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Pressemitteilungen Juli 2015

Optimale Vorbereitung auf Lehramtsstudium

29.07.2015 -

Zum ersten Mal bietet die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in diesem Sommer künftigen Lehramtsstudierenden eine besondere Vorbereitung auf das Studium an. Der Workshop „Dein Start ins Lehramt“ gibt Studieninteressierten die Gelegenheit, ihre Entscheidung für ein Lehramtsstudium auf den Prüfstand zu stellen. In den vergangenen Jahren haben verschiedenste Studien immer wieder belegt, dass Abiturienten sich oft mit falschen Vorstellungen für eine Ausbildung im Lehramt entschieden haben. Die Zahl der Studienabbrüche war dementsprechend hoch. Im Verlauf der zweitägigen Veranstaltung können sich die Bewerberinnen und Bewerber noch einmal unter Anleitung erfahrener Lehrkräfte mit den besonderen Herausforderungen des Lehramtes vertraut machen. Außerdem gibt es ausreichend Gelegenheit, gemeinsam mit den künftigen Lehrkräften und Studierenden höherer Semester die Universität und Stadt Magdeburg kennenzulernen.

 

WAS: 1. Workshop „Dein Start ins Lehramt“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 18. und 19. August 2015
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Gebäude 40, Zschokkestraße 32, 39104 Magdeburg

Die Workshops richten sich gezielt an Studieninteressierte für die Lehramtsstudiengänge des Unterrichtsfaches Technik an Sekundarschulen und Gymnasien sowie an Bewerberinnen und Bewerber für die ingenieurpädagogischen beruflichen Fachrichtungen wie Bau-, Elektro-, Metall-, Informations- und Prozesstechnik an berufsbildenden Schulen. Der Workshop bietet zudem allen noch immer unentschlossenen Abiturienten, Gelegenheit sich mit dem Lehrer-Beruf vertraut zu machen.

„Habe ich die richtige Wahl getroffen? Passt das Studienfach zu mir? Welche Berufschancen und Perspektiven gibt es? Welchen Anforderungen muss ich genügen? Wo sind die größten Schwierigkeiten zu erwarten und wie kann man diese überwinden? Dies sind nur einige Fragen, die wir gezielt und individuell klären möchten und so für einen optimalen Studienstart sorgen“, so die Initiatorin Kathrin Hirschmann. „Wir möchten zielgerichtet Unterstützung anbieten, sich für ein praxisorientiertes Lehramtsstudium an der Universität Magdeburg zu entscheiden und die damit zusammenhängenden Fragen im Vorfeld klären.“

Bis zu 30 Studienbewerberinnen und -bewerber erhalten somit bereits vor der ersten Vorlesung und dem eigentlichen Studienbeginn die Möglichkeit, ihre Studien- und Berufsplanung zu diskutieren, sich mit dem Berufsbild des Lehrers auseinanderzusetzen, ihren zukünftigen Lernort, die Hörsäle, Werkstätten und Labore der Universität sowie die Stadt Magdeburg kennenzulernen. Sie können erste Kontakte mit Hochschullehrern, Wissenschaftlern und Kommilitonen knüpfen und vor Ort Informationen zu Studieninhalten und –bedingungen aus erster Hand erhalten.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Fahrt-, Verpflegungs- sowie Unterbringungskosten werden von der Universität Magdeburg übernommen. Die Unterbringung erfolgt in Mehrbettzimmern.

Mehr Infos und das vollständige Programm finden Sie unter www.ovgu.de/Zentrum+für+Lehrerbildung

 

Ansprechpartnerin:
Dipl.-paed. Kathrin Hirschmann, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Zentrum für Lehrerbildung, Tel: 0391 67-56795, E-Mail: zsm@ovgu.de

 

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Bald wieder Fluss-Kraftwerke auf der Elbe?

08.07.2015 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg unterstützt mit vier Forschungstransfer-Projekten die künftige Energiegewinnung aus den Flüssen Europas. Im Rahmen des regionalen Wachstumskerns FLUSS-STROM PLUS sollen künftig ökologisch verträgliche Fluss-Wasserkraftanlagen für die umweltschonende Energiegewinnung eingesetzt werden.

Unter der Leitung der Universität Magdeburg wird ein Netzwerk aus sieben Forschungseinrichtungen und 19 Industriepartnern innerhalb der nächsten drei Jahre das dafür nötige Knowhow und die passgenauen Technologien entwickeln bzw. optimieren. Die Ansätze reichen dabei von schwimmenden Flusswasserkraftanlagen bis hin zu kleinen, universellen Staudruckwasserrädern für bereits vorhandene Staubauwerke. Effiziente Serienanfertigungen kleiner Wasserkraftanlagen sollen künftig einsatzfertig zu den Nutzungsstellen auf europäischen Flüssen transportiert werden.

„In Zeiten steigender Energiekosten und knapp werdender Primärenergiequellen hat die Energienutzung durch Flusskraftwerke ein erhebliches Potential“, so der Projektleiter und Sprecher des Netzwerkes, Dipl.- Ing. Mario Spiewack. Diese Form der Energiegewinnung habe zudem eine lange Tradition. „Bis in das 19. Jahrhundert hinein standen mehr als 700 so genannte Flussmühlen auf den Flüssen Europas- allein in Magdeburg mehr als 20. Mit ihrem einfachen Wirkungsprinzip aus Schwimmkörpern und einem Wasserrad versorgten sie ganze Städte mit Mahl- und Schleiferzeugnissen. Erst mit der Nutzung von Kohle und Erdöl verschwanden sie von den Gewässern.“

Zum Auftakt dieses interdisziplinären Technologieentwicklungs-Projektes findet eine Kick-off-Veranstaltung mit allen Beteiligten Partnern und statt.

Was: Kick-off-Veranstaltung Wachstumskern FLUSS-STROM PLUS und anschließender Workshop mit Bündnisversammlung des Wachstumskerns Fluss-Strom Plus

Wann: Mittwoch, 8. Juli 2015, 10.00 bis 11.30 Uhr, anschließend von 12.00 bis 15.30 Uhr Workshop und Bündnisversammlung des Wachstumskerns Fluss-Strom Plus

Wo: Experimentelle Fabrik Magdeburg, Sandtorstraße 23, 39106 Magdeburg

Nach Grußworten des Staatssekretärs des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, Marco Tullner, des Rektors der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, und der Präsidentin des Verbandes der Wasserkraftwerksbetreiber Sachsen und Sachsen-Anhalt e.V, Angela Markert, wird der regionale Wachstumskern in einer etwa 30-Minütigen Präsentation öffentlich vorgestellt.

Forschungs- und Technologietransfer aus der Universität Magdeburg

An vier von insgesamt fünf Teilprojekten sind Wissenschaftler der Universität Magdeburg intensiv mit Forschungstransferleistungen beteiligt.

Der Verfahrenstechniker Prof. Dominique Thévenin wird auf den Versuchsanlagen der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik die komplizierte Strömung und Verwirbelung in Flüssen simulieren. Ziel ist es, die neu entwickelten Maschinen, also Turbinen und Wasserräder, hydrodynamisch zu optimieren. „Die Forschung mit Wasserrädern wurde Ende des 19. Jahrhunderts gestoppt, da - dank Wasserstauung - klassische Turbinen viel effizienter wurden. Wir fangen also wieder dort an, wo Kollegen vor 130 Jahren aufgehört haben, aber mit vollkommen neuen Methoden. Ich bin sehr neugierig, zu sehen, was wir mit moderner Technik herausholen werden“, so der Strömungsexperte.

An der Fakultät für Maschinenbau arbeitet das Team um Prof. Roland Kasper an der Entwicklung neuartiger, getriebeloser Generatoren. Bei Flusswasser-Kraftwerken könne nicht auf klassische Getriebelösungen zurückgegriffen werden, so Kasper. Sie wären wartungsintensiv, umweltrelevant und relativ teuer. „Ziel unseres Ansatzes ist es darum, eine getriebelose Synchronmaschine zu entwickeln“, so der Maschinenbauexperte. „Herstellungs- und Wartungskosten der Generatoren können damit so weit wie möglich gesenkt und ihre Energieausbeute auch an langsam fließenden Gewässern optimiert werden.“

Das Team um Prof. Roberto Leidhold von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Magdeburg ist mit der Entwicklung einer innovativen Regelungs- und Steuerungstechnik für das gesamte Turbinen-Generator-Netz-System am Projekt beteiligt. „Die Herausforderung für uns liegt in der Konstruktion des Magnetkreises und in der Minimierung der Verluste“, so Prof. Leidhold. „Die von uns zu entwickelnde Leistungselektronik soll das Zusammenspiel von Generatoren und Gesamtsystem optimieren.“

Der regionale Wachstumskern Fluss-Strom Plus ging aus dem Netzwerk Technologiekompetenz Fluss-Strom und dem 2012 vorangegangenen Innovationsforum FLUSS-STROM Plus hervor. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF fördert die Technologieentwicklungen von 2015 bis 2018 in insgesamt sechs Verbund- und 30 Teilprojekten mit ca. 11 Millionen Euro.

Mehr Informationen zum Projekt und zu allen beteiligten Partnern.

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Mario Spiewack, Projektleiter und Sprecher des Netzwerkes, Tel.: 0391 544 86 19 217, E-Mail.: mario.spiewack@exfa.de

 

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Uni Magdeburg begeistert für Naturwissenschaft und Technik

03.07.2015 -

Mit interaktiven Exponaten zu spannenden Forschungsthemen wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg auf der IdeenExpo2015 in Hannover für Naturwissenschaft und Technik begeistern. Vom 4. bis zum 12. Juli 2015 werden sie dem Publikum aktuelle Schwarmforschung, neueste Anwendungen für mobiles Gedächtnistraining und virtuelle Wissensreisen auf unterhaltsame Weise näherbringen. Auch Studierende und Studienberater werden vor Ort sein und die Universität Magdeburg als attraktiven Studienstandort im naturwissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Bereich präsentieren.

Die IdeenExpo 2015 ist eine Mitmach- und Erlebnisveranstaltung für Besucher aller Altersgruppen. Im Mittelpunkt stehen Exponate von Unternehmen, Hochschulen, Verbänden, Schulen und Institutionen, die für Naturwissenschaft und Technik begeistern wollen. Es werden etwa 350.000 Besucher erwartet, die Mehrzahl von ihnen sind Schülerinnen und Schüler.

Was: Forschungspräsentation der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg auf IdeenExpo 2015 in Hannover

Wann: 4. bis 12. Juli 2015, täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr

Wo: Messegelände Hannover, ExpoPlaza

Die Universität Magdeburg wird sich in der Life Science Area mit drei Exponaten präsentieren.

Das Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg hat gemeinsam mit dem Magdeburger Start-up-Unternehmen Silver Seed Games ein Konzept für ein softwaregestütztes, spielerisches Forschungstool entwickelt, das den Spieler durch regelmäßige Nutzung zu mittel- und langfristigen Verbesserungen der Gedächtnisleistung motivieren soll.

Das Exponat "Deine Wissensreise" zeigt, dass sich ein technisches Gerät auch an seine Nutzer anpassen kann. Es bietet ein dem Alter des jeweiligen Nutzers entsprechendes Informationsterminal für eine interaktive Suche im Internet. Das Such-Interface der wurde in der Fakultät für Informatik der Universität Magdeburg entwickelt und bereits in einschlägigen Fachzeitschriften publiziert.

Die Informatikerin und Schwarmintelligenzforscherin Prof. Dr.-Ing. Sanaz Mostaghim wird das von der Natur inspirierte Schwarmrobotiklabor SwarmLab der Universität Magdeburg präsentieren. Das SwarmLab erforscht die Übertragung von Methoden und Lösungsstrategien aus dem Bereich der Schwarmintelligenz auf Szenarien der Robotik. Die Testplattform ist ein Schwarm autonomer Quadrokopter. Jeder Kopter ist in der Lage, grundlegende Aufgaben wie Bewegung, Wahrnehmung und Selbstschutz allein zu lösen. Mit den Mitteln der Schwarmintelligenz sollen diese Mechanismen zu komplexen Problemlösungen erweitert werden, ohne dass eine externe zentralisierte Kontrolle erforderlich ist.

Mehr Informationen zu den Exponaten

Lagepläne und das vollständige Programm der IdeenExpo 2015

Ansprechpartnerin: Sina Frankmölle, Veranstaltungsmanagement im Bereich Kommunikation und Marketing, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67 58844, E-Mail: sina.frankmoelle@ovgu.de

 

 

 

 

 

 

 

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Letzte Änderung: 30.03.2016 - Ansprechpartner:

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