Forschung & Transfer

Architektur G25

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg setzt sich mit der Vielfalt sowohl nationaler, aber auch globaler gesellschaftlicher Herausforderungen auseinander. Das betrifft technische, gesundheitliche und ökologische Fragestellungen; aber auch ethische, kulturelle, soziale und ökonomische Probleme sind  Gegenstand wissenschaftlich-methodischer Betrachtung, Kontextuierung, Konzeptionierung und Reflexion.

Als Vorreiter technologischer Entwicklung wird die Universität Magdeburg mehr und mehr zur Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Sie versteht sich als eine Leitfigur beim Ausbau der wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beraten und unterstützen mit ihrer Expertise wichtige und zukunftsweisende Vorhaben der Stadt, des Landes oder regionaler Unternehmen. Sie sind als Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler, Soziologen, Mediziner oder Informatiker mit ihrem Wissen unverzichtbare Partner in regionalen und überregionalen Netzwerken und so an der gedeihlichen Entwicklung der Landeshauptstadt maßgeblich beteiligt.

Durch die gezielte Anwerbung unternehmerisch begabter Studienanfängerinnen und -anfänger aus ganz Deutschland und dem Ausland und ein entsprechendes Lehrangebot werden Studierende auch zu Unternehmerinnen und Unternehmern herangebildet, die im Anschluss an ihr Studium sowohl in Wissenschaft, Wirtschaft und der Kultur neue Impulse setzen.

Das Profil ist geprägt durch Exzellenzschwerpunkte, Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs und Forschergruppen. Externe Kooperationen bestehen mit angegliederten Zentren, An-Instituten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Als Impulsgeber und Entwicklungsmotor auch weit über die Landesgrenzen hinaus, verfolgt die Universität Magdeburg Innovationsstrategien zur Stärkung des Technologie- und Wissenstransfers in regionale und überregionale Unternehmen.

 

Aktuelle Meldungen aus Forschung & Transfer:


Gibt es bald Impfstoff für alle?

Jeden Tag werden in den Impfzentren und bei den Hausärzten mehr Termine für eine COVID-19-Impfung vergeben. Ab Juni ist sogar das Ende der Priorisierung in Aussicht gestellt. Ist also bald ausreichend Impfstoff für alle da? Prof. Dr. Udo Reichl – der seit mehr als 25 Jahren in der Impfstoffforschung tätig ist – hat im Interview wichtige Fragen zur Herstellung von Impfstoffen in der industriellen Großproduktion und den Herausforderungen dahinter beantwortet.

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Die Frauenbilder in der Literatur

In ihrer Doktorarbeit untersucht die Literaturwissenschaftlerin Bianca Fechtner, welche Verlage sich mit welchen zeitgenössischen Buchreihen an den oft kontrovers geführten Debatten um moderne Frauenbilder in der Zeit der Weimarer Republik beteiligten. Unterstützt wird sie dabei von der Magdeburger Ute-und-Wolfram-Neumann-Stiftung. Für ein Jahr erhält sie Promotionsstipendium in Höhe von monatlich 1.100 Euro. So kann sich die Nachwuchswissenschaftlerin ganz auf ihre Forschung konzentrieren.

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Ausgezeichnete Forschung in der Schwerelosigkeit

Als eine der besten des jeweiligen Jahrgangs hat Dr. Kirsten Harth an der Uni Magdeburg studiert und promoviert. Seit 2019 leitet die Nachwuchswissenschaftlerin ein eigenes Forschungsprojekt. Nun wird ihr Erfolg durch die Auszeichnung mit dem Karin-Witte-Frauenförderpreis gekrönt, den sie für ihre exzellenten Leistungen auf dem Gebiet der experimentellen Physik - unter anderem in der Schwerelosigkeit - erhält. Der Preis ist aber nur ein Highlight in ihrem Werdegang - wie sie selber berichtet.

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Dr. Jekyll und Mr. Hyde in unserem Körper

Für Prof. Anne Dudeck sind die Mastzellen in unserem Körper wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde: Auf der einen Seite lösen sie die typischen Reaktionen bei einer Allergie aus und können sogar einen anaphylaktischen Schock auslösen, der zum Tod führen kann. Auf der anderen Seiten unterstützen sie unser Immunsystem und wehren Bakterien ab. Mit ihrer Forschung will die junge Wissenschaftlerin die genaue Funktionsweise der Zellen entschlüsseln und dadurch Therapien entwickeln.

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Wie werden Impfstoffe eigentlich entwickelt?

Täglich gibt es neue Meldungen über die Corona-Impfstoffe: Verspätungen bei der Produktion, unerwartete Nebenwirkungen, Verunsicherung. In einem Interview mit Prof. Dr. Daniela Dieterich, Direktorin am Institut für Pharmakologie und Toxikologie und Dekanin der Medizinischen Fakultät der Universität Magdeburg, haben wir über die Geburtsstunde des Impfens, die Erforschung des Immunsystems und die Herausforderungen bei der Impfstoffentwicklung zum SARS-CoV-2-Virus gesprochen.

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Magdeburg wird Experimentierraum für umweltfreundliche Mobilität

In einem gemeinsamen Projekt entwickeln die Uni Magdeburg und die Nahverkehrsservicegesellschaft Sachsen-Anhalt GmbH neue Alltagslösungen, um die Mobilität zwischen Stadt und Land besser miteinander zu vernetzen. Sachsen-Anhalt wird damit zu einem Reallabor, in dem neue Ergebnisse und Technologien aus der Forschung für Mobilität, Leben und Wohnen der Zukunft erprobt und umgesetzt werden. Durch das Projekt sollen Lösungen entstehen, die den tatsächlichen Anforderungen an Mobilität gerecht werden.

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Neuvermessung menschlicher Entscheidungen

Ständig verändert sich unsere Umwelt. Ständig müssen wir unser Verhalten überprüfen und an die Veränderungen anpassen. Einigen Menschen fällt das leicht, anderen weniger. Prof. Ullsperger und sein Team wollen mit neuen Forschungsansätzen herausfinden, wie Entscheidungen in unserem Gehirn funktionieren. Für seine Forschung wurde er mit einem 2,5 Millionen Euro dotierten ERC Advanced Grant ausgezeichnet - damit ist er europaweit einer von 209 Wissenschaftlern, die in dieser Form gefördert werden.

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Grüne Vision für die Hauswand

Durchatmen wird in Städten immer beschwerlicher: Hohe Feinstaubbelastungen, zunehmender Autoverkehr und schlechte Luftzirkulationen sorgen für die schlechte Luftqualität. Doch was kann man dagegen tun? Mit dieser Frage hat sich die Ausgründung der Universität Magdeburg „Moosaik“ über drei Jahre hinweg auseinandergesetzt und hat eine grüne Idee entwickelt, um gegen dieses Problem anzukämpfen: Sie haben aus dem altbekannten Moos einen Luftfilter für die Hauswand entworfen.

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Im All der Algorithmen

Andrea Beck ist die neue Dorothea-Erxleben-Gastprofessorin. Die Wissenschaftlerin forscht seit Oktober 2020 im Team von Prof. Dr. Dominique Thèvenin an seinem Lehrstuhl für Strömungsmechanik und Strömungstechnik. Für den uni:report sprach sie mit Saskia Fischer über ihre Forschung, wie sie sich trotz der Pandemie eingelebt hat, über Herausforderungen und Dorothea Erxleben.

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Schokolade für alle!

Zum Jahreswechsel ging ein besonderer Gruß auf die Reise: Statt der sonst üblichen Weihnachtskarten erhielten die Unternehmensvertreter:innen Schokolade mit einem persönlichen Gruß. Ein Dankeschön für die Zusammenarbeit in einem turbulenten Jahr rund um Corona. Wie sich die Zusammenarbeit zwischen Universität und Wirtschaft in Zeiten von Corona gestaltet - diese Frage beantworten Nance Kaemmerer vom Career Service und Felix Dieckmann vom Transfer- und Gründerzentrum.

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Letzte Änderung: 20.04.2021 - Ansprechpartner: Webmaster