Forschung & Transfer

Architektur G25

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg setzt sich mit der Vielfalt sowohl nationaler, aber auch globaler gesellschaftlicher Herausforderungen auseinander. Das betrifft technische, gesundheitliche und ökologische Fragestellungen; aber auch ethische, kulturelle, soziale und ökonomische Probleme sind  Gegenstand wissenschaftlich-methodischer Betrachtung, Kontextuierung, Konzeptionierung und Reflexion.

Als Vorreiter technologischer Entwicklung wird die Universität Magdeburg mehr und mehr zur Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Sie versteht sich als eine Leitfigur beim Ausbau der wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beraten und unterstützen mit ihrer Expertise wichtige und zukunftsweisende Vorhaben der Stadt, des Landes oder regionaler Unternehmen. Sie sind als Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler, Soziologen, Mediziner oder Informatiker mit ihrem Wissen unverzichtbare Partner in regionalen und überregionalen Netzwerken und so an der gedeihlichen Entwicklung der Landeshauptstadt maßgeblich beteiligt.

Durch die gezielte Anwerbung unternehmerisch begabter Studienanfängerinnen und -anfänger aus ganz Deutschland und dem Ausland und ein entsprechendes Lehrangebot werden Studierende auch zu Unternehmerinnen und Unternehmern herangebildet, die im Anschluss an ihr Studium sowohl in Wissenschaft, Wirtschaft und der Kultur neue Impulse setzen.

Das Profil ist geprägt durch Exzellenzschwerpunkte, Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs und Forschergruppen. Externe Kooperationen bestehen mit angegliederten Zentren, An-Instituten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Als Impulsgeber und Entwicklungsmotor auch weit über die Landesgrenzen hinaus, verfolgt die Universität Magdeburg Innovationsstrategien zur Stärkung des Technologie- und Wissenstransfers in regionale und überregionale Unternehmen.

 

Aktuelle Meldungen aus Forschung & Transfer:


Bewährte Technik neu gedacht

Das neue Start-up RAYDIAX der Uni Magdeburg verfolgt einen völlig neuen Ansatz in der Anwendung der Computertomografie: Das Team will einen neuartigen Therapieassistenz-Computertomografen entwickeln, der auch während einer minimal-invasiven Behandlung von Tumorerkrankungen eingesetzt werden kann und bei dem die Röntgenstrahlung über 40 Prozent reduziert wird. Das unter dem Namen geführte Start-up-Vorhaben hat dafür eine Förderung in Millionenhöhe für die kommenden drei Jahre erhalten.

mehr ...

Warum gibt es Superspreader?

In einem neuen Forschungsprojekt wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni Magdeburg warum es das Phänomen der so genannten „Superspreader“ gibt. Dazu haben sich Forschende aus den Bereichen Physik, Biomedizin und Verfahrenstechnik zusammengetan. Mittels Gewebezüchtungen und künstlich hergestellter und mit Viren bepackter Schwebepartikel sind sie dabei, die Entstehung und Verbreitung von ansteckenden Luftbläschen in unserer Atemluft, so genannter Aerosole, zu entschlüsseln.

 

mehr ...

Weiter wie bisher ist nicht die Lösung

Das Jahr 2021 ist nicht nur ein weiteres Jahr im Ausnahmezustand der Pandemie, sondern auch ein Superwahljahr: Neben dem Bundestag wird in Sachsen-Anhalt auch der Landtag neu gewählt. Wie es um die Wirtschaftsregion Sachsen-Anhalt steht, wie sich das Land nach der Wahl verändern wird, ob das Gefälle zwischen Ost und West noch immer groß ist und wie die Pandemie die regionale Wirtschaft beeinflusst, darüber spricht der Ökonom Prof. Joachim Weimann im Interview.

mehr ...

Wie es aktuell um die Corona-Forschung steht

Jeden Tag gibt es in den Medien neue Meldungen über die unterschiedlichen Impfstoffe gegen das Corona-Virus und immer mehr Impfstoffe sind in der Zulassung oder kommen auf den Markt. Den Überblick zu behalten, fällt da schwer. Wir haben mit Prof. Tüting, Leiter der Universitätshautklinik und Prodekan für Forschung an der Medizinischen Fakultät, über die aktuelle COVID-Forschung gesprochen und ihm die wichtigsten Fragen zur aktuellen Impfsituation gestellt.

mehr ...

Geschichte aus der Luft betrachtet

Die Könige des Ostfränkisch-deutschen Reichs bereisten früher regelmäßig die Regionen ihres Herrschaftsgebiets - wichtige Stationen auf diesen Reisen waren die sogenannten Pfalzen. Einer von ihnen war Otto des Große, der besonders gerne in Magdeburg einkehrte. Historiker:innen der Uni Magdeburg erstellen nun erstmals ein lexikalisches Nachschlagewerk zu den Königspfalzen auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalts, um aufzuzeigen, wann welcher Herrscher sich zu welchem Anlass an einem Ort aufhielt.

mehr ...

Wie alte Batterien aus E-Autos weiter genutzt werden können

In Großversuchen untersuchen Wissenschaftler:innen der Uni Magdeburg die sichere Nachnutzung von ausgesonderten Batterien aus Elektroautos. Die sollen künftig als stationäre Energiespeicher in industriellen Wind- und Solarparks oder Gebäuden mit einer Photovoltaik-Anlage installiert werden können. In dem Projekt wollen sie herausfinden, wie sich die Batterien in Brand- oder Explosionsfällen verhalten. Die Ergebnisse sollen dann den Feuerwehren zur Verfügung gestellt werden.

mehr ...

Wie Worte die Wähler:innen beeinflussen

Wahlen im Coronajahr - nicht nur inhaltlich wird die Pandemie den demokratischen Prozess beeinflussen. Auch der Wahlkampf wird ein gänzlich anderer sein - vor allem wird er digitaler sein. Welche Folgen das für die Parteien und Wähler:innen hat, welche sprachlichen Mittel typisch sind für Wahlprogramme und -slogans und wie überhaupt Sprache Politik machen kann, darüber haben die Linguisten Prof. Roth und Dr. Kuck gesprochen.

mehr ...

Per App zum neuen Familienmitglied

Die Adoption von Tieren aus dem Tierheim soll einfacher werden: Das ist die Vision von dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Hannes Feuersenger und seinem Team, das aus Informatikstudierenden besteht. Dafür haben sie quasi Tinder für Tiere erfunden, nur dass man eben einen pelzigen Partner fürs Leben findet. Gerade arbeiten sie an der Umsetzung ihrer App Findus. Und außerdem ist das junge Gründerteam aktuell unter den Top 6 im Ideen-Wettbewerbs „Make Tomorrow New“. 

mehr ...

Wie kann Klimaschutz gelingen?

Hohe Lasten und geringe Effekte - das sind die Ergebnisse, wenn man Energiepolitik betreibt, die die ökonomischen Zusammenhänge nicht berücksichtigt. Das sagt der Ökonom. Für die Politik zählen jedoch nicht nur ökonomische Erwägungen, sondern viele andere Interessen, die im demokratischen Prozess miteinander abgewogen werden. Das sagt der Politikwissenschaftler. In einem Gastbeitrag erklären Prof. Weimann und Prof. Böcher ihre Positionen einer erfolgreichen Energiewende.

mehr ...

Ideen aus der Uni

An der Uni Magdeburg gibt es immer wieder kluge Köpfe, die aus ihren Ideen Wirklichkeit machen. Dabei entstehen die unterschiedlichsten Start-ups – vom Fahrrad aus dem 3D-Drucker über Tinder für Tiere bis hin zum Messer aus Holz. Wir stellen einige Ausgründungen vor, die das Leben einfacher, schöner, unterhaltsamer machen können. 

mehr ...

zurück 1 | 2 | 3 | 4 | [5] | 6 | 7 | 8 | 9 vor

Letzte Änderung: 20.04.2021 - Ansprechpartner: Webmaster