Hightech-Strategie 2025
��berblick zu ausgew��hlten Ma��nahmen innerhalb der Hightech-Strategie
��
Die hier aufgef��hrten F��rderma��nahmen sind in den Handlungsfeldern "Zukunftsthemen" und "Zusammenarbeit und Transfer" der Hightech Strategie verankert. Unterst��tzt werden Ma��nahmen, die den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis st��rken. Die Grundidee ist ein Innovationsprozess angefangen von Wissenschaftlern, die Ideen entwickeln, ��ber Innovatoren, die die Ideen in die Wirtschaft und Gesellschaft bringen bis zu den Menschen, die die Innovationen ganz konkret in ihrem Alltag nutzen.��
- Initiative INNOspace�� und INNOspace Masters
- Initiative f��r IT-Sicherheit in der Wirtschaft
- Innovationsprogramm Zukunft Bau
- Maritime Forschungsstrategie
- Nationale Forschungsdateninfrastruktur
- Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien
- Technologietransfer Leichtbau (TTP-LB)
��
Agentur f��r Innovation in der Cybersicherheit (Cyberagentur)
Die Cyberagentur ist selbst kein Forschungszentrum. Sie wird Innovationen auf dem Gebiet der Cybersicherheit identifizieren und konkrete Auftr��ge f��r die Entwicklung von innovativen L��sungsm��glichkeiten vergeben. Hierbei plant, steuert und priorisiert die Cyberagentur einzelne Programme und f��hrt sie zusammen. Die gewonnenen Ergebnisse wertet die Cyberagentur aus und stellt diese der Bundesregierung zur Verf��gung. Somit hat sie die Aufgabe, Forschung zu Themen der Cybersicherheit zu stimulieren,��mittel- und langfristige Forschung zu finanzieren,��und zu koordinieren. Der Agentur stehen zun��chst bis 2023 insgesamt 350 Millionen Euro aus den Haushalten des BMVg und des BMI zur Verf��gung.
Elektromobilit��t
Auf Basis der F��rderrichtlinie Elektromobilit��t f��rdert das BMVI batterieelektrische Mobilit��t. Diese stellt den Markthochlauf in den Mittelpunkt und nimmt kommunale und gewerbliche Flotten mit hoher Verkehrsleistung im kommunalen Umfeld in den Blick. Gleichzeitig wird die f��r den Betrieb der Fahrzeuge dazu notwendige Ladeinfrastruktur gef��rdert.
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Richtlinie liegt auf der F��rderung von anwendungs-orientierten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur St��rkung der Wettbewerbsf��higkeit von Forschungseinrichtungen und der Industrie zur Bereitstellung einer leistungsf��higen Verkehrs- und Mobilit��tsinfrastruktur.
Am 24. Dezember 2020 wurde die bis Ende 2025 g��ltige Neufassung der F��rderrichtlinie Elektromobilit��t die im Bundesanzeiger ver��ffentlicht. Die Antragsteller werden im Rahmen von separaten Aufrufen zur Einreichung von F��rderantr��gen bzw. von Projektskizzen zum jeweiligen Stichtag aufgefordert.
Momentan gibt es keine Ausschreibungen.
Forschungsinitiative mFUND (Modernit��tsfonds)
Im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND werden seit 2016 Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um digitale datenbasierte Anwendungen f��r die Mobilit��t 4.0 gef��rdert. Neben der finanziellen F��rderung unterst��tzt der mFUND mit verschiedenen Veranstaltungsformaten die Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Forschung sowie den Zugang zum Datenportal mCLOUD.
F��rderf��hig sind gem���� Abschnitt 4 AGVO ausschlie��lich anwendungsorientierte Forschungsvorhaben, die mindestens einer der Kategorien ���Industrielle Forschung���, ���Experimentelle Entwicklung��� und ���Durchf��hrbarkeitsstudien��� vollst��ndig zuzuordnen sind. Diese Kategorien bilden die verschiedenen Entwicklungsstadien eines Projekts ab und werden im Rahmen des Programms in zwei F��rderlinien zusammengefasst: die ���Ausarbeitung von Projektvorschl��gen/ Vorstudien��� (F��rderlinie 1) und ���Angewandte Forschung und Experimentelle Entwicklung��� (F��rderlinie 2).
Die Laufzeit der in F��rderlinie 1 ���Ausarbeitung von Projektvorschl��gen/Vorstudien��� gef��rderten Vorhaben betr��gt maximal zw��lf Monate, in F��rderlinie 2 ���Angewandte Forschung und Experimentelle Entwicklung��� maximal 36 Monate.
In F��rderlinie 1 werden Projekte mit max. 100.000 Euro gef��rdert. Eine Bewerbung f��r den zweiten F��rderaufruf ist bis zum 31.12.2022 m��glich.
Zur F��rderlinie 2 ist der 10. Aufruf zur F��rderung bis zum 30.11.2022 offen.
Forschung f��r Nachhaltigkeit (FONA)
Die FONA setzt die Nationale Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) und die Hightech-Strategie der Bundesregierung um. Sie formuliert drei strategische Ziele, zu denen Forschung einen entscheidenden Beitrag f��r eine nachhaltige Zukunft leisten kann:
- Klimaziele erreichen
- Lebensr��ume und nat��rliche Ressourcen erforschen, sch��tzen, nutzen
- Gesellschaft und Wirtschaft weiterentwickeln ��� gut leben im ganzen Land
Die Ziele werden in acht priorit��ren Handlungsfeldern konkretisiert. Beispiele sind u.a.:
���Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt���
Im Februar 2019 ist die ���Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt��� als vierte Leitinitiative des Rahmenprogramms FONA gestartet. Sie wird die Biodiversit��tsforschung ma��geblich vorantreiben und die Forschungsaktivit��ten st��rker b��ndeln. Ziel der langfristig angelegten Forschungsinitiative ist es insbesondere, Wissensl��cken ��ber Systemzusammenh��nge des Artenverlustes zu schlie��en und Ma��nahmen zum Erhalt, zur Verbesserung und zur nachhaltigen Nutzung der Biodiversit��t zu entwickeln.
Mit der Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt des BMBF sollen die notwendigen wissenschaftlichen Grundlagen geschaffen werden, um wissenschaftlich untermauerte Handlungsoptionen und zielgerichtete Strategien zur Sicherung der ��kosystemleistungen zu entwickeln. Hierf��r wird die Forschungsinitiative in drei Aktionsfelder gegliedert:
- innovative Technologien und Methoden entwickeln, um die Erfassung des Zustandes der Artenvielfalt zu verbessern und zu beschleunigen
- das systemische Verst��ndnis der Ursachen, Dynamiken und Folgen von Biodiversit��tsver��nderungen vertiefen
- sowie Systeml��sungen und Ma��nahmen-Portfolien im Dialog mit Anwendern entwickeln.
Neben thematischen F��rderbekanntmachungen sind zur raschen Sondierung und Kl��rung vordringlicher Forschungsfragen auch Sofortma��nahmen vorgesehen.
F��rderphase: 27.02.2019 bis 01.03.2029
���F��rderschwerpunkt Nachhaltiges Wassermanagement��� (NaWaM)
Mit dem F��rderschwerpunkt "Nachhaltiges Wassermanagement" (NaWaM) f��rdert das BMBF die Entwicklung innovativer Technologien, Verfahren und Systeml��sungen f��r eine nachhaltige Bewirtschaftung der Ressource Wasser. NaWaM b��ndelt die Aktivit��ten des BMBF im Bereich der Wasserforschung innerhalb des BMBF-Rahmenprogramms "Forschung f��r nachhaltige Entwicklungen" (FONA).
Der F��rderschwerpunkt gliedert sich in f��nf Themenfelder ���Wasser und Energie", ���Wasser und Gesundheit", ���Wasser und Ern��hrung", ���Wasser und Umwelt" und ���Wasser in urbanen R��umen". Die Forschungsfragen innerhalb der Themenfelder werden in Form themenspezifischer BMBF-F��rderrichtlinien bearbeitet und bekanntgegeben.
Initiative INNOspace�� und INNOspace Masters
Die Initiative ���INNOspace��� f��rdert Innovationen, branchen��bergreifende Technologiekooperationen (spin-off, spin-ins), die Kommerzialisierung sowie die Erschlie��ung neuer M��rkte. Ma��nahmen sind Konferenzen, Workshops, Expertennetzwerke und die begleitende Beratung zu Verwertung und Kommerzialisierung von F&E-Ergebnissen. Der Ideen- und Innovationswettbewerb INNOspace Masters mit Partnern aus der Raumfahrt (und zuk��nftig Mobilit��t) generiert neue, z.T. disruptive Technologien und Gesch��ftsmodelle. Er wird��j��hrlich��durchgef��hrt und umfasst verschiedene Kategorien entlang der Innovationskette von F&E bis zur Markteinf��hrung.
Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft
Gef��rdert werden Einzel- oder Verbundprojekte, welche durch ihre Ergebnisse aktiv zur Sensibilisierung und Unterst��tzung von kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) und Handwerk bei Thema IT-Sicherheit beitragen, welche Hilfestellungen und Unterst��tzungsleistungen zum sicheren Einsatz digitalisierter Prozesse und Gesch��ftsmodelle zielgruppengerecht aufbauen oder welche zur F��rderung technologischer, organisatorischer und arbeitsgestaltender IT-Sicherheitskompetenzen in KMU beitragen.
Hierbei k��nnen u.a. folgende Herausforderungen und Arbeiten adressiert werden:
- Kosten-Nutzen-Abw��gungen: Informations- und Schulungsangebote als Einstieg oder erste IT-Sicherheitsanalysen
- Aus- und Weiterbildung st��rken und an die neuen, sich ver��ndernden Herausforderungen der Digitalisierung und IT-Sicherheit anpassen
- Defizite in der Qualifikation der Mitarbeitenden im Unternehmen
- Defizite bei der prozessorientierten IT-Sicherheitsstrategie im Zuge der Digitalisierung
- Defizite bei der Akzeptanz f��r IT-Sicherheitsma��nahmen im Unternehmen
- Awareness und Hilfestellungen schaffen f��r existierende Bedrohungen und gesetzliche Vorgaben (bspw. DSGVO)
- Kompetenzvermittlung zur eigenst��ndigen Durchf��hrung von IT-Sicherheitsanalysen
S��mtliche Ergebnisse und Angebote m��ssen ��ffentlich zug��nglich sein.
Die Bewerbungsfrist endet in jedem Jahr des aktuellen F��rderzeitraums jeweils am 15. Februar, um 12:00 Uhr.
Innovationsprogramm Zukunft Bau
Gegenstand der F��rderung sind Forschungs- und Entwicklungsleistungen in der angewandten Geb��udeforschung. An Forschungsschwerpunkten und -themen, die entscheidende Beitr��ge f��r Innovationen in den Bereichen Bauwesen, Architektur sowie Bau- und Wohnungswirtschaft erwarten lassen, besteht ein erhebliches Bundesinteresse. Im F��rderaufruf werden hierzu wichtige Themenschwerpunkte genannt. Dar��ber hinaus ist die Zukunft Bau Forschungsf��rderung offen f��r alle Themen, die einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Geb��udesektors erwarten lassen und ein erhebliches Bundesinteresse bedienen.
F��r die F��rderung eines Forschungsprojekts k��nnen sich Einrichtungen f��r Forschung und Wissensverbreitung (z.B. Universit��ten und Hochschulen), Unternehmen oder Einzelpersonen bewerben. M��glich sind auch Forschungsverb��nde bzw. Kooperationen mehrerer Forschungspartner.
Jedes Jahr wird eine Antragsrunde zwischen dem 1. Februar und dem 31. Dezember durchgef��hrt. Ein entsprechender F��rderaufruf wird j��hrlich bekannt gegeben. Bis zum 01.06.2022 k��nne f��r die erste Stufe des aktuellen F��rderaufrufs Projektskizzen digital eingereicht werden.
Es ist geplant, die n��chste Antragsrunde der Zukunft Bau Forschungsf��rderung im Februar 2023 mit der Ver��ffentlichung eines neuen F��rderaufrufs zu starten.
Maritime Forschungsstrategie
Die Maritime Forschungsstrategie beinhaltet aktuell zwei F��rderma��nahmen: Das ���Maritime Forschungsprogramm��� und die F��rderlinie ���Echtzeittechnologien f��r die Maritime Sicherheit���.
Das ���Maritime Forschungsprogramm��� deckt das gesamte Technologiespektrum der Branche ab. Im Fokus stehen Forschung und Entwicklung mit Beitr��gen zu:
- Umweltvertr��glichkeit und Mobilit��tswende mit dem Programm MARITIME.green.
- Die Forschungslinie MARITIME.smart befasst sich mit der Entwicklung zur Nutzung digitaler Technologien.
- Maritimen Sicherheit steht im Fokus der Programmlinie MARITIME.safe.
- Zur nachhaltigen Erschlie��ung maritimer Ressourcen wurde MARITIME.value eingef��hrt.
Die F��rderlinie ���Echtzeittechnologien f��r die Maritime Sicherheit��� adressiert innovative echtzeitf��hige Systeme zur Steigerung der zivilen maritimen Sicherheit in den Bereichen Safety und Security.
Die Antragstellung ist nicht an feste Abgabefristen gebunden.
Nationale Forschungsdateninfrastruktur
Derzeit oft dezentral, projektf��rmig und tempor��r gelagerte Datenbest��nde von Wissenschaft und Forschung sollen im Rahmen der NFDI f��r das gesamte deutsche Wissenschaftssystem systematisch erschlossen werden. Die NFDI soll von Nutzern und von Anbietern von Forschungsdaten ausgestaltet werden, die dazu in Konsortien zusammenarbeiten.
F��r die F��rderung der NFDI stellen Bund und L��nder im Zeitraum von 2019 bis 2028 bis zu 90 Mio. Euro j��hrlich zur Verf��gung. Der Gro��teil des Geldes soll dabei bis zu 30 Konsortien (Zusammenschl��sse von Hochschulen, au��eruniversit��ren Forschungseinrichtungen, Ressortforschungseinrichtungen, Akademien und anderen ��ffentlich gef��rderten Informationsinfrastruktureinrichtungen oder weiterer entsprechender Akteure) in drei zeitlich versetzten Ausschreibungsrunden zugutekommen.��
Die��Frist f��r die Einreichung der Antr��ge zu Fachkonsortien��in der 3. Runde verschiebt sich auf den��2. November 2021. F��rderbeginn f��r die Konsortien der 3. Runde ist der 1. Januar 2023.
Die bis zum 21. M��rz 2022 eingegangenen verbindlichen Voranmeldungen reichen bis zum 29. April 2022 den vollst��ndigen Antrag ein.
Informationen auf der Seite der DFG
Informationen auf der Seite des BMBF
Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien
Mit dem Fachprogramm wird die Innovationskraft und Wettbewerbsf��higkeit der deutschen Fahrzeugindustrie gest��rkt. In den Programmschwerpunkten "Automatisiertes Fahren" und "Innovative Fahrzeuge" werden ausschlie��lich Verbundprojekte gef��rdert, in denen Akteure aus Wirtschaft (einschlie��lich KMU) und Wissenschaft vorwettbewerblich zusammenarbeiten.
Im Rahmen des Fachprogramms ���Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien��� k��nnen jeder Zeit Skizzen eingereicht werden. Diese werden beim zust��ndigen Projekttr��ger zu den Stichtagen 31. M��rz, 30. Juni, 30. September und 31. Dezember bewertet.
Die Einreichung von Projektskizzen erfolgt ��ber das Portal�����easy-Online - Elektronisches Formularsystem f��r Antr��ge, Angebote und Skizzen���. Dort sind die Grunddaten des Vorhabens einzutragen und die Projektskizze (als PDF-Datei) hochzuladen. Die Projektskizze sowie das Projektblatt zur Skizze sind zudem auch postalisch in unterschriebener Form beim Projekttr��ger einzureichen.
F��rderprogramm Technologietransfer Leichtbau (TTP-LB)
Mit einem neuen Technologietransferprogramm Leichtbau soll ab 2020 der material- und branchen��bergreifenden Wissens- und Technologietransfer im Leichtbau unter Ber��cksichtigung eines Life Cycle Assessment gef��rdert werden. Hierf��r stellt das Bundesministerium f��r Wirtschaft und Energie (BMWi) rund 300 Millionen Euro F��rdermittel zur Verf��gun Das TTP Leichtbau sieht folgende f��nf F��rderlinien vor:
��
- ��Technologieentwicklung zur St��rkung der deutschen Wirtschaft im Leichtbau
- ��CO2-Einsparung und CO2-Bindung durch den Einsatz neuer Konstruktionstechniken und Materialien
- ��CO2-Einsparung durch Ressourceneffizienz und -substitution
- ��Demonstrationsvorhaben
- ��Standardisierung.
Die Projektdauer soll drei Jahre nicht ��berschreiten.
Gesamtf��rderquoten f��r Verb��nde, Vorgaben zur Zusammensetzung der Konsortien oder ��hnliche Beschr��nkungen gibt es im TTP LB nicht.
Das Antragsverfahren ist zweistufig (Skizze und Vollantrag) und wird ��ber das elektronische Formularsystemeasy-Online abgewickelt.
Dabei sind die Skizzen jeweils zum 1. April und zum 1. Oktober eines Jahres ��ber das Online-Portal "easy-Online" einzureichen. Eine letztmalige Skizzeneinreichung ist zum 1. Oktober 2027 m��glich.