Schlagzeilen
Wächst die Uni, gewinnt die Stadt
Die Universität Magdeburg und die Landeshauptstadt Magdeburg rücken enger zusammen, um Wachstum, Fachkräftesicherung und Innovation am Standort langfristig abzusichern. Eine neue Rahmenkooperationsvereinbarung soll die Zusammenarbeit beider Partner deutlich vertiefen. Gemeinsames Ziel ist es, verlässliche Strukturen dafür zu schaffen, Magdeburg als lebenswerte, wissensgeleitete und zukunftsfähige Stadt voranzubringen.
Standort für neurowissenschaftliche Spitzenforschung
Die Universität Magdeburg stärkt mit der Kooperation ihre Rolle als weltweit sichtbarer Standort für neurowissenschaftliche Spitzenforschung. Geplant sind gemeinsame Forschungsprojekte, der Austausch von Forschenden, Lehrenden und Studierenden sowie die Zusammenarbeit bei Konferenzen, Seminaren und weiteren wissenschaftlichen Formaten.
Uni Magdeburg beruft Thermodynamik-Experten
Mit der Berufung des Verfahrenstechnikers Simon Stephan baut die Universität Magdeburg ihre Forschung für die industrielle Transformation aus. Der Ingenieur entwickelt Computermodelle, die das Verhalten von Stoffen und Stoffgemischen unter extremen Bedingungen voraussagen und schafft mit verlässlichen Berechnungen die Grundlagen dafür, effizientere Industrieprozesse, zum Beispiel in energieintensiven Chemieanlagen, zu gestalten.
Uni Magdeburg will internationale Talente in Sachsen-Anhalt halten
Mit ihrem Alumni-Botschafter-Programm vernetzt die Universität Magdeburg seit dem Wintersemester 2025/26 internationale Studierende gezielt mit Absolventinnen und Absolventen, die bereits in Unternehmen und Institutionen in Sachsen-Anhalt arbeiten und die Studierenden beim Berufseinstieg begleiten. Seit dem Start nehmen bereits mehr als 200 Studierende, 13 Botschafterinnen und Botschafter sowie 46 regionale Unternehmen an dem Programm teil.
Was macht kommunalen Klimaschutz erfolgreich?
Politikwissenschaftler der Uni Magdeburg haben Faktoren identifiziert, die erfolgreichen kommunalen Klimaschutz in Sachsen-Anhalt begünstigen. Die Studie zeigt: Klimaschutz kommt dort besser voran, wo er politisch gewollt, organisatorisch verankert und personell verlässlich begleitet wird.Die Untersuchung entstand unter der Leitung von Prof. Michael Böcher vom Bereich Politikwissenschaft. Analysiert wurden Klimaschutzprozesse und -strukturen in Städten, Gemeinden und Landkreisen Sachsen-Anhalts. Die Ergebnisse machen sichtbar, welche Bedingungen vor Ort langfristige Strategien und kontinuierliche Maßnahmen fördern.