Datenschutzinformationen zur Videoüberwachung
Zweck und Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung
Die Videoüberwachung erfolgt zur Wahrnehmung des Hausrechts, zur Verhinderung von Straftaten sowie zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Rechtsgrundlage der Videoüberwachung ist Art. 6 Abs. 1 lit. e) DSGVO i.V.m. § 8 DSAG LSA. Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage von Art. 9 Abs. 2 lit. f) DSGVO i.V.m. Art. 6 Abs. 1 lit. e) DSGVO i.V.m. §§ 8, 14 DSAG LSA.
Empfänger oder Kategorien von Empfängern der Daten
Zugriff auf die Aufzeichnungen haben ausschließlich hierfür befugte Beschäftigte der OVGU im Rahmen ihrer Aufgabenerfüllung. Eine Übermittlung an Dritte (z.B. Polizei, Staatsanwaltschaft) erfolgt nur im Falle eines konkreten Straftatverdachts zur Aufklärung von Straftaten sowie zur Geltendmachung von Rechtsansprüchen.
Speicherdauer oder Kriterien für die Festlegung der Dauer
Die Videoaufnahmen werden spätestens nach 72 Stunden gelöscht, soweit sie nicht mehr zur Erreichung der Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden (Art. 17 Absatz 1 lit. a) DSGVO), benötigt werden.
Hinweise auf die Rechte der Betroffenen
Werden personenbezogene Daten von Ihnen verarbeitet, sind Sie Betroffener i. S. d. DSGVO; es stehen Ihnen folgende Rechte gegenüber der OVGU als Verantwortlichem zu:
1. Auskunftsrecht
Sie können eine Bestätigung darüber verlangen, ob Sie betreffende personenbezogene Daten von der OVGU verarbeitet werden. Liegt eine solche Verarbeitung vor, können Sie über diese personenbezogenen Daten und auf die in Art. 15 DSGVO aufgeführten Informationen Aus-kunft verlangen.
2. Recht auf Berichtigung
Sie haben ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Sie betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Die OVGU hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen.
3. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
Sie können die Einschränkung der Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten verlangen, wenn eine der in Art. 18 DSGVO aufgeführten Voraussetzungen gegeben ist, z.B. wenn Sie Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben und noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen ge-genüber Ihren Gründen überwiegen.
4. Recht auf Löschung
Sie können verlangen, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden. Die OVGU als Verantwortlicher ist verpflichtet, diese Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der in Art. 17 DSGVO genannten Gründe zutrifft, z.B. wenn die Sie betreffenden personenbezogenen Daten für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig sind.
5. Widerspruchsrecht
Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten Widerspruch einzulegen. Die OVGU verarbeitet die Sie betreffenden personenbezogenen Daten dann nicht mehr, es sei denn, sie kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen (Art. 21 DSGVO).
6. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde
Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde zu (Art. 77 DSGVO), wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.