Third Mission, Diversity & Nachhaltigkeit

Diversity

Foto: shutterstock / Rawpixel.com

Third Mission

Die Universität Magdeburg versteht sich als verlässliche Partnerin für Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur. Sie prägt das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Magdeburg und im nördlichen Sachsen-Anhalt. Sie versteht sich als eine Leitfigur beim Ausbau der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Region. Die insbesondere durch den demografischen Wandel geprägte gesellschaftliche Entwicklung verändert dabei die Ansprüche von und an die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die Kernaufgaben Forschung und Lehre werden zunehmend durch gesellschaftsbezogene Aktivitäten erweitert.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beraten und unterstützen mit ihrer Expertise wichtige und zukunftsweisende Vorhaben der Stadt, des Landes, der kulturellen und sportlichen Organisationen oder regionalen Unternehmen. Darüber hinaus prägen über 14.400 Studierende aus über 90 Nationen das Leben der Landeshauptstadt Magdeburg. Ihr Engagement in unzähligen sozialen, interkulturellen, sportlichen, politischen und ökologischen Projekten wirkt weit über den Campus hinaus und stärkt das Gemeinschafts- und Identifikationsgefühl in der Stadt und der Region.

Diversity 

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg versteht den kompetenten Umgang mit Diversität und kultureller Vielfalt als Bereicherung für das Hochschulleben und gesamtgemeinschaftliches Potenzial. Sie hat sich in diesem Rahmen verpflichtet, allen Hochschulangehörigen chancengleiche Ausbildungs- und Lebensbedingungen zu ermöglichen. Den Studierenden und Mitarbeitenden sollen unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion oder Behinderung zusammen lernen, forschen und arbeiten können. Hierfür soll die Universität zum Kompetenzzentrum für Diversity Development im Land Sachsen-Anhalt ausgebaut werden. Den Studierenden und Mitarbeitenden sollen unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion oder Behinderung zusammen lernen, forschen und arbeiten können.

Nachhaltigkeit

Im Sinne der ökologischen Perspektive bekennt sich die OVGU zur Nachhaltigkeit und definiert diesen Entwicklungsprozess wie folgt: „Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält.“ Die Angehörigen der OVGU handeln selbst verpflichtet zur Nachhaltigkeit, außerdem engagieren sie sich zur Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre. Sie fördern den gesellschaftlichen Austausch und ermöglichen Nachhaltigkeit im Betrieb der OVGU. Die Lebensqualität auf den Campussen soll regelmäßig evaluiert und verbessert werden. Unterstützt wird die Universität bei diesem Transformationsprozess durch das Nachhaltigkeitsbüro. Mehr

 

Aktuelle Meldungen zu Third Mission & Diversity:


Erste Online-Kinder-Uni Magdeburg

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg findet in Zeiten der Coronakrise die erste Online-Kinder-Uni statt. Interessierte Schülerinnen und Schüler sind eigeladen, am 2. Mai 2020, um 11:00 Uhr die tradtionell im Audimax auf dem Unicampus stattfindende Vorlesung erstmals am heimischen Computer, auf dem Tablet oder Smartphone zu erleben.

 

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Solidarität statt Hamstern

Sofia Helfrich ist 24 Jahre alt und hat gerade ihre Bachelorarbeit im Studiengang Cultural-Engineering abgegeben. Neben ihrem Studium hat sie beim International Office der Uni gearbeitet und dabei Erasmus-Studierende betreut. Ehrenamtliches Engagement ist ihr sehr wichtig. Sie war sowohl für die Seebrücke als auch im studentischen Projekt in:takt aktiv. Außerdem ist sie Teil des Teams des Kultur- und Veranstaltungsportals „Magdeboogie“, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Magdeburger Kulturszene zu unterstützen und zu vernetzen. In ihrem handverlesenen Veranstaltungskalender zeigen sie täglich, dass einiges in Magdeburg los ist.

Sofia Helfrich Studentin der Uni Magdeburg KopieFoto: Nikolas Antoniades

Im Moment, aufgrund der Situation rund um das Corona-Virus, verzichtet „Magdeboogie“ aus Solidarität mit den Risikogruppen auf diese Veranstaltungstipps. Stattdessen rufen sie zur Nachbarschaftshilfe auf. Dafür kann man sich zum Beispiel einen Aushang auf ihren Blog herunterladen und so Nachbarinnen und Nachbarn Hilfe beim Einkaufen anbieten. Außerdem unterstützt „Magdeboogie“ die Initiative „Solidarität statt Hamsterkäufe – Nachbarschaftshilfe Magdeburg“. Das Team der Initiative besteht aus neun Studierenden und Alumni der Uni Magdeburg und der Hochschule Magdeburg-Stendal. Über das entstandene Netzwerk sollen Hilfesuchende und hilfsbereite Personen miteinander in Kontakt gebracht werden, um zum Beispiel Einkaufshilfen, Besorgungen oder Gassi-Gänge mit Hunden für besonders gefährdete Menschen zu realisieren. Abschottung, Hamsterkäufe und Egoismus bringen uns in einer solchen herausfordernden Situation nicht weiter. „Was wir jetzt brauchen ist Solidarität, gegenseitige Unterstützung und Zusammenhalt auch in der Isolation. Denn wir distanzieren uns vielleicht räumlich, aber sozial stehen wir eng zusammen“, fasst Sofia zusammen.

Gegen die Isolation und die Tristesse hat es sich „Magdeboogie“ in Zusammenarbeit mit Wohnzimmerkonzerte Magdeburg und Mundpropaganda Booking zur Aufgabe gemacht, Magdeburgerinnen und Magdeburger an die Fenster und Melodie in die Stille zu bringen. Nach dem Vorbild der Menschen in Italien sollen am Samstag, den 4. April, um 17 Uhr die Menschen in Magdeburg die Fenster öffnen und musizieren. Dafür hat das Team drei Gute-Laune-Songs herausgesucht:

  1. Spider Murphy Gang: Skandal im Sperrbezirk
  2. Das Dschungelbuch: Probiers mal mit Gemütlichkeit
  3. Queen: I Want To Break Free

Mitmachen erwünscht

Darüber hinaus ist es allen Beteiligten von „Magdeboogie“ wichtig zur Solidarität mit Kulturschaffenden aufzurufen. Diese sind, wie viele Menschen, durch die Einschränkungen, die das Corona-Virus erforderlich macht, in ihrer Existenz bedroht. Ideen, wie man ihnen helfen kann, sind zahlreich vorhanden. „Geld, dass jetzt normalerweise für Kunst und Kultur ausgegeben worden wäre, beiseitelegen und bei nächster Gelegenheit spenden, schon erworbene Tickets nicht zurückgeben, jetzt schon Gutscheine für später kaufen ,... All das brauchen wir, damit wir uns in Magdeburg auch in ein paar Monaten noch über eine lebendige Kulturszene freuen können“, erklärt sie und ist zuversichtlich, dass uns das gelingen wird, denn: „Immer wieder begeistert bin ich von dem Herzblut und dem oft freiwilligen Engagement, mit dem viele Menschen hier die Kulturszene beleben.“

Zum Schluss möchte Sofia gerne noch einen kleinen Aufruf starten: „Wir freuen uns bei Magdeboogie immer über Leute, die Lust haben mitzumachen. Sei es als freie Redakteur*in, als Social-Media-Beauftragte*r oder auch im Bereich IT. Wir freuen uns über neue Gesichter und neue Ideen und machen regelmäßig offene Redaktionstreffs. Die können natürlich jetzt grade nicht persönlich stattfinden, aber man kann uns immer schreiben.“

 

von Lisa Baaske

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Putzmittel-Experiment im in:takt

Janina, Studentin an der Uni Magdeburg, war im in:takt, um einmal selber nachhaltiges Putzmittel herzustellen. Von ihrem Selbstversuch berichtet sie euch in ihrem Erfahrungsbericht. Dieser Nachhaltigkeitsworkshop wurde im in:takt von Studierenden organisiert. 

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Was wären wir ohne die Uni

Für die einen ist Magdeburg die Schlagsahne auf der Erdbeertorte, für andere ein Innovationstreiber, Impulsgeber oder zuverlässiger Partner. In jedem Fall wäre die Stadt für die meisten nicht dieselbe. Magdeburg ohne Uni geht nicht.

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Ein Magdeburg ohne Uni ist möglich, aber sinnlos!

Universität und Stadt sind ein unschlagbares Team. Beide profitieren voneinander und unterstützen sich in der Entwicklung. Diesen Vorteil sieht auch Oberbürgermeister Dr. Lutz Tümper. Mit der Pressesprecherin der Universität Katharina Vorwerk sprach er darüber, was die Universität für die Stadt und ihn persönlich bedeutet.

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Basketball auf Englisch

Michael Canty ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Marketing der Universität Magdeburg und begeisterter Basketballer. Die Leidenschaft für den Sport will er an Schülerinnen und Schülern weitergeben und ihnen dabei noch Englisch beibringen.

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Visionen für Magdeburg

Armut beenden, Ernährung sichern, Bildung für alle sowie ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum – das sind nur einige der insgesamt 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die die Europäische Union im Jahr 2016 formuliert hat. Aber was haben diese Forderungen mit der Bewerbung Magdeburgs als Kulturhauptstadt 2025 zu tun? 

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Ist konsequenter Klimaschutz überhaupt möglich?

In der ersten Ausgabe des Veranstaltungsformats STREITbar der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg des Jahres werden der Ökonom Prof. Joachim Weimann und der Politikwissenschaftler Prof. Michael Böcher aus verschiedenen Perspektiven das Klimaschutzpaket der Bundesregierung diskutieren. 

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Uni Magdeburg nimmt erstmals gefährdeten Wissenschaftler auf

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird mit Beginn des Jahres 2020 erstmalig ein Philip-Schwarz-Stipendium an einen geflüchteten Wissenschaftler vergeben. Das Programm richtet sich an Menschen, die Schutz in Deutschland suchen, weil ihnen in ihren Heimatländern Krieg oder Verfolgung drohen. Insgesamt werden in der fünften Runde des Programms 36 Stipendiatinnen und Stipendiaten an 31 deutschen Forschungseinrichtungen gefördert.

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Wie wollen wir morgen leben?

Wie die Universität zwischen Wissenschaftsfreiheit und gesellschaftlicher Verantwortung agiert und wie sie sich durch wissenschaftliche Erkenntnisse an zukunftsrelevanten Themen der Energiewende, Internet of Things oder Innovationen in der Finanzwirtschaft beteiligt - darüber sprach der Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan in der neuen Ausgabe des Forschungsmagazin GUERICKE ´19.



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Letzte Änderung: 09.07.2020 - Ansprechpartner: Webmaster