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Pressemitteilungen Mai 2016

Ist unser Wertemodell noch zukunftsfähig?

30.05.2016 -

Mit dem Sozialpsychologen Prof. Harald Welzer und dem Umweltökonomen Prof. Niko Paech werden zwei renommierte Zukunftsforscher und Kritiker der modernen Wachstumsgesellschaft auf den 3. Ökosozialen Hochschultagen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erwartet. Vom 1. bis 4. Juni 2016 werden auf dem Unicampus in Workshops, Vorträgen und Mitmachaktionen alternative nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsmodelle vorgestellt und gemeinsam mit Besucherinnen und Besuchern öffentlich diskutiert.

Prof. Niko Paech, engagierter Vertreter der Postwachstumsökonomie und Professor am Lehrstuhl für Produktion und Umwelt an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg, wird in seinem Vortrag am Donnerstag, den 2. Juni 2016 zum Thema "Vom Überfluss zur Postwachstumsökonomie" referieren und die Frage stellen, wieviel Wachstum eigentlich genug ist? Die gerechte Verteilung von Gütern zur Befriedigung der Grundbedürfnisse und der Umgang mit Naturressourcen im Hinblick auf zukünftige Generationen werde seiner Meinung nach immer relevanter und auch die Idee, dass sich die Lebensqualität in einer Gesellschaft nicht an der Höhe individuellen Konsums, sondern eher an der Qualität der gemeinschaftlichen Interaktionen bemessen sollte. Der Beginn der Vorlesung ist 17.00 Uhr im Hörsaal 6, Zschokkestraße 32 in 39106 Magdeburg.

Prof. Harald Welzer, Soziologe, Transformationsforscher sowie Bestsellerautor, ist Professor für Transformationsdesign an der Universität Flensburg. Er wird am Freitag, den 3. Juni 2016 zum Thema "Transformationsdesign: Wege in eine zukunftsfähige Moderne" sprechen. Welzer fordert in seiner Kritik an der Wachstumsgesellschaft ein radikales „Redesign“ unserer Zukunftsbilder weg vom Auswechseln der alten Technologien gegen andere hin zum Wiederverwenden, Mitnutzen bzw. Umnutzen. In seinem Vortrag wird er diesen Wandel beleuchten und eine alternative Vision unsere Zukunft beschreiben, in der seiner Meinung nach eine Befreiung vom Überfluss mehr Lebensqualität verspricht. Der Beginn der Vorlesung ist 13.00 Uhr im Hörsaal 5, Universitätsplatz 2 in 39106 Magdeburg.

Die Veranstaltungen sind öffentlich und kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Die Ökosozialen Hochschultage der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg sind eine Initiative von Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen. Ziel des öffentlichen Diskurses ist es, das Nachdenken über einen ressourcenschonenden Wertewandel unserer Wachstumsgesellschaft anzuregen und Auswirkungen auf den Klimawandel und die globale Migration zu reduzieren.

Neben Studierenden und Mitarbeitenden der Universität sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu den Veranstaltungen der Ökosozialen Hochschultage eingeladen. Neben Vorlesungen und Workshops wird es zahlreiche weitere Angebote geben, wie die Open-Air-Filmnacht in der Schweizer Milchkuranstalt oder eine so genannte „Schnippeldisko Pappsatt“, in der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Obst- und Gemüsespenden regionaler Märkte in leckere Mahlzeiten verwandeln. Darüber hinaus präsentieren Initiativen und Vereine neue Ideen und Mitmach-Aktionen. In diesem Jahr stellt das Nachhaltigkeitsbüro der Universität zudem den ersten Nachhaltigkeitsbericht der Universität vor.

 

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Wissenschaftscamp auf dem Unicampus

30.05.2016 -

Vom 13. bis zum 17. Juni 2016 verwandeln sich die Campuswiesen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wieder in ein ungewöhnliches Wissenschaftscamp: Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10 bis 12 aus mehreren Bundesländern haben die Gelegenheit, im 6. Technik-Sommercamp außerhalb von Klassenzimmern und Unterrichtsroutine Naturwissenschaften und Technik intensiv und hautnah zu erleben. In Vorträgen, Experimenten, Workshops und Vorlesungen lernen sie neben Studieninhalten auch spannende Forschungsthemen kennen.

LAGERROMANTIK UND LABORE

Die Campteilnehmerinnen und -teilnehmer können durch sonst verschlossene Labortüren gehen, Roboter bauen, sich an Sonnenkollektoren ausprobieren, Medizintechnik der nächsten Generation kennenlernen oder mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über Berufschancen und Karrierewege in naturwissenschaftlich-technischen Bereich sprechen. Sie erfahren etwas über ihre Interessen und Stärken und haben die Gelegenheit, ihre Schlüsselkompetenzen auszubauen. Kulturelle und sportliche Angebote, wie eine Erkundung der Landeshauptstadt oder Tennis- und Volleyballmatchs auf modernsten Sportplätzen der Uni, machen aus vielen Teilnehmern ein Team.

Die Abende werden gemeinsam in entspannter Atmosphäre beim Campus-Open-Air ausklingen. Auf den Campuswiesen gibt es interessante Vorträge zu aktuellen Themen wie Datensicherheit oder Energiewende, Weltraumforschung und Flusskraftwerke. Das Uniradio GUERICKE FM wird mit dabei sein und die Schülerinnen und Schüler können mit Studierenden und Wissenschaftlern ins Gespräch kommen und ihnen Fragen stellen.

Ungewöhnlich ist - wie in jedem Jahr - die Unterbringung: Übernachtet wird in großen Zelten auf den Campuswiesen, gegessen ganz studentisch mit den potenziell künftigen Kommilitonen in der Mensa.

 

WAS: 6. Technik-Sommercamp für Schülerinnen und Schüler
WANN: 13. Juni bis 17. Juni 2016
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Campus Universitätsplatz 2
Wiese vor Gebäude 16
39104 Magdeburg

Das Angebot ist kostenfrei und Anzahl der freier Plätze sind begrenzt.
Eine Anmeldung ist bis einschließlich 3. Juni 2016 möglich.

 

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Zeitgemäßes Lehren und Lernen an der Universität

26.05.2016 -

Wie bringt man die Freiheit der universitären Forschung und Lehre mit den Anforderungen an ein zeitgemäßes Studium in Einklang? Wie geht man mit unterschiedlichen Voraussetzungen, Lebensläufen und Erwartungen der Studienanfängerinnen und Studienanfänger um, wird verschiedenen Fähigkeiten gerecht, wirkt Frustrationen und Studienabbrecherzahlen entgegen?

Beim Tag der Lehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg sollen gültige Antworten auf diese Fragen gefunden werden. Dazu werden Bildungsexperten aus ganz Deutschland erwartet. So wird der Wirtschaftswissenschaftler Christian Brei von der Leuphania Universität Lüneburg neue Studienmodelle vorstellen oder der Mathematiker Prof. Dr. Norbert Henze vom Karlsruher Institut für Technologie KIT über sein Konzept tafelfreier Vorlesungen sprechen, für das er 2014 den Ars legendi Fakultätenpreis für Mathematik erhielt.

 

WAS: Tag der Lehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 22. Juni 2016, 13.00 bis 19.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg

Zwischen Moodle und Humboldtschem Ideal: Was muss ein Unistudium heute leisten?

In über 40 Vorlesungen, Workshops und Forschungswerkstätten werden alle Aspekte universitärer Lehre angesprochen. Dazu gehören die Weiterentwicklung von Studiengängen und -inhalten, neue Formen der Didaktik durch Digitalisierung, der Einfluss von Praxislaboren auf Studienerfolge oder auch Fragen von Barrierefreiheit und Inklusion.

Die von der Professur für Hochschulforschung und Professionalisierung der akademischen Lehre der Universität Magdeburg organisierte Veranstaltung soll disziplinübergreifend allen Beteiligten und Interessierten Gelegenheit geben, gemeinsam über zeitgemäße universitäre Lehre nachzudenken, Herausforderungen und Schwächen zu analysieren, Erfahrungen auszutauschen und so eine hohe Qualität in der Lehre zu sichern.

„Die universitäre Lehre muss sichtbarer werden“, so die Prorektorin für Studium und Lehre der Universität Magdeburg, Prof. Franziska Scheffler. „Das Klagen über die Abiturienten von heute, deren Defizite in den Technik- und Naturwissenschaften, mangelnde Selbständigkeit und Belastbarkeit, die immer öfter zu Überforderung führen, sind einfach nicht zielführend. Wir müssen gemeinsam in der Universität Lösungen für solche Herausforderungen finden, die eine immer heterogener werdende Studierendenschaft mit sich bringt, müssen, wie Grundschulen oder Gymnasien auch, überlegen, wie wir mit demografischem Wandel, wachsender Bedeutung der Digitalisierung und knapper werdenden Ressourcen diesen Anforderungen gerecht werden und die Qualität der Lehre weiter verbessern können.“

 

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Prof. Strackeljan wird Sprecher vom Netzwerk Mittelgroße Universitäten

25.05.2016 -

Universitäten der Größe Magdeburgs sind entscheidende Standortfaktoren für die Entwicklung einer Stadt, der Region und darüber hinaus. Das betonte der Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, anlässlich seiner Wahl zum Sprecher des Netzwerks Mittelgroße Universitäten Deutschlands. Der Ingenieur löst damit als Sprecher den Präsidenten der Universität des Saarlandes, Prof. Volker Linneweber, ab.

Die mittelgroßen Universitäten seien wesentliche Impulsgeber und Problemlöser für Partner aus der Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik, sorgten für Wachstum, innovativen Technologietransfer, interdisziplinäre Vernetzung und dringend nötige Fachkräftesicherung in der Region.

Universitäten mit bis zu 20.000 Studierenden weisen trotz ihrer überschaubaren Größe ein breites Fächerspektrum auf“, so Prof. Strackeljan. „Auch die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist gerade wegen ihrer Größe dynamisch, innovationsfreudig und flexibel. Sie zieht wie keine andere Einrichtung in der Region jedes Jahr knapp 3.000 junge Leute in die Stadt, über 2.000 Studierende und hunderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 90 Nationen sorgen für internationales Flair und globale Vernetzung und nicht zuletzt arbeitet sie erfolgreich gegen den demografischen Wandel: 2.500 hochqualifizierte Absolventinnen und Absolventen, stehen auch der Region als dringend benötigte Fachkräfte und Ärzte zur Verfügung.“

Der Kampf der Wissenschaft und Wirtschaft um die besten Köpfe sei international und hoch kompetitiv, so der Rektor weiter. Die mittelgroßen Universitäten seien aber durch kurze Entscheidungswege, überschaubare Gremien und nicht zuletzt dank einer intensiven Kommunikation befähigt, schnell und flexibel auf spezifische Bedarfe zu reagieren.

17 bundesdeutsche Universitäten im Erfahrungsaustausch

In seiner Rolle als Sprecher des Netzwerks möchte der Magdeburger Unirektor vor dem Hintergrund nicht ausreichender Hochschulbudgets die Bedeutung mittelgroßer Universitäten und ihren Beitrag zur regionalen Wertschöpfung verstärkt thematisieren. Das Netzwerk plant, vorhandene Einzelstudien zu dieser Frage in einem übergreifenden Kontext zu bearbeiten.

Das Netzwerk Mittelgroße Universitäten dient derzeit 17 bundesdeutschen Universitäten als Plattform zum Erfahrungsaustausch und Sprachrohr in der hochschulpolitischen Debatte. Es stellt Positionen und Forderungen für die hochschulpolitische Diskussion auf, die den Ausdifferenzierungen und Gewichtungen im deutschen Universitätssystem Rechnung tragen.

Dieser Verbund von Universitäten vergleichbarer Größe und damit ähnlicher Voraussetzungen in Forschung und Lehre ermöglicht ihren Mitgliedern Vergleichbarkeit, gibt Impulse und kann Ideen und Strategien bündeln. Die Universitäten arbeiten dabei eng mit der Hochschulrektorenkonferenz, den Landeshochschulrektorenkonferenzen, den Landesregierungen sowie Wissenschaftsorganisationen zusammen.

 

Kontakt für die Medien: 
Dr. Volker-Uwe Kirbs, Referent des Rektors, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: +49 391 67 58683, volker-uwe.kirbs@ovgu.de

 

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Wie Mathematik Leben rettet

24.05.2016 -

Am 25. Mai 2016 werden die Mathematiker Prof. Dr. Claudia Kirch und Prof. Dr. Benjamin Nill zum Start ihrer Lehrtätigkeit an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ihre Antrittsvorlesungen halten. Professorin Kirch wurde mit Beginn des Wintersemesters 2015/16 auf den Lehrstuhl Mathematische Stochastik berufen, Professor Nill leitet seit diesem Zeitpunkt das Institut für Algebra und Geometrie der Fakultät für Mathematik.

Die Wissenschaftler werden darüber sprechen, wie das Fachgebiet der Stochastik die Überwachung von Intensivpatienten unterstützen kann und, was geometrische Formen aus dem mathematischen Universum, wie Polygone, mit philosophischen Betrachtungen zu tun haben.

Die Antrittsvorlesungen sind öffentlich. Interessierte Besucherinnen und Besucher sind herzlich dazu auf den Universitätscampus eingeladen.

WAS: Antrittsvorlesung „Nur der Wandel ist beständig – Zur statistischen Analyse von Strukturbrüchen in Zeitreihen“ von Prof. Dr. Claudia Kirch
Antrittsvorlesung „Gitterpolytope – mein mathematisches Universum“ von Prof. Dr. Benjamin Nill
WANN: 25. Mai 2016, 15.45 Uhr bis 17.30 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Senatssaal, Gebäude 05,
Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg

PROF. DR. CLAUDIA KIRCH war im Anschluss an ihr Mathematikstudium Juniorprofessorin an der TU Kaiserslautern sowie am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Gebiet der mathematischen Stochastik und dabei auf den so genannten Changepoint-Analysen. Diese mathematische Methode macht es möglich, unerwartete Änderungen und Brüche in fortlaufend erhobenen Datenreihen frühzeitig zu erkennen. Diese Veränderungen, so genannte Strukturbrüche oder Changepoints, könnten bedrohliche Entwicklungen zum Beispiel in der Umwelt- oder Klimaforschung durch Eingriffe des Menschen frühzeitig erkennen. Auch bei der Überwachung von Intensivpatienten, in der Qualitätskontrolle von Produktionsbetrieben oder auch bei der Beobachtung von Finanzströmen kann dieses mathematische Forschungsfeld von großer Bedeutung sein. Professorin Kirch stellt in ihrem Vortrag Anwendungsbeispiele sowie die statistische Methoden vor.

PROF. DR. BENJAMIN NILL studierte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, wo er anschließend erfolgreich promovierte. Danach arbeitete er in der Emmy-Noether-Forschungsgruppe „Gitterpolytope“ in Berlin sowie an der Uni in Berkeley, USA, und an der University of Georgia. Nach seinen Berufungen auf Professuren in Cleveland, USA, und Stockholm, Schweden, forscht und lehrt er nun an der Fakultät für Mathematik in Magdeburg. Sein mathematischer Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich Algebra und Geometrie. Würfel, Pyramiden, Prismen sind Beispiele für Polytope, womit in der Geometrie verallgemeinert Polygone bezeichnet werden. Wenn deren Ecken in einem vorgegebenem Gitter liegen, redet man von einem Gitterpolytop. In seinem ungewöhnlichen Vortrag werden die Hörerinnen und Hörer die Welt der Gitterpolytope aus einer sehr informellen und persönlichen Sicht kennenlernen. Dabei sollen die Hintergründe für das Interesse an diesen mathematischen Objekten aus einer spekulativen philosophischen Perspektive heraus näher beleuchtet werden.

 

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Praxisnahes Sportstudium dank Lehr-Lern-Labor

19.05.2016 -

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg steht Studierenden aller sportwissenschaftlichen Studiengänge mit einem Lehr-Lern-Labor ab sofort modernste Leistungsdiagnostik zur Verfügung. Computer- und Messplätze auf einer Fläche von 120 Quadratmetern ermöglichen eine zielgerichtete Datenaufnahme, Datenanalyse von Leistungsparametern und deren Interpretation, um daraus im Rahmen der Ausbildung möglichst praxisnah Interventionsstrategien zu entwickeln. Damit werden Studierende auf ihren beruflichen Einsatz in Sportvereinen, Verbänden, Rehabilitationseinrichtungen, Kliniken, Unternehmen oder in der Industrie vorbereitet.

Die Messplätze reichen von der biomechanischen Diagnostik und Bewegungsanalyse über eine komplexe Leistungsdiagnostik in der Sportmedizin und der Trainingswissenschaft bis hin zur Aufklärung psychophysiologischer Zusammenhänge durch den Einsatz von Screening-Verfahren und Biofeedbacksystemen.

„Auf der Grundlage des neuen Messplatztrainings lernen die Studierenden den Umgang mit sowie den Einsatz von relevanten Diagnoseverfahren, Simulatoren und unterstützenden Hilfsmitteln. Auf diesem Wege werden auf der Grundlage von theoretischem Wissen modellorientierte Handlungsabläufe angewandt und geübt, was die sportwissenschaftliche Ausbildung wesentlich verbessert“, so Prof. Dr. Lutz Schega vom Lehrstuhl Training und Gesundheit der Universität. Zudem unterstütze die Arbeit im Lehr-Lern-Labor künftig maßgeblich die wissenschaftliche Lehre und Forschung in allen Studiengängen, so dass die Tätigkeit in den zukünftigen Arbeitsfeldern des Freizeit- und Leistungssports, des Gesundheits- und Rehabilitationssports sowie im Bereich Sport und Technik zielgerichteter adressiert werden könne.

Das sportwissenschaftliche Lehr-Lern-Labor befindet sich auf dem Campus der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Zschokkestraße 32, Gebäude 41, 39106 Magdeburg.

 

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Forschungsprojekte der Uni in interaktiver App entdecken

19.05.2016 -

Ab sofort können Wissenshungrige Forschung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg auch mobil entdecken: In der interaktiven App GUERICKEmag präsentiert die Universität unter anderem informative Interviews, spannende Hintergrundberichte, Forschungstagebücher oder auch Wissenschaftlerportraits. Die App steht für iOS im App Store und für Android im Google Play Store zum Download bereit.

Mit Hilfe von Tablet oder Smartphone können die Leser beispielsweise eintauchen in die Welt der modernen Hirnforschung, kommunizierender Immunzellen oder auch intelligenter Katheter, die, wie durch ein Navi gesteuert, im menschlichen Körper Medikamente applizieren. Außerdem ist zu erfahren, wie schwarmintelligente Roboter mit Gemeinsinn agieren. Es gibt Antworten auf die ewig interessierende Frage nach dem vollkommenen Glück und auch danach, was Ingenieure von Pferden lernen können.

 

WISSENSCHAFTSKOMMUNIKATION 2.0

Nach dem Namenspatron der Universität Magdeburg benannt, steht die interaktive Publikation als erste ihrer Art für ein weiteres Format moderner Wissenschaftskommunikation von Hochschulen. „Wir möchten neugierig machen auf die Universität Magdeburg als lebendige Forschungseinrichtung, die sich als Vorreiter technologischer Entwicklungen und wichtiger Impulsgeber der Region und darüber hinaus versteht“, so Rektor Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan. „Ob Energiewende, der demografische Wandel, die Mobilität der Zukunft oder Volkskrankheiten wie Schlaganfall oder Demenz. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, unsere starken Netzwerke und innovativen Partnerschaften haben das Potenzial, aber auch die Verantwortung, Vordenker für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen zu sein. Und, nicht zuletzt, ist eine forschungsstarke Universität Magdeburg ein starker Partner der regionalen und überregionalen Wirtschaft. Über unsere Forschung kommt universitäres ingenieur- und naturwissenschaftliches Know-how, aber auch gesellschafts- und wirtschaftswissenschaftliches Wissen in die Unternehmen.“

Ergänzt um die mobile App erscheint das Forschungsmagazin der Uni Magdeburg GUERICKE nun crossmedial. Die Publikation wird auch weiterhin als Online- und Druckversion herausgegeben und ist als pdf-Version abrufbar. Die Printversion ist in der Pressestelle der Universität Magdeburg erhältlich. Die nächste Ausgabe des Forschungsmagazins erscheint im November 2016.


Kontakt für die Medien: Katharina Vorwerk, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Pressesprecherin, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: +49 391 67-58751, E-Mail: katharina.vorwerk@ovgu.de

 

 

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Berufsbegleitendes Masterstudium Erwachsenenbildung

18.05.2016 -

Info-Veranstaltung an der Universität Magdeburg

Am 25. Mai 2016 findet an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg eine Informationsveranstaltung zum berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang Erwachsenenbildung statt. Dort erfahren Interessierte alles über Zulassungsvoraussetzungen, die inhaltlichen Schwerpunkte sowie die Organisation des Studiengangs, entstehende Kosten und Fördermöglichkeiten (Weiterbildungsgutscheine). In anschließenden Gesprächen wird die Studiengangsleitung individuelle Fragen beantworten.

 

WAS: Informationsveranstaltung zum berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang Erwachsenenbildung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 25. Mai 2016, 16:30 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Zschokkestraße 32, Lehrgebäude 40, Raum 125, 39106 Magdeburg 

Der berufsbegleitende Masterstudiengang beginnt im Oktober 2016. Er richtet sich an Berufstätige, die mindestens zwei Jahre Berufserfahrung im Bereich der Erwachsenen- oder Weiterbildung gesammelt haben und ihre Fachkenntnisse und Kompetenzen an der Universität Magdeburg gezielt erweitern wollen. Die Zahl der noch freien Studienplätze ist begrenzt.


Kontakt für die Medien: Prof. Dr. Johannes Fromme, Fakultät für Humanwissenschaften, Fachdisziplin Erziehungswissenschaften, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: +49 391 67-56611, E-Mail: jfromme@ovgu.de

 

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Nachweis über Clusterbildung von Photonen gelungen

12.05.2016 -

Physiker der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wiesen erstmals gemeinsam mit Kollegen gigantische Clusterbildungen von Photonen (Teilchen, aus denen Lichtstrahlen bestehen) nach, die von Halbleiter-Nanolasern ausgesandt wurden. Diese Super-Cluster ähneln Staus auf überlasteten Autobahnen: Während dort der Verkehr zum Erliegen kommt, rasen die Photonen mit Lichtgeschwindigkeit weiter, in Verbünden mit ganz charakteristischen Korrelationen. Diese Photonencluster könnte man in Zukunft für eine enorm effiziente Informationsübertragung im Internet nutzen.

Ihre bahnbrechenden Forschungsergebnisse wurden soeben in dem international renommierten Journal Nature Communications veröffentlicht.

Die Teams um den Physiker Prof. Jan Wiersig von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und seiner Kollegen Prof. Frank Jahnke von der Universität Bremen, Prof. Manfred Bayer von der TU Dortmund und Prof. Sven Höfling von der Universität Würzburg konnten zeigen, dass die wenigen Photonen eines Nanolasers, den man auf ganz schwache Lichtleistung einstellt, sich so verhalten, wie die Fahrzeuge auf der vollen Autobahn. „Jeder, der schon mal auf der Autobahn im Stau stand, kennt das Phänomen der Clusterbildung“, so Prof. Jan Wiersig vom Institut für Theoretische Physik der Universität Magdeburg. Nicht unähnlich könnte es in Zukunft den Photonen auf den Datenautobahnen des Internets ergehen, so Wiersig weiter. Schon heute werde ein großer Teil der Datenübertragung über Glasfaserkabel abgewickelt. Dort seien Lichtpulse unterwegs, die durch Halbleiterlaser an den Verbindungsstellen erzeugt werden. Jeder einzelne Lichtpuls enthält viele Tausende von Photonen, deren Ankunft beim Empfänger jeweils ein Datenbit signalisieren. Davon wird in jedem Gigabit-Netzwerk eine Milliarde pro Sekunde übertragen. „Schon aus Gründen der Energieeinsparung in einem rasant wachsenden Internet wird man die Zahl der Photonen in einem Signalpuls immer mehr reduzieren müssen, denn für jedes erzeugte Photon muss eine bestimmte Energiemenge aufgewendet werden“, so Wiersig weiter. Darüber hinaus ermöglicht der Extremfall einzelner Photonen abhör- und manipulierungsgeschützte Datenübertragungen.

 

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68 Flüchtlinge besuchen studienvorbereitende Kurse

09.05.2016 -

Fast 70 studierwillige Flüchtlinge starten heute an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg studienvorbereitende Kurse, um zum Wintersemester 2017 auf dem Campus ein Studium aufnehmen zu können. Sie werden für ein Vorbereitungsprogramm in ein Studienkolleg aufgenommen, dass eng mit der Universität Magdeburg kooperiert und dort Sprach- bzw. fachspezifische Vorbereitungskurse, so genannte T-Kurse, belegen und auf die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang DSH speziell für naturwissenschaftliche und technische Studeingänge vorbereitet. Die vornehmlich aus Syrien kommenden Männer und Frauen hatten sich durch einen erfolgreich absolvierten Studienmotivationstest im März für die Teilnahme an diesen Kursen qualifiziert.

 

Finanzierung auch dank erfolgreicher Beteiligung der Uni an DAAD-Integrationsprogrammen möglich

Die Prorektorin für Studium und Lehre der Universität Magdeburg Prof. Dr. rer. nat. Franziska Scheffler begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Montagvormittag (09.05.2016) in der Brandenburger 9, dem Lehrgebäude für das Studienkolleg. „Wir freuen uns, nach Durchsicht der Motivationsschreiben, der Bildungsbiografien, nach Informationen aus vorangegangenen Beratungsgesprächen und der Wunschstudienrichtung fast 70 Männern und Frauen die Teilnahme am Studienkolleg und an Sprachkursen ermöglichen zu können“, so die Prorektorin Prof. Scheffler. „Nicht zuletzt durch die erfolgreiche Teilnahme der Uni Magdeburg an zwei DAAD-Ausschreibungen für Integrationsprojekte ist die Finanzierung möglich und wir können den Geflüchteten eine Zukunft geben.

Übergeordnetes Ziel der Universität Magdeburg sei es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Flüchtlingshintergrund eine neue akademische Heimat zu geben, Studierende dabei zu unterstützen, ihre begonnene akademische Ausbildung fortzusetzen und Studieninteressierten mit geeigneten Qualifikationen den Zugang zur akademischen Bildung zu ermöglichen, so der Rektor der Universität Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan. „Der Beratungsanspruch für diese Gruppe ist verständlicherweise enorm und fordert die Universität in besonderer Weise. Neben der Förderung durch den DAAD sehen wir darum die zugesagte finanzielle Unterstützung durch die Landesregierung als ein erfreuliches Signal, diese große Herausforderung gemeinsam zu stemmen. Da es sich um Steuergelder handelt, haben wir ein Angebot erstellt, dass die Kursteilnehmer zu einer intensiven Mitarbeit verpflichtet.“

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg steht studierwilligen Flüchtlingen seit einigen Monaten auch ein arabisch sprechender Flüchtlingsbeauftragter und Studienberater als Ansprechpartner zur Verfügung. Es gibt eine Hotline und eine Webseite, auf der alle Informationen, Angebote und Kontakte gebündelt sind.

Kontakt für die Medien: Christin Thiel, Referentin im Prorektorat für Studium und Lehre der Universität Magdeburg, Tel.: +49 391 67-58548; E-Mail: christin.thiel@ovgu.de

 

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Männer-Gesundheitstag an der Universität Magdeburg

06.05.2016 -

Der 2. Männer-Gesundheitstag an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beschäftigt sich am 21. Mai 2016 gezielt mit dem Thema Sensomotorik: Bewegung für Körper und Geist. Gesundheit und körperliche Aktivität stehen ein weiteres Mal im Mittelpunkt, um die gesundheitsförderlichen Kompetenzen des Mannes nachhaltig zu stärken. Durch Eigenerfahrungen, kompetente Anleitung und eine gezielte Wissensvermittlung können gesundheitliche Ressourcen neu bzw. wiederentdeckt und vor allem mit Freude und Spaß aktiv wahrgenommen werden. Dafür hat sich der einladende Lehrstuhl Training und Gesundheit in der Fachdisziplin für Sportwissenschaft an der Universität Magdeburg Partner mit ins Boot geholt: den Verein für Gesundheit, Bewegung und Sport an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg e. V., den Verein für Sporttherapie und Behindertensport 1980 Magdeburg e.V. sowie das Fitness- und Rehazentrum LIFE Fitness • Lifestyle • Sport.

 

WAS: 2. Männer-Gesundheitstag an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 21. Mai 2016, 10.00 bis 13.30 Uhr
WO: Hörsaal 6 und Sporthallen 1 und 2
am Campus der Humanwissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Zschokkestraße 32, Magdeburg
ANMELDUNG:  Voranmeldungen per Mail unter maennergesundheitstag@vgbs.de
oder telefonisch unter 0391 5557754

Die im Fokus stehende Sensomotorik beschreibt das Zusammenspiel von sensorischen und motorischen Leistungen zur Steuerung und Kontrolle von Bewegungen, die durch unterschiedliche Praxisangebote an diesem Tag umgesetzt werden:

  • Bewegungs- und Testparcour zur Gleichgewichts- und Kognitionsschulung
  • Bewegungsangebote zur Schulung sensomotorischer Fertigkeiten unter stabilen und instabilen Bedingungen
  • funktionale und gehirnaktive Übungen in Umsetzung alltagsnaher und sportübergreifender Aktivitäten
  • Sportspielangebote durch Rückschlagspiele
  • Demonstration zum Handbike

Insgesamt gibt es neben dem offenen Bewegungs- und Testparcour 18 Kursangebote im In- und Outdoorbereich auf dem Campus der Fakultät für Humanwissenschaften an der Universität Magdeburg.

Das Programm setzt auf die Vermittlung von Handlungs- und Effektwissen durch aktives Erleben und Ausprobieren, so dass Sportkleidung und Sportschuhe für die Nutzung der Angebote erforderlich sind. 

 

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SCM unterstützt Studierende der Uni Magdeburg

04.05.2016 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat einen neuen Partner bei der Förderung leistungsstarker und engagierter Studierender: Der Traditionssportclub der Landeshauptstadt Magdeburg SCM kooperiert im Rahmen des Deutschlandstipendiums und vergibt sein erstes Deutschlandstipendium an die Informatikstudentin Aeman Nawaz Maliz. Der Geschäftsführer der Handball Magdeburg GmbH, Marc-Henrik Schmedt, übergab der Stipendiatin aus Pakistan am 3. Mai 2016 persönlich die Urkunde im Rahmen einer Feierstunde zur Vergabe der Deutschlandstipendien.

„Mit zehn Nationen ist unser Handball-Team - wie die Uni - international aufgestellt, und so repräsentieren wir erfolgreich die Stadt Magdeburg in ganz Europa“, so Marc-Henrik Schmedt bei der Übergabe. „Wir möchten mit der Unterstützung einer so begabten und engagierten Studentin zeigen, dass ausländische Studierende in Magdeburg herzlich willkommen sind.

Aeman Nawaz Maliz studiert im Master Data and Knowledge Engineering an der Fakultät für Informatik und engagiert sich ehrenamtlich als Vizepräsidentin des Freiwilligenvereines ihrer ehemaligen Universität in Pakistan für sozial Benachteiligte. Sie arbeitet darüber hinaus an verschiedenen IT-Projekten mit und verbindet so soziales Engagement mit technischem Know-how. Bereits während ihres Bachelorstudiums entwickelte sie Diagnosetools für Mediziner, die es möglich machen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen besser zu erkennen.

Die Universität Magdeburg ist seit 2016 offizieller Partner des Sportclubs Magdeburg. Doch es gibt auch eine darüber hinausgehende enge Verbindung zum Verein: Der Jüngste im Handballteam, Matthias Musche, ist nicht nur erfolgreicher Spitzensportler, sondern studiert auch Sportwissenschaft auf dem Campus. Die Uni ist seit Jahren Kooperationspartner im Olympiastützpunkt Sachsen-Anhalt und unterstützt Spitzensportler des Landes dabei, parallel zu ihrer sportlichen Karriere ein Universitätsstudium zu absolvieren.

Die Vergabe von weiteren 13 Deutschlandstipendien fand im Beisein des Rektors, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, des Geschäftsführers der IHK-Bildungsakademie Magdeburg, Uwe Dalichow, und den Stipendiengebern der aktuellen Vergaberunde statt. Dazu gehören u. a. die IFA Rotorion, die Wilo-Foundation, die Dow Olefinverbund GmbH sowie die ZPVP GmbH.

Die nächste Vergaberunde beginnt im Juni 2016

Das Deutschlandstipendium startete erstmals zum Sommersemester 2011 an deutschen Hochschulen. Finanziert wird es zur Hälfte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen. Die Studierenden werden für mindestens zwei Semester und bis maximal zum Ende ihrer Regelstudienzeit mit 300 Euro monatlich unterstützt. Diese Unterstützung ist einkommensunabhängig und kann ohne weiteres zu zusätzlichen BAföG-Leistungen bezogen werden.

Diese Unterstützung hilft jungen Menschen, ihre Lebens- und Lernbedingungen zu verbessern. Damit bringt es kreative Köpfe nach vorn und leistet einen wichtigen Beitrag gegen den drohenden Fachkräftemangel“, so Uni-Rektor Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan. Inzwischen konnte die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in Kooperation mit über 70 Unternehmen, Stiftungen, Vereinen und Privatpersonen sowie dem Bund 238 leistungsstarke Studierende mit einem Deutschlandstipendium unterstützen.

 

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Neuer Kanzler an Uni Magdeburg

04.05.2016 -

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) hat am 2. Mai 2016 Dr. Jörg Wadzack sein Amt als Kanzler aufgenommen. Er ist in seiner Funktion ständiger Vertreter des Rektors in Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten sowie Beauftragter für den Haushalt. Darüber hinaus ist er Dienstvorgesetzter des Verwaltungs- und technischen Personals sowie u. a. verantwortlich für die Bau- und Liegenschaftsverwaltung, für Umweltbelange und die IT-Unterstützung von Verwaltungsprozessen.

Der Senat der OVGU hatte Dr. Wadzack in seiner Septembersitzung 2015 auf Listenplatz 1 gesetzt. Die Ernennung durch die Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalts erfolgte im März 2016.

Dr. Wadzack wurde 1965 in Berlin geboren. Er ist studierter Diplom-Chemiker und verfügt über 20 Jahre Berufserfahrung im Forschungs- und Wissenschaftsmanagement. Durch seine Tätigkeiten u. a. in einem bundesweit aufgestellten, internationalen Großforschungsprojekt, als Referent im Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie seine Erfahrungen in der Implementierung des Zukunftskonzepts der Freien Universität Berlin, bringt Dr. Wadzack ein sehr breites Wissen über die Perspektiven des Wissenschaftssystems mit. Vor seinem Wechsel an die OVGU war er Geschäftsbereichsleiter beim Projektträger Jülich, wo er die Themen Ausgründungen, Technologietransfer und regionale Innovationsförderung verantwortete.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen. Meinen breiten Erfahrungshintergrund möchte ich gern einbringen, um die Universität Magdeburg gemeinsam mit dem Rektorat und den Beschäftigten weiterzuentwickeln“, sagte der neue Uni-Kanzler.

Der Rektor der Universität, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, erklärte: „Mit Herrn Dr. Wadzack haben wir einen erfahrenen Wissenschaftsmanager gewinnen können. Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit und bin überzeugt, dass Herr Dr. Wadzack wichtige Impulse für die perspektivische Entwicklung der Uni Magdeburg beitragen wird.“

Mit dem Dienstantritt von Dr. Wadzack endet die Wahrnehmung der Geschäfte durch die bisher amtierende Kanzlerin, Angela Matthies. Sie übernimmt wieder die Leitung des Dezernats Personalwesen der OVGU.

Kontakt für die Medien: Dr. Volker-Uwe Kirbs, Persönlicher Referent des Rektors der Universität Magdeburg
Tel.: +49 391 67-58683, E-Mail: volker-uwe.kirbs@ovgu.de

 

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Spitzenbewertungen im CHE-Ranking

03.05.2016 -

Die Studienbedingungen im Maschinenbau, der Verfahrenstechnik, im Chemieingenieurwesen, Bioingenieurwesen und der Erziehungswissenschaft an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben beim soeben veröffentlichten CHE-Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung Spitzenplatzierungen erreicht.

Der Maschinenbau liegt in den Rubriken Studienorganisation, Abschluss in angemessener Zeit und Kontakt zur Berufspraxis weit vorn. Auch die Studiengänge Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen punkten beim Thema Praxisnähe. Der Bachelorstudiengang Biosystemtechnik schaffte es in der Rubrik Abschluss in angemessener Zeit in die Spitzengruppe.

Der Studiengang Erziehungswissenschaft der Universität Magdeburg erhielt für sein Lehrangebot einen grünen Punkt, der im Rahmen eines Ampelsystems die Spitzenqualität von Studienprogrammen evaluiert. Einen weiteren Spitzenplatz gab es für den Kontakt der Studierenden zur Berufspraxis.

„Wir freuen uns sehr über die Spitzenplatzierungen in den ingenieurwissenschaftlichen Fächern“, so der Rektor der Universität, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan. „Das Ampelsystem des CHE-Rankings bietet Studieninteressierten einen ersten, schnellen Eindruck von Spitzenleistungen. Es wird allerdings auch deutlich, wo wir noch besser werden können. Auf dem neugestalteten Rankingportal sind erfreulicherweise auch über die Farborientierung hinaus viele weiterführende Informationen zu unseren Studiengängen. Um allerdings ein vollständiges Bild zu den sehr guten und guten Studienbedingungen an der Universität Magdeburg zu erhalten, empfehle ich allen Studieninteressierten unseren Studieninformationstag, den campusdayte, am 21. Mai 2016.

Das CHE-Hochschulranking ist das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum. Mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen hat das Centrum für Hochschulentwicklung CHE untersucht. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule.

Jedes Jahr wird ein Drittel der Fächer neu bewertet: In diesem Jahr sind es die Fächer Architektur, Bau- und Umweltingenieurwesen, Angewandte Naturwissenschaften, Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau, Werkstofftechnik/Materialwissenschaft, Bioingenieurwesen, Chemieingenieurwesen, Verfahrenstechnik, Mechatronik, Chemie, Biologie, Psychologie, Germanistik, Anglistik/Amerikanistik, Erziehungswissenschaft sowie Romanistik.

 

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Versorgung von Demenzpatienten sichern

02.05.2016 -

Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg entwickeln gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie eine neue Mess- und Sensortechnologie, die künftig Krisensituationen erkennt und die Behandlung und Versorgung von Demenzpatienten wesentlich sicherer macht.

Die Elektroingenieure vom Institut für Mikro- und Sensorsysteme der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Magdeburg werden gemeinsam mit Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM und den Entwicklern der AEMtec GmbH ein miniaturisiertes Messsystem entwickeln, das Gesundheits- und Pflegedaten von Demenzpatienten mit unauffälligen, kaum wahrnehmbaren Sensoren erheben kann.

Auf Basis dieser erhobenen und anschließend strukturierten Parameter wird eine Software individualisierte Therapie- und Betreuungsmöglichkeiten vorschlagen. Alle erhobenen Daten und Behandlungsinformationen werden anschließend in einem Dokumentationssystem allen am Pflegeprozess Beteiligten z. B. per Tablet-PC zugänglich sein. Die neue Technologie soll auftretende Übermittlungsfehler bei der Versorgung von Demenzpatienten reduzieren, Notfallsituationen schneller erkennen und so die Patientensicherheit wesentlich verbessern.

„Unsere Forschung haben das vordringliche Ziel, Lösungen zu finden, um Patienten möglichst lange zu Hause in gewohnter Umgebung wohnen zu lassen“, so Prof. Dr. rer. nat. Bertram Schmidt als Lehrstuhlleiter und Dr.-Ing. habil. Markus Detert als Projektinitiator und -leiter vom Institut für Mikro- und Sensorsysteme der Universität Magdeburg. „Die zahlreichen im Betreuungs-, Pflege- und Behandlungsprozess anfallenden Informationen, Messwerte und Ergebnisse sind bisher oft nicht ausreichend strukturiert. Das hat zur Folge, dass die zum Teil bereits für präventive Maßnahmen notwenige Informationen viel zu spät vorliegen und die sich bei dieser Patientengruppe oft langsam entwickelnden Krisen- und Notfallsituationen nicht frühzeitig erkannt werden können.“

Bei der Erhebung der Daten und deren Interpretation würden die ethisch und datenschutzrechtlich relevanten Fragen selbstverständlich angemessen berücksichtigt, so die Wissenschaftler weiter. Alle im Projektverlauf entstehenden Fragestellungen werden durch ein gesondertes ELSI-Board (ELSI = Ethical, Legal and Social Implications) begleitet, dem u. a. ein Jurist, ein Datenschutzexperte sowie auch ein Geistlicher/Seelsorger angehören werden. Zudem werde das System in umfangreichen Nutzertests evaluiert, um sowohl bei den Demenzerkrankten als auch bei den Pflegekräften und Angehörigen eine hohe Akzeptanz zu erreichen.

Das mit einem finanziellen Volumen von zwei Millionen Euro ausgestattete und über drei Jahre laufende Forschungsprojekt wird im Rahmen des Förderschwerpunktes „Pflegeinnovationen für Menschen mit Demenz“ unter dem Titel Modulare Messsysteme für die individuelle Therapie und Betreuung von Demenzpatienten PYRAMID vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und wird unter der Konsortialführung durch das Unternehmen clinpath GmbH aus Berlin koordiniert. Kooperationspartner sind außerdem die Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg, die Charité Universitätsmedizin und das Johner-Institut für IT im Gesundheitswesen. Das Unternehmen pilotfish GmbH wird in den Entwicklungsarbeiten alle bestehenden Anforderungen an die Gestaltung und das Design im Projekt begleiten.

 

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Liveübertragung des Halbkugelversuchs

02.05.2016 -

Hochspannungs-Experimente auf dem Mensavorplatz, schwarmintelligente Roboter, eine faszinierende Show des „Gedankenchemikers“ Dr. Florian Ilgen oder die Neuinszenierung des traditionellen Halbkugelversuches sind nur einige der insgesamt über 150 Programmpunkte, die die Besucherinnen und Besucher der 11. Langen Nacht der Wissenschaft auf den beiden Campus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg am 21. Mai 2016 erwarten. Erstmals wird eine moderne wissenschaftliche Darstellung der beim Halbkugelversuch wirkenden Kräfte den traditionell historisch präsentierten Vakuumversuch ergänzen. Das beliebte Experiment zur Wissenschaftsnacht wird live auf eine Videoleinwand übertragen. Ein Mitschnitt steht anschließend auf dem youtube-channel der Universität Magdeburg Nutzern auf der ganzen Welt zur Verfügung.

Unter dem diesjährigen Motto „Magdeburg weltweit“ präsentieren Hunderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt ihre aktuellen Forschungsprojekte zu Themen wie Energiewende, Elektromobilität, Industrie 4.0 oder Medizintechnik. Sie zeigen Maschinen mit Emotionen, Rettungswagen mit modernster Telemedizin, zeigen, was Informatiker im Operationssaal machen oder was passiert, wenn die Kommunikation unserer Körperzellen gestört ist. Die Gäste werden Schwarmrobotik am eigenen Körper erfahren, im Tagebuch der internationalen Raumstation ISS blättern können oder im Audimax der Universität eine faszinierende Wissenschaftsshow von Dr. Florian Ilgen über die „Chemie der Gedanken“ erleben. Die Uni-Bigband und das große Open-Air-Konzert des Uniradios GUERICKE FM sorgen mit dem Duo JOCO für musikalische Unterhaltung auf den Campuswiesen inmitten der Landeshauptstadt. Traditionelle Grillstände, aber auch Proben internationaler Küche sorgen auf dem Unicampus für das leibliche Wohl.

Aus Anlass des diesjährigen Mottos der Wissenschaftsnacht werden erstmalig mehrsprachige Programmpunkte für die Besucher präsentiert. So können auch internationale Gäste die Vielfalt der Magdeburger Forschungs- und Wissenschaftslandschaft erkunden. Außerdem werden kurzweilige Sprach-Crashkurse angeboten.

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist ein enorm wichtiger Knotenpunkt für den internationalen Austausch in Forschung und Lehre des Landes Sachsen-Anhalt“, so der Rektor Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan. „Mit einem Anteil von 16 Prozent der internationalen Studierenden und hunderten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus China, den USA, Spanien, Frankreich, Japan oder Griechenland, aus Brasilien, der Ukraine, Polen oder Italien gelingt es uns wie wenigen Einrichtungen im Land, tausende Menschen verschiedener Kulturen, Sprachen und Nationalitäten zusammenzubringen, ihre Unterschiedlichkeiten zu respektieren und sie als großartige Bereicherung zu erleben. Erfolgreiche Forschung ist international, und wir freuen uns sehr, diese Erfolge auf der Langen Nacht der Wissenschaft 2016 zu präsentieren.“

Probieren vor dem Studieren - beim CampusDayte 

Bevor um 18.00 Uhr der Startschuss für die Lange Nacht der Wissenschaft fallen wird, können sich bereits ab 14.00 Uhr Studieninteressierte aus ganz Deutschland beim Studien-Infotag „dein date - campusdayte“ ausführlich und aus erster Hand über Studiengänge, Studieninhalte und –bedingungen an der Universität Magdeburg informieren.

 

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Letzte Änderung: 03.04.2017 - Ansprechpartner:

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