Standort stärken – Nachwuchs, Internationalität, Innovationskraft
Damit aus Unsicherheit kein Stillstand wird
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind anspruchsvoll. Unternehmen agieren unter hoher Unsicherheit, Märkte verändern sich, politische Entwicklungen wirken sich auf Fachkräftegewinnung und Innovationsprozesse aus. Gerade jetzt braucht es einen klaren Blick nach vorn.
Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) bringt deshalb Entscheiderinnen und Entscheider aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, um eine zentrale Frage konkret zu bearbeiten: Wie sichern wir Nachwuchs, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit in Sachsen-Anhalt – gemeinsam und mit klaren nächsten Schritten?
Warum jetzt handeln?
Nachwuchs systematisch aufbauen
Wer ausschließlich auf erfahrene Fachkräfte setzt, riskiert mittel- und langfristig Engpässe. Eine tragfähige Nachwuchspipeline entsteht nicht von selbst – sie braucht Struktur, Kooperation und strategische Weitsicht.
Regionales Potenzial aktivieren
Der demografische Wandel verschärft den Fachkräftemangel. Umso wichtiger ist es, das vorhandene regionale Potenzial gezielt zu fördern und Bindung zu stärken.
Internationalität als Zukunftsfaktor sichern
Ein relevanter Teil des profilbildenden Nachwuchses an der OVGU ist international. Dieses Potenzial trägt maßgeblich zur Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Region bei. Politische und gesellschaftliche Entwicklungen beeinflussen diesen Talentzufluss – und damit auch die Zukunftsfähigkeit des Standorts.
Innovations- und Gründungsdynamik erhalten
Viele durch die OVGU begleitete Gründungsteams sind international geprägt. Fällt dieses Potenzial weg oder nimmt es ab, verliert die Region nicht nur Talente – sondern auch Innovationskraft und unternehmerische Dynamik.
Vom Austausch zur Umsetzung
Beim Rundgespräch am 3. März 2026 und in den Arbeitsgruppen im Rahmen des JOBS HERE am 17. Juni 2026 wurden zentrale Herausforderungen vertieft und konkrete Handlungsansätze entwickelt.
Im Mittelpunkt standen drei Themen:
- Studierende und Unternehmen frühzeitig zusammenbringen
- internationale Studierende vom Studienstart bis zum Berufseinstieg begleiten
- bestehende Angebote und regionale Kooperationen besser vernetzen
Erste Projekte sind bereits auf dem Weg: Mit einem Zertifikat für den Berufseinstieg erhalten internationale Studierende frühzeitig Kompetenzen für den regionalen Arbeitsmarkt. Darüber hinaus sollen gemeinsame Karriere- und Vernetzungsangebote für (internationale) Studierende weiterentwickelt werden, um den Übergang vom Studium in den regionalen Arbeitsmarkt zu erleichtern.
Weitere Ideen werden nun gemeinsam mit Unternehmen, Hochschule, Politik und regionalen Partner*innen konkretisiert und schrittweise umgesetzt.
Sie möchten sich mit Ihrem Unternehmen, Ihrer Perspektive oder einer eigenen Projektidee einbringen? Dann kommen Sie gern mit uns ins Gespräch.