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Präventionsstelle Sexualisierte Diskriminierung

an der Otto-von-Guericke-Universität, der Hochschule Magdeburg-Stendal und der Hochschule Harz

 

Sexualisierte Diskriminierung, Belästigung und Gewalt an unserer Uni/Hochschule?

Jede Handlung, die einen anderen Menschen in seiner persönlichen Würde verletzt, ist eine Form der Diskriminierung. Wenn eine Person aufgrund seiner_ihrer Geschlechtszugehörigkeit oder –identität verbal oder körperlich angegriffen wirst, sexistische Sprüche (z. B. „Frauen gehören an den Herd, nicht an eine Universität“) entgegen gebracht werden oder er_sie mit Beleidigungen (z. B. „Tussi“, „Schlampe“, „Schlappschwanz“) attackiert wird, zählt das bereits als Diskriminierung bzw. Belästigung.

Die Grenzen sind sehr individuell. Während eine Person sich belästigt fühlt, wenn ihr jemand hinterher pfeift, empfindet eine andere Person das vielleicht als Kompliment. Wichtig hierbei ist: Ihr Gefühl zählt! Sobald Sie sich unwohl fühlen, dürfen Sie das äußern. Deshalb sind Sie weder „prüde“, noch „zickig“.

Manchmal werden Menschen sogar Opfer von Gewalttaten. Neben physischer (körperlicher) und psychischer Gewalt gibt es dabei auch die Form von sexualisierter Gewalt. Dabei werden sexuelle Handlungen genutzt, um Gewalt über einen anderen Menschen auszuüben. In erster Linie geht es dabei nicht um Sexualität und ein angemessenes Sexualverhalten, sondern um Machtausübung. Sexualisierte Handlungen (z. B. sexualisierte Sprüche, Begrabschen, Zwang zu sexuellen Handlungen) dienen in diesem Fall ausschließlich dazu, Druck und Macht über eine andere Person auszuüben.

 

Mehr dazu

 

Leider ist auch der Bereich der Universität/Hochschule als Bestandteil der Gesellschaft nicht vor solchen Situationen geschützt.

Besonders wenn bereits ein natürliches Machtverhältnis (z. B. Dozent_in – Studierende_r) besteht, aber auch wenn es Situationen zwischen Kommiliton_innen gibt, die als unangenehm empfunden werden, fällt es oftmals schwer, sich gegen die Belästigungen oder Übergriffe zur Wehr zu setzen.

Betroffene Personen haben jederzeit die Möglichkeit, sich Mitgliedern der Universität oder Hochschule anzuvertrauen.

 

Anlaufstellen

 

Falls Sie Fragen oder Anmerkungen zur Thematik haben, selbst von sexualisierter Belästigung, Diskriminierung oder Gewalt im Universitäts-/Hochschulbereich betroffen sind, jemanden kennen, den diese Problematik betrifft oder Bereiche auf Ihrem Campi kennen, an denen unreflektiert oder belästigend mit Sprache o. Ä. umgegangen wird, können Sie sich an die Präventionsstelle Sexualisierte Diskriminierung wenden.

Dort erhalten Sie fachliche Informationen zu sexualisierter Diskriminierung, Gewalt oder Sexismus und werden an vorhandene Beratungsstrukturen weitergeleitet. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, aktiv an klimaverändernden Maßnahmen mitzuwirken.

 

Nur mit Ihrer Unterstützung und Ihren Informationen ist die Präventionsstelle Sexualisierte Diskriminierung in der Lage, klimaverändernde Maßnahmen zu initiieren und an einem respektvollen Umgang auf Ihren Campi mitzuwirken.

Eine Universität bzw. Hochschule ohne Diskriminierungen und voller Vielfalt stellt eine Universität bzw. Hochschule der Chancengleichheit und Förderung für all ihre Angehörigen dar.

Letzte Änderung: 26.10.2017 - Ansprechpartner:

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