität Magdeburg.

Header_Absolventenverabschiedung Uni Magdeburg (c) Harald KriegDie besten Bachelor- und Masterabsolventinnen und -absolventen ihres Jahrgangs auf der Feierlichen Absolventenverabschiedung 2017 mit Rektor Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan und Fakultätsvertretern. (Foto: Harald Krieg / Universität Magdeburg)

Auf der Feierlichen Absolventenverabschiedung am 18. November 2017 wurden sie im Magdeburger MARITIM-Hotel vom Rektor der Universität, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, und Mitgliedern ihrer Fakultäten feierlich in ihr Berufsleben entlassen. „Sie haben es geschafft, halten mit mehr als 2500 ehemaligen Kommilitonen Ihre Abschlusszeugnisse in den Händen, feiern nach anstrengenden Wochen und Monaten den Studienabschluss. Ein großer persönlicher Erfolg, zu dem ich Ihnen auf das Herzlichste gratulieren möchte“, so Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan.

Auf der Festveranstaltung wurden auch die besten Bachelor- und Masterabsolventinnen und -absolventen der Fakultäten ausgezeichnet und vom Rektor beglückwünscht. „Ihre weiteren Lebenswege sind so unterschiedlich und individuell wie Sie selbst“, unterstrich Prof. Strackeljan. Einige blieben der Universität, der Stadt oder Region sicher erhalten, nicht wenige würden aber ihren Studienort verlassen und irgendwo in Deutschland oder auch im Ausland erste Berufserfahrungen sammeln, vielleicht auch ein Unternehmen gründen. „Aber, ganz gleich, wohin es sie verschlägt: Wir möchten ein wichtiger Teil Ihrer Erinnerung bleiben und Sie ermutigen, sich nun in der Rolle der Alumni in die weitere Entwicklung Ihrer Alma Mater einzubringen. Sei es, weil Sie gemeinsam mit uns Forschungsprojekte betreiben, unsere Weiterbildungsangebote nutzen oder einfach eines Tages auf der Suche nach gut ausgebildeten Fachkräften bei uns vorbeischauen. Lassen Sie die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg weiter ein Teil Ihres Lebens sein, bleiben sie mit uns in Verbindung!“

Zur Erinnerung an ihre Studienzeit erhielten die Absolventinnen und Absolventen In diesem Jahr zum ersten Mal ein Fotobuch, in dem unzählige Momente und Ereignisse aus fünf Jahren Unialltag festgehalten sind.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg / Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Die besten Bachelor- und Masterabsolventinnen und -absolventen ihres Jahrgangs auf der Feierlichen Absolventenverabschiedung 2017 mit Rektor Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan und Fakultätsvertretern.

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Wie viel Strahlenbelastung verträgt der Mensch?

17.11.2017 -

Prof. Dr. rer. nat. Christoph Hoeschen vom Lehrstuhl Medizintechnische Systeme der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist Gründungspräsident der ersten europäischen Plattform zur Erforschung des medizinischen Strahlenschutzes. Der Medizintechniker wird künftig maßgeblich daran beteiligt sein, medizinische Diagnose- und Therapieverfahren zu individualisieren, Patienten, aber auch Mediziner vor übermäßiger Strahlenbelastung zu schützen und einheitliche europäische Standards für die Nuklearmedizin durchzusetzen.

Im Rahmen eines mit 10 Millionen Euro geförderten EU-Verbundprojekts MEDIRAD - Implications of Medical Low Dose Radiation Exposure entwickelt Professor Hoeschen bereits passgenaue und personalisierte Therapien und Diagnoseverfahren. Gemeinsam mit Prof. Dr. med. Maciej Pech von der Magdeburger Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin geht er vor allem der Frage nach, wie künftig die röntgenstrahlenbasierte Diagnostik verbessert werden kann, persönliche Bedürfnisse von Patienten berücksichtigt und Risiken minimiert werden können.

Am Lehrstuhl von Professor Hoeschen werden modernste Technologien für eine verbesserte Bildgebung mit Röntgenstrahlen sowie für die Bildgebung während medizinischer Eingriffe entwickelt. Dazu gehören ein spezieller Computertomograph (CT) für dreidimensionale Röntgenbilder der weiblichen Brust oder ein robotergestützter CT zur besseren Diagnostik von Veränderungen im Bereich der Wirbelsäule. Darüber hinaus interessieren die Forscher neue Röntgenverfahren, die Informationen über Zellfunktionen im lebenden Menschen ermöglichen und die Fragen, wie und mit welchen Effekten sich radioaktive Substanzen im Körper verteilen.

„Bisher ist es in Deutschland so, dass die medizinische Strahlenexposition pro Kopf genauso groß ist, wie die aller natürlichen, aus dem Boden, der Atmosphäre oder unserer Nahrung abgegeben Strahlung zusammen“, so der Medizintechniker Prof. Hoeschen. „Wir wissen, dass nicht jeder Patient die gleiche Menge Strahlung benötigt, bisher gibt es aber noch viel zu wenig Verfahren, diese Individualisierung der medizinischen Anwendung ionisierender Strahlung zu ermöglichen. Zudem fehlen europäische Standards, die an Kliniken europaweit die gleichen Therapie- und Diagnoseverfahren anbieten.“

Portrait_Hoeschen, Christoph (c) Harald Krieg 2Prof. Dr. rer. nat. Christoph Hoeschen (Foto: Harald Krieg/Universität Magdeburg) 

Bis 2020 wollen die 32 europäischen Projektpartner die gesundheitlichen Folgen schon von geringen Mengen ionisierender Strahlung durch diagnostische und therapeutische Verfahren in der Medizin erforschen und damit die wissenschaftlichen Grundlagen schaffen, klinische Anwendungen künftig mehr und mehr individualisieren zu können und auf die konkreten Bedarfe der Patientinnen und Patienten zuzuschneiden.

„Wir werden durch eine verbesserte Einschätzung von Effekten medizinischer Strahlung künftig die Dosis optimieren und für den einzelnen Patienten personalisieren können“, so Hoeschen. „Wenn wir verstehen, welche Auswirkung eine bestimmte Strahlendosierung auf Gefäße oder unser Herz-Kreislauf-System und andere Organe haben, wird es möglich sein, die bei jedem Patienten besonders gefährdeten Regionen besser zu schützen.“

Zum Ende des auf vier Jahre angelegten Forschungsprojektes sollen wissenschaftlich basierte Empfehlungen und Richtlinien entwickelt werden, um künftig die Patienten und Mediziner gleichermaßen besser zu schützen.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Portrait Prof. Dr. rer. nat. Christoph Hoeschen

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Uni für die Ohren: Jubiläumskonzert auf den Campus

13.11.2017 -

Anlässlich seines 5-jährigen Bestehens veranstaltet das studentische Radio der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Guericke FM, ein Live-Radiokonzert mit der Band Berlin Syndrome. Am 1. Dezember 2017 sind Studierende und Universitätsangehörige, aber auch musikinteressierte und radiobegeisterte Magdeburgerinnen und Magdeburger dazu ins CampusTheater eingeladen. Die fünf Musiker der 2014 gegründeten Band kommen aus Magdeburg, Manchester und Berlin und werden eine Mischung aus Indie, Post Rock und Alternative präsentieren.

Grafik Radiokonzert

 

WAS: 11. Guericke FM Radiokonzert mit der Band Berlin Syndrome
WANN: Freitag, 1. Dezember 2017, Einlass 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr
WO: CampusTheater (ehem. Projekt 7), Johann-Gottlob-Nathusius-Ring 5, 39106 Magdeburg

 

Der Eintritt ist kostenfrei und ohne Voranmeldung möglich. Das Konzert wird über den Livestream unter www.guericke.fm übertragen.

Guericke FM

Bereits seit fünf Jahren machen an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Studierende für Studierende Radio, berichten über Hochschulpolitik, informieren über Kulturereignisse und den Studienalltag, veranstalten Radiokonzerte und Off-Air-Aktionen auf dem Campus, moderieren zentrale Veranstaltungen der Universität und unterstützen Lehrveranstaltungen im Bereich Medien. Durch ihre Begeisterung und Präsenz hat sich das Team der Medienmacher um Guericke FM einen Namen auf dem Campus, aber auch außerhalb der Hörsäle in Magdeburg gemacht.

 

Grafiken zum Download:

Bild 1 // Quelle: Medienzentrum/Universität Magdeburg

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Von hungrigen Gehirnen und vollen Portemonnaies

10.11.2017 -

Kann unser Gehirn irgendwann nichts Neues mehr lernen und wie wird aus gedrucktem Papier Geld? Diese beiden Fragen sollen während der Dezemberausgabe der Kinder-Uni Magdeburg von Wissenschaftlern der Otto-von-Guericke-Universität beantwortet werden.

Weihnachtsausgabe der Kinder-Uni MagdeburgWeihnachtsausgabe der Kinder-Uni Magdeburg findet am 2.12. statt

In der ersten Vorlesung „Neue Dinge braucht das Gehirn“ werden die Neurologen Dr. med. Daniel Bittner und Dr. med. Wenzel Glanz erklären, warum unser Gehirn in jungen Jahren besonders leistungsfähig ist, wir aber auch bis ins hohe Alter in der Lage sind, Neues zu lernen.

Die zweite Vorlesung beantwortet die Frage, wie aus gedrucktem Papier Geld wird. Der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Matthias Raith wird anschaulich erläutern, warum es viele unterschiedliche Münzen und Banknoten gibt, wie Geld seinen Wert bekommt und es diesen ganz schnell auch wieder verlieren kann, wenn man nicht ganz vorsichtig damit umgeht.

Nach der Vorlesung klingt die letzte Kinder-Uni-Veranstaltung des Jahres weihnachtlich aus.

 

WAS: Kinder-Uni Magdeburg der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg „Neue Dinge braucht das Gehirn“ und „Woher kommt der Wert des Geldes“
WANN: 2. Dezember 2017, 11.00 bis 13.00 Uhr
WO: Gebäude 16, Hörsaal 5, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg

 

Die kostenfreie Anmeldung für die Kinder-Uni ist ab dem 20. November 2017 möglich online und montags bis freitags von 13.00 bis 16.00 Uhr über die Kinder-Uni-Hotline 0391 67-51888.

Die Kinder-Uni Magdeburg ist seit 2003 eine von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg initiierte Veranstaltungsreihe für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren, auf der spannende Themen aus Forschung und Wissenschaft unterhaltsam und altersgruppengerecht vorgestellt werden. Über 19.000 Schülerinnen und Schüler haben bereits die über 90 Vorlesungen besucht.

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Letzte Änderung: 01.11.2017 - Ansprechpartner:

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