Video
Film ist heute eines der wirkungsvollsten Kommunikationsmittel überhaupt. In einer digitalen Medienwelt, in der Inhalte schnell konsumiert und geteilt werden, bringt er Botschaften klar, verständlich und auf den Punkt – durch das Zusammenspiel von Bild, Ton und Story.
Gerade auf Social Media entfaltet Video seine volle Stärke: Inhalte erreichen ihre Zielgruppen direkt, werden geteilt und verbreiten sich mit hoher Dynamik. So sorgt Film nicht nur für Sichtbarkeit, sondern auch für nachhaltige Reichweite.
Vor allem aber schafft Video Nähe. Es spricht Emotionen an, macht Inhalte erlebbar und stärkt die Verbindung zwischen Ihrer Institution und Ihrer Zielgruppe.
Dabei gilt: Fokus statt Länge. Gute Videos erzählen eine klare Geschichte, kommen schnell zum Punkt und bleiben im Kopf. Als Richtwert hat sich eine Dauer von etwa 150 Sekunden oder weniger bewährt – kompakt, prägnant und wirkungsvoll.
Jede Videoproduktion folgt einem klar strukturierten Prozess – von der ersten Idee bis zum fertigen Film. Dabei ist das Medienzentrum nicht als reiner Umsetzer zu verstehen, sondern als Teil der universitären Kommunikation. Projekte werden im Einklang mit der Gesamtstrategie der Universität entwickelt, bewertet und umgesetzt – stets unter Berücksichtigung von Ressourcen, Aufwand und Nutzen.
1. Klärung & Ausrichtung
Zu Beginn steht die Definition von Ziel, Zielgruppe und Einsatzbereich des Videos. Auf dieser Grundlage wird bewertet, ob und wie sich das Projekt sinnvoll in die zentrale Kommunikation der Universität einfügt.
2. Konzeptentwicklung
Aus den abgestimmten Zielen entsteht eine tragfähige Idee für das Video. Ein Konzept legt Inhalt, Stil und Dramaturgie klar und nachvollziehbar fest.
3. Planung & Ressourcen
Der erforderliche Aufwand wird hinsichtlich Zeit, Personal und Technik definiert. Dabei steht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wirkung und eingesetzten Ressourcen im Fokus.
4. Konzeption & Vorbereitung
Im nächsten Schritt wird der Entwurf konkretisiert: Inhalte und Ablauf werden verbindlich ausgearbeitet. Parallel erfolgen die Planung von Drehorten sowie die organisatorische Vorbereitung.
5. Produktion
In der Produktionsphase wird das entwickelte Konzept umgesetzt. Eine strukturierte Vorbereitung ermöglicht effiziente Dreharbeiten und ein konsistentes Gesamtbild.
6. Postproduktion
Im Schnitt werden Bild, Ton, Grafik und Musik zusammengeführt. Farbkorrektur und Feinschliff sorgen für einen stimmigen, zur visuellen Identität der Universität passenden Look.
Ergebnis
Ein prägnantes, zielgerichtetes Video, das Inhalte verständlich vermittelt, Emotionen anspricht und sich nahtlos in den Gesamtauftritt der Universität einfügt.
Checkliste:
Für eine effiziente Abstimmung im Vorfeld sind einige grundlegende Informationen hilfreich. Sie bilden die Basis für eine zielgerichtete Bewertung und Konzeption des Projekts im Kontext der universitären Kommunikation
- Anlass & Ziel: Welches Vorhaben soll unterstützt werden und welches Ziel wird mit dem Video verfolgt
- Zielgruppe: Wer soll angesprochen werden (z. B. Studieninteressierte, Forschende, Öffentlichkeit)
- Kernbotschaft: Welche zentrale Aussage soll vermittelt werden?
- Rahmen & Timing: Gibt es relevante Termine oder Fristen, die berücksichtigt werden müssen?
- Inhaltliche Hinweise: Gibt es bereits Vorstellungen zu Inhalten, beteiligten Personen oder Formaten (z. B. Interviews, Einblicke, Erklärformate)?
Hinweis: Die finale Konzeption und gestalterische Ausarbeitung erfolgt im Einklang mit der zentralen Kommunikation der Universität.