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Juli

Auf der Zielgeraden in Richtung Unistudium

26.07.2017 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bietet unentschlossenen Studieninteressierten sowie jenen, die zunächst eine Ablehnung für ihren Wunschstudiengang erhalten haben einen Last-Minute-Studieninfotag an. Am 24. August 2017 stehen Studienberaterinnen und -berater, Studierende und Mitarbeitende aus den Fakultäten als Ansprechpartner zur Verfügung, geben Informationen aus erster Hand, informieren über Studiengänge und Karrierechancen, beraten zu Alternativen zum Wunschstudiengang und beantworten alle Fragen rund um Bewerbungs- und Zulassungsmodalitäten.

Text_Last-Minute-Studieninfotag Uni Magdeburg (c) Stefan BergerZum Abschluss des Last-Minute-Studieninfotages bieten Studierende einen Stadtrundgang durch Magdeburg an. Hier erhalten die Interessierten einen tollen Einblick in das Studentenleben der Landeshauptstadt. (Foto: Stefan Berger/Universität Magdeburg)

Darüber hinaus zeigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsagentur verschiedene Möglichkeiten auf, Wartezeiten bis zum Studienbeginn zu überbrücken. Das Studentenwerk Magdeburg gibt einen Überblick über seine Leistungen in den Bereichen Studienfinanzierung, Wohnen, Essen und Leben.

Der Last-Minute-Studieninfotag 2017 schließt mit einer ungewöhnlichen Tour durch Magdeburg: Studierende zeigen ihren künftigen Kommilitonen die schönsten Plätze der Landeshauptstadt und geben ihnen Tipps zur studentischen Freizeitgestaltung.

 

WAS: Last-Minute-Studieninfotag 2017 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 24. August 2017, 10.00 bis 17.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg, Gebäude 01, Campus Service Center

 

Interessenten für zulassungsfreie Studiengänge an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg können sich noch bis 15. September 2017 bewerben. 

Für die Studiengänge mit örtlicher Zulassungsbeschränkung ist die Bewerbungsfrist bereits abgelaufen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, sich ab dem 7. August bis 15. Oktober 2017 für das Losverfahren zu bewerben. 

 

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Bild 1 // Quelle: Stefan Berger/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Zum Abschluss des Last-Minute-Studieninfotages bieten Studierende einen Stadtrundgang durch Magdeburg an. Hier erhalten die Interessierten einen tollen Einblick in das Studentenleben der Landeshauptstadt.

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Nach der Vorlesung ins MDR-Studio

25.07.2017 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Mitteldeutsche Rundfunk MDR werden künftig noch enger bei der praxisnahen Ausbildung des journalistischen Nachwuchses kooperieren. Die Universität Magdeburg bietet insbesondere an der Fakultät für Humanwissenschaften verschiedene Studienangebote im Bereich Medien und Journalismus an. Die Kooperation mit dem MDR-Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt zielt auf die Ergänzung der akademischen Angebote und auf berufspraktische Aspekte ab.

Text_Vertrag OVGU_MDR (c) MDR_Thomas AhrensDer Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan (li.), und die Direktorin des MDR-Landesfunkhauses Sachsen-Anhalt, Elke Lüdecke (re.), in einem Aufnahmestudio des Landesfunkhauses nach der Vertragsunterzeichnung. (Foto: Thomas Ahrens/MDR)

Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, erklärte: „Ich freue mich, dass wir uns mit diesem Kooperationsvertrag noch stärker mit den regionalen Medien vernetzen können und so die Ausbildung vor allem unserer Studierenden der Germanistik und Medienbildung noch attraktiver organisieren können. Unsere Studierenden erhalten so frühzeitig Einblicke in die tägliche Medienpraxis, knüpfen Netzwerke und erleben den journalistischen Alltag von der Idee bis zur Umsetzung eines Beitrages in Fernsehen, Hörfunk und Online.

Die Direktorin des MDR-Landesfunkhauses Sachsen-Anhalt, Elke Lüdecke, bewertet den frühzeitigen Kontakt zum potenziellen journalistischen Nachwuchs als Gewinn für den MDR: „Die regionale Berichterstattung lebt von spannenden Geschichten und der Verankerung in der Region. An einer späteren journalistischen Arbeit interessierte Studierende können so frühzeitig in diese anspruchsvolle Aufgabe hineinwachsen. Wir bieten Unterstützung und schaffen so Kontakte zu unseren Journalisten von morgen.“

Frühzeitig vom Studium in die Praxis schnuppern

Auf Basis einer langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der Universität Magdeburg und dem MDR – zum Beispiel bei der Germanistikausbildung - und zahlreichen gemeinsam durchgeführten studentischen Projekten bildet der Kooperationsvertrag das Fundament für einen weiteren Ausbau und die Intensivierung der Zusammenarbeit. Das betrifft unter anderem die Möglichkeit für Studierende, die journalistischen Aus- und Weiterbildungsangebote der Universität Magdeburg systematisch um berufspraktische Erfahrungen zu erweitern, sei es durch gemeinsame Workshops im Bereich von Hörfunk, Online und Fernsehen oder durch trimediale Projektarbeit. Studierende können nun bereits während ihres Studiums mit professioneller Studiotechnik arbeiten, mehrwöchige Praktika in der Online-Redaktion im Landesfunkhaus absolvieren, Fernsehproduktionen begleiten oder Unterstützung bei der Themensuche für ihre Bachelor- und Masterarbeiten erhalten. Darüber hinaus wollen sich die Rundfunkanstalt und die Universität bei der Ausbildung von Volontären unterstützen und unter anderem Praxisanteile der Nachwuchsjournalisten übernehmen.

Die Universität Magdeburg bietet verschiedene Studienmodule im Bereich Medien und Journalismus an, zum Beispiel in den Studiengängen Medienbildung, Germanistik mit interdisziplinärem Profil oder Sozialwissenschaft. Für das praxisbezogene Angebot arbeiten Seminar-Dozenten mit verantwortlichen MDR-Mitarbeitern zusammen.

 

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Bild 1 // Quelle: Thomas Ahrens/MDR // Bildunterschrift: Der Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan (li.), und die Direktorin des MDR-Landesfunkhauses Sachsen-Anhalt, Elke Lüdecke (re.), in einem Aufnahmestudio des Landesfunkhauses nach der Vertragsunterzeichnung.

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Naturwissenschaftlich-technische Praktika vor dem Studienstart

19.07.2017 -

Studieninteressierte, die zum kommenden Wintersemester (Oktober 2017) ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium beginnen möchten, können an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ab 1. August 2017 noch gezielt Studieninhalte und -abläufe kennenlernen. Während eines sogenannten MINT2-Praktikums haben sie acht Wochen lang Gelegenheit, sich unter Anleitung erfahrener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit studiengangsspezifischen Themen auseinanderzusetzen, Lehrende, künftige Kommilitonen sowie die Fakultäten, Institute und Labore kennenzulernen.

MINT2-Praktikum können Studieninteressierte einen Blick hinter die Kulissen der Universität werfen, in Laboren experimentieren und themenspezifische Vertiefungen frei wählen.

Das vergütete Praktikum richtet sich sowohl an jene, die sich bereits für einen Studiengang entschieden haben, als auch an noch unentschlossene Studieninteressierte. Angebote gibt es

  • im Maschinenbau,
  • der Verfahrens- und Systemtechnik,
  • der Informatik,
  • der Mathematik,
  • der Naturwissenschaft sowie
  • in der Elektro- und Informationstechnik.


Bewerbungsschluss ist der 28. Juli 2017.
Alle Informationen und Anmeldemodalitäten sind auf den Webseiten der Universität zum MINT-Praktikum zusammengefasst.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Universität Magdeburg // Bildunterschrift: MINT2-Praktikum können Studieninteressierte einen Blick hinter die Kulissen der Universität werfen, in Laboren experimentieren und themenspezifische Vertiefungen frei wählen.

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330 Kilometer zum innovativen Studienangebot

13.07.2017 -

12 Sportwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler von Universitäten aus Ägypten, Jordanien, Tunesien und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg machen sich am Montag, 17. Juli 2017, mit dem Fahrrad auf den Weg von Magdeburg nach Hamburg. Auf dem Elbe-Radwanderweg möchten sie die Anforderungen an modernen Fahrradtourismus selbst erfahren. Die Initiative zu dieser akademischen Fahrradtour geht von Prof. Dr. Anita Hökelmann vom Bereich Sportwissenschaft an der Universität Magdeburg aus. Sie leitet das Projekt des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) Transformationspartnerschaften: „Akademische Innovation in der Sportwissenschaft“, dessen Ziel es ist, sportwissenschaftliche Studiengänge zur Unterstützung der ökonomischen Entwicklung in arabischen Ländern zu schaffen.

Fahrradtour am Nil

Mit der Einführung eines Studienangangs „Sport und Tourismus“ an Universitäten in Ägypten, Tunesien und Jordanien können perspektivisch neue touristische Angebote in den Ländern entsprechend der geografischen, klimatischen und auch infrastrukturellen Bedingungen vor Ort aufgebaut werden. „Das könnte beispielsweise Fahrradtourismus entlang des Nils oder anderer Flüsse und entlang der Küsten des Mittelmeeres oder des Roten Meeres sein“, erläutert Prof. Dr. Hökelmann. „Als praktisches Beispiel werden wir den als touristisches Angebot etablierten Elbe-Radwanderweg von Magdeburg nach Hamburg fahren, damit die Kolleginnen und Kollegen aus den arabischen Universitäten zum einen selbst die Anforderungen an den Fahrradtourismus erleben, zum anderen aber auch, um zu dokumentieren, welche infrastrukturellen und ökonomischen Voraussetzungen nötig sind und welche Arbeitsplätze damit verbunden sein können.“

 

WAS: Fototermin – Start der Fahrradtour auf dem Elbe-Radwanderweg von Magdeburg nach Hamburg zur Anforderungsanalyse an ein Studienangebot „Sport und Tourismus“
WANN: 17. Juli 2017, 13:00 Uhr
WO: vor dem Ratswaage Hotel Magdeburg, Ratswaageplatz 1-4, Magdeburg

 

Die Teilnehmer der 330 Kilometer langen Radtour sind verantwortlich für die Entwicklung der akademischen Lehre an Universitäten in Ägypten, Jordanien und Tunesien, an denen der Studiengang „Sport und Tourismus“ aufgebaut werden soll. Mit der Tour werden zudem die Anforderungen an einen solchen Studiengang deutlich. So müssen künftigen Studierenden die Kompetenzen im Umgang mit Touristen, die Tourenplanung und -leitung, Fremdsprachen und rechtliche Grundlagen vermittelt werden. Außerdem sollten die künftigen Absolventen neben der physischen und motorischen Fitness auch Kenntnisse im Lesen von Karten, in Orientierung in der freien Landschaft, aber auch Ökonomie und Hotelwesen mitbringen. „Dies muss alles in die Gestaltung des Studienangebotes einfließen, denn die Absolventen und Absolventinnen sollen perspektivisch zur Verbreitung von Aktivtourismus, zur Entwicklung neuer Branchen und zur verbesserten Betreuung von Touristen, insbesondere junger Menschen und Familien beitragen“, informiert Professorin Hökelmann.

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Absolventin für multimediale Konzepte in Museen ausgezeichnet

10.07.2017 -

Museen stehen immer wieder vor der Herausforderung, junge Besucher für ihre Ausstellungen zu begeistern. In ihrer Masterarbeit hat sich Birgit-Andrea Möller, Absolventin des Studiengangs Medienbildung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, mit der Fragestellung auseinandergesetzt, wie Themen der Medienbildung in Museen multimedial vermittelt werden können. Für ihre Arbeit wurde sie in Berlin mit dem medius-Preis 2017 ausgezeichnet.

In ihrer wissenschaftlichen Arbeit hat die 31-Jährige ein Konzept für eine Ausstellung über Medienbildung erarbeitet, die mithilfe interaktiver Exponate Bildungspotenziale und Grenzen der vier Medien Film, Bild, Computerspiel und Internet aufzeigt. Alle Ausstellungsstücke und Experimentierstationen behandeln inhaltlich das Thema Flucht und Geflüchtete. Angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen werden somit zwei relevante Bildungsthemen in einer Ausstellung verknüpft. Aus Sicht der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V., dem Deutschen Kinderhilfswerk e.V., der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. leistet die Arbeit der Magdeburger Absolventin einen wichtigen Beitrag für ein besseres Verständnis zum Einsatz von Medien in Bildungsbereichen und wurde deshalb mit dem medius-Preis 2017 gewürdigt.

Text_Birgit-Andrea Möller (r.) mit Laudatorin Claudia Mikat © sh:FSF
Birgit-Andrea Möller (r.) mit Laudatorin Claudia Mikat (Foto: sh/FSF)

Interaktion begeistert junge Zielgruppen

„Die Arbeit sowie ihre Auszeichnung haben mich in meinem Standpunkt bestärkt, dass großes Potenzial in der Kooperation von Akteuren der Medienbildung, Museumspädagogik und Science-Center-Didaktik liegt. Eine interaktive Ausstellung, die mit medienpädagogischem Fachwissen (neue) Medien thematisiert, spricht junge Menschen an und trägt dazu bei, Medienreflexionskompetenz zu fördern – es wäre also eine Win-Win-Situation“, zieht Birgit-Andrea Möller ihr Resümee.

Dass interaktive Ausstellungen in der Praxis erfolgreich funktionieren, hat die Uni-Absolventin bereits im Kunstmuseum Celle erlebt. Um Kindern Licht als Kunstmaterial nahezubringen, hatte das Museum ein „Lichtkunstlabor“ angeboten, in dem an interaktiven Stationen mit Licht experimentiert werden konnte. „Auf einmal war etwas sehr Abstraktes wie Lichtkunst viel greifbarer und ein Bezug zu den Kunstwerken hergestellt. Das hat mich davon überzeugt, dass Museen den Raum und die Möglichkeiten haben, jegliche Themen innovativ zu vermitteln“, erinnert sie sich.

Für Birgit-Andrea Möller ist die Auszeichnung „der krönende Abschluss einer wunderbaren Studienzeit in Magdeburg“. Derzeit wohnt sie in Bremen und arbeitet in einer Zertifizierungsstelle, die bundesweit Qualitätsmanagementsysteme mit Schwerpunkt auf die Branchen Bildung, Arbeit, Gesundheit und Soziales zertifiziert: „Ich beschäftige mich also auch weiterhin mit Strukturen im Bildungsbereich, wenn auch nicht zwingend mit medialen Strukturen. Dennoch möchte ich die Auszeichnung nutzen, um die Idee der Medienbildungs-Ausstellung an einige Museen und Science Center weiterzuleiten – vielleicht dient sie als Inspiration für Praxisprojekte ganz nach McLuhan 1967 `the medium is the message´.

Über den medius-Preis

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen, die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, die Medienanstalt Berlin-Brandenburg sowie das Deutsche Kinderhilfswerk vergeben den medius seit 2008. Der Preis ist mit insgesamt 2.500 Euro dotiert und würdigt wissenschaftliche und praxisorientierte Abschlussarbeiten aus dem deutschsprachigen Raum, die sich mit aktuellen, innovativen Aspekten aus dem Medienbereich, der Medienpädagogik und Pädagogik oder Themen des Jugendmedienschutzes auseinandersetzen. In diesem Jahr wurden vier Arbeiten gleichberechtigt mit dem 1. Platz ausgezeichnet, das Preisgeld wurde aufgeteilt.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: privat // Bildunterschrift: Portrait Birgit-Andrea Möller

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Universität Magdeburg veranstaltet Theater-Film-Workshop mit Geflüchteten und Studierenden

06.07.2017 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bietet in Zusammenarbeit mit dem Kulturanker e. V. seit Ende Juni 2017 einen insgesamt fünfwöchigen Theater-Film-Workshop mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen sowie Studierenden der Universität an. Unter dem Motto „ACT TO CONNECT – Theater verbindet“ erarbeiten die Teilnehmenden ein interkulturelles Stück, in dem der Austausch und das Miteinander verschiedener Kulturen im Vordergrund stehen. Das Theaterstück „WIR sind WIR“ wird am 22. und 23. Juli 2017 in der FestungMark in Magdeburg aufgeführt.

Gruppenbild Theaterworkshop (c) Harald KriegDie interkulturelle Theatergruppe auf Zeit mit der Regisseurin Xiomara Calderon (4.v.re.) und Jana Richter (3.v.re.), Leiterin der Medienwerkstatt der Universität Magdeburg. (Foto: Harald Krieg)

 

Die Studierenden der Medienbildung und Bildungswissenschaften der Universität Magdeburg entwickeln gemeinsam mit den 12 bis 18 Jahre alten Flüchtlingen Theaterszenen zum Thema „Heimat“. Die Mitglieder der Theatertruppe auf Zeit werden darin bestärkt, Geschichten aus ihrer Heimat und Erfahrungen in der neuen Heimat mit anderen zu teilen. Als Proben- und Arbeitsort unterstützt die FestungMark das Projekt. Dort finden auch die Aufführungen des Stückes statt.

 

WAS: „WIR sind WIR“, präsentiert von der Theatergruppe „ACT TO CONNECT
WANN: 22. und 23. Juli 2017, ab 15:00 Uhr
WO: FestungMark, Kulturwerkstatt, Hohepfortewall 1, 39106 Magdeburg

 

Willkommen ist jedermann, egal wie alt und welcher Herkunft. Der Eintritt ist frei. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Als besondere Herausforderung erweist sich die Überwindung von Sprachbarrieren. Mehr als ein Dutzend verschiedene Sprachen werden im Projekt gesprochen. Ein Teil der geflüchteten Kinder und Jugendlichen beherrschen die deutsche Sprache nur wenig oder noch gar nicht. Daher werden die Geschichten in diesem Stück überwiegend mittels Körpersprache und Tanz erzählt.

Voneinander lernen

Die Schwerpunkte des Workshops liegen beim Erlernen von Schauspiel-, Kamera- und Filmschnitttechniken sowie in der Förderung medienpädagogischer sowie interkultureller und sozialer Kompetenzen. Das Projekt wird filmisch dokumentiert. Die geflüchteten Kinder und Jugendlichen gewinnen im Projekt einen Eindruck von der deutschen Kultur, vom Leben in Magdeburg und dem Alltag der Studierenden. Die beteiligten Studierenden dagegen erlangen Einblicke in die verschiedenen Kulturen, sodass sie die Problematik von Flucht, Migration und Integration besser verstehen können.

Das Projekt wird von der Leiterin der OVGU-Medienwerkstatt und Filmemacherin Jana Richter organisiert und betreut. Regie führt die kubanische Theaterregisseurin Xiomara Calderon.

Mit freundlicher Unterstützung von

Umgesetzt werden kann das Projekt nur dank der engagierten Unterstützung vieler Förderer:

die Landeszentrale für politische Bildung

die Friedrich-Ebert-Stiftung

der Vormundschaftsverein refugium e. V.

der Toleranz, Lernen und Leben TOLL e. V.

der Internationale Bund

die Aktion Mensch

die Jugendstiftung der Stadtsparkasse Magdeburg

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Die interkulturelle Theatergruppe auf Zeit mit der Regisseurin Xiomara Calderon (4.v.re.) und Jana Richter (3.v.re.), Leiterin der Medienwerkstatt der Universität Magdeburg.

Bild 2 // Quelle: Harald Krieg/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Probenarbeit für das Theaterstück „WIR sind WIR“ mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen in der FestungMark. 

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Hausboot 2.0 - Wohnen auf Binnengewässern

05.07.2017 -

Das Hausboot der Zukunft sollte nicht mehr kasten- oder würfelähnlich, sondern in einem modernen Design konstruiert sein, möglicherweise ein attraktives Zuhause bieten, ausreichend Platz für ein oder zwei Fahrräder oder andere Freizeitsport-Utensilien bieten - und natürlich jede Menge Spaß und Abenteuer vor allem für junge Familien, aktive Urlaubergruppen wie zum Beispiel Studierenden ermöglichen. Sehr vereinfacht lassen sich die Schlussfolgerungen der Fallstudie „hausBOOT“ auf genau diesen Nenner bringen, die Studierende der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in den vergangenen Monaten beschäftigt hat. Ein studentisches Projektteam der Ingenieurwissenschaften und der Betriebswirtschaftslehre hat in Kooperation mit der Magdeburger Werft Haus und Boot Manufaktur auf der Basis der Studienergebnisse ein modernes Konzept für die Hausboote der Zukunft entwickelt, welches sich deutlich von den bisher auf dem Markt angebotenen Produkten abhebt.

Die Studierenden stellen ihre Forschungsergebnisse am 7. Juli 2017 in der Universitätsbibliothek auf dem Campus der Universität Magdeburg vor.

 

WAS: Abschlusspräsentation der Fallstudie „hausBOOT“
WANN: 7. Juli 2017, 11.00 bis 12.30 Uhr
WO: Tagungsraum der Universitätsbibliothek, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg

 

Besichtigung der Werft in Magdeburg (c) Harald Krieg
Besichtigung der Werft in Magdeburg (Foto: Harald Krieg)

Die Fallstudie „hausBOOT“ ist eine von zehn unterschiedlichen Fallstudien für regionale Unternehmen, die im Rahmen des Forschungsprojektes SMART aus Mitteln der Europäischen Union und des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung finanziert und organisiert werden. SMART steht dabei für Science-to-Market-Accelerators for Regional Transfer.

Im Verlauf der nächsten drei Jahre sollen Wissenschaftler und Wirtschaftsexperten im Rahmen dieser Studien belastbar herausfinden, welches Umfeld Klein-und Mittelständische Unternehmen in Sachsen-Anhalt benötigen, um erfolgreich neue Produkte zu entwickeln und auf welche Weise regionale Forschungseinrichtungen dieses Umfeld positiv beeinflussen können. Im besten Fall münden die Ergebnisse und Ableitungen der Studien konkret in die Entwicklung neuer Produkte und Angebote. Zusätzlicher Nutzen für die beteiligten Unternehmen: Die transparente Aufarbeitung der Fallstudien macht deutlich, wie universitäre Produktentwicklungsarbeit läuft. So sollen Kommunikationsbarrieren abgebaut und die Vorteile von Kooperation zwischen regionalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen beworben werden.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Studierende des Forschungsprojekts SMART der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Bild 2 // Quelle: Harald Krieg/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Besichtigung der Werft in Magdeburg 

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88 Nationen zu Gast

05.07.2017 -

Unter dem Motto „Forschen-Entdecken-Verändern“ treffen sich vom 7. bis 9. Juli 2017 über 370 DAAD-Stipendiaten aus 88 Ländern an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, um über aktuelle Forschungsthemen sowie persönliche Erfahrungen zu diskutieren und die Stadt Magdeburg kennenzulernen. Die Studierenden der Natur- und Ingenieurswissenschaften kommen dabei auch mit Humanmedizinern, Sprachwissenschaftlern und Studierenden anderer Fachrichtungen zusammen. Das durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) organisierte Stipendiatentreffen findet zum dritten Mal an der Universität Magdeburg statt.

Nach der Eröffnung durch Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, dem Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, und DAAD-Generalsekretärin Dr. Dorothea Rüland finden Vorträge, Diskussionsrunden und persönliche Gespräche zu aktuellen öffentlichen Themen statt. So referiert unter anderem Prof. Dr. Monika Brunner-Weinzierl, Prorektorin für Forschung, Technologie und Chancengleichheit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, über “Bremsen im Immunsystem als Angriffspunkte neuer Krebstherapien”. In einem weiteren Vortrag stellt Prof. Dr.-Ing. Sanaz Mostaghim von der Fakultät für Informatik der Universität Magdeburg Schwarmintelligenz bei Robotern vor. Auch die Stipendiatinnen und Stipendiaten kommen zu Wort und präsentieren ihre aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten.

 

WAS: Stipendiatentreffen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 7. – 9. Juli 2017, Eröffnung am 7. Juli 2017 um 18:00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg; offizielle Eröffnung: Gebäude 26, Hörsaal 1

 

Neben dem fachlichen Austausch werden die internationalen Studierenden zudem Magdeburg erkunden: Eine City-Tour führt sie unter anderem zu den Grusonschen Gewächshäusern, dem Jahrtausendturm sowie zum Wasserstraßenkreuz.

Über das Stipendiatentreffen

Der DAAD lädt fünfmal im Jahr in verschiedene Städte zu Stipendiatentreffen ein, um Neuankömmlinge in Deutschland zu begrüßen und miteinander in Kontakt zu bringen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten studieren oder promovieren mindestens ein Jahr an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung in Deutschland.

Hinweise zum Ablauf für Medienvertreter

Journalistinnen und Journalisten sind für Freitag, 7. Juli 2017, zur offiziellen Eröffnung auf dem Campus Universitätsplatz (Gebäude 26, Hörsaal 1) um 18:00 Uhr sowie zu den Vorträgen herzlich eingeladen. Der DAAD vermittelt auf Anfrage gern Interviews mit den Referenten und Teilnehmern der Veranstaltung.

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Letzte Änderung: 11.07.2017 - Ansprechpartner:

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