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Third Mission, Diversity & Nachhaltigkeit

Diversity

Foto: shutterstock / Rawpixel.com

Third Mission

Die Universität Magdeburg versteht sich als verlässliche Partnerin für Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur. Sie prägt das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Magdeburg und im nördlichen Sachsen-Anhalt. Sie versteht sich als eine Leitfigur beim Ausbau der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Region. Die insbesondere durch den demografischen Wandel geprägte gesellschaftliche Entwicklung verändert dabei die Ansprüche von und an die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die Kernaufgaben Forschung und Lehre werden zunehmend durch gesellschaftsbezogene Aktivitäten erweitert.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beraten und unterstützen mit ihrer Expertise wichtige und zukunftsweisende Vorhaben der Stadt, des Landes, der kulturellen und sportlichen Organisationen oder regionalen Unternehmen. Darüber hinaus prägen über 14.400 Studierende aus über 90 Nationen das Leben der Landeshauptstadt Magdeburg. Ihr Engagement in unzähligen sozialen, interkulturellen, sportlichen, politischen und ökologischen Projekten wirkt weit über den Campus hinaus und stärkt das Gemeinschafts- und Identifikationsgefühl in der Stadt und der Region.

Diversity 

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg versteht den kompetenten Umgang mit Diversität und kultureller Vielfalt als Bereicherung für das Hochschulleben und gesamtgemeinschaftliches Potenzial. Sie hat sich in diesem Rahmen verpflichtet, allen Hochschulangehörigen chancengleiche Ausbildungs- und Lebensbedingungen zu ermöglichen. Den Studierenden und Mitarbeitenden sollen unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion oder Behinderung zusammen lernen, forschen und arbeiten können. Hierfür soll die Universität zum Kompetenzzentrum für Diversity Development im Land Sachsen-Anhalt ausgebaut werden. Den Studierenden und Mitarbeitenden sollen unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion oder Behinderung zusammen lernen, forschen und arbeiten können.

Nachhaltigkeit

Im Sinne der ökologischen Perspektive bekennt sich die OVGU zur Nachhaltigkeit und definiert diesen Entwicklungsprozess wie folgt: „Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält.“ Die Angehörigen der OVGU handeln selbst verpflichtet zur Nachhaltigkeit, außerdem engagieren sie sich zur Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre. Sie fördern den gesellschaftlichen Austausch und ermöglichen Nachhaltigkeit im Betrieb der OVGU. Die Lebensqualität auf den Campussen soll regelmäßig evaluiert und verbessert werden. Unterstützt wird die Universität bei diesem Transformationsprozess durch das Nachhaltigkeitsbüro. Mehr

 

Aktuelle Meldungen zu Third Mission & Diversity:


Ferienspaß mit Wissenschaft

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg begann die zweite Woche der Sommer-Ferienfreizeit für Kinder von Mitarbeitenden und Studierenden. Vom 2. Juli bis 13. Juli 2018 werden in zwei Durchgängen für insgesamt 75 Jungen und Mädchen zwischen 6 und 14 Jahren erlebnisreiche Ferientage auf dem Uni-Campus organisiert.

Campusferienkinder (c) Harald Krieg-2264Die Campus-Ferienkinder sind zu Gast am Institut für Apparate und Umwelttechnik und ermitteln den pH-Wert verschiedener Flüssigkeiten. (Foto: Harald Krieg / Universität Magdeburg)

Studierende der Universität und Mitarbeiterinnen des Familienbüros betreuen die Ferienkinder täglich von 8 bis 17 Uhr und haben für sie ein abwechslungsreiches und spannendes Programm zusammengestellt.

Die Ferienkinder beginnen ihren Tag ganz studentisch mit einem Campusfrühstück in der Mensa. In altersgestaffelte Gruppen aufgeteilt, können sie anschließend unter vielen Angeboten wählen. Sie können Roboter programmieren, in einer Wirbelschichtanlage Popcorn herstellen, ein Segelflugzeug bauen und testen, DNA aus Obst isolieren, in das Immunsystem unseres Körpers eintauchen, Kinofilme kritisch unter die Lupe nehmen, lernen, eine Firma zu gründen, in virtuelle Welten tauchen und vieles andere mehr.

Am Ende der Woche stellen sie ihre Projekte den anderen Gruppen und natürlich den Eltern und Großeltern im großen Volksbankhörsaal vor. „Unsere Campusferien führen wir in diesem Jahr zum sechsten Mal durch. Es ist toll zu sehen, wie die Kinder den Campus und die verschiedenen Fakultäten entdecken“, sagt die Familienbeauftragte der Universität Magdeburg, Dr. Loreen Lesske. „Und es ist ein Projekt, das vor allem unseren Beschäftigten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in den ersten Sommerferienwochen enorm erleichtert. Ich bin sehr froh darüber, dass die Kolleginnen und Kollegen in den Fakultäten uns so toll mit den Workshops unterstützen.“

Die erlebnisreichen Ferientage auf dem Campus enden jeweils mit Sportspielen in der Sporthalle 3.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg / Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Die Campus-Ferienkinder sind zu Gast am Institut für Apparate und Umwelttechnik und ermitteln den pH-Wert verschiedener Flüssigkeiten.

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Plastikmüll in den Ozeanen

Die enorme Plastikbelastung in den Ozeanen ist Thema der Ausstellung, die vom 5. Juli bis 3. August 2018 in der Universitätsbibliothek der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zu sehen sein wird. Sie zeigt Bilder der Fotografin Caroline Power, die die ungeheure Verschmutzung der Weltmeere dokumentieren und die Müllprobleme an den Küsten Mittelamerikas belegen.

 

WAS: Ausstellung „Plastikmüll in den Ozeanen“ mit Fotografien von Caroline Power
WANN: 5. Juli bis 3. August 2018, zu den Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek Magdeburg; Montag bis Freitag von 8:00 bis 23:00 Uhr, Sonnabend von 10:00 bis 18:00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsbibliothek, Pfälzer Straße

 

Plastik in den Gewässern ist ein weltweites Problem, weshalb die Ökosozialen Hochschultage Magdeburg u. a. mit dieser Ausstellung auf das Thema aufmerksam machen möchten. Jährlich landen zwischen 5 bis 12 Millionen Tonnen Plastikabfall in den Weltmeeren. Besonders sichtbar wird das Problem durch das Auftreten von sogenannten „Garbage Patches“; das sind Regionen mit teilweise über 100 km Durchmesser, in denen sich Müll an der Wasseroberfläche sammelt.

Lösungsansätze sind vorhanden, müssen aber auch grundsätzlich und innovativ weitergedacht werden. Der Verzicht auf Plastiktüten ist ein erster wichtiger Schritt, der Verbrauch von Plastik allgemein muss vermindert werden. Ein generelles Umdenken ist von größter Bedeutung.

Carolin Power möchte mit ihren Fotografien die Öffentlichkeit auf die enorme Müllproduktion aufmerksam machen, die die Weltmeere langsam aber sicher zumüllen werden. Jeder Einzelne soll sensibilisiert werden, mit den Themen Müll und Müllproduktion sorgsam und bedacht umzugehen.

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Theater zum Einmischen

Eine Gruppe junger Frauen und Männer, eine zündende Idee, ein rauschendes Fest und alle sind glücklich – oder etwa doch nicht? 14 Bachelorstudierende aus den Fachrichtungen Medienbildung, Germanistik und Bildungswissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erarbeiten aktuell gemeinsam mit sechs geflüchteten Jugendlichen ein interkulturelles Theaterstück, in dem es um die Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt und Diskriminierung geht. Das Stück mit dem Titel „Drei & frei“ lädt die Zuschauer ein, hinter die Kulissen einer Studierendenparty zu blicken, die ganz harmlos beginnt und dann einen unvorhersehbaren Verlauf nimmt. Unvorhersehbar auch deshalb, weil die Zuschauer mit ihren Erfahrungen und Meinungen zum Thema gefragt sind und Verlauf und Ausgang der Geschichte mitbestimmen können.

 

WAS: „Drei & frei“ - eine interkulturelle Theateraufführung der Medienwerkstatt der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit geflüchteten Jugendlichen
WANN / WO:

// 27. Juni 2018, 19:30 Uhr / Hochschule Magdeburg-Stendal, Campus Stendal, Aula, Haus 1

// 28. Juni 2018, 17:00 Uhr / Hochschule Harz, Campus Wernigerode, Mensa

// 29. / 30. Juni 2018, 19:00 Uhr / FestungMark, Magdeburg, Oberes Gewölbe

 

Der Eintritt zu allen Vorstellungen ist frei.

Das Theaterseminar wird von der Medienwerkstatt der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Magdeburger Verein Kulturanker organisiert. „Unsere Zuschauer sollen das Gesehene hinterfragen, analysieren und reflektieren und dann die Situationen auf der Bühne verändern“, so die Projektkoordinatorin und Leiterin der Medienwerkstatt, Jana Richter. „Es wäre großartig, wenn unsere Gäste, die Gelegenheit nutzen, zuerst Veränderungen in der ‚kleinen‘ Theaterwelt anzustoßen, um dann die ‚große‘ Welt außerhalb des Theaters zu verändern. Ghandhi hat einmal gesagt: ‚Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.‘ Das ist auch das Motto unseres Theaterprojektes“.

Studierende der Uni Magdeburg entwickeln Theaterstück (c) Harald Krieg 2Schauspielerinnen und Schauspieler der Theatergruppe „Act to Connect“ (Foto: Harald Krieg / Universität Magdeburg)

Auf der Bühne wird Deutsch gesprochen. Hinter den Kulissen vermischen sich die Sprachen der jungen Schauspielerinnen und Schauspieler aus Afrika, Lateinamerika, Europa und Asien.

Das Theaterprojekt wird inhaltlich von Annika Schetter von der Präventionsstelle „Sexualisierte Diskriminierung“ begleitet und im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ vom Bundesfamilienministerium gefördert. Auch der Magdeburger Verein „Toleranz, Leben und Lernen – TOLL“ und der Internationale Bund unterstützen den Workshop. Regie führt die kubanische Theaterregisseurin Xiomara Calderón. Im vergangenen Jahr inszenierte die Künstlerin mit Studierenden der Uni und geflüchteten Kindern und Jugendlichen einen Stoff, der das Thema „Heimat und Flucht“ zum Gegenstand hatte.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg / Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Schauspielerinnen und Schauspieler der Theatergruppe „Act to Connect“

Bild 2 // Quelle: Harald Krieg / Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Theaterregisseurin Xiomara Calderon bei der Probe zum neuen Theaterstück „Drei & frei“

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Kleiner Rechner - große Wirkung

Mit einer Reise nach Guatemala an Weihnachten 2008 fing alles an: Hannes Tegelbeckers lernte den zentralamerikanischen Staat kennen und lieben. Land, Leute und Kultur begeisterten den wissenschaftlichen Mitarbeiter an der Fakultät für Humanwissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg für die Professur Technische Bildung und ihre Didaktik unter Prof. Frank Bünningsofort. Sogar so sehr, dass er fast zwei Jahre dort bei einheimischen Großbauern lebte und arbeitete. Neben den vielen lebenswerten Vorzügen fiel ihm immer mehr auf, wie schlecht es um die Bildung des Landes stand: „Die Anzahl der Analphabeten ist in Guatemala sehr groß – es gibt keine Lesekultur und es fehlt einfach an Büchern und Texten. Die Schulpflicht geht nur bis zur 6. Klasse, danach gehen die meisten Kinder auf den Plantagen oder in den Städten arbeiten. Dabei fördert die UN seit den Millenium Development Goals den Aufbau von Schulen – nur die Lehrer werden nicht ausreichend ausgebildet“, erklärt Hannes Tegelbeckers die Situation. Als studierter Bildungswissenschaftler ein Zustand, den er so nicht einfach hinnehmen wollte. Er unterstützte vor Ort die Lehrer im Unterricht, gründete den Verein „Li Ch´utam“ zur nachhaltigen Bildung und baute sogar ein Volunteerhaus auf, in dem bis zu sechs freiwillige Helfer während ihrer Zeit in Guatemala leben können – vor allem Studierende nutzen regelmäßig die Gelegenheit, um Auslandserfahrung zu sammeln.

Einweihung IT-Zentrum (C) Deutschen Botschaft aus Guatemala 3Hannes Tegelbeckers (links) gibt eine Einweisung in die Raspberry PI´s

Wieder in Deutschland angekommen, ließ ihn die Situation in Übersee nicht los. Schließlich kam ihm die Idee, dass man mit Open Source Software und kleinen Minirechnern, sogenannten Raspberry PI´s, den Menschen in Guatemala den Zugang zu Bildung deutlich erleichtern kann: „Eine analoge Infrastruktur aufzubauen hätte zu viel Geld gekostet und keinen Sinn gemacht. Warum also nicht die Digitalisierung nutzen und zum Beispiel die Kids über Spiele begeistern?!“, bricht der 32-Jährige sein Vorhaben runter. Bis zur Umsetzung war es aber ein langer Weg, begleitet von einigen Höhen und Tiefen. Über eine Fundraising-Aktion kam dank der Spenden von Privatpersonen und Stiftungen das Geld für ein IT Zentrum mit einer Grundausstattung von 20 Raspberry PI´s zusammen. Anfang April reiste Hannes Tegelbeckers dann wieder dahin, wo alles begann und eröffnete gemeinsam mit dem deutschen Botschafter das erste Raspberry PI IT-Center vor Ort.

Einweihung IT-Zentrum (C) Deutschen Botschaft aus GuatemalaEröffnung des Raspberry PI IT-Centers in Guatemala mit dem Deutschen Botschafter aus Guatemala (4.v.l.) (Foto: Deutsche Botschaft aus Guatemala)

Besonders wichtig war dem engagierten Magdeburger bei der Umsetzung, nicht von einem Soft- oder Hardware-Hersteller abhängig zu sein: „Und ich bin stolz, dass uns das gelungen ist. Es ist ja im Prinzip alles da – und mit Open Source Lösungen können wir Wissen weitergeben und unkompliziert zugänglich machen“, fasst Hannes Tegelbeckers den Erfolg seines Projektes zusammen. Seine nächste Vision: Weitere Raspberry PI IT Centren sollen folgen und sich die Idee auch an deutschen Schulen etablieren, um so das Projekt aus Guatemala mit seiner Heimat zu verbinden.

Raspberry PI (C) Li Ch´utam - Jacob Mason

Kleiner Computer - große Wirkung: Der Verein setzt Raspberry PI´s zur Bildung ein (Foto: Li Ch'utam / Jacob Mason)

Unterstützer gesucht

Wer das Projekt unterstützen möchte, hat bis zum 6. Juni die beste Gelegenheit dazu: Gemeinsam mit der Professur Technische Bildung und ihre Didaktik der Universität unter Prof. Frank Bünning nimmt der Verein Li Ch´utam Deutschland e.V. an der Google Challenge teil, um einen Prototyp Raspberry Pi Experimentierkoffer für mehrere Klassensätze herstellen und an sachsen anhaltinischen und Schulen einsetzen zu können. 

Interessierte können Hannes Tegelbeckers zudem beim nächsten TEDxMagdeburg im Oktober live erleben und persönlich Fragen zum Projekt stellen.

Hannes Tegelbeckers ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Humanwissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg für die Professur Technische Bildung und ihre Didaktik unter Prof. Frank Bünning.

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Uni Magdeburg lädt zur 100. Kinder-Uni-Vorlesung

Am 2. Juni 2018 lädt die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zur 100. Vorlesung der Kinder-Uni ein! Zur Jubiläumsvorlesung wird ab 17:00 Uhr die Medizinerin PD Dr. phil. Catherine M. Sweeney-Reed, MBBS, PhD von der Universitätsklinik für Neurologie mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam einen tiefen „Blick in das Gehirn“ werfen. Nach der Vorlesung können die jungen Besucherinnen und Besucher ein überdimensionales Gehirnmodell erleben und das Organ aus einer ganz anderen Perspektive entdecken und kennenlernen.

 

WAS: „Ein Blick ins Gehirn“, im Anschluss die Erkundung eines begehbaren Gehirns, 100. Vorlesung der Kinder-Uni der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit PD Dr. phil. Catherine M. Sweeney-Reed, MBBS, PhD
WANN: 2. Juni 2018, 17:00 – 17:45 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, Gebäude 22A, Hörsaal 2, Haltestelle Universitätsbibliothek

 

15 Jahre Kinder-Uni Magdeburg

Mit der 100. Vorlesung feiert die Kinder-Uni Magdeburg auch ihr 15–jähriges Bestehen. Seit 2003 lernen Kinder zwischen 8 und 12 Jahren Wissenschaftsthemen abseits vom Schulunterricht auf unterhaltsame und altersgerechte Weise kennen. Über 18.000 Schülerinnen und Schüler haben bereits an der Kinder-Uni teilgenommen.

Im Anschluss an die 100. Kinder-Uni können Kinder, Eltern und Geschwister die Lange Nacht der Wissenschaft unter dem Motto „Welt der Experimente“ besuchen. Auf dem Campus der Universität Magdeburg haben sie die Gelegenheit, einen Miniputzroboter selbst zu bauen, Riesenamöben zu bestaunen und vieles mehr.

Die kostenfreie Anmeldung für die Kinder-Uni-Vorlesung ist ab Montag, dem 21. Mai 2018, möglich online oder telefonisch Montag bis Freitag von 13:00 bis 16:00 Uhr unter der Hotline +49 391 67-55888. Besucher ohne Kinder-Uni-Studentenausweis können diesen bei der Anmeldung beantragen.

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Vortrag über den Sozialausschuss der Vereinten Nationen

In Kooperation mit der Arbeitsstelle Menschenrechte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lädt die Menschenrechtsorganisation FIAN Deutschland zu einer Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Eibe Riedel ein. Im Gespräch mit dem 1. Vorsitzenden von FIAN Deutschland, Tim Engel, wird er die Arbeit des UN-Sozialausschusses vorstellen, die Empfehlungen des Ausschusses an die Bundesregierung erläutern und auf die Umsetzung wirtschaftlicher und sozialer Rechte in der internationalen Politik eingehen.

Professor Riedel war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2008 Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches und Ausländisches Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an der Universität Mannheim. Zudem war er langjähriges Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte der Vereinten Nationen in Genf.

 

WAS: „Der UN-Sozialausschuss“ – Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Eibe Riedel
WANN: 20. April 2018, 19 bis 21 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Campus Zschokkestraße, Gebäude 40B, Raum 140

 

Interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer sind herzlich eingeladen.

Die 1986 gegründete Nicht-Regierungsorganisation FIAN (FoodFirst Informations- und Aktionsnetzwerk) setzt sich weltweit für die Durchsetzung Sozialer Menschenrechte ein. Mit fallbezogener Projektarbeit in afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Ländern leistet FIAN Unterstützung für Personen, die von Menschenrechtsverletzungen betroffen sind, meist Kleinbauern oder Landarbeiter. FIAN Deutschland fordert insbesondere Verantwortungsübernahmen deutscher Politik und deutscher Unternehmen für das weltweite Menschenrecht auf Nahrung.

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Wie unsere Stammzellen gesteuert werden

Wenn aus einer befruchteten Eizelle ein Lebewesen entsteht, dann entwickeln sich Stammzellen durch fortlaufende Spezialisierung; entstehen Haut, Herz oder unser Gehirn. Diese Prozesse werden durch ein kompliziertes Netzwerk von Molekülen gesteuert, das auf den ersten Blick aussieht wie die integrierten Schaltkreise auf einem Computerchip. Aber funktioniert eine Zelle wie ein programmgesteuerter Roboter? Der Biologe Prof. Dr. Wolfgang Marwan von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg versucht in seiner Forschung, aus einem verwirrenden Durcheinander von vielen tausend Molekülen die wichtigen Steuermoleküle herauszufinden und zu analysieren, wie sie zusammenwirken.

Im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe „Eine Stunde Wissenschaft“ wird der Wissenschaftler der Fakultät für Naturwissenschaften sein Forschungsgebiet der interessierten Öffentlichkeit vorstellen. Alle forschungsbegeisterten und wissenshungrigen Magdeburgerinnen und Magdeburger sind dazu herzlich in den Magdeburger Zoo eingeladen. Die Vorlesung findet in ungewöhnlicher Atmosphäre und unmittelbarer Nachbarschaft von Erdhörnchen und Co in der Zoowelle statt. Im Anschluss an die Vorlesung haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, dem Wissenschaftler Fragen zu stellen.

 

WAS: „Herz, Haut oder Hand? Wie unsere Stammzellen gesteuert werden“, Vortrag in der mobilen Vorlesungsreihe der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg „Eine Stunde Wissenschaft“
WANN: 24. April 2018, 18:00 Uhr
WO: Zoo Magdeburg, Zoowelle (Haupteingang), Zooallee 1, 39124 Magdeburg

 

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt kostenfrei.

Öffentliche Vorlesungsreihe

In den kommenden Wochen und Monaten werden weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburger ihre Forschung an nicht alltäglichen Orten präsentieren. Diese Vorlesungen finden anlässlich des 25. Gründungsjubiläums der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in diesem Jahr statt. Die Bandbreite der Themen bei „Eine Stunde Wissenschaft“ ist groß: Es geht um Ingenieure, die sich Lösungsansätze aus dem Wald holen, um Soziologen, die Glücksgefühle in eine Formel gießen oder Mathematiker, die aus Röntgenbildern Lernprogramme für angehende Ärzte machen.

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Kinder-Uni Vorlesung über das Fahren im Elektromobil

Die Kinder-Uni der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lädt am 28. April 2018 zu einer Vorlesung über die Funktionsweise und künftigen Anwendungsgebiete von Elektromobilen. Wahlweise auch durch Sonnenenergie erzeugt, wird darin ein Elektromotor angetrieben, der leise ist und keine Abgase erzeugt. Der Ingenieur Gerd Wagenhaus von der Fakultät für Maschinenbau wird erklären, wie Elektromotoren funktionieren und was in Zukunft erforscht werden muss, damit wir zuverlässig, sicher und sauber unterwegs sein können.

Die Kinder-Uni Magdeburg ist mit dieser Veranstaltung zu Gast auf der am 27. und 28. April 2018 stattfindenden Messe „Technik begeistert - Perspektive MINT“. Im Anschluss an die Vorlesung bieten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Magdeburg viele Mitmachaktionen an. So können junge Besucherinnen und Besucher in Workshops Brennstoffzellenautos zum Fahren bringen, erfahren in Experimenten, was Magnete leisten können oder wie eine Wii-Spielekonsole gesteuert wird. Sie haben Gelegenheit, elektronische Musik zu komponieren und ihren eigenen Track zu mixen. Studierende der Universität zeigen darüber hinaus, wie in Teamarbeit ein Rennwagen entsteht.

Das vollständige Programm ist online verfügbar.

 

WAS: „Elektroautos - mit Sonnenenergie sauber und leise unterwegs“, Kinder-Uni der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg auf der Messe „Technik begeistert - Perspektive MINT“
WANN: 28. April 2018, 11:00 bis 12:00 Uhr
WO: Messegelände Elbauenpark, Halle 1, Tessenowstraße 9a, 39114 Magdeburg

 

Die kostenfreie Anmeldung für die Kinder-Uni-Vorlesung ist ab Montag, den 16. April 2018 möglich, online auf der Website der Kinder-Uni oder telefonisch Montag bis Freitag von 13:00 bis 16:00 Uhr unter der Hotline +49 391 67-55888. Besucher ohne Kinder-Uni-Studentenausweis können diesen bei der Anmeldung beantragen.

Die Kinder-Uni Magdeburg ist eine 2003 initiierte Veranstaltungsreihe für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. Wissenschaftsthemen werden abseits vom Schulunterricht unterhaltsam und altersgruppengerecht vorgestellt. Über 18.000 Schülerinnen und Schüler haben die bereits über 90 Vorlesungen besucht.

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Perspektiven ausloten beim Zukunftstag

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lädt Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse ein, einen intensiven Blick in ihre Zukunft zu werfen. Zum bundesweiten Girls’Day und Boys’Day am 26. April 2018 stellen sich die Fakultäten einen Tag lang beim Nachwuchs vor, zeigen Berufsbilder, Karrierewege und Perspektiven auf, die sich nach einer Ausbildung oder einem Studium an der Universität Magdeburg bieten.

Die Schülerinnen und Schüler können Workshops besuchen und Labore entdecken, bei der Vakuumgefriertrocknung oder im Legolabor Studieninhalte kennenlernen. Darüber hinaus sind am Lehrerberuf Interessierte in das Schülerlabor für Experimente im Fach Technik eingeladen.

Auf dem Medizinischen Campus Magdeburg wird ihnen unter anderem der Pflegeberuf präsentiert oder gezeigt, was alles in unserem Blut steckt. In einem Krankenwagen lernen die Schülerinnen und Schüler Experimente der Medizintechnik kennen und können unter Anleitung von Medizinern im Ultraschall ihr eigenes Herz schlagen sehen.

Zukunftstag 2017Zukunfstag 2017 (Foto: Harald Krieg / Universität Magdeburg)

 

WAS: Zukunftstag Girls’Day und Boys’Day 2018
WANN: Donnerstag, 26. April 2017, 8:15 bis ca. 15:00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg

 

Das Angebot ist kostenfrei. Die Online-Anmeldung erfolgt ab dem 20. März 2017.

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beteiligt sich zum sechsten Mal an der bundesweiten Initiative des Zukunftstages. Mädchen und Jungen sollen so ermuntert werden, frühzeitig Einblick in Berufsfelder zu bekommen und Ideen für die eigene Zukunft zu sammeln.

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Austausch zwischen den Generationen

Vor genau 25 Jahren wendete sich die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erstmals mit dem Weiterbildungsangebot „Studieren ab 50“ an ältere Erwachsene, die sich für wissenschaftliche Fragen interessieren und ihr Wissen vertiefen möchten. Waren es anfänglich 15 Personen, die die Vorlesungen und Seminare besuchten, ist die Zahl inzwischen auf rund 800 pro Jahr gestiegen. Etwa 15.000 Senioren-Studierende haben sich insgesamt über die Jahre an der Universität eingeschrieben. Die ältesten Teilnehmer waren über 90 Jahre alt.

Mit einer Festveranstaltung wird das Jubiläum des Studienangebots am 20. März 2018 begangen. In ihren Festvorträgen werden der Historiker Prof. Dr. Martin Dreher über „Altern und Alter in der Antike“ und der Informatiker Prof. Dr.-Ing. Andreas Nürnberger über „Digitalisierung in Wissenschaft – Wirtschaft – Gesellschaft“ sprechen. Am Nachmittag stellen die Teilnehmenden am Kontaktstudium „Studieren ab 50“ in Workshops ihre Ergebnisse aus verschiedenen Forschungsprojekten vor.

 

WAS: Festveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen der Studienform „Studieren ab 50“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 20. März 2018, 10 bis 17 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, Hörsaal 1, Gebäude 26 (Festvorträge)
Gebäude 05 (Workshops zu Forschungsergebnissen aus den Projekten)

 

„Digitalisierung, gesellschaftliche Entwicklungen und ökonomische Globalisierung verlangen auch von älteren Erwachsenen, sich immer auf den neuesten Stand an Wissen zu bringen. Deshalb müssen wissenschaftliche Erkenntnisse auch am Ende des Berufslebens für Interessierte zugänglich bleiben. Und natürlich bewirken die Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Programm ‚Studieren ab 50’ in der Gemeinschaft von Lernenden und Lehrenden eine stetige Weiterentwicklung der Universität“, unterstreicht Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Universität Magdeburg.

Seniorenstudium Uni Magdeburg (c) Harald Krieg„Studieren ab 50“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Foto: Harald Krieg/Universität Magdeburg)

Lebenserfahrung trifft auf jugendlichen Elan

Unter dem Motto „Jung und Alt studieren gemeinsam“ können sich die Seniorinnen und Senioren an der Universität Magdeburg nach eigener Wahl in Vorlesungen und Seminaren weiterbilden und sich mit neuesten Forschungsergebnissen verschiedenster Wissenschaften vertraut machen. Über den Aspekt des lebenslangen Lernens hinaus, hat das Seniorenstudium auch eine hohe soziale Komponente: das Miteinander der Generationen durch den Kontakt der berufserfahrenen Seniorenstudierenden mit den jungen Studierenden. Lebenserfahrung trifft auf jugendlichen Elan – davon profitieren beide Seiten, denn den Hörsaal teilen sich die Studiereden im 3. Lebensalter mit ihren jungen Kommilitonen. „Jeder Teilnehmer erhält den eigens für ‚Studieren ab 50’ erstellten Studienführer, aus dem individuell Lehrveranstaltungen ausgewählt werden können“, erläutert der Leiter des Studienangebots Olaf Freymark. „Großes Interesse finden immer wieder die Vortragszyklen aus den Fächern Geschichte, Philosophie, Germanistik, Politik, Psychologie sowie Technik- und Ingenieurwissenschaften. Gut besucht sind Projekte des forschenden Lernens.“

In Arbeitsgruppen beteiligen sich die Seniorenstudierenden an Biografie- und Demenzforschung sowie der Schreibwerkstatt oder forschen zu Mathematik und Zahlen, zu Psychologie und Alter oder zu Sport und Bewegung. Es wurden darüber hinaus zwei Projekte aus dem von der Europäischen Union geförderten Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport ERASMUS+ bearbeitet. Das Seniorenstudium wirkt also auch international. „Hervorzuheben ist das Projekt ‚Ran an die Medien’“, sagt Olaf Freymark, Ansprechpartner für „Studieren ab 50“. „Junge und alte Studierende beschäftigen sich mit neuen Medien. Dieses Projekt erhielt den ‚Goldenen Internetpreis’ des Bundesinnenministeriums. Das Projekt ‚Gräser und Kunst’ nahm an verschiedenen Bundes- und Landesgartenschauen teil. Geleitet werden die Forschungsgruppen von Dozentinnen der Fakultäten und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern der Universität.“

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: „Studieren ab 50“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

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Letzte Änderung: 26.03.2018 - Ansprechpartner:

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