Prof. Knabe
Prof. Dr. Andreas Knabe
Lehrstuhl VWL, insb. Finanzwissenschaft
Aktuelle Projekte
Arbeitslosigkeit und subjektives Wohlbefinden
Laufzeit: 01.01.2023 bis 31.12.2027
Das Forschungsprojekt untersucht die Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf das subjektive Wohlbefinden der betroffenen Personen und ihres sozialen Umfelds. Dazu werden Daten aus Sozialerhebungen wie dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) und vergleichbaren Erhebungen aus anderen Ländern sowie aus Zeitverwendungs- und Wohlbefindensstudien (z.B. dem American Time Use Survey) analysiert.
Bisherige Arbeiten in diesem Projekt haben beispielsweise untersucht, wie sich Teilnehmer an öffentlichen Beschäftigungsprogrammen im Vergleich zu Arbeitslosen und regulär Beschäftigten fühlen; wie sich der Eintritt in den Ruhestand auf die Zufriedenheit auswirkt und ob es eine Rolle spielt, ob man kurz vor dem Ruhestand erwerbstätig oder arbeitslos war; und für welche Gruppen auf dem Arbeitsmarkt Kündigungsschutzgesetze und Einschränkungen bei befristeten Verträgen positive oder negative Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben.
Ein besonderer Schwerpunkt dieses Forschungsprojekts liegt auf der Multidimensionalität des Wohlbefindens. Neben kognitiven Maßen werden auch affektive Wohlbefindensindikatoren analysiert. Bisherige Ergebnisse zeigen, dass Arbeitslosigkeit einen negativen Einfluss auf das kognitive Wohlbefinden, nicht aber auf das affektive Wohlbefinden hat.
Weitere Forschungsarbeiten werden sich darauf konzentrieren, die Determinanten des affektiven Wohlbefindens und ihre Wechselwirkung mit den Erfahrungen der Arbeitslosigkeit genauer zu analysieren.
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 26.02.2026
Einkommen und affektives Wohlbefinden
Laufzeit: 01.01.2025 bis 31.12.2027
In der Wirtschaftsliteratur werden im Allgemeinen drei Hauptkomponenten des Wohlbefindens anerkannt. Kognitives Wohlbefinden (Bewertungsmaßstäbe), affektives Wohlbefinden (emotionales Erleben) und eudaimonisches Wohlbefinden (Sinn des Lebens). Während über die Beziehung zwischen Einkommen und kognitivem Wohlbefinden viele Arbeiten verfasst wurden und im Allgemeinen eine positive Beziehung festgestellt wurde, sind die Belege für die Beziehung zwischen affektivem Wohlbefinden weniger zahlreich und gelegentlich widersprüchlich.
Dieses Projekt zielt darauf ab, die Beziehung zwischen Einkommen und affektivem Wohlbefinden anhand verschiedener Datensätze und Schätzmethoden zu ermitteln, um gemeinsame Muster zu identifizieren. Die primäre Analyse wird sich auf Datensätze stützen, die Daten der Day Reconstruction Method (DRM) enthalten, einer ursprünglich von Daniel Kahneman und Kollegen entwickelten Methode. Die Teilnehmer halten in einem Zeitbudget-Tagebuch fest, was sie im Laufe eines Tages getan haben, und berichten auch über ihr emotionales Erleben während dieser (oder einiger dieser) Episoden. Die Tagebücher werden in der Regel kurz nach dem Ende des Tages ausgefüllt, den das Tagebuch erfasst. Auf diese Weise erhalten die Forscher ein detailliertes Bild des emotionalen Erlebens der Teilnehmer mit minimalen Erinnerungsfehlern. Die Analyse kann durch Datensätze ergänzt werden, die andere Arten von Daten zum affektiven Wohlbefinden enthalten, z. B. Daten der Experience Sampling Method (ESM), bei der die Befragten zu verschiedenen Zeitpunkten während des Tages kontaktiert und gebeten werden, über ihr emotionales Erleben in diesem bestimmten Moment zu berichten.
Die Kernfragen, die mit diesen Analysen beantwortet werden sollen, sind:
Gibt es systematische Unterschiede in der Beziehung zwischen affektivem und kognitivem Wohlbefinden und dem Einkommen?
Gibt es Plateaus in der Beziehung oder ändert sich der Zusammenhang ab einem bestimmten Einkommensniveau wesentlich?
Im Anschluss an die rein deskriptiven Analysen wird dieses Projekt mit einer ersten vorläufigen Untersuchung der Gründe für die festgestellten Beziehungen fortgesetzt. Zum Beispiel durch die Analyse von Unterschieden in der Zeitverwendung der Befragten in den verschiedenen Einkommensstufen.
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 26.02.2026
Elterngeld und Arbeitsteilung von Paaren
Laufzeit: 01.01.2025 bis 31.12.2027
Viele Industrieländer haben es zu einem ausdrücklichen politischen Ziel gemacht, eine gleichberechtigte Aufteilung der Kinderbetreuung und der Aufgaben im Haushalt sowie der Marktarbeit zu fördern. Unterschiede im Arbeitsangebot von Männern und Frauen treten in der Regel nach der Geburt des ersten Kindes auf und bleiben oft dauerhaft bestehen. Somit stellt die Geburt des ersten Kindes einen kritischen Übergang dar. Folglich haben politische Instrumente, die auf diesen Zeitpunkt abzielen, das Potenzial, die langfristigen Ergebnisse erheblich zu verändern, indem sie verhindern, dass sich die Kluft überhaupt erst auftut. In diesem Zusammenhang wurde dem Elterngeld besondere Aufmerksamkeit zuteil, da es je nach den besonderen Regelungen im Leistungssystem das Potenzial hat, der Spezialisierung nach traditionellen Geschlechterrollen entgegenzuwirken oder sie zu verstärken und natürlich direkt auf den entscheidenden Übergang zur Elternschaft abzielt.
In diesem Projekt wird untersucht, wie sich unterschiedliche Elterngeldmodelle auf die Arbeitsteilung von Paaren auswirken. Der Fokus liegt zunächst auf dem deutschen Elterngeld und speziell auf den ElterngeldPlus-Regelungen. Das Projekt kann aber auch auf andere Aspekte des Elterngeldes oder Reformvorschläge ausgeweitet werden. Zu diesem Zweck werden im Rahmen des Projekts verschiedene Forschungsmethoden eingesetzt, darunter die Analyse von Daten aus bestehenden groß angelegten Haushaltsbefragungen und Daten aus speziell für dieses Projekt entwickelten Experimenten.
Neben der Analyse der Folgen spezifischer Regelungen liegt ein zweiter Schwerpunkt des Projekts auf der Untersuchung der Umstände, die verhindern können, dass die Regelungen ihre volle potenzielle Wirkung entfalten, wie z. B. eine unzureichende Information über die tatsächlichen Anreize, die in das Leistungssystem integriert sind.
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 26.02.2026
Ökonomische Analyse familienpolitischer Maßnahmen
Laufzeit: 01.09.2023 bis 31.12.2027
Viele ökonomische Entscheidungen von Individuen werden im Kontext einer Familie getroffen, entweder weil diese explizit kollektiv gefällt werden oder weil einzelne Haushaltsmitglieder die anderen Familienmitglieder bei ihren Entscheidungen berücksichtigen. Familienpolitische Maßnahmen können diese Entscheidungen beeinflussen, indem sie die Rahmenbedingungen, unter denen die Entscheidungen getroffen werden, ändern. So könnte z.B. das Recht auf einen Betreuungsplatz für Kleinkinder die Arbeitsmarktteilnahme sowie das Lebenseinkommen erhöhen und Altersarmut reduzieren. Darüber hinaus haben einige familienpolitische Maßnahmen auch das Ziel die Familienstruktur selbst zu ändern und nehmen somit auch über diesen Kanal Einfluss auf das Leben der Individuen. So wurde z.B. bei der Einführung des Elterngeldes eine Steigerung der Geburtenrate als explizites Ziel genannt. In diesem Projekt sollen verschiedene familienpolitische Maßnahmen evaluiert werden. Berücksichtigung finden dabei sowohl die explizit genannten Ziele der unterschiedlichen Maßnahmen aber auch anderer Zielgrößen wie Arbeitsmarktpartizipation, Niveau der Beschäftigung, individuelles Wohlbefinden, Gleichstellung der Geschlechter und die kindliche Entwicklung.
Convergence in Pro-Social Behavior in East and West Germany: Do Charitable Donations Converge?
Laufzeit: 01.03.2024 bis 31.12.2026
Auch mehr als drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung bestehen weiterhin Unterschiede im Sozialverhalten zwischen Ost- und Westdeutschen. Anhand von Daten aus der anonymisierten Einkommensteuerstatistik untersuchen wir, ob eine Angleichung im prosozialen Verhaltensmuster zu beobachten ist, wobei wir uns auf Spenden für wohltätige Zwecke konzentrieren. In Übereinstimmung mit früheren Ergebnissen aus Laborexperimenten und der Analyse von in Umfragedaten stellen wir fest, dass Unterschiede im Spendenverhalten insgesamt persistent bestehen bleiben. Weiterhin zeigen unsere Analysen, dass die Unterschiede innerhalb der Geburtskohorten nicht konvergieren, sondern dass es sogar Anzeichen für eine Divergenz gibt. Andererseits weisen jüngere Geburtskohorten, die nach der Wiedervereinigung sozialisiert wurden, geringere Unterschiede auf als ältere, die in zwei unterschiedlichen Systemen sozialisiert wurden. Unsere Ergebnisse stützen die Hypothese, dass die Altersstruktur und ihre Entwicklung im Laufe der Zeit die Konvergenz prosozialer Verhaltensmuster erschweren. Dabei wirkt der Alterungseffekt anfangs noch stärker als der Sozialisationseffekt. Im Laufe der Zeit sollte die natürliche Veränderung der Kohorten-Struktur (Unterschiede zwischen den Kohorten) zu einer Verringerung der Unterschiede im Sozialverhalten führen. Dass dies (noch) nicht zu beobachten ist, ist darauf zurückzuführen, dass sich die älteren Kohorten schneller auseinanderentwickeln als jüngere Generationen nachwachsen. Bei einer entsprechenden Fortschreibung dieses Prozesses ergibt sich mit dem Ableben älterer Jahrgänge eine stärkere Konvergenz im Bevölkerungsquerschnitt.
Die traurige Wirkung der Arbeitslosigkeit zerlegen
Laufzeit: 01.01.2025 bis 31.12.2026
In diesem Projekt wird untersucht, warum arbeitslose Personen ein geringeres emotionales Wohlbefinden angeben als erwerbstätige Personen - auch in der Freizeit. Frühere Forschungsarbeiten (z. B. Knabe, Schöb, Rätzel und Weimann, Economic Journal, 2010) haben gezeigt, dass Arbeitslosigkeit die Lebenszufriedenheit nicht nur durch Einkommensverluste oder das Fehlen eines arbeitsbezogenen Zwecks verringert, sondern auch, weil die Freizeit selbst weniger Spaß macht - ein Phänomen, das als "traurig machender Effekt" der Arbeitslosigkeit bekannt ist.
Das Projekt zielt darauf ab, die Kanäle zu entschlüsseln und zu quantifizieren, über die dieser traurig machende Effekt zustande kommt. Anhand von Zeitnutzungs- und Wohlbefindenstagebuchdaten aus dem UK Time Use Survey (UKTUS 2014-2015), dem American Time Use Survey (ATUS 2010-2013, 2021) und dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP 2012-2015) analysieren wir, wie Arbeitslose und Erwerbstätige ihr emotionales Wohlbefinden bei verschiedenen täglichen Aktivitäten erleben.
Die empirische Strategie kombiniert Mediationsanalysen und Oaxaca-Blinder-Zerlegungen.
Vorläufige Ergebnisse aus den UKTUS-Daten bestätigen einen signifikanten traurig machenden Effekt der Arbeitslosigkeit, insbesondere für Männer und bei zentralen Freizeitaktivitäten. Unterschiede im Einkommen, in der Dauer der Tätigkeit oder in der Ausbildung erklären jedoch nur einen geringen Teil dieses Unterschieds. Der konsistenteste Faktor ist, dass Arbeitslose einen größeren Teil ihrer Freizeit allein verbringen, was den emotionalen Gewinn aus nicht-beruflichen Aktivitäten stark reduziert.
Durch die Integration von Daten aus mehreren Ländern und Datensätzen versucht das Projekt, die Mechanismen hinter den emotionalen Kosten der Arbeitslosigkeit zu klären und potenzielle politische Hebel zu identifizieren, um die psychologische Belastung zu mindern.
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 26.02.2026
Intergenerationale Vermögenstransfers und Arbeitsmarktergebnisse
Laufzeit: 01.01.2025 bis 31.12.2026
Vermögensübertragungen zwischen den Generationen - d. h. Schenkungen und Erbschaften - verstärken die Chancenungleichheit bei der Vermögensbildung und Einkommenserzielung. Solche Transfers können es Einzelpersonen ermöglichen, Immobilien zu erwerben oder zu behalten, ein Unternehmen zu gründen oder zu führen oder in andere Vermögenswerte (mit möglicherweise höheren Renditen) zu investieren. Gleichzeitig können diese Transfers die eigenen Anstrengungen der Empfänger verringern, indem sie ihren Arbeitsanreiz schmälern - ein Phänomen, das oft als Carnegie-Effekt bezeichnet wird. Dieses Projekt ist ein Beitrag zu der relativ kleinen Literatur, die empirische Belege für den letztgenannten Effekt liefert.
Frühere Studien haben sich auf realisierte Arbeitsangebotsentscheidungen nach dem Erhalt von Vermögen (Erbschaften, Schenkungen oder Lotteriegewinne) oder wenn Schenkungen oder Erbschaften erwartet werden, beschränkt. Die meisten dieser Studien bestätigen die Feststellung, dass die Erwerbsbeteiligung und die Arbeitszeit nach Erhalt oder Erwartung eines Transfers tendenziell zurückgehen.
In diesem Projekt analysieren wir umfangreiche Haushaltserhebungsdaten aus verschiedenen Quellen (die Haushaltserhebung der niederländischen Nationalbank und die HFCS). Diese Datensätze liefern detaillierte Informationen auf individueller Ebene über erhaltene Erbschaften und Schenkungen, einschließlich ihres Geldwerts, sowie über die Erwartungen von Vermögensübertragungen. Neben dem Arbeitsmarktstatus und den Arbeitszeiten enthalten sie auch Informationen zu den Rentenerwartungen. Diese Antworten können besonders aufschlussreich sein, da sich Veränderungen des Arbeitsangebots vor allem gegen Ende des Arbeitslebens manifestieren können. Detaillierte mikroökonometrische Analysen, die die spezifischen Merkmale jedes Datensatzes berücksichtigen, ermöglichen es uns dann zu prüfen, ob intergenerationelle Transfers die Möglichkeiten der Empfänger, weniger zu arbeiten und früher in Rente zu gehen, verändern.
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 26.02.2026
Unterschiede im Spendenverhalten zwischen Ost- und Westdeutschland: Eine Analyse von Steuerdaten
Laufzeit: 01.01.2025 bis 31.12.2026
In diesem Projekt untersuchen wir, ob und inwieweit sich das Spendenverhalten in den beiden Teilen Deutschlands mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung noch immer unterscheidet. Trotz erheblicher Konvergenz des Lebensstandards und vieler sozialer Einstellungen haben frühere Studien anhaltende Unterschiede im Sozialverhalten und in solidaritätsbezogenen Werten gezeigt. Dieses Projekt geht der Frage nach, ob sich diese Unterschiede auch in realen Handlungen der Großzügigkeit widerspiegeln.
Anhand von anonymisierten Individualdaten aus der deutschen Einkommenssteuerstatistik (FAST) für die Jahre 1998-2020 analysiert das Projekt die Häufigkeit und Höhe von gemeinnützigen Spenden und vergleicht sie zwischen Ost- und Westdeutschland. Diese administrativen Daten bieten eine große und detaillierte Stichprobe, die eine robuste Analyse im Zeitverlauf ermöglicht.
Vorläufige Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Menschen in Ostdeutschland seltener und in geringerem Umfang spenden als die Menschen in Westdeutschland. Während Einkommensunterschiede ursprünglich einen Großteil dieses Unterschieds erklärten, zeigt die Analyse, dass die unerklärte (wahrscheinlich kulturelle oder einstellungsbedingte) Komponente im Laufe der Zeit gewachsen ist. Insgesamt wird das Projekt Erkenntnisse darüber liefern, ob solidaritätsbezogene Verhaltensweisen wie das Spenden von Wohltätigkeit immer noch ein anhaltendes Ost-West-Gefälle aufweisen, was darauf hindeuten würde, dass historische, kulturelle und institutionelle Hinterlassenschaften der sozialistischen Periode das soziale Verhalten im wiedervereinigten Deutschland weiterhin prägen.
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 26.02.2026
Wie werten Menschen ihren Tag aus? Prüfung der Annahmen der Tagesrekonstruktionsmethode
Laufzeit: 01.01.2025 bis 31.12.2026
Die von Daniel Kahneman und Kollegen entwickelte Day Reconstruction Method (DRM) ist ein tagebuchbasierter Ansatz, mit dem das emotionale Wohlbefinden von Menschen im Laufe eines Tages gemessen werden soll. Die Teilnehmer unterteilen den vergangenen Tag in verschiedene Episoden und berichten, wie sie sich während jeder einzelnen gefühlt haben. Die Forscher berechnen dann das allgemeine Wohlbefinden einer Person - das, was Kahneman als "objektives Glück" bezeichnet hat - als den zeitlich gewichteten Durchschnitt der emotionalen Erfahrungen aller Episoden.
Es bleibt jedoch unklar, ob dies tatsächlich die Art und Weise ist, wie Menschen ihren Tag bewerten. In der bisherigen Wohlbefindensforschung, die das DRM verwendet, wurde diese Annahme selten in Frage gestellt oder empirisch überprüft. Andere psychologische Studien, darunter auch die von Kahneman selbst, deuten darauf hin, dass retrospektive Bewertungen von Erlebnissen häufig anderen kognitiven Regeln folgen - wie der Peak-End-Regel (Beurteilung von Erlebnissen nach ihren intensivsten und letzten Momenten) oder der Duration Neglect (Vernachlässigung der Dauer von Episoden).
In diesem Projekt wird untersucht, wie Menschen ihre emotionalen Erfahrungen bei der Bewertung ihres Tages wirklich zusammenfassen. Anhand neuartiger Daten aus dem Deutschen Jobsucher-Panel (GJSP) - unseres Wissens die erste DRM-Studie, die die Befragten auch um eine Bewertung ihrer gesamten emotionalen Erfahrung des Tages bittet - werden wir testen, welche Aggregationsmodelle die Gesamtbewertungen der Menschen am besten vorhersagen. Durch den Vergleich der Vorhersagekraft von zeitdauergewichteten Durchschnittswerten, Spitzenwertmodellen und anderen Heuristiken wird diese Studie neue Erkenntnisse darüber liefern, wie Individuen zusammenfassende Urteile über ihr tägliches Wohlbefinden bilden, und die Interpretation von Zeitnutzungs- und Wohlbefindensdaten verbessern.
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 26.02.2026
Zeitverwendung, Wohlbefinden und Arbeitslosigkeit
Laufzeit: 01.01.2018 bis 31.12.2026
Während Studien zur globalen Lebensbewertung hauptsächlich die unerwünschten Auswirkungen der Arbeitslosigkeit auf das subjektive Wohlbefinden bestätigen, gibt es nur wenige Studien, die ihre Auswirkungen auf das tägliche emotionale Erleben untersuchen. In diesem Projekt versuchen wir, die Auswirkungen der Arbeitslosigkeit auf verschiedene Aspekte des subjektiven Wohlbefindens zu untersuchen, insbesondere das täglich erlebte emotionale Wohlbefinden und die Kanäle, über die die Arbeitslosigkeit diese Erfahrungen beeinflusst, unter Verwendung von Mikrodaten aus dem Vereinigten Königreich (UK Time-Use Survey) und den USA (American Time-Use Survey). Eine frühere Studie von Knabe et al. (2010) zeigte, dass Arbeitslosigkeit negativ damit zusammenhängt, wie Individuen ihr allgemeines Leben und den Grad der Freude, den sie bei der Ausübung einer Tätigkeit empfinden, bewerten, aber kaum Auswirkungen auf das emotionale Gleichgewicht im Tagesverlauf hat. Zu einem gegenteiligen Ergebnis gelangten Krueger und Mueller (2012), die berichteten, dass Arbeitslose sich sowohl bei der Teilnahme an bestimmten Aktivitäten als auch im Tagesdurchschnitt deutlich trauriger fühlten als Erwerbstätige.
Aufbauend auf diesen früheren Studien werden wir diese Forschungslinie in mehreren Dimensionen erweitern. Wir berücksichtigen die Differenzierung von Zeitverwendung und Wohlbefinden nach Geschlecht, nach Wochentagen und nach sozialen Kontaktmöglichkeiten. Darüber hinaus werden wir versuchen, den Ursprung und das Ausmaß des Traurigkeitseffekts zu identifizieren, indem wir die Beziehung zwischen sozialen Kontakten und Zeitgestaltung untersuchen.
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 26.02.2026
Abgeschlossene Projekte
Time-use, Well-being and Unemployment
Laufzeit: 01.01.2018 bis 31.12.2024
While studies of global life evaluation mainly reaffirm the undesirable impacts of unemployment on subjective well-being, there are only few studies examining its impact on daily emotional experiences. In this project, we attempt to examine the impact of unemployment on different aspects of subjective well-being, particularly the emotional well-being experienced on a day-to-day basis and the channels through which unemployment influences these experiences, using micro data from the UK (UK Time-Use Survey) and the US (American Time-Use Survey). A previous study by Knabe et al. (2010) showed that unemployment is negatively linked to how individuals assess their general life and the level of pleasure they attain while doing an activity, but hardly has an effect on the emotional balance over the course of the day. The conflicting finding was obtained by Krueger and Mueller (2012) who reported that jobless people felt significantly sadder than employed people both in participation of specific activities and on an average of the day.
Building on these previous studies, we will extent this line of research in several dimensions. We take into account the differentiation of time-use and well-being by gender, by days of the weeks and by social contact possibilities. Furthermore, we will provide attempts to identify the origin and magnitude of saddening effect by examining the relationship between social contacts and time composition.
Die Interaktion zwischen Arbeitsmarkt und Familie
Laufzeit: 01.09.2015 bis 31.12.2022
Die Dissertation soll sich mit der Interaktion zwischen Arbeitsmarkt und Familie beschäftigen. Insbesondere soll der Einfluss familiärer Ereignisse auf die Entscheidung am Arbeitsmarkt und umgekehrt betrachtet werden. Dabei sollen auch Aspekte aus der ökonomischen Glücksforschung berücksichtigt werden. Im Zentrum soll dabei die empirische Analyse stehen.
Interdependenzen im Konsum und Wohlbefinden der Angehörigen eines Haushalts
Laufzeit: 01.10.2014 bis 31.12.2022
Eine Vielzahl von Konsumentscheidungen wird auf Ebene des Haushalts getroffen. So hängt der Konsum und materielle Lebensstandard eines Individuums, beispielsweise aufgrund von Skaleneffekten in der Haushaltsgröße und interpersonell verschiedenen Bedürfnissen und Präferenzen, immer auch von der Zahl und den Eigenschaften der Angehörigen seines Haushalts ab. Die Zufriedenheitsforschung zeigt weiterhin, dass sich auch das subjektive Wohlbefinden verschiedener Haushaltsmitglieder gegenseitig beeinflusst - teils über Interdependenzen im Konsum, aber auch über diverse psychologische Kanäle. Die Dissertation umfasst eine Reihe von empirischen Untersuchungen, die derartige Abhängigkeiten im subjektiven Wohlbefinden und der subjektiven Einkommensbewertung offenlegen oder diese nutzen, um wechselseitige Abhängigkeiten im Konsum zu quantifizieren.
Der erste Teil des Forschungsprojekts beinhaltet zwei Studien, die auf Grundlage der durch Mitglieder verschiedenartiger Haushalte angegebenen Einkommenszufriedenheit Äquivalenzskalen im Markteinkommen und somit Interdependenzen im Marktkonsum bestimmen. Die erste Untersuchung geht dabei insbesondere auf die Bedeutung von Referenzeffekten bei der Einkommensbewertung, die zweite auf die Konsequenzen von Messfehlern im Haushaltseinkommen ein.
Der zweite Teil des Forschungsprojekts bezieht durch die Betrachtung des Konsums von im Haushalt produzierten Gütern und Dienstleistungen die wesentliche Komponente Zeit in die Analyse mit ein. Die erste Studie in diesem Teilprojekt untersucht die monetären Kosten von Kindern in Abhängigkeit vom Beschäftigungsstatus ihrer Eltern auf Grundlage der subjektiven Einkommensbewertung durch Mütter. Die zweite Studie schätzt Äquivalenzskalen im erweiterten Einkommen, also der Summe von Markteinkommen und Haushaltsproduktion, anhand von Einkommenszufriedenheits- und Zeitverwendungsdaten.
Der dritte Teil der Dissertation behandelt die Auswirkungen einer Änderung des konsumgenerierenden Verhaltens eines Haushaltsmitglieds auf das subjektive Wohlbefinden eines anderen. Die erste Studie zeigt dabei die Wirkung eines Anstiegs der hauswirtschaftlichen Aktivitäten des Partners auf die Zufriedenheit mit dem Lebensstandard auf. Die zweite Studie untersucht den Einfluss eines Arbeitsplatzverlusts der Eltern auf die Lebenszufriedenheit von im Haushalt lebenden jugendlichen Kindern.
Konsequenzen von Arbeitsplatzverlusten innerhalb der Familie
Laufzeit: 01.01.2017 bis 30.03.2020
Dass sich ein Arbeitsplatzverlust negativ bspw. auf die Lebenszufriedenheit oder Gesundheit einer Person auswirkt, ist in der Literatur weitreichend bekannt. Effekte eines Arbeitsplatzverlustes erstrecken sich aber nicht nur auf das Individuum, das seinen Job verliert, sondern auch auf Familienangehörige. Die Untersuchung solcher Effekte ist das Ziel dieses Projekts. Es werden bspw. die Auswirkungen auf die Scheidungsrate oder auf die Zufriedenheit von Kindern untersucht. Die Analyse erfolgt empirisch. Im Fokus der Untersuchung liegen unfreiwillige Arbeitsplatzverluste, um sowohl Antizipationseffekte als auch Wechselwirkungen zu unbeobachteten Faktoren zu minimieren.
Wirkungsweisen des Kündigungsschutzes
Laufzeit: 01.04.2012 bis 30.03.2020
In der jüngeren Vergangenheit kam es zu zahlreichen gesetzlichen Eingriffen in die Flexibilität des deutschen Arbeitsmarktes. Hierunter zählt beispielsweise die Änderung des Kündigungsschutzes. In dem Projekt soll die Wirkung einer Änderung des Kündigungsschutzes auf arbeitsmarktpolitische Größen untersucht werden. Für die empirische Analyse werden Paneldaten auf Mikro-und Makroebene verwendet.
Psychologische Wirkungen der Arbeitsmarktpolitik
Laufzeit: 01.01.2015 bis 30.12.2019
Arbeit und Arbeitslosigkeit spielen eine wichtige Rolle für die Lebensqualität der Menschen. Die Untersuchungen zur Lebenszufriedenheit haben gezeigt, dass Arbeitslosigkeit eines der am stärksten zufriedenheitsreduzierenden Lebensereignisse darstellt. Deutlich weniger ist hingegen bisher untersucht, wie sich die Teilnahme an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf das subjektive Wohlbefinden auswirkt. In diesem Projekt wollen wir Daten zum kognitiven und affektiven Wohlbefinden von Teilnehmern an Arbeitsgelegenheiten (1-Euro-Jobs) auswerten, die wir selbst mit Hilfe der Day Reconstruction Method erhoben haben, und diese mit Zufriedenheitsdaten aus anderen Quellen (SOEP, PASS) abgleichen. Der Vergleich dieser Daten mit denen der regulär Beschäftigten und der Arbeitslosen wird uns erlauben, Rückschlüsse auf die Wirkungen solcher Maßnahmen auf das subjektive Wohlbefinden der Teilnehmer und damit über die unmittelbare, d.h. unabhängig vom späteren Arbeitsmarkterfolg auftretende Vorteilhaftigkeit solcher Maßnahmen zu ziehen.
Ein zweites Teilprojekt in diesem Bereich wird sich mit den psychischen Wirkungen von Kombilöhnen befassen. Ein Standardergebnis der ökonomischen Theorie besagt, dass es langfristig keine Rolle spielt, ob Lohnsubventionen an Arbeitgeber oder Arbeitnehmer gezahlt werden, da die Überwälzungsprozesse am Markt letztlich zu identischen Ergebnisse führen. Diese Logik setzt aber voraus, dass es für den Arbeitnehmer keine Rolle spielt, aus welchen Quellen er sein Einkommen bezieht. Die politische Diskussion um die Aufstocker deutet aber darauf hin, dass der Bezug von ergänzenden Sozialleistungen von den Betroffenen oft als stigmatisierend und teilweise demütigend empfunden wird. In diesem Forschungsprojekt soll untersucht werden, ob sich negative Wirkungen von Kombilöhnen dieser Art mit den Methoden der Zufriedenheitsforschung feststellen lassen. Es soll ermittelt werden, ob ähnliche Wirkungen bei Zahlung des Kombilohns an den Arbeitgeber, bei gleichem Gesamteinkommen des Arbeitnehmers, auftreten. Sollte die Zahlung von Lohnergänzungsleistungen an Arbeitnehmer mit negativen psychischen Wirkungen dieser Art einhergehen, dann würde das die Vorteilhaftigkeit dieses Instruments abschwächen. Sollten sich diese negativen Effekte negativ auf die Partizipationsbereitschaft und die Arbeitsmotivation auswirken, würde sich sogar die Fähigkeit dieses Instruments, positive Beschäftigungseffekte zu erzielen, verringern. Sollten diese Effekte bei den Arbeitgebersubventionen nicht auftreten, würde das die theoretische Äquivalenz beider Instrumente widerlegen und für die Verwendung arbeitgeberseitiger Lohnsubventionen sprechen.
Vergleichseffekte in der Bestimmung von Äquivalenzskalen anhand von Daten zur Einkommenszufriedenheit
Laufzeit: 01.03.2015 bis 30.12.2017
Dieses Projekt befasst sich mit der Bestimmung von Äquivalenzskalen mithilfe subjektiver Zufriedenheitsdaten. Im Gegensatz zu bisherigen Studien, die diese Methode anwenden, wird explizit zwischen Bedarfseffekten und Vergleichseffekten, die sich auf die Zufriedenheit auswirken, unterschieden. Theoretische Überlegungen weisen darauf hin, dass Vergleichseffekte zu einer verzerrten Schätzung der Äquivalenzgewichte, die Erwachsenen ein zu hohes und Kindern ein zu niedriges Gewicht zuteilt, führen. Diese Hypothese soll empirisch getestet werden. Insbesondere soll untersucht werden, ob die bisher sehr niedrig geschätzten Äquivalenzgewichte von Kindern durch nicht berücksichtigte Vergleichseffekte erklärt werden können. Zudem soll die potentielle Einkommensabhängigkeit der Äquivalenzskala berücksichtigt werden.
Individuelle Beschäftigungs- und Einkommensperspektiven bei Aufnahme einer Tätigkeit im Niedriglohnsektor
Laufzeit: 01.08.2015 bis 30.09.2017
Seit Mitte der 1990er Jahre ist der deutsche Arbeitsmarkt von einer steigenden Lohnungleichheit gekennzeichnet, die mit einer Zunahme des Anteils niedrig entlohnter Tätigkeiten einherging. Mit dieser Entwicklung wird in der politischen Diskussion die Sorge verbunden, dass Niedriglöhne die Betroffenen in eine Sackgasse aus schlechter Bezahlung und erhöhtem Armutsrisiko führen. Um die soziale Wirkung dieser Entwicklung einschätzen zu können, ist ein besseres Verständnis der Rolle des Niedriglohnsektors für die individuellen Erwerbsaussichten und das Armutsrisiko der Betroffenen notwendig. Erste empirische Untersuchungen zum deutschen Niedriglohnsektor stützen die Befürchtungen einer erwerbstechnischen Sackgasse allerdings nicht und sehen in ihm vielmehr ein Instrument zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit. Das Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, empirisch zu überprüfen, wie die Aufnahme einer Beschäftigung im Niedriglohnsektor tatsächlich die Erwerbsaussichten und das Armutsrisiko der Betroffenen beeinflusst. Hierzu soll untersucht werden, ob eine Niedriglohntätigkeit die Aussichten auf eine besserbezahlte Tätigkeit positiv beeinflussen kann und inwieweit ein solcher Steigbügeleffekt von der Dauer des Beschäftigungsverhältnisses im Niedriglohnsektor abhängig ist. Weiterhin soll bestimmt werden, welche Anpassungen im Arbeitsangebotsverhalten in Paarhaushalten bei Veränderung der Arbeitsmarktposition des Ehepartners vorgenommen werden. Hierbei ist von besonderem Interesse, ob in Paarhaushalten die Aufnahme einer Niedriglohntätigkeit eines Partners als ein Instrument zum Ausgleich von exogenen Arbeitsmarktschocks, wie z.B. Arbeitslosigkeit des anderen Partners, eingesetzt wird. Weiterhin soll der Zusammenhang zwischen Niedriglöhnen und individuellem Armutsrisiko beleuchtet werden. Besonderes Interesse gilt dabei der Frage, ob die Erfahrung von Armut einen eigenständigen Einfluss auf die Verbleibswahrscheinlichkeit in Niedriglohntätigkeiten hat.
Die Kalai-Smorodinsky-Lösung zur Modellierung von Lohnverhandlungen: Theoretische und experimentelle Untersuchungen
Laufzeit: 01.02.2012 bis 30.12.2016
Gewerkschaften spielen in vielen europäischen Ländern eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung der Lohnentwicklung und der Arbeitsbedingungen. Zur ökonomischen Analyse solcher kollektiv agierenden Arbeitsmarktakteure ist es daher notwendig, das Verhalten von Gewerkschaften explizit in theoretischen Modellen abzubilden. In der theoretischen Arbeitsmarktökonomik werden Lohnverhandlungen im Allgemeinen mit Hilfe der Nash-Verhandlungslösung modelliert. Experimentelle Studien haben aber Zweifel an der empirischen Relevanz dieser Verhandlungslösung aufkommen lassen.
In ersten Teil dieses Forschungsprojekts wird daher untersucht, welche Auswirkungen die alternative Anwendung der Kalai-Smorodinsky-Lösung im Vergleich zur Nash-Lösung in gängigen theoretischen Arbeitsmarktmodellen hat. Im ersten Teil des Projekts wird die Kalai-Smorodinsky-Lösung in Modelle des allgemeinen Gleichgewichts bei imperfektem Wettbewerb sowie in Such- und Matchingmodelle des Arbeitsmarkts integriert und auf ihre Auswirkung bezüglich der gleichgewichtigen Arbeitslosigkeit und der Möglichkeit hin untersucht, diese durch politische Instrumente zu beeinflussen. Erste Ergebnisse dieses Projekts zeigen, dass die Wahl der Verhandlungslösung kritische Auswirkungen auf die Bewertung der Wirkung der Arbeitsmarktpolitik, zum Beispiel von Mindestlöhnen, haben kann.
Im zweiten Teil des Projekts werden diese Ergebnisse empirisch und experimentell überprüft. Dazu wird die theoretisch abgeleitete Hypothese, dass selbst nicht-bindende Mindestlöhne bei Kalai-Smorodinsky-Verhandlungen lohnerhöhend wirken können, experimentell überprüft. Dazu werden im Labor Lohnverhandlungen nachgebildet, in denen ein niedriger Mindestlohn eingeführt und in späteren Runden sukzessive erhöht wird. Erste Ergebnisse zeigen, dass die Kalai-Smorodinsky-Lösung tatsächlich im Labor beobachtete Lohnverhandlungen besser beschreiben kann als die Nash-Lösung.
Zufriedenheitswirkungen des Renteneintritts
Laufzeit: 01.02.2012 bis 30.12.2016
Die Zufriedenheitsforschung zeigt, dass Arbeitslosigkeit die subjektive Lebenszufriedenheit der Betroffenen stark reduziert. Gleichzeitig hat die Arbeitslosigkeit aber kaum Wirkungen auf das durchschnittliche emotionale Wohlbefinden der Menschen während konkreter Ereignisse (Knabe et al. 2010, Economic Journal). Diese beiden Ergebnisse suggerieren, dass die Lebenszufriedenheit weniger von konkreten Erlebnissen, sondern vor allem vom Erreichen bestimmter individueller Ziele und der Erfüllung gesellschaftlicher Normen abhängt.
Als Test dieser These soll in diesem Forschungsprojekt untersucht werden, wie sich der Renteneintritt auf die Lebenszufriedenheit von Beschäftigten und Arbeitslosen auswirkt. Der Eintritt in die Rente eignet sich deshalb für diese Untersuchung, weil sich für Arbeitslose beim Renteneintritt nichts an den Gestaltungsmöglichkeiten des Alltags ändert, aber sich starke Änderungen des sozialen Normsystems, anhand dessen sie ihre Zufriedenheit bewerten, ergeben. Von Arbeitslosen wird erwartet, dass sie – wenn möglich – arbeiten sollten, gegenüber Rentnern gibt es diese gesellschaftliche Erwartung nicht. Sollte beim Renteneintritt der Arbeitslosen also ein starker Anstieg der Lebenszufriedenheit im Vergleich zu den aus einer Beschäftigung in die Rente Eintretenden festzustellen sein, würde das die Bedeutung sozialer Normen für die Lebenszufriedenheit bestätigen.
Auswirkungen von Niedriglöhnen auf den Erwerbsverlauf
Laufzeit: 01.04.2012 bis 31.03.2015
Der deutsche Arbeitsmarkt ist gekennzeichnet von einer zunehmenden Lohnungleichheit. Deutlichstes Kennzeichen für diese Entwicklung ist die Zunahme von Niedriglöhnen. In empirischen Untersuchungen wird der Bedeutung von Niedriglöhnen auf die Erwerbsverläufe nachgegangen. Schwerpunkt bei den Untersuchungen ist dabei die Frage, ob Niedriglohnempfänger bessere Chancen haben zukünftig eine reguläre Beschäftigung auszuüben als Arbeitslose. Diese Ergebnisse werden intertemporal und mit anderen Staaten verglichen.
Wirkungsweisen des Kündigungsschutzes
Laufzeit: 01.04.2012 bis 31.03.2015
In der jüngeren Vergangenheit kam es zu zahlreichen gesetzlichen Eingriffen in die Flexibilität des deutschen Arbeitsmarktes. Hierunter zählt beispielsweise die Änderung des Kündigungsschutzes. In der Dissertation soll die Wirkung einer Änderung des Kündigungsschutzes auf arbeitsmarktpolitische Größen, wie beispielsweise die Höhe der Arbeitslosigkeit untersucht werden. Für die empirische Analyse werden Paneldaten auf Mikro-und Makroebene verwendet.
Neubewertung des Grünen Paradoxons
Laufzeit: 15.09.2008 bis 31.08.2013
In diesem gemeinsamen Forschungsprojekt mit Mark Schopf (Universität Paderborn, Master-Absolvent der FWW) werden Aspekte des sogenannten „Grünen Paradoxons“ näher beleuchtet. Das Grüne Paradoxon beschreibt einen Effekt in der Umwelt- und Ressourcenökonomik, der von Hans-Werner Sinn (2009) so benannt und von ihm folgendermaßen beschrieben wird: „Wenn die Ressourceneigentümer erwarten, dass die grüne Politik im Laufe der Zeit immer grüner wird, wie es bislang der Fall war, dann wird die Rendite der im Boden belassenen Ressourcen verringert, und es entsteht ein Anreiz, diese Ressourcen möglichst schnell zu versilbern. Es kommt heute mehr CO2 in die Atmosphäre, die Erderwärmung beschleunigt sich. Das ist das grüne Paradoxon.“
2025
Begutachteter Zeitschriftenartikel
Social contacts, unemployment, and experienced well-being - evidence from time-use data
Hoang, Thi Truong An; Knabe, Andreas
In: Journal of population economics - Berlin : Springer, Bd. 38 (2025), Heft 1, Artikel 26, insges. 28 S.
Is a sorrow shared a sorrow doubled? Parental unemployment and the life satisfaction of adolescent children
Borah, Melanie; Knabe, Andreas; Lücke, Christine
In: Review of Economics of the Household - Dordrecht : Springer Science + Business Media B.V. . - 2025, insges. 23 S. [Online first]
Nicht begutachteter Zeitschriftenartikel
Homebound happiness? - teleworkability of jobs and emotional well-being during labor and non-labor activities
Hennecke, Juliane; Knabe, Andreas
In: Bonn, Germany: IZA - Institute of Labor Economics, 2025, 1 Online-Ressource (circa 60 Seiten) - (Discussion paper series; IZA; no. 17634)
2024
Dissertation
Mitigation of inefficient strategic behavior prior to court decisions
Christmann, Robin; Kirstein, Roland; Knabe, Andreas
In: Magdeburg, Habilitationsschrift Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft 2024, 1 Online-Ressource (verschiedene Seitenzählungen, 10,18 MB) [Literaturangaben]
Rezension
[Rezension von: Graham, Carol, 1962-, The power of hope]
Knabe, Andreas
In: Journal of economics - Wien : Springer , 1986, Bd. 143 (2024), Heft 3, S. 307-310
2023
Nicht begutachteter Zeitschriftenartikel
Is a sorrow shared a sorrow doubled? - parental unemployment and the life satisfaction of adolescent children
Borah, Melanie; Knabe, Andreas; Lücke, Christine
In: Munich, Germany: CESifo, 2023, 1 Online-Ressource (circa 31 Seiten) - (CESifo working papers; 10776 (2023))
2022
Begutachteter Zeitschriftenartikel
Women's labor market responses to their partners' unemployment and low-pay employment
Keldenich, Carina; Knabe, Andreas
In: Journal of labor research - New York, NY : Springer, Bd. 43 (2022), Heft 1, S. 134-162
Dissertation
Empirical essays on the cyclicality of job search behavior and biases in the scientific publishing process
Bransch, Felix; Sadrieh, Abdolkarim; Knabe, Andreas
In: Magdeburg, Dissertation Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft 2022, 1 Band (verschiedene Seitenzählungen) [kumulatives Verfahren, enthält 5 Aufsätze; Literaturangaben]
Nicht begutachteter Zeitschriftenartikel
Social contacts, unemployment, and experienced well-being - evidence from time-use data
Hoang, Thi Truong A.; Knabe, Andreas
In: Munich, Germany: CESifo, Center for Economic Studies & Ifo Institute, 2022, 1 Online Ressource (34 pages) - (CESifo working paper; no. 9953)
2021
Buchbeitrag
Happiness, work, and identity
Hetschko, Clemens; Knabe, Andreas; Schöb, Ronnie
In: Handbook of Labor, Human Resources and Population Economics - Cham : Springer ; Zimmermann, Klaus F. *1952-* . - 2019, S. 1-26
Begutachteter Zeitschriftenartikel
Replication - emotional well-being and unemployment : evidence from the American time-use survey
Hoang, Thi Truong An; Knabe, Andreas
In: Journal of economic psychology - Amsterdam [u.a.] : Elsevier, Bd. 83 (2021), Artikel 102363
Time use, unemployment, and well-being - an empirical analysis using British time-use data
Hoang, Thi Trouong An; Knabe, Andreas
In: Journal of happiness studies - Dordrecht [u.a.] : Springer Science + Business Media B.V, Bd. 22 (2021), Heft 6, S. 2525-2548
Parental time restrictions and the cost of children - insights from a survey among mothers
Borah, Melanie; Knabe, Andreas; Pahlke, Kevin
In: Journal of economic inequality - New York : Springer US, Bd. 19 (2021), Heft 1, S. 73-95
2020
Begutachteter Zeitschriftenartikel
How much does others' protection matter? - employment protection, future labour market prospects and well-being
Lücke, Christine; Knabe, Andreas
In: Oxford economic papers - Oxford : Oxford Univ. Press, Bd. 72 (2020), Heft 3, S. 893-914
Prognosen und empirische Befunde - wie groß ist die Kluft beim Mindestlohn wirklich?
Knabe, Andreas; Schöb, Ronnie; Thum, Marcel
In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik - Berlin: de Gruyter, Bd. 21 (2020), 1, S. 25-29
Dissertation
Essays on employment protection and the consequences of job loss
Lücke, Christine; Knabe, Andreas; Sadrieh, Abdolkarim
In: Magdeburg, Dissertation Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft 2020, 1 Band (verschiedene Seitenzählungen) [Literaturangaben; Enthält verschiedene Aufsätze][Literaturangaben; Enthält verschiedene Aufsätze]
2019
Begutachteter Zeitschriftenartikel
How much does others’ protection matter? - employment protection, future labour market prospects and well-being
Lücke, Christine; Knabe, Andreas
In: Oxford economic papers - Oxford : Oxford Univ. Press, Bd. 72 (2020), Heft 3, S. 893-914
Die Nichterfüllung der Beschäftigungspflichtquote schwerbehinderter Menschen - eine empirische Untersuchung möglicher Ursachen auf Ebene der deutschen Bundesländer
Borah, Melanie; Hahn, Kathrin; Knabe, Andreas
In: Sozialer Fortschritt - Berlin : Duncker & Humblot, Bd. 68 (2019), Heft 12, S. 973-998
Looking back in anger? - retirement and unemployment scarring
Hetschko, Clemens; Knabe, Andreas; Schöb, Ronnie
In: Demography - Austin : DUKE University Press, Bd. 56 (2019), Heft 3, S. 1105-1129
Reference income effects in the determination of equivalence scales using income satisfaction data
Borah, Melanie; Keldenich, Carina; Knabe, Andreas
In: Review of income and wealth - Oxford [u.a.] : Wiley-Blackwell, Bd. 65 (2019), Heft 4, S. 736-770
Dissertation
Essays on economic effects of norms
Timme, Florian; Weimann, Joachim; Knabe, Andreas; Sadrieh, Abdolkarim
In: Magdeburg, 2019, 1 Band (verschiedene Seitenzählungen), Diagramme, 30 cm[Enthält 5 Aufsätze; Literaturangaben]
Artikel in Kongressband
Subjektive und objektive Wohlfahrtsmaße auf individueller Ebene
Knabe, Andreas
In: Möglichkeiten einer erweiterten Wohlfahrtsmessung auf regionaler Ebene - Erfurt: Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft Referat 21 Grundsatzfragen, Wirtschafts- und Konjunkturpolitik ; Redaktion: Dr. Alexander Jordan; Jordan, Alexander . - 2019, S. 5-27
Nicht begutachteter Zeitschriftenartikel
Time use, unemployment, and well-being - an empirical analysis using British time-use data
Hoang, Thi Truong An; Knabe, Andreas
In: Munich, Germany: CESifo, Center for Economic Studies & Ifo Institute, 2019, 1 Online-Ressource (circa 38 Seiten) - (CESifo working paper; no. 7581 (March 2019); Category 4, Labour markets)
Die Deutschlandrente - mit automatischer Einbeziehung und staatlichem Fonds zu kapitalgedeckter Altersvorsorge
Knabe, Andreas; Weimann, Joachim
In: Ifo-Schnelldienst - München: Institut für Wirtschaftsforschung, Bd. 72.2019, 14, S. 18-20
2018
Buchbeitrag
Happiness
Knabe, Andreas; Weimann, Joachim
In: The SAGE encyclopedia of lifespan human development - Thousand Oaks: SAGE Publications, S. 1022-1024, 2018
Begutachteter Zeitschriftenartikel
There and back again estimating equivalence scales with measurement error
Borah, Melanie; Knabe, Andreas
In: Applied economics letters - New York, NY : Routledge, Bd. 25 (2018), Heft 19, S. 1389-1392
Nicht begutachteter Zeitschriftenartikel
Die Deutschlandrente - Wirksamkeit und Legitimität eines Nudges
Knabe, Andreas; Weimann, Joachim
In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung- Berlin: Duncker & Humblot, 1937, Bd. 87.2018, 2, S. 33
Parental time restrictions and the cost of children - insights from a survey among mothers
Borah, Melanie; Knabe, Andreas; Pahlke, Kevin
In: Munich: CESifo, Center for Economic Studies & Ifo Institute, 2018, 1 Online-Ressource (circa 33 Seiten) - (CESifo working paper; no. 7321; Category 3, Social protection)
Women's labor market responses to their partners' unemployment and low-pay employment
Keldenich, Carina; Knabe, Andreas
In: Munich, Germany: CESifo, Center for Economic Studies & Ifo Institute, 2018, 1 Online-Ressource (circa 32 Seiten) - (CESifo working paper; no. 7377 (November 2018); Category 4, Labour markets)
2017
Buchbeitrag
Geld und Glück - Erkenntnisse aus der ökonomischen Zufriedenheitsforschung
Knabe, Andreas
In: Geld - Interdisziplinäre Sichtweisen - Wiesbaden : Springer VS . - 2017, S. 75-96
Begutachteter Zeitschriftenartikel
Multidimensional well-being and regional disparities in Europe
Döpke, Jörg; Knabe, Andreas; Lang, Cornelia; Maschke, Philip
In: Journal of common market studies - Oxford : Wiley-Blackwell, Bd. 55 (2017), Heft 5, S. 1026-1044
The subjective well-being of workfare participants: insights from a day reconstruction survey
Knabe, Andreas; Schöb, Ronnie; Weimann, Joachim
In: Applied economics - New York, NY : Routledge, Bd. 49 (2017), Heft 13, S. 1311-1325
Nicht begutachteter Zeitschriftenartikel
Die Deutschlandrente - Stärkung der kapitalgedeckten Altersvorsorge
Knabe, Andreas; Weimann, Joachim
In: Ifo-Schnelldienst - München : Institut für Wirtschaftsforschung, Bd. 70.2017, 18, S. 25-33
2016
Begutachteter Zeitschriftenartikel
Partnership, gender, and the well-being cost of unemployment
Knabe, Andreas; Schöb, Ronnie; Weimann, Joachim
In: Social indicators research: an international and interdisciplinary journal for quality-of-life measurement - Dordrecht [u.a.]: Springer Science + Business Media B.V, Bd. 129.2016, 3, S. 1255-1275
Nicht begutachteter Zeitschriftenartikel
Reference income effects in the determination of equivalence scales using income satisfaction data
Borah, Melanie; Knabe, Andreas; Kuhställer, Carina
In: Munich: CESifo, Center for Economic Studies & Ifo Institute, 2016, 1 Online-Ressource (circa 38 Seiten) - (CESifo working paper; no. 6123; Category 3, Social protection)
Mindestlohn ohne Nebenwirkungen
Knabe, Andreas; Schöb, Ronnie; Thum, Marcel; Weber, Michael
In: Ökonomenstimme - Zürich . - 2016
Opt-Out statt Opt-In - wie die private Rentenvorsorge gestärkt werden kann
Knabe, Andreas; Weimann, Joachim
In: Ökonomenstimme - Zürich, 2016
Mindestlohn, nur positiv?
Knabe, Andreas; Schöb, Ronnie; Thum, Marcel; Weber, Michael
In: Frankfurter Allgemeine / D - Frankfurt, M: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2016, März 2016
Multidimensional well-being and regional disparities in Europe
Döpke, Jörg; Knabe, Andreas; Lang, Cornelia; Maschke, Philip
In: Halle (Saale), Germany: Halle Institute for Economic Research (IWH), 2016, 1 Online-Ressource (34 Seiten, 12,42 MB) - (IWH discussion papers; no. 13/2016)
2015
Anderes Material
Measuring happiness - the economics of well-being
Weimann, Joachim; Knabe, Andreas; Schöb, Ronnie
In: Cambridge, Mass. [u.a.]: MIT Press, 2015, x, 212 S., graph. Darst., 24 cm
Begutachteter Zeitschriftenartikel
Ein sanft paternalistischer Vorschlag zur Lösung des Rentenproblems
Knabe, Andreas; Weimann, Joachim
In: Wirtschaftsdienst
Nicht begutachteter Zeitschriftenartikel
Ökonomie des Glücks Mehr ist besser als weniger
Knabe, Andreas; Weimann, Joachim; Schöb, Ronnie
In: keine Angabe
The subjective well-being of workfare participants - insights from a day reconstruction survey
Knabe, Andreas; Schöb, Ronnie; Weimann, Joachim
In: München: CESifo, 2015, Online-Ressource (22 S.) - (CESifo working paper; 5396; Labour markets)
2014
Begutachteter Zeitschriftenartikel
Der flächendeckende Mindestlohn
Knabe, Andreas; Schöb, Ronnie; Thum, Marcel
In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik - Berlin : de Gruyter, Bd. 15 (2014), Heft 2, S. 133-157
Gender differences in experimental wage negotiations
Dittrich, Marcus; Knabe, Andreas; Leipold, Kristina
In: Economic inquiry - Hoboken, NJ : Wiley-Blackwell, Bd. 52 (2014), Heft 2, S. 862-873
Changing identity - retiring from unemployment
Knabe, Andreas; Hetschko, Clemens; Schöb, Ronnie
In: The economic journal - Oxford : Oxford University Press, Bd. 124 (2014), Heft 575, S. 149-166
Spillover effects of minimum wages in experimental wage negotiations
Dittrich, Marcus; Knabe, Andreas; Leipold, Kristina
In: CESifo economic studies - Oxford : Oxford University Press, Bd. 60 (2014), Heft 4, S. 780-804
Nicht begutachteter Zeitschriftenartikel
Looking back in anger? - retirement and unemployment scarring
Hetschko, Clemens; Knabe, Andreas; Schöb, Ronnie
In: München: CESifo, 2014, Online-Ressource ([1], 23 S.) - (CESifo working paper; 4784; Labour Markets)
Internationale Vergleiche beim Mindestlohn
Knabe, Andreas; Schöb, Ronnie; Thum, Marcel
In: Ifo Dresden berichtet - Dresden: Ifo, Bd. 21.2014, 4, S. 34-35
Regionale Beschäftigungseffekte des Mindestlohns im Freistaat Sachsen
Knabe, Andreas; Lücke, Christian; Schöb, Ronnie; Thum, Marcel; Vandrei, Lars
In: Ifo Dresden berichtet / Info-Institut, Niederlassung Dresden. Hrsg.: Ifo Institut, Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V., Niederlassung Dresden/ Ifo Institut - Dresden: Ifo, 2012, Bd. 21.2014, 5, S. 3-12
2013
Buchbeitrag
Macht Arbeit glücklich?
Hetschko, Clemens; Knabe, Andreas
In: Zeitenwende auf dem Arbeitsmarkt - Bonn : bpb, Bundeszentrale für Politische Bildung ; Hinte, Holger *1964-* . - 2013, S. 428-450 - (Schriftenreihe; Bundeszentrale für Politische Bildung; 1292)
Begutachteter Zeitschriftenartikel
Zeichen des Erfolgs - Arbeitskostenentwicklung
Knabe, Andreas
In: Wirtschaftsdienst. - Heidelberg : SpringerWirtschaftsdienst
Right-wing extremism and the well-being of immigrants
Knabe, Andreas; Rätzel, Steffen; Thomsen, Stephan L.
In: Kyklos - Oxford : Wiley-Blackwell, Bd. 66 (2013), Heft 4, S. 567-590
Low-wage jobs - springboard to high-paid ones?
Knabe, Andreas; Plum, Alexander
In: Labour - Oxford [u.a.] : Wiley-Blackwell, Bd. 27 (2013), Heft 3, S. 310-330
Spillover effects of minimum wages under union wage bargaining
Dittrich, Marcus; Knabe, Andreas
In: Journal of institutional and theoretical economics - Tübingen : Mohr Siebeck, Bd. 169 (2013), Heft 3, S. 506-518
Nicht begutachteter Zeitschriftenartikel
Mindestlohn in Deutschland: Wie viele sind betroffen?
Falck, Oliver; Knabe, Andreas; Mazat, Andreas; Wiederhold, Simon
In: Ifo-Schnelldienst / Ifo-Institut, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V./ Ifo Institut - München: Ifo-Inst., 2011, Bd. 66.2013, 24, S. 68-73
2012
Begutachteter Zeitschriftenartikel
Die Vermessung des Glücks
Weimann, Joachim; Schöb, Ronnie; Knabe, Andreas
In: Spektrum der Wissenschaft - Heidelberg: Spektrum-der-Wiss.-Verl.-Ges., 1978 . - 2012, 12, S. 76-80
Subsidizing extra jobs - promoting employment by taming the unions
Knabe, Andreas; Schöb, Ronnie
In: Oxford economic papers - Oxford : Oxford Univ. Press, Bd. 65 (2013), Heft 4, S. 807-831
Wissenschaftliche Monographie
Geld macht doch glücklich - wo die ökonomische Glücksforschung irrt
Weimann, Joachim; Knabe, Andreas; Schöb, Ronnie
In: Stuttgart: Schäffer-Poeschel, 2012, X, 214 S., ISBN: 978-3-7910-3194-1 [Literaturverz. S. 203 - 211; Mit Reg.]
Nicht begutachteter Zeitschriftenartikel
Partnership, gender roles and the well-being cost of unemployment
Knabe, Andreas; Schöb, Ronnie; Weimann, Joachim
In: Magdeburg: Univ., Faculty of Economics and Management, 2012, 28 S. - (Working paper series; Otto von Guericke University, FEMM, Faculty of Economics and Management; 2012,19)
Identity and wellbeing - how retiring makes the unemployed happier
Hetschko, Clemens; Knabe, Andreas; Schöb, Ronnie
In: VOX: research-based policy analysis and commentary from leading economists ; columns - London: CEPR, 2007 . - 2012
Die Vermessung des Glücks
Weimann, Joachim; Schöb, Ronnie; Knabe, Andreas
In: Spektrum.de - die Woche: die Wissenschaftszeitung im Internet - Heidelberg: Spektrum der Wissenschaft Verlagsges., 2011 . - 2012, 48, S. 76
Geld macht doch glücklich
Knabe, Andreas; Schöb, Ronnie; Weimann, Joachim
In: Ökonomenstimme - Zürich . - 2012
Gender differences in experimental wage negotiations
Dittrich, Marcus; Knabe, Andreas; Leipold, Kristina
In: München: CESifo, 2012, Online-Ressource (PDF-Datei: 16 S., 216 KB) - (CESifo working paper; 3862; Labour Markets)
2008
Dissertation
Subsidizing extra jobs - the economics of marginal employment subsidies
Knabe, Andreas
In: Magdeburg, Univ., Fak. für Wirtschaftswiss., Diss., 2008, IV, 136 S. [Parallel als elektronische Ressource im Fernzugriff verfügbar][Parallel als elektronische Ressource im Fernzugriff verfügbar]
2007
Originalartikel in begutachteter zeitschriftenartiger Reihe
Quantifying the psychological costs of unemployment - the role of permanent income
Knabe, Andreas; Rätzel, Steffen
In: Magdeburg: Univ., FEMM, 2007, 16 S. - (Working paper series; Otto von Guericke University, FEMM, Faculty of Economics and Management; 2007,12)
Subsidizing extra jobs - promoting employment by taming the unions
Knabe, Andreas Andreas; Schöb, Ronnie Ronnie
In: Magdeburg: Univ., FEMM, 2007, 34 S. - (Working paper series; Otto von Guericke University, FEMM, Faculty of Economics and Management; 2007,20) [Literaturverz. S. 33 - 34]
2006
Originalartikel in begutachteter nationaler Zeitschrift
Die Reform der Reform - ist Hartz IV ein Kombilohnmodell?
Knabe, Andreas; Schöb, Ronnie; Weimann, Joachim
In: Wirtschaftsdienst - Warsaw, Poland : Sciendo, Bd. 86 (2006), Heft 7, S. 438-440 [Hartz IV : weitere Reformen erforderlich?]
Originalartikel in begutachteter zeitschriftenartiger Reihe
Marginal employment subsidization - a new concept and a reappraisal
Knabe, Andreas; Schöb, Ronnie; Weimann, Joachim
In: Magdeburg: Univ., FEMM, 2006, 32 S - (Working paper series; Otto von Guericke University, FEMM, Faculty of Economics and Management; 2006,11) [Literaturverz. S. 31 - 32]
The supremacy of marginal over general wage subsidies in competitive industry equilibrium
Knabe, Andreas
In: Magdeburg: Univ., FEMM, 2006, 24 S - (Working paper series; Otto von Guericke University, FEMM, Faculty of Economics and Management; 2006,14) [Literaturverz. S. 23 - 24]
Marginal wage subsidies - a redistributive instrument for employment creation
Knabe, Andreas
In: Magdeburg: Univ., FEMM, 2006, 25 S. - (Working paper series; Otto von Guericke University, FEMM, Faculty of Economics and Management; 2006,16) [Literaturverz. S. 24 - 25]
- Keine Daten im Forschungsportal hinterlegt.
04/2010-01/2012: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Vertretung des Lehrstuhls für Wirtschaftstheorie (SS 2011)
und Finanzwissenschaft (WS 2011/2012)
10/2008-01/2012: Freie Universität Berlin, Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, Juniorprofessor für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik
11/2002-09/2008: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft,
Forschungsschwerpunkt: Wirtschafts- und Sozialpolitik, insb. Arbeitsmarkttheorie- und politik
Titel der Dissertation: Subsidizing Extra Jobs - The Economics of Marginal Employment Subsidies
10/2001-10/2002: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Graduate Program in Economics,
akademischer Grad: Master of Science in Economics
08/2001-05/2002: University of Kentucky, Lexington, USA, Graduate Program in Economics
Stipendiat der Fulbright-Kommission
04/1998-09/2001: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Undergraduate Program in Economics ,
akademischer Grad: Bachelor Science in Economics
Im Zentrum der Forschung am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft steht daher die Analyse des optimalen Designs finanz- und sozialpolitischer Institutionen im wirtschaftlichen Wandel. Es wird untersucht, welche staatlichen Eingriffe in das Marktgeschehen dazu beitragen können, strukturelle volkswirtschaftliche Veränderungen nachhaltig zu gestalten und mit ihnen effizient und sozialverträglich umzugehen.