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Pressemitteilungen Juli 2016

Startup School der Uni Magdeburg: Vom Campus ins eigene Unternehmen

28.07.2016 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bietet Studierenden ab sofort die Möglichkeit, sich passgenau und zielgerichtet auf eine erfolgreiche Selbständigkeit nach dem Studium vorzubereiten. Mit der Startup School entsteht ein modernes Ausbildungsprogramm für gründungsinteressierte Studentinnen und Studenten. Als Service des Transfer- und Gründerzentrums der Universität Magdeburg werden Studierende noch während des Studiums dabei unterstützt, ihre Gründungseignung zu prüfen, Geschäftsideen zu identifizieren und zu bewerten, passende Mitgründer zu finden und einen Zugang zur Gründerszene zu bekommen. Außerdem erhalten potenzielle Gründerinnen und Gründer Hilfe bei der Beantragung von Landes- und Bundesfördermitteln.

Angelehnt an US-amerikanische Gründerschmieden im Silicon Valley, der Stanford University oder in Harvard, werden an der Schnittstelle zwischen Universität und Wirtschaft belastbare Netzwerke geschaffen, die Verbindung zur regionalen und überregionalen Wirtschaft aufgebaut und die für eine Selbständigkeit notwendigen Kompetenzen vermittelt. In Workshops bearbeiten interessierte Studierende gründungsrelevante Themen, dabei reicht das Spektrum von Fragen zur Produktentwicklung über belastbare Marktanalysen bis hin zu Regeln guter Gesprächsführung mit potenziellen Kunden und Partnern.

„Gründer sind über die Entwicklung ihres Produkts hinaus mit vielen persönlichen Herausforderungen konfrontiert“, so Christian Krutzger, Leiter des Transfer- und Gründerzentrums (TUGZ) der Universität Magdeburg. „Dazu gehören das Präsentieren vor Investoren, der Kontaktaufbau zu potenziellen Kunden, aber auch die Erarbeitung eines funktionierenden Businessplans oder die Anpassung ihrer Geschäftsidee an den Markt. Mit dem modernen Ausbildungsprogramm in der Startup School möchten wir Orientierung geben, aber auch schon das nötige Handwerkszeug für die Unternehmer von morgen vermitteln.“

Fünf ego.-INKUBATOREN für Gründungswillige

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg engagiert sich bereits seit Jahren für erfolgreiche Ausgründungen. Studierenden stehen bisher fünf so genannte ego.-INKUBATOREN zur Verfügung: Entwicklungslabore, in denen sich bereits etablierte Uni-Ausgründungen in ihren Anfängen erprobten. Inzwischen gibt es zahlreiche erfolgreiche Unternehmen, die aus der Universität Magdeburg hervorgegangen sind. Beispiele dafür sind die Relenda GmbH mit Kilenda, einem Onlineshop für das Mieten von Kinderbekleidung, die App-Entwickler der Uninow GmbH oder die Hersteller von individuellen Spielzeugen der Tinker Toys GmbH.

Für die Gründungskultur am Standort Magdeburg, aber auch für das ganze Land Sachsen-Anhalt ist es von großer Bedeutung, innovative Produkte und Ideen aus der Universität in die Wirtschaft zu transferieren“, so Prof. Dr. Volkmar Leßmann, Prorektor für Forschung, Technologie und Chancengleichheit. „Daher freut es uns umso mehr, dass wir mit dem modernen Ausbildungsprogramm der Startup School an international erfolgreiche Gründerschmieden anknüpfen und so der hiesigen Gründungskultur einen weiteren Anker bieten.“

Neben dem umfangreichen Seminar- und Workshop-Angebot bietet ein Blog von und für Gründerpersönlichkeiten wichtige aktuelle Informationen aus der Start-up-Szene.

Die Startup School wird initiiert vom Projekt TUGZ Founders, das im Rahmen des Programms ego.-KONZEPT des Landes Sachsen-Anhalt auch aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird.

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20 Jahre Computervisualistik - wenn aus Daten Bilder werden

27.07.2016 -

Vor 20 Jahren begann die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg als erste Hochschule in Deutschland mit der Ausbildung von Computervisualisten. Das sind hochqualifizierte Fachkräfte auf dem Gebiet der computergestützten Umwandlung von Daten und Prozessen in Bilder und Grafiken. Die Visualisierung von Daten ist im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung in den letzten Jahren vor allem in der Medizin, im Fahrzeugbau, aber auch der Spieleentwicklung gefragt. So werden individuelle Patientendaten zu Bildern krankhafter Organe, die z. B. die Gefahr von Aneurysmen prognostizieren und dem behandelnden Chirurgen bei der Therapie unterstützen. Computervisualisten entwerfen darüber hinaus virtuell und kosteneffektiv Bauteile und Prototypen für komplexe Maschinen und Anlagen, erschaffen virtuelle Welten für Flugsimulatoren und Crashtest-Simulationen für die Fahrzeugindustrie oder prüfen Materialien in der Werkstofftechnik.

Das Studium vermittelt zum einen fundiertes fachliches Wissen auf den Kerngebieten der Informatik wie zum Beispiel Datenbanken, Programmierung, Mathematik und Software-Engineering“, beschreibt Prof. Bernhard Preim, Studiendekan an der Fakultät für Informatik der Universität Magdeburg. „Die Studierenden beschäftigen sich mit Computergrafik, Bildverarbeitung oder Algorithmischer Geometrie, aber erwerben gleichzeitig Grundkenntnisse in geisteswissenschaftlichen Fächern, die für die Entwicklung von Computersystemen wesentlich sind, z. B. der Wahrnehmungspsychologie oder Erziehungswissenschaft, Medizin, Architektur, Werkstoffwissenschaft oder Design.“ Ferner gehörten auch Praktisches Zeichnen und Kunstgeschichte, Philosophie und Didaktik der Bilder zu den Studieninhalten.

700 Absolventinnen und Absolventen - 1/4 davon weiblich

Bereits zum Start des interdisziplinären Studienganges im Wintersemester 1996/97 schrieben sich statt der geplanten 30 schon 60 Studierende ein. Mittlerweile haben fast 700 Absolventinnen und Absolventen das heute nur noch an den Hochschulen Koblenz und Hamm-Lippstadt angebotene Studium an der Universität Magdeburg erfolgreich beendet. Ein Viertel der Studierenden des Studienganges ist weiblich.

Absolventinnen und Absolventen der Computervisualistik sind als hochqualifizierte Fachkräfte weltweit tätig: Heiko Enderling ist Assistant Professor an der University of South Florida und erforscht mit Methoden der Mathematik und Informatik das Wachstum von Krebsherden. „Aber nicht nur in der Forschung sind die Absolventinnen und Absolventen erfolgreich“, unterstreicht Prof. Preim, der am Institut für Simulation und Graphik die Professur Computervisualistik inne hat. „So hat sich Peter Benedix als Dokumentarfilmer einen Namen gemacht und für die Fußball-WM 2010 in Südafrika einen Touchscreen entwickelt, der von Günter Netzer und Gerhard Delling verwendet wurde. Unser Absolvent Gregor Aisch ist heute Grafikeditor bei der New York Times.“

Neben der interdisziplinären Zusammenarbeit mit den ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fakultäten liegt ein Schwerpunkt der Magdeburger Computervisualisten im Bereich Medizin. Seit 2013 gibt es an der Universität Magdeburg den Lehrstuhl Computergestützte Chirurgie.

Aktuell entwickeln die Computervisualisten der Universität Magdeburg neuartige Verfahren, mit denen die Geschwindigkeit und Richtung von Blutflüssen dreidimensional dargestellt werden können. Diese auf Patientendaten beruhenden Computervisualisierungen machen mit krankhaften Veränderungen einhergehende Fließmuster sichtbar und werden Mediziner künftig bei der zuverlässigen Diagnose behandlungsbedürftiger Herz- und Gefäßerkrankungen unterstützen.

Noch bis zum 15. September 2016 können sich Studieninteressierte in den zulassungsfreien Bachelor- oder Masterstudiengang Computervisualistik für das Wintersemester 2016/2017 an der Universität Magdeburg einschreiben.

 

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Alumni der OVGU stiften Deutschlandstipendium

25.07.2016 -

Absolventen der Jahre 1966 und 1991 unterstützen nachfolgende Generationen

Alumni der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben erstmals ein Deutschlandstipendium gestiftet und wollen gemeinsam nachfolgende Generationen auf ihrem Lebensweg unterstützen. Die Ehemaligen der Jahrgänge 1966 und 1991 haben im Rahmen des Alumni-Wochenendes im vergangenen Mai über 1.800 Euro gesammelt. Das Geld wird im kommenden Oktober als „1. Deutschlandstipendium des Alumni-Jubiläumsjahrganges 2016“ einem leistungsstarken und engagierten Studierenden der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg übergeben.

Beim großen Alumni-Wochenende am 20. und 21. Mai 2016 sahen sich knapp 300 ehemalige Kommilitonen aller Fachrichtungen nach über 25 Jahren wieder, hatten Gelegenheit, sich auszutauschen, ihren Campus und ihre Studienstadt Magdeburg neu- und wiederzuentdecken. Beim Studieninformationstag campusdayte trafen sie Studieninteressierte 2016 und hatten Gelegenheit, auf der 11. Langen Nacht der Wissenschaft aktuelle Forschungsergebnisse ihrer Alma Mater kennenzulernen.

Kluge Köpfe für die Lösung gesellschaftlicher Fragen unterstützen

Dieses inzwischen 5. Treffen seiner Art erfreut sich jährlich wachsender Beliebtheit unter den Alumni der frühen Jahrgänge. Auch Dipl.-Ing. Gerrit Achilles war im Mai, 25 Jahre nach seinem Studienabschluss, dabei. „Es gibt ein unsichtbares Netzwerk von uns Ehemaligen und die Anbindung an die Universität führte und führt zu fruchtbaren Synergien, die bis ins Hier und Heute reichen.“ Der studierte Elektrotechniker ist inzwischen Geschäftsführer seiner eigenen Firma Achilles Elektrotechnik in Hessen und war einer der zahlreichen Spender für das erste Alumni-Deutschlandstipendium 2016. „Kluge Köpfe in Technik und Wissenschaft sind für die Region und natürlich auch darüber hinaus von enormer Bedeutung. Sie müssen von der Wirtschaft unterstützt werden. Denn wir brauchen auch in Zukunft für die Lösung gesellschaftlicher Fragen innovative und gut ausgebildete junge Menschen und darum unterstütze ich gern und voller Überzeugung engagierte Studierende der Universität Magdeburg, meiner alten Alma Mater.“

Die Alumni-Spendenaktion 2016 war der Auftakt für eine zukünftig regelmäßig stattfindende Förderung nachfolgender Generationen durch die Absolventen. Die nächste Stipendiensammlung wird beim Alumni-Wochenende am 19. und 20. Mai 2017 starten. Alle Absolventinnen und Absolventen, die ihr Studium in den Jahren 1967 und 1992 an der Universität Magdeburg bzw. deren Vorgängereinrichtungen abgeschlossen haben, sind bereits jetzt eingeladen und können sich via Mail oder telefonisch unter +49 391 67-58835 anmelden.

 

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Studienvorbereitendes Praktikum für Abiturienten

25.07.2016 -

Studieninteressierte, die ihr Abitur bereits in der Tasche haben und zum Wintersemester ein Studium beginnen möchten, können an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bereits in den Sommerferien Studieninhalte und -abläufe kennenlernen. Während des MINT 2-Praktikums haben sie Gelegenheit, sich unter Anleitung erfahrener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit studiengangsspezifischen Themen auseinanderzusetzen, Lehrende sowie die Fakultäten und Institute kennenzulernen. Angebote dafür gibt es im Maschinenbau, in der Verfahrens- und Systemtechnik, der Informatik, Mathematik, der Naturwissenschaft sowie in der Elektro- und Informationstechnik.

Die Praktika werden im Zeitraum 1. August bis 29. September 2016 angeboten. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird eine monatliche Aufwandsentschädigung gezahlt.

„Wir wissen, dass die Entscheidung für einen Studiengang den Abiturienten nicht leicht fällt“, so die Prorektorin für Studium und Lehre der Universität Magdeburg, Prof. Dr. Franziska Scheffler. „Eigene Stärken und Schwächen sind den jungen Menschen noch nicht bewusst, die Auswahl der Studiengänge ist groß und oftmals fehlt auch das Wissen, was wirklich hinter einem Studienprogramm steckt. In den zwei Monaten möchten wir ihnen darum die Möglichkeit geben, Inhalte und Lehrende kennenzulernen, um dann gut vorbereitet in das Studium zu starten.“

Interessierte schicken ihre schriftliche Bewerbung mit einem ausgefüllten Anmeldeformular, dem tabellarischen Lebenslauf und einer Kopie des letzten Halbjahreszeugnisses (ohne Beglaubigung) bitte per Post oder E-Mail an:

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Prorektorat für Studium und Lehre, Gebäude 04
Simone Siebrecht
Postfach 4120
39016 Magdeburg

Onlinebewerbungen bitte an office-rs@ovgu.de

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Urban-Gardening-Projekt auf dem Uni-Campus

21.07.2016 -

Wo vor kurzem noch eine ungenutzte Fläche voller Unkraut war, werden in wenigen Wochen zwischen Hörsälen und Sporthallen Kräuter, Kohlrabi und Möhren wachsen: Studierende der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben das Projekt Magdegrün – Der Unigarten ins Leben gerufen und in dieser Woche die ersten Pflanzen in die Erde gebracht. Freiwillige Studierende und Interessierte waren erstmals eingeladen, die knapp 1.000 Quadratmeter große Fläche auf dem Gelände der Fakultät für Humanwissenschaften vorerst umzugraben und zu bepflanzen.

Beim Urban Gardening kann jeder, der möchte, etwas pflanzen und ernten. Hier sollen Leute zusammenkommen, die Spaß an der Gartenarbeit haben und nicht nur im Supermarkt ihr Obst und Gemüse kaufen wollen“, erklärt Informatikstudent Jonathan Kloss, Organisator des nachhaltigen Projekts inmitten von Magdeburgs City. In den kommenden Monaten werden in Zusammenarbeit mit dem Nachhaltigkeitsbüro der Universität weitere ungenutzte Flächen auf dem Campus für den Gemüse- und Obstanbau vorbereitet.

Der Unigarten und die erste erfolgreiche Honigernte von Campusimker André Siegling sind Projekte an der Otto-von-Guericke-Universität, die Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein fördern sollen.

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Universität Magdeburg bildet ab sofort Spezialisten für Prozess- und Anlagensicherheit aus

20.07.2016 -

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg werden ab kommendem Wintersemester Spezialisten für Prozess- und Anlagensicherheit ausgebildet. Mit dem Start des deutschlandweit einmaligen Masterstudiengangs Process Safety and Environmental Engineering werden Fachkräfte qualifiziert, die an der Schnittstelle von Verfahrens- und Prozesswissenschaft und Umweltschutz Risiken von Technologien und industriellen Prozessen erkennen, minimieren sowie bekämpfen können.

„Der wirtschaftliche Gebrauch von Energiereserven, sichere Produktionsanlagen und eine risikoarme Handhabung von Materialien sowie der Schutz der Umwelt gewinnen weltweit an Bedeutung“, so Prof. Dr.-Ing. Ulrich Krause vom Institut für Apparate- und Umwelttechnik der Universität. „Sicherheit und Umweltschutz sind inzwischen unverzichtbare Elemente der Industriegesellschaft und die Akzeptanz komplexer technischer Prozesse in einer modernen Industriegesellschaft hängt stark von der Beherrschung der technischen Risiken und der Minimierung von umweltschädlichen Einflüssen ab. Dafür werden Experten benötigt, die sowohl ein tiefes ingenieurwissenschaftliches Verständnis, als auch ein spezifisches Wissen um Sicherheitsaspekte und Umwelttechnologien besitzen.“ 

Prozessingenieure minimieren künftig Risiken technologischer Prozesse

Absolventen dieses Studiengangs sind in den naturwissenschaftlichen Grundlagen technischer Prozesse ausgebildet, insbesondere die Umwelt- und Sicherheitsaspekte betreffend. Sie sind befähigt, Gefahren klar abzuschätzen, sie gegebenenfalls zu minimieren und bestenfalls zu vermeiden. Spätere Berufsfelder finden sie in den Branchen Chemie oder Pharmaindustrie, in der Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik, in der Biotechnologie, im Bauingenieurwesen, dem Anlagenbau sowie in Forschung, Entwicklung und Administration.

Voraussetzung für die Zulassung zum Masterstudium ist der Bachelor of Science, Bachelor of Engineering oder ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium im Studiengang Chemieingenieurwesen, Verfahrenstechnik oder ein Abschluss in einem vergleichbaren Studiengang.

Die Unterrichtsprache ist Englisch. Für Nichtmuttersprachler müssen ausreichende Kenntnisse der englischen Sprache, z. B. ein TOEFL-Test, das Cambridge Certificate of Proficiency in English oder das Cambridge Certificate of Advanced English nachgewiesen werden.

Bewerber mit deutschem Bachelorabschluss können sich bis zum 15. September 2016 (Wintersemester 2016/17) bzw. bis zum 15. März 2017 (Sommersemester 217) bewerbenFür Bewerber mit einem internationalen Bachelorabschluss endet die Bewerbungsfrist für das kommende Sommersemester am 15. Januar 2017.

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Studierende von Partnerunis zu Gast an der OVGU

19.07.2016 -

20 internationale Studierende aus Le Havre (Frankreich), Xiamen (China), Incheon (Südkorea) und Magdeburg sind zurzeit im Rahmen des Austauschprogramms „Global MBA in Supply Chain Management” zu Gast auf dem Campus an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Sie besuchen zwei Monate lang gemeinsam Kurse an den jeweiligen Universitäten. Im Fokus des interdisziplinären Lehrangebots stehen Internationales Management, Business Administration und Global Logistics. In Team- und Gruppenarbeiten setzen sie sich gleichermaßen mit Studieninhalten und den regionalen Kulturen und Gesellschaften auseinander.

„Die Kombination aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen, den vier Studienorten und der hohen Intensität an Reisen und neuen Eindrücken stellt das Besondere an dem Programm dar“, erläutert Marius Klöber, Masterstudent der Logistik an der Universität Magdeburg und Teilnehmer des einzigartigen Austausches.

Universität Magdeburg ist Partner im Forschungs- und Ausbildungsnetzwerk Global-U8-Konsortium

Das jährlich stattfindende Studienprogramm ist Teil des internationalen Global-U8-Konsortiums (GU8). Das Konsortium ist ein weltweites Ausbildungs- und Forschungsnetzwerk zur Logistikforschung. Es besteht aus acht Partneruniversitäten und einer assoziierten Universität, der RMIT University in Melbourne. Ziele des Konsortiums sind die Förderung der interkulturellen Lehre und die Entwicklung gemeinsamer Austauschprogramme und innovativer Curricula.

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Last-Minute-Studieninfotag

18.07.2016 -

Für Studienbewerberinnen und -bewerber, die noch unentschlossen sind oder zunächst eine Ablehnung für das Wintersemester 2016/17 erhalten haben, bietet die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg am 25. August 2016 einen Last-Minute-Studieninfotag.

 

Individuelle Beratung und Unterstützung auf dem Weg zum Studium

Studienberaterinnen und –berater sowie Studierende stehen für eine allgemeine oder auch individuelle Studienberatung zur Verfügung, stellen passende Alternativen zu Wunschstudiengängen vor oder informieren über Bewerbungs- und Zulassungsmodalitäten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsagentur zeigen Möglichkeiten zur Überbrückung von Wartezeiten bis zur Aufnahme eines Universitätsstudiums. Das Studentenwerk wird einen Überblick seiner Leistungen in den Bereichen studentisches Wohnen, Essen und Leben geben.

Der Infotag endet mit einer Tour durch die Landeshauptstadt Magdeburg, in der inzwischen über 18.000 Studierende aus aller Welt leben.

 

WAS: Last-Minute-Studieninfotag der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 25. August 2016, 10.00 bis ca. 17.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Universitätsplatz 2
Gebäude 01, Campus Service Center
39106 Magdeburg

Interessenten für die zulassungsfreien Studiengänge an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg können sich noch bis 15. September 2016 bewerben. Das vollständige Studienangebot finden Sie unter www.ovgu.de/Studienangebot. Für die Studiengänge mit örtlicher Zulassungsbeschränkung ist die Bewerbungsfrist bereits abgelaufen. Es besteht aber die Möglichkeit, sich ab 1. August für das Losverfahren zu bewerben www.ovgu.de/losverfahren.

 

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Freie Plätze im Science-Camp für Schülerinnen

12.07.2016 -

Schaut man sich in den Vorlesungen und Seminaren der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) um, stellt man fest, dass nur wenige junge Frauen daran teilnehmen. Obwohl der Fachkräftebedarf im MINT-Bereich sehr hoch und die Karriereaussichten gut sind, fehlt jungen Frauen oft der Mut, ein naturwissenschaftliches Studium zu beginnen. Deshalb bietet die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg vom 25. bis 27. Juli 2016 ein dreitägiges Science-Camp an. Noch sind ein paar Plätze frei. Dabeisein lohnt sich: Das Programm beinhaltet unter anderem eine Exkursion zum Wasserstraßenkreuz/Schiffshebewerk, Studieninformationen und Interaktionen zu MINT-Fächern wie Technische Bildung, Computervisualistik usw., einen Workshop zur Kameraführung und zum Videoschnitt, einen Filmabend mit Popcorn oder einen Science-Slam-Abend.

Lisa Marie Paris, Lisa Wonner, Linda Goldmann (c) Jana Kloos
Lisa Marie Paris, Lisa Wonner und Linda Goldmann programmieren einen NXT-Roboter von Lego Mindstorms. 
(Foto: Jana Kloos, Universität Magdeburg)

Die Teilnahme am Projekt ist kostenlos. Für Schülerinnen, die nicht aus Magdeburg kommen, kann eine Unterkunft zur Verfügung gestellt werden. Sollten Reisekosten anfallen, können diese erstattet werden.

 

WAS: Science-Camp zu MINT-Studiengängen an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 25. bis 27. Juli 2016
WO: Campus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 

Mit dem passenden Studium zum beruflichen Erfolg

Das Camp ist ein Angebot aus dem Gemeinschaftsprojekt „Zukunft FEMININ“ – Frauen entdecken Mathematik, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaft – der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und Hochschule Merseburg. Es soll Mädchen und junge Frauen ab der 11. Klasse die Möglichkeiten der Natur- und Ingenieurwissenschaften näher bringen, ihnen Mut machen, sich für einen Beruf in diesem Feld zu entscheiden und sie bei ihrer Studien- und Berufswahl unterstützen. Dafür bieten es ihnen Frauenpowertage, Exkursionen, Science-Camp und Schnuppertage an. Durch die unterschiedlichen Angebote können Abiturientinnen in Workshops ihre Softskills erweitern, bei Exkursionen Berufsfelder erkunden, beim Schnuppertag in den Studiengang ihrer Wahl hereinschnuppern und beim Science-Camp in Teams gemeinsam an spannenden Themen arbeiten. Das Projekt wird aus Mitteln des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt und aus dem Operationellen Programm des Europäischen Sozialfonds ESF unterstützt.

 

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Wirbelschichtforschung der Universität Magdeburg erhält Förderung für internationale Kooperationen

11.07.2016 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und ihre Partner unterstützen kleine und mittelständische Unternehmen bei der Internationalisierung in Forschung und Innovation. Dafür wird der regionale Wachstumskern „Wirbelschicht- und Granuliertechnik“ (WIGRATEC), ein Zusammenschluss aus der Universität Magdeburg, der Hochschule Anhalt und elf kleinen und mittleren Unternehmen, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit bis zu 4 Millionen Euro gefördert. Sprecherunternehmen von WIGRATEC und Antragsteller ist die Pergande Gruppe aus Sachsen-Anhalt. Der Lehrstuhl für Thermische Verfahrenstechnik und die Nachwuchsforschungsgruppe NaWiTec der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik der Universität Magdeburg sind seit Gründung im Jahr 2009 am Netzwerk WIGRATEC beteiligt.

 

Wissenschaft und Wirtschaft regional und international vernetzen

Die Hightech-Strategie der Bundesregierung ermöglicht diese „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken“. Ziel der Projektförderung ist die Zusammenarbeit von international führenden Netzwerken zur Bündelung deren komplementärer Kompetenzen. In der 2. Förderrunde wurden von einem internationalen Expertenteam bundesweit nur 11 Projektanträge, 2 davon aus Sachsen-Anhalt, zur Förderung vorgeschlagen. Im bewilligten Antrag des Netzwerkes WIGRATEC wird eine Zusammenarbeit mit der niederländischen Fachgruppe für Trocknungstechnik „Nederlandse Werkgroep Drogen“ gefördert. Dem niederländischen Netzwerk gehören über 90 Mitglieder aus Industrie und Forschung an.

Ziel der Kooperation ist es, die Kompetenzen des Netzwerkes WIGRATEC im Bereich des Apparate- und Anlagenbaus mit den Kompetenzen der niederländischen Fachgruppe im Bereich der Produktentwicklung im Food- und Feed-Markt zu vereinen. Hierbei sollen gemeinsam neue verfahrenstechnische Lösungen im Bereich des Apparate- und Anlagenbaus entwickelt und weltweit vermarktet werden.

Die Herstellung von Granulaten mit einer definierten Struktur und Zusammensetzung mittels der Wirbelschicht­technologie ist ein Verfahren, bei dem die Industrie und Forschung aus Sachsen–Anhalt weltweit führend ist. Diese Produkte zeichnen sich durch eine hohe Wertschöpfung aus“, erläutert Junior-Prof. Dr. Andreas Bück, Leiter der Nachwuchsforschungsgruppe Wirbelschichttechnik, kurz NaWiTec. „Anwendungsfälle reichen von Wirkstoffen in der Pharmazie bis hin zu Instant-Nahrungsmitteln im Lebensmittelbereich, der uns hier besonders interessiert.“ Ziel sei die Produktion nachhaltiger, gesunder und funktioneller Lebens- und Futtermittel. Eine besondere Herausforderung bei Futter- und Lebensmitteln sind die zu verarbeitenden Inhaltsstoffe. So sind beispielsweise Enzyme und Vitamine wenig hitzebeständig, sollen aber nach der Wirbelschicht-Trocknung weitestgehend erhalten bleiben. Andere Inhaltsstoffe müssen verkapselt werden, um sie vor äußeren Einflüssen zu schützen.

„Profiteure der neu zu entwickelnden Verfahren und Apparate sind im Wesentlichen Unternehmen des Mittelstandes aus Sachsen-Anhalt“, erklärt Honorar-Prof. Mirko Peglow, Sprecher des Netzwerkes WIGRATEC und Geschäftsführer der Pergande Gruppe. „Somit dient dieses Projekt der nachhaltigen Stärkung des Leitmarktes des Wirtschafts- und Wissenschaftsministeriums des Landes Sachsen-Anhalt ‚Energie, Maschinen- und Anlagebau, Ressourceneffizienz’ mit dem Schwerpunktthema Partikel- und Wirbelschichttechnik.“

Geplanter Projektstart ist das 4. Quartal 2016.

 

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5. Dialog der Wissenschaften

05.07.2016 -

Das Team des Studienangebots Cultural Engineering an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ruft Forschende verschiedenster Disziplinen zum fünften Mal zusammen, um sich im Dialog auszutauschen. Diesmal steht der ‚Wert der Universität’ im Zentrum der Erörterungen. Denn ‚Der Wert der Universität – als Ort des Denkens zwischen Vergangenheit und Zukunft’ steht durchaus infrage und in der Diskussion. Ist diese gesellschaftliche Einrichtung ein Ort der Akkumulation von Humankapital oder eher der reflektierten Entfaltung von Menschlichkeit? Wo liegt genau der Auftrag in der zu beobachtenden Spannung zwischen Produktion ökonomisch verwertbaren Wissens und verantwortungsvoller Betrachtung und Bearbeitung gesellschaftlich relevanter Sachverhalte und Aufgaben? Was ist eher anzustreben, berufsorientierte Ausbildung oder persönlichkeitsbildendes Studieren?

Auf der Tagung in der Reihe: ‚Dialog der Wissenschaften’ besteht erneut der Anspruch, die Welt mit ihren Herausforderungen zum Thema vieler, verschiedener Wissenschaften zu machen und dabei auch sichtbar werden zu lassen, dass, wie und warum Cultural Engineering als transdisziplinär arbeitender Studiengang funktioniert und dauerhaft nachgefragt wird. „Im Zuge der sich wandelnden Gesellschaft, die durch steigende Komplexität geprägt ist, ändern sich die Aufgaben von Hochschulen und auch die Ansprüche an ihre Absolventen“, erläutert Studiengangsleiterin Prof. Dr. Renate Girmes, Bildungswissenschaftlerin und Bildungstheoretikerin an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Wenn die Diskussion von neuen Aufgaben und veränderten Ansprüchen an die Universität des 21. Jahrhunderts im Vordergrund der Tagung steht, dann kann Professor Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg, mit seinem Vortrag „Eine Hochschule der Welt: Plädoyer für ein Welthochschulsystem“ sicher einen mit Spannung zu erwartenden Beitrag leisten. Denn er spricht aus der Rolle eines Verantwortungsträgers und zugleich eines Systembeobachters. Wie Visionen und alltägliche Praxis nicht gegeneinander stehen müssen, sondern sich immer wieder neu und erfolgreich verbinden könn(t)en – auch das ist ein Thema der Universität wie auch des Programms Cultural Engineering.

 

WAS: Tagung: Dialog der Wissenschaften
„Der Wert der Universität - als Ort des Denkens zwischen Vergangenheit und Zukunft“
WANN: 14. Juli 2016 ab 13.00 Uhr
15. Juli 2016 ab 9.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Fakultät für Humanwissenschaften, Gebäude 40
Zschokkestraße 32, 39104 Magdeburg

Die Anmeldung für den 5. Dialog der Wissenschaften ist bis zum 11. Juli 2016 möglich.

Wissen aus vier Fakultäten und aus noch mehr Perspektiven wird innerhalb des Studiengangs Cultural Engineering gezielt vermittelt. Im Oktober 2001 wurden das erste Mal Studierende in dieses Studienangebot mit Alleinstellungsmerkmal immatrikuliert. Gegründet von Akteuren aus den Fakultäten für Humanwissenschaft, Maschinenbau, Wirtschaftswissenschaft und dem Fachgebiet Wirtschaftsinformatik hat der Studiengang als Modellversuch im Hochschulbereich zeigen sollen und zeigen können, dass eine solch breite Perspektivenvielfalt in einem grundständigen Studiengang studierbar zugänglich gemacht werden kann und zu einem sinnvollen Abschluss führt. „Die Gesellschaft verlangt heute Multiperspektivität. Der Studiengang Cultural Engineering greift diese Anforderung auf und übt ein, die spezialisierten Blicke von relevanten Fachexperten schätzen und nutzen zu lernen und sie sodann miteinander produktiv ins Spiel zu bringen, wann immer es in der Gesellschaft und Berufswelt um reale und komplexe Herausforderungen geht“, so Professorin Girmes weiter.

 

Der transdisziplinären Studiengang Cultural Engineering lädt zur Jubiläumsfeier ein

Anlässlich des 15-jährigen Bestehens von Cutural Engineering sind Absolventinnen, Absolventen, aktuelle Studierende, ehemalige Lehrende, Wegbegleiter und gesellschaftliche Partner am 16. Juli 2016 ab 14 Uhr (offizielles Abendprogramm ab 18.00 Uhr) zur Jubiläumsfeier in die Festung Mark Magdeburg eingeladen.

 

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Double-Degree-Programm mit der Thammasat University in Thailand besiegelt

01.07.2016 -

Ein Kooperationsvertrag mit dem Sirindhorn International Institute of Technology (SIIT) der Thammasat University in Pathum Thani, Thailand, baut die Bindungen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg nach Südostasien weiter aus und stärkt den Wissenschafts- und Hochschulstandort Magdeburg. Das SIIT nimmt in Thailand die Rolle einer Elite-Universität ein. Der Vertrag besiegelt das Double-Degree-Master-Programm für das Studienangebot „Digital Engineering, betreut durch das Center for Digital Engineering, Management and Operations (CeDEMOS) an der Fakultät für Informatik in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Maschinenbau sowie der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik.

Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan zeigte sich hoch erfreut über die Kooperation: „Als renommierte Lehr- und Forschungsstätte ist das Sirindhorn International Institute of Technology ein idealer Partner für uns. Mit dem Vertrag gehen wir einen wichtigen Schritt in der internationalen Zusammenarbeit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Prof. Dr. Chalie Charoenlarpnopparut, Vize-Rektor für Studienangelegenheiten und Lehre der Thammasat University, wertete den Vertragsabschluss mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg als wesentlichen Beitrag zur Internationalisierung seiner Hochschule, dankte den Magdeburger Partnern für ihre Kooperationsbereitschaft und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass der Vertrag rasch mit Leben erfüllt werde.

 

Doppelter Masterabschluss für Studierende

Beide Universitäten streben eine enge Zusammenarbeit in Lehre und Forschung an. Studierende aus Thailand und Magdeburg haben die Möglichkeit, einen Studienabschnitt an der jeweiligen Partnerhochschule zu absolvieren. Mit der Einrichtung sogenannter Doppelabschlüsse erhalten Studierende den Masterabschluss von beiden Universitäten. Dabei verbringen sie mindestens ein Semester im regulären Lehrbetrieb der Partnerhochschule und legen dort auch die entsprechenden Prüfungen ab. Einzigartig ist, dass bereits während der Ausarbeitung der unterzeichneten Verträge der erste Jahrgang aus 5 Studenten die Universität Magdeburg besuchen. Dies wurde im Besonderen ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Zusammenarbeit mit einem industriegefördertem Stipendienprogramm.

Die Delegation aus Thailand weilte im Rahmen des SEAR-DE-Projekts zu einem dreitägigen Besuch an der Fakultät für Informatik. Ihr gehörten neben den Vertretern des SIIT auch Vertreter des Stifters des Stipendienprogramms - der Provincial Electricity Authority (PEA) und des National Electronics and Computer Technology Centers (NECTEC) der National Science and Technology Development Agency (NSTDA) an. Die achtköpfige Delegation informierte sich auch über Kooperationsformen mit außeruniversitären Partnern und besuchte in diesem Zusammenhang das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF sowie das An-Institut METOP und traf thailändische Studierende, die derzeit an der Universität Magdeburg ein Studium absolvieren. Zum Abschluss wurde als Ergänzung zum Studentenaustausch ein gemeinsames Symposium im Frühjahr 2017 in Bangkok konkret verabredet sowie der Austausch von Dozenten und Promovenden geplant.

 

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Erste Honigernte an der Universität Magdeburg

01.07.2016 -

Auf dem Campus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg summt es seit diesem Frühjahr recht ordentlich. Durch die tägliche Arbeit der fleißigen Honigbienen in zwei Bienenstöcken konnte pünktlich zum Tag der Deutschen Imkerei eine erste Ernte von 35 Kilogramm Campushonig gewonnen werden. Das Bienenvolk fliegt in einem Umkreis von drei Kilometern des Unigeländes von Blüte zu Blüte, um Pollen und Nektar zu sammeln.

Verantwortlich für die Haltung der Honigbienen und Produktion des Campushonigs ist André Siegling. Neben seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am SAP UCC an der Universität Magdeburg ist er Imker mit Leib und Seele. „Die Imkerei dient mir als Ausgleich zu meinem Job in der IT. Ich genieße dabei die Verbindung zur Natur und die Beobachtung der Bienen”, beschreibt André Siegling, der Mitglied im Deutschen Imkerverbund e.V. ist, sein Hobby.

Erste Honigernte an der Otto-von-Guericke-Universität zum Tag der Deutschen Imkerei

Bild: Campusimker André Siegling schaut nach den Bienen auf dem Campus der Universität Magdeburg.
(Foto: Stefan Belling/Universität Magdeburg)

 

Lebensräume der Bienen erhalten

Mit dem Campusstandort für die fleißigen Arbeiterinnen leistet die Universität Magdeburg einen wichtigen ökologischen und nachhaltigen Beitrag, denn immer mehr Lebensräume für Honigbienen werden zerstört und Bienen produzieren nicht nur köstlichen Honig, der als gesundes Lebensmittel mit einer natürlichen Heilwirkung gilt, sie bestäuben auch wichtige Obst- und Gemüsesorten, die Menschen täglich zu sich nehmen.

Pro Kilogramm Honig besuchen die Campusbienen bis zu fünf Millionen Blüten. Sie sammeln dabei ca. drei Kilogramm Nektar, der dann zu einem Kilogramm Honig verarbeitet wird. Pro Sammelflug bringt eine Biene die Honigmenge eines Stecknadelkopfes zum Bienenstock.

Der Campushonig der Universität Magdeburg enthält hauptsächlich die Frühblüher mit einem großen Anteil von Kastanie und Robinie. Er entspricht den Qualitätsnormen des Deutschen Imkerbundes. Nachdem der Honig geruht hat, kann er ab Herbst im Unishop erworben werden.

 

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Letzte Änderung: 03.04.2017 - Ansprechpartner:

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