Forschung & Transfer

Architektur G25

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg setzt sich mit der Vielfalt sowohl nationaler, aber auch globaler gesellschaftlicher Herausforderungen auseinander. Das betrifft technische, gesundheitliche und ökologische Fragestellungen; aber auch ethische, kulturelle, soziale und ökonomische Probleme sind  Gegenstand wissenschaftlich-methodischer Betrachtung, Kontextuierung, Konzeptionierung und Reflexion.

Als Vorreiter technologischer Entwicklung wird die Universität Magdeburg mehr und mehr zur Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Sie versteht sich als eine Leitfigur beim Ausbau der wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beraten und unterstützen mit ihrer Expertise wichtige und zukunftsweisende Vorhaben der Stadt, des Landes oder regionaler Unternehmen. Sie sind als Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler, Soziologen, Mediziner oder Informatiker mit ihrem Wissen unverzichtbare Partner in regionalen und überregionalen Netzwerken und so an der gedeihlichen Entwicklung der Landeshauptstadt maßgeblich beteiligt.

Durch die gezielte Anwerbung unternehmerisch begabter Studienanfängerinnen und -anfänger aus ganz Deutschland und dem Ausland und ein entsprechendes Lehrangebot werden Studierende auch zu Unternehmerinnen und Unternehmern herangebildet, die im Anschluss an ihr Studium sowohl in Wissenschaft, Wirtschaft und der Kultur neue Impulse setzen.

Das Profil ist geprägt durch Exzellenzschwerpunkte, Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs und Forschergruppen. Externe Kooperationen bestehen mit angegliederten Zentren, An-Instituten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Als Impulsgeber und Entwicklungsmotor auch weit über die Landesgrenzen hinaus, verfolgt die Universität Magdeburg Innovationsstrategien zur Stärkung des Technologie- und Wissenstransfers in regionale und überregionale Unternehmen.

 

Aktuelle Meldungen aus Forschung & Transfer:


Strukturschwäche mit Forschungsstärke

Rund 80 % der Bevölkerung Sachsen-Anhalts lebt auf dem Land; oft in der Nähe einer großen Stadt, der gut erschlossene Randgebiete fehlen. Die Folge: Die arbeitsfähige Bevölkerung zieht in die Stadt. Mit dem Intelligenten Mobilitätsraum werden am Beispiel der Region Magdeburg existierende Personentransport- und Logistiknetze neu verbunden. Die Bedürfnisse von Familien, Firmenbesitzern, Dorfbewohnern und Städtern werden berücksichtigt, um die Herausforderungen strukturschwacher Regionen zu lösen.

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Risikomanagement für die Fabrik der Zukunft

Zehn Jahre nach der Etablierung des Begriffs „Industrie 4.0“ für Digitalisierung und Vernetzung der industriellen Wertschöpfung sind viele Potenziale dieser Idee noch nicht erschlossen, weil Risiken oft nicht systematisch gemanagt werden. Das ist das Fazit einer aktuellen Studie am Lehrstuhl für Produktionssysteme und Automatisierung der Uni Magdeburg in Zusammenarbeit mit der Funk Stiftung. Die Studie bietet KMUs eine Orientierungshilfe, um ein Risikomanagement entwickeln zu können.

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Mit Digitalisierung gegen Fachkräftemangel

Von der digitalen Patientenakte über Roboter im OP-Saal bis hin zur Diagnose via Smartphone – digitale Technologien werden im Gesundheits- und Pflegebereich immer wichtiger. Künftige Gesundheits- und Pflegekräfte müssen auf den Einsatz dieser Technologien bereits in der Ausbildung vorbereitet werden. Doch welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit der Einsatz digitaler Medien in der Ausbildung gelingt? Wissenschaftler:innen der Uni Magdeburg haben genau das untersucht.

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Zwei Welten zusammenbringen

Auf gleich zwei Weisen führt Prof. Ernesto De Luca Welten zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Mit seinem Team überführt er analoge Bücher in die digitale Welt, damit deren historischen und sprachlichen Inhalte besser erforscht werden können. Dafür arbeitet der Geisteswissenschaftler mit Informatiker:innen zusammen, die Algorithmen für eine Analyse mit Künstlicher Intelligenz ermöglichen - zwei Disziplinen, die sonst wenig Berührungspunkte haben.

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Weltverbesserung 4.0

Höher, schneller, weiter. Das ist in der Regel das Motto in Industrieländern. Vor allem Autos werden mit möglichst vielen Zusatzfunktionen ausgestattet, die das Erlebnis angenehmer machen sollen. In Entwicklungsländern werden diese technischen Raffinessen jedoch gar nicht benötigt. Die Produkte müssen einen einfachen Nutzen erfüllen. Wie sich Unternehmen aus Europa auf den Märkten in Afrika, Südostasien oder Mittelamerika nachhaltig etablieren können, das untersucht Prof. Julia Arlinghaus.

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Wie Mensch und Maschine sich verstehen

Wer jemals einen Großraumkopierer betätigen musste, weiß, dass die Interaktion zwischen Mensch und Maschine nicht immer ein leichtes Unterfangen ist. Kein Wunder also, dass sich auch Wissenschaftler:innen intensiv mit dem Thema beschäftigen und daran forschen, dass Miteinander zwischen Mensch und Technik zu verbessern. Auch an der Uni Magdeburg gibt es zahlreiche Forschungsprojekte, die sich mit der Herausforderung auseinandersetzen. Im September findet an der Uni sogar eine internationale Konferenz zu dem Thema statt. Prof. Andreas Nürnberger von der Fakultät für Informatik und Dan Verständig von der Fakultät für Humanwissenschaften haben die Hintergründe erklärt.

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Deutschland hinkt seinen Klimazielen hinterher

Der Klimawandel betrifft nicht nur Eisbären, er passiert direkt vor unserer Haustür: 36 Stunden Starkregen in Nordrhein-Westfalen, 400 Hektar große Waldbrände in Brandenburg, Stürme mit Orkanstärke in Sachsen-Anhalt. Der „Bürgerrat Klima“ hat der Regierung darum mehr als 80 Vorschläge unterbreitet, wie die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen sind. Unterstützt wurden sie dabei von wissenschaftlichen Paten – wie Prof. Ellen Matthies, die im Interview über die Initiative berichtet.

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Freier Fall für Studentenprojekt

Was haben Sandstürme und geschüttelte Kaffeebohnen gemeinsam? Alles sind granulare Gase. Wie ein Granulat bestehen sie aus einer Ansammlung vieler kleiner Teilchen. Werden diese durch die Gegend gewirbelt oder befinden sich in der Schwerelosigkeit, wird das Granulat zum granularen Gas. Das Forschungsteam von „Smartdust“ erkannte ein Problem bei der Erforschung dieser besonderen Gase. Vier Physikstudenten entwickeln einen Mikrochip, der das Verhalten von Teilchen in Granulaten aufzeichnen soll.

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Was steuert unser Sozialverhalten?

In der Corona-Pandemie ist besonders deutlich geworden, wie stark gesundheitsbezogene Themen mit Bereichen der Sozialpolitik wie der Arbeitsmarkt- oder Bildungspolitik verbunden sind. Diese Zusammenhänge wird Prof. Jeannette Brosig-Koch, die als Stiftungsprofessorin auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für Verhaltensbasierte Sozialpolitik an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft berufen wurde, genauer untersuchen. So will die Volkswirtin unter anderem Abhängigkeiten im Entscheidungsverhalten von Ärzt:innen und Patient:innen aufdecken.

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Die dramatischen Folgen des Klimawandels

Städtische Grünflächen erhöhen die Lebensqualität in Städten. Durch den Bau vieler neuer Gebäude sinkt deren Anteil aber rapide. Vor allem Hochhäuser führen zu sogenannten Urban Heat Islands, da die Luft nicht mehr zirkulieren kann. So auch in Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas. Umweltpsychologinnen der Uni Magdeburg untersuchen nun, wann und warum Menschen umweltbewusst handeln, um daraus Maßnahmen zu entwickeln, die umweltschonende Verhaltensweisen anstoßen.

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Letzte Änderung: 20.04.2021 - Ansprechpartner: Webmaster