Oktober

Magdeburger Wissenschaftler entwickeln Technologie für innovatives chirurgisches Training

16.10.2018 -

Computervisualisten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg entwickeln eine Technologie für gemeinsames, chirurgisches Training über größere Distanzen hinweg. In Zukunft soll es möglich sein, dass Ärztinnen und Ärzte, die sich an verschiedenen Orten befinden, mithilfe von Virtual-Reality-Technologie gleichzeitig Operationssituationen simulieren. Mit der Technologie können die Medizinerinnen und Mediziner für Notfälle und seltene Komplikationen trainieren. Sie erlaubt es außerdem, spezialisiertes Wissen über große Distanzen hinweg auszutauschen.

In dem Forschungsprojekt am Forschungscampus STIMULATE sollen sich die Operateure in einer virtuellen Realität wie im tatsächlichen Operationssaal bewegen und agieren können. Sie nutzen Virtual-Reality-Brillen, digital vernetzte Werkzeuge und sogenanntes hybrides Tracking: Die Personen können unter anderem mit von Tiefenkameras und Bewegungssensoren im virtuellen Raum verortet werden.

„Die Mensch-Computer-Interaktion ist eine Schlüsseltechnologie in der Medizintechnik“, sagt der Projektleiter, Juniorprofessor Dr. Christian Hansen von der Fakultät für Informatik. „Wir sind am Forschungscampus STIMULATE sehr froh, in diesem Bereich in den nächsten drei Jahren zu forschen.“ Das Projekt biete die Möglichkeit, sich mit neuen Interaktions- und Visualisierungstechniken im Bereich Virtual Reality auseinanderzusetzen und gemeinsam mit klinischen Partnern neue Lösungen zu entwickeln, erklärt er weiter.

Jun.-Prof. Christian Hansen (c) Harald Krieg

Jun.-Prof. Dr. Christian Hansen (Foto: Harald Krieg/Universität Magdeburg)

Die Magdeburger Computervisualisten kooperieren für dieses Forschungsprojekt eng mit der Universitätsmedizin Mainz und der Harvard Medical School in den USA. Auch die Magdeburger Firmen metraTec und 2tainment sind maßgeblich an dem Projekt beteiligt und entwickeln notwendige Technologien.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben mit 1,6 Millionen Euro.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg / Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Jun.-Prof. Dr. Christian Hansen

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2 neue MakerLabs unterstützen Ausgründungen der Uni Magdeburg

15.10.2018 -

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg können künftig in zwei neuen ego.-Inkubatoren Geschäftsideen entwickelt sowie Prototypen gebaut und erprobt werden. Im Beisein des Staatssekretärs im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Jürgen Ude, und des Rektors der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, wurden die Gründerwerkstätten AWI-Lab und das IP-LogMo in Betrieb genommen, um künftig Studierende und Universitätsangehörige auf ihrem Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit zu unterstützen. Während das AWI-Lab als Infrastruktur zur Entwicklung und Erprobung von innovativen Produkt-, Prozess- sowie Dienstleistungslösungen im Bereich der Arbeitswelt der Zukunft dient, werden im flexiblen Maschinenpark des IP-LogMo Prototypen für intelligente Logistik- und Mobilitätslösungen geschaffen. In diesen sogenannten MakerLabs können Gründungsinteressierte schnell und kosteneffizient ihre Geschäftsideen entwickeln und Prototypen bauen und erproben. An der Universität Magdeburg sind derzeit 12 dieser ego.-Inkubatoren über alle Fakultäten verteilt angesiedelt.

„Die MakerLabs der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg fördern nicht nur das Gründertum in Sachsen-Anhalt, sondern sie steigern auch die Attraktivität der MINT-Studiengänge an der Universität Magdeburg durch die Verzahnung mit Studierendenprojekten oder Abschlussarbeiten und fördern so die Kreativität und Praxisnähe der Absolventen und Absolventinnen“, unterstreicht Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Rektor der Uni Magdeburg Prof. Stackeljan eröffnet 2 neue ego Inkubatoren (c) Harald KriegProf. Dr.-Ing. Jens Strackeljan bei der Eröffnung der neuen MakerLabs

Beide Inkubatoren sind vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung und vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert worden. Für das AWI-Lab wurden 584.500 Euro zur Verfügung gestellt und das IP-LogMo ist mit 700.000 Euro gefördert worden.

MakeLabs bringen verschiedene Fachrichtungen zusammen

Im MakerLab IP-LogMo steht ein umfangreicher Maschinenpark zur Blech-, Stahl- und Holzbearbeitung den Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern aus ganz Sachsen-Anhalt zum Bau von intelligenten Prototypen für Logistik und Mobilität zur Verfügung. Neben Lösungen für die urbane Güterverteilung wie z. B. Lieferroboter und intelligente Transport- und Umschlagslösungen durch automatisierte Prozesse können im Maschinenpark des MakerLabs individuelle Rahmen-, Aufsatz- und Anhängerkonstruktionen für Lastenräder sowie für innerbetriebliche Fördertechnik durch gründungswillige Studierende oder Mitarbeiter entwickelt und prototypisch gebaut werden. Dazu dienen beispielsweise die mehrdimensionale Biegemaschine für Stahl- und Aluminiumrohre mit NC-Steuerung zur Einstellung des Biegewinkels, eine Metallbandsäge für runde und vierkantige Metallstangen oder eine motorische Schwenkbiegemaschine für Blechstärken bis 5 Millimeter und manueller Biegewinkeleinstellung. Um intelligente Prototypen auf Basis von Elektroantrieben zu realisieren sind im Rahmen einer digitalen Vernetzung die Fahrzeuge mit unterschiedlichen Sensoren auszustatten, um neue Anwendungsfelder wie automatisiertes Fahren und Services zu erschließen.

Schon jetzt zu Beginn des Wintersemesters 2018 / 2019 haben wir 5 Teams, bestehend aus jeweils 5 bis 6 Studierenden, mit Projektideen im IP-LogMo als Nutzer registriert. Bemerkenswert dabei ist die interdisziplinäre Mischung der Teams, die aus Studierenden der Studiengänge Wirtschaftsingenieur Logistik, Wirtschaftsingenieur Maschinenbau, Integrated Design Engineering, Maschinenbau, Cultural Engineering und Elektrotechnik bestehen“, stellt Prof. Dr.-Ing. Hartmut Zadek, Projektleiter des IP-LogMo, Intelligente Prototypen für Logistik und Mobilität, heraus.

Wie zunehmend durch Digitalisierung geprägte Arbeitsprozesse in Pflegeeinrichtungen, Unternehmen oder Schulen wirtschaftlich, aber dennoch humangerecht zu gestalten sind, können gründungsinteressierte Studierende sowie wissenschaftlich Mitarbeitende des Landes Sachsen-Anhalt im AWI-Lab unter Laborbedingungen erproben. In diesem arbeitswissenschaftlichen Labor zur Förderung von Gründungen im Bereich „Innovative Arbeitswelt 4.0“ können zum Beispiel digitale Assistenzsysteme in Arbeitsprozessen so gestaltet werden, dass sie sich an die Bedürfnisse, Qualifikationen und Vorlieben der jeweiligen Mitarbeiter anpassen lassen. Das AWI-Lab besteht aus drei räumlich voneinander getrennten Laboren, in denen jeweils ein Arbeitsszenario abgebildet wird: die Montage, Pflege sowie Interaktion. Für jedes dieser Szenarien stehen modernste Arbeitsmittel zur Verfügung, wie ein kollaborativer Roboter, ein den Körper entlastendes Exoskelett und innovative Hologramm-Brillen.

„Der aktuell gesellschaftlich breit geführte Diskurs über die ‚schöne neue digitale Arbeitswelt‘ hat uns bestärkt, dieses AWI-Lab zu konzipieren und aufzubauen“, betont die Projektleiterin des AWI-Labs, Dr. Sonja Schmicker vom Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft und Arbeitsgestaltung. „Vor allen Dingen waren es Anfragen regionaler Unternehmen aus ganz verschiedenen Branchen, die digitale Werkzeuge zur Optimierung ihrer Arbeitsprozesse einsetzen wollen, damit aber oftmals überfordert sind. Aufgrund der demografischen Herausforderungen ist die Pflegebranche einer besonderen Dynamik ausgesetzt. Der zunehmende Fachkräftemangel führt zu einer deutlichen Zunahme der psychischen Belastungen bei überdurchschnittlich hoher körperlicher Schwere der Arbeit. Hier können digitale Assistenzsysteme z. B. zur Pflegedokumentation, aber auch zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Pflegenden und zu Pflegenden sowie Familienangehörigen helfen.“ Inzwischen haben 28 Studierende vorwiegend der Ingenieurwissenschaften und der Psychologie die Infrastruktur und die fachliche Betreuung durch den Lehrstuhl sowie Erfahrungen der Praxisexperten genutzt. Weitere 12 Studierende haben sich aktuell für das neue Wintersemester angemeldet.

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Zwei neue ego.-Inkubatoren auf dem Campus

10.10.2018 -

Um Studierende und Universitätsangehörige auf dem Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit zu begleiten, werden an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zwei weitere sogenannte ego.-Inkubatoren, das AWI-Lab und das IP-LogMo, eröffnet. Mit einem OpenLab Day werden die technologisch hochmodernen MakerLabs am 15. Oktober 2018 auf dem Universitätscampus eingeweiht. Während das AWI-Lab als Infrastruktur zur Entwicklung und Erprobung von innovativen Produkt-, Prozess- sowie Dienstleistungslösungen im Bereich der Arbeitswelt der Zukunft dient, werden im flexiblen Maschinenpark des IP-LogMo Prototypen für intelligente Logistik- und Mobilitätslösungen geschaffen. In diesen Gründerwerkstätten können Gründungsinteressierte schnell und kosteneffizient ihre Geschäftsideen entwickeln und erproben.

 „Die MakerLabs der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg fördern nicht nur das Gründertum in Sachsen-Anhalt, sondern sie steigern auch die Attraktivität der MINT-Studiengänge an der Universität Magdeburg durch die Verzahnung mit Studierendenprojekten oder Abschlussarbeiten und fördern so die Kreativität und Praxisnähe der Absolventen und Absolventinnen“, unterstreicht Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

 

WAS: OpenLab Day zur Einweihung der beiden ego.-Inkubatoren AWI-Lab und IP-LogMo an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 15. Oktober 2018, 13 bis 16 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, Maschinenhalle 11.2

 

Zur Eröffnung der neuen Gründerwerkstätten wird der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Jürgen Ude, anwesend sein.

Im IP-LogMo steht ein umfangreicher Maschinenpark zur Blech-, Stahl- und Holzbearbeitung den Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern aus ganz Sachsen-Anhalt zum Bau von intelligenten Prototypen für Logistik und Mobilität zur Verfügung. Neben Lösungen für die urbane Güterverteilung wie z. B. Lieferroboter und intelligente Transport- und Umschlagslösungen durch automatisierte Prozesse können im Maschinenpark des MakerLabs individuelle Rahmen-, Aufsatz- und Anhängerkonstruktionen für Lastenräder sowie für innerbetriebliche Fördertechnik durch gründungswillige Studierende oder Mitarbeiter entwickelt und prototypisch gebaut werden. Dabei besteht die Möglichkeit, Ideen sowohl auf Basis von Elektroantrieben zu realisieren als auch im Rahmen einer digitalen Vernetzung die Fahrzeuge mit unterschiedlichen Sensoren auszustatten, um neue Anwendungsfelder und Services zu erschließen.

Wie zunehmend durch Digitalisierung geprägte Arbeitsprozesse in Pflegeeinrichtungen, Unternehmen oder Schulen wirtschaftlich, aber dennoch humangerecht zu gestalten sind, können gründungsinteressierte Studierende sowie wissenschaftlich Mitarbeitende des Landes Sachsen-Anhalt im AWI-Lab unter Laborbedingungen erproben. In diesem arbeitswissenschaftlichen Labor zur Förderung von Gründungen im Bereich „Innovative Arbeitswelt 4.0“ können zum Beispiel digitale Assistenzsysteme in Arbeitsprozessen so gestaltet werden, dass sie sich an die Bedürfnisse, Qualifikationen und Vorlieben der jeweiligen Mitarbeiter anpassen lassen. Das AWI-Lab besteht aus drei räumlich voneinander getrennten Laboren, in denen jeweils ein Arbeitsszenario abgebildet wird: die Montage, Pflege sowie Interaktion. Für jedes dieser Szenarien stehen modernste Arbeitsmittel zur Verfügung, wie ein kollaborativer Roboter, ein den Körper entlastendes Exoskelett und innovative Hologramm-Brillen.

Die beiden ego.-Inkubatoren werden vom Land Sachsen-Anhalt und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Derzeit sind 12 dieser ego.-Inkubatoren an der Universität Magdeburg in Betrieb. Ausgestattet mit jeweils einer spezifischen Infrastruktur und modernsten Geräten und durch geschultes Fachpersonal betreut, sollen unternehmerisches Denken ausgebaut, neue Lösungsansätze erforscht und akademische Unternehmensgründungen erleichtert werden.

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Regionale Wirtschaft trifft auf Know-how der Universität

10.10.2018 -

Unterstützung für die Industrie Mitteldeutschlands: Das am 16. Oktober 2018 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg stattfindende 16. Industrieseminar zur Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) für regionale Firmen und mittelständische Unternehmen hat sich mittlerweile als Expertentreff zum Wissens- und Technologietransfer in Mitteldeutschland etabliert. Die Veranstaltung bietet den EMV-Praktikern in diesem Jahr Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit den Experten der Universität zu den Themenbereichen „Power Quality“ (PQ) und Elektromobilität. Die Beherrschung der PQ steht in einem engen Zusammenhang mit der Sicherung der Stabilität der automatisierten Produktionsprozesse in der Gegenwart und Zukunft und damit der praktischen Umsetzung von „Industrie 4.0“ in allen Bereichen. Der Schwerpunkt EMV und Elektromobilität betrachtet sowohl das elektrotechnische Umfeld bzw. die notwendige spezifische Infrastruktur als auch die Konstruktionen der Elektrofahrzeuge. Die Beherrschung der EMV stellt hierbei eine grundlegende Voraussetzung für die störungsfreie Funktion und die Sicherheit dieser modernen und aufwendigen elektrotechnischen Systeme dar. Rund 200 Teilnehmer werden in der Experimentellen Fabrik zu den Vorträgen, Workshops und Ausstellungen erwartet.

 

WAS: 16. Industrieseminar zur Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 16. Oktober 2018, ab 9:00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Experimentelle Fabrik, Sandtorstraße 23, 39106 Magdeburg

 

Die Teilnehmer können selbst wählen, über welches EMV-Themengebiet sie sich genauer informieren möchten, z. B.

  • die EMV-Zeitbereichsmesstechnik,
  • die Elektromagnetischen Emissionsmessungen
  • oder den Aufbau, die Wirkungsweise und die Praxis von Netzfiltern,
  • die EMV-Risiken in Steuerungs- und Schaltanlagen oder EMV-Normen,
  • über aktuellen EMV-Fragen zu Funkmodulen,
  • über die ganzheitliche Optimierung energieeffizienter Antriebslösungen für ein Elektrofahrzeug
  • oder die Modellierung von Verkopplungen in einem Hochvolt-Bordnetz eines Elektro- oder Hybridfahrzeugs.

Begleitend zum Seminar findet eine Fachausstellung statt, in der ca. 20 Firmen unterschiedlichste Materialien, Baugruppen und Geräte aus der EMV-Technik zeigen. Weiterhin können an diesem Tag sämtliche EMV-Labore der Universität Magdeburg, inclusive des neu übergebenen Labors zur Power-Quality, besichtigt werden. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist für Kurzentschlossene auf der Homepage zum Seminar noch möglich.

Die EMV-Industrieseminare finden jährlich statt. Sie wurden vom Lehrstuhl Elektromagnetische Verträglichkeit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ins Leben gerufen. Seit 2008 hat Prof. Dr.-Ing. Ralf Vick den Lehrstuhl inne und bearbeitet Forschungsschwerpunkte wie z. B. Elektromagnetische Verträglichkeit in der Medizintechnik oder die EMV im komplexen Bereich der Elektromobilität bzw. konkreten EMV-Fragen bei Elektrofahrzeugen. Die Elektromagnetische Verträglichkeit ist in Magdeburg mit ihren hoch modernen EMV-Forschungslaboren und EMV-Mess- und -Prüfumgebungen fest etabliert. Die Ursachen und Wirkungen der EMV sind sehr komplex. Sie können in einem komplizierten Netzwerk die gesamte Wirtschaft beeinflussen. Das bedeutet, die EMV kann auf die dort verwendete Technik und die unterschiedlichsten realisierten Prozesse z. B. in der Industrie sowie in dem öffentlichen und privaten Umfeld positive, aber auch sehr starke negative Auswirkungen haben. Eine einwandfreie Funktion und Sicherheit elektronischer Geräte, Anlagen und Systeme sind ohne Beachtung der EMV in keiner Anwendung in der heutigen Zeit mehr möglich.

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Uni Magdeburg als "Gründerschmiede" ausgezeichnet

09.10.2018 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurde für ihre herausragenden Leistungen bei der Entwicklung der Stadt Magdeburg zur Gründerstadt ausgezeichnet. Für ihr Engagement auf dem Gebiet des Wissens- und Technologietransfers sowie für ihre exzellente Betreuung und Unterstützung gründungsinteressierter Studierender, Mitarbeitender und Absolventinnen und Absolventen erhielt die Universität den Sonderpreis für „Erfolgreiche Zusammenarbeit beim Wissenstransfer zur Entwicklung der Gründerstadt Magdeburg“.

Der gemeinsam von der Stadt Magdeburg und dem Allgemeinen Arbeitgeberverband Sachsen-Anhalt gestiftete Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und würdigt seit 2015 hervorragende Beiträge von Unternehmen und Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt zu Innovation, Forschung und technologischer Entwicklung. Der Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan nahm den Preis auf der Festveranstaltung des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes entgegen. Eingesetzt wird das Preisgeld, um ein Stipendium im nationalen Programm zur Studienfinanzierung Deutschlandstipendium zu finanzieren.

Sonderpreis Gründeruni_Foto_Andreas_LanderMinister Prof. Dr. Armin Willingmann – Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, Ralf Luther – AVW-Vorstandsvorsitzender, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan – Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Günther Klaffehn - Teamleiter Wirtschaftsförderung und Bestandsbetreuung der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Sigrun Trognitz – AVW-Geschäftsführerin (v.l.n.r. / Foto: Andreas Lander)

„Die Uni Magdeburg unterstützt Studierende, Forschende sowie Absolventinnen und Absolventen erfolgreich auf dem Weg zur Unternehmensgründung“, so Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan anlässlich der Preisverleihung. „Der Campus bietet allen Gründerinnen und Gründern sowohl eine starke Infrastruktur als auch Coaching und Beratung. In den MakerLabs, unseren Gründerwerkstätten, können innovative Produktideen entwickelt und getestet werden. Als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und regionaler Wirtschaft trägt die Universität Magdeburg so entscheidend zur wirtschaftlichen Entwicklung der Gründerstadt Magdeburg bei.“

Als zentrale Schnittstelle koordiniert das Transfer- und Gründerzentrum an der Universität Magdeburg dem Wissens- und Technologietransfer und begleitet u.a. Ausgründungen in allen Phasen des Gründungsprozesses.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Andreas Lander // Bildunterschrift: Minister Prof. Dr. Armin Willingmann – Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, Ralf Luther – AVW-Vorstandsvorsitzender, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan – Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Günther Klaffehn - Teamleiter Wirtschaftsförderung und Bestandsbetreuung der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Sigrun Trognitz – AVW-Geschäftsführerin (v.l.n.r.)

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Mathematik zum Anschauen, Staunen und Mitmachen in der Universitätsbibliothek

05.10.2018 -

Dreiecke, Quadrate, Sterne, Pythagoreische Mosaike, Platonische und Archimedische Körper – um geometrische Formen und Figuren dreht sich alles in der Ausstellung „Aus der Ebene in den Raum“, die ab dem 11. Oktober 2018 in der Universitätsbibliothek Magdeburg zu sehen sein wird. Aus den Überdeckungen der Ebene nach Kepler sind wirkungsvolle Computergraphiken und Holzmodelle auf Glas entstanden, die auch Sterne in der Ebene erzeugen. Aus diesen werden durch verschiedene Techniken Sternpolyeder im Raum. Die Schönheit der Archimedischen Körper zeigt sich besonders in den verschieden gearbeiteten Origami-Modellen, während die Beziehungen zwischen den Platonischen Körpern durch Trinkhalm-Modelle wirkungsvoll präsentiert werden. Faltmodelle nach Fröbel sind in Bilder umgesetzt. Darüber hinaus werden noch andere Johnson-Körper, z. B. Deltaeder, Prismen, Antiprismen und Rotunden ausgestellt. Aus mehr als 1.400 einzelnen Origami-Elementen ist ein Menger-Schwamm dargestellt. Zu bewundern sind Platons Welt, ebenso wie die zierlichen Perlen, aus denen u. a. die Kaleidozyklen entstanden sind. In ausgewählten Kristallen des Magdeburger Museums für Naturkunde findet man staunend die geometrischen Formen wieder und kann sich an der Feinheit der Ausstellungsstücke erfreuen.

 

WAS: Eröffnung der Ausstellung „Aus der Ebene in den Raum“ von Bräsels & Co an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 11. Oktober 2018, 17:00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsbibliothek (Gebäude 30), Tagungsraum

 

Die Macher der Ausstellung „Aus der Ebene in den Raum“ Bräsels & Co sind Heidemarie und Lutz Bräsel, M. Angelica Fonseca-Krause, Irena Heeg, Teilnehmer des Workshops „Polyeder“ im Wintersemester 2017/2018 sowie Michael Buchwitz vom Naturkundemuseum Magdeburg.

Unter dem Motto „Mathematik macht Spaß!“ laden während der Ausstellung, die bis zum 13. Januar 2019 zu sehen sein wird, mathematische Spiele und Experimente zum Mitmachen ein. Besucherinnen und Besucher können Mosaike aus Origami-Teilen legen und sich dabei an den Formen und Farben erfreuen oder mit Dreiecken und Quadraten Formen gestalten und die entstehenden Spiralen suchen oder Varianten der Mühle in der Ebene und im Raum spielen. Sie können magische Quadrate berechnen, einen magischen Würfel konstruieren, selbst Origami-Modelle falten oder das Polyeder-Domino lösen.

Öffentliche Führungen sind immer donnerstags um 15:30 Uhr. Zudem finden begleitende Vorträge zur Ausstellung statt und Heidemarie Bräsel bietet für Interessierte Einführungsveranstaltungen in Origami an.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Bräsels & Co // Bildunterschrift: Mathematik und Origami – da ist Schönheit und Komplexität in den Arbeiten der Teilnehmer eines Polyederworkshops

Bild 2 // Quelle: Irena Heeg // Bildunterschrift: Perlenarbeiten von Irena Heeg zur Veranschaulichung von Mathematik

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Welche Berufsausbildung brauchen die Azubis der Zukunft?

02.10.2018 -

Wie verändert die Digitalisierung Berufsbilder, welchem Wandel unterliegt in Zeiten von Virtual und Augmented Reality die Ausbildung in technischen Handwerks- und Industrieberufen, was sind die Herausforderungen, vor denen Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe angesichts smarter Technologien und einer veränderten Mensch-Maschine-Interaktion stehen, wie können wir Chancen nutzen, die eine automatisierte Arbeitswelt für die Fachkräftesicherung des Landes und für den Mangel an Berufsschullehrern mit sich bringt?

Arbeitswissenschaftler, Berufspädagogen und Fachdidaktiker sowie Experten aus den gewerblich-technischen Wissenschaften suchen auf der Herbstkonferenz der Arbeitsgemeinschaft Gewerblich-Technische Wissenschaften und ihre Didaktiken (GTW) am 4. und 5. Oktober 2018 Antworten auf diese Fragen und diskutieren aktuelle Trends und Forschungsergebnisse.

 

WAS: Konferenz „Digitalisierung-Fachkräftesicherung-Lehrerbildung – Antworten der gewerblich-technischen Wissenschaften und ihrer Didaktiken“ der Otto-von-Guericke-Universität und des Fraunhofer- Instituts für Fabrikbetrieb und –automatisierung IFF Magdeburg
WANN: 4./5. Oktober 2018
WO: Virtual Development and Training Centre VDTC des Fraunhofer IFF, Joseph-von-Fraunhofer-Straße 1, 39106 Magdeburg

 

Im Rahmen der Konferenz werden je zwei Dissertationen und Masterarbeiten mit dem GTW-Wissenschaftspreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 4. Oktober 2018 um 19:30 Uhr im Rathaus der Stadt Magdeburg, Adelheid-Foyer und Francke-Saal (Fototermin mit Preisträgern um 20:15 Uhr), statt.

Wie sieht die Ausbildung der Zukunft aus?

„Die Digitalisierung in Industrie und Handwerk schreitet weiter voran“, so Ingenieurpädagoge Prof. Klaus Jenewein von der Universität Magdeburg und Tagungsleiter. „Von besonderem Interesse sind nach dem Boom der ‚4.0‘-Debatten die digitalen technologischen Entwicklungen sowie die damit zusammenhängenden Veränderungen der Berufsarbeit. Durch den demografischen Wandel und die Digitalisierung der Berufs- und Arbeitswelt entstehen neue Herausforderungen, denen wir uns in Wissenschaft und Forschung stellen müssen. Gleichzeitig entstehen aber auch neue Chancen für die Fachkräftesicherung auf allen Qualifikationsniveaus – wenn es uns gelingt, eine hochwertige berufliche Bildung in Deutschland auch in Zukunft zu gewährleisten, bspw. durch eine nachhaltige Verstärkung der beruflichen Lehrerbildung.“

Diese Entwicklung betrifft auch die allgemeinbildenden Schulen, deren Absolventen es zunehmend an einem grundlegenden Technikverständnis fehlt. Junge Menschen starten oft ohne praktische Erfahrungen im Umgang mit Werkzeugen oder in der Bearbeitung von Werkstoffen und mit nur geringen arbeitsweltbezogenen Kenntnissen in ihre Ausbildung und ihr Studium. Die Konferenz wird daher auch auf neue Entwicklungen im Bildungssystem eingehen, beispielsweise auf das neue Berufliche Gymnasium für Ingenieurwissenschaften, in dem nicht nur die allgemeine Hochschulreife, sondern auch ein Leistungskurs „Ingenieurwissenschaften“ absolviert werden kann.

Erwartet werden weit über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Regionen der Bundesrepublik Deutschland. Die Konferenz wird gemeinsam von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und –automatisierung IFF ausgerichtet.

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Universität Magdeburg startet erfolgreich mit neuen Studienangeboten ins Wintersemester

01.10.2018 -

Zum Start des Wintersemesters 2018/19 sind zum 1. Oktober 2018 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg rund 13.400 Studierende immatrikuliert. Mit fast 3.000 jungen Männern und Frauen liegt die Anzahl der Erstsemester auf dem Vorjahresniveau. Einen leichten Zuwachs gegenüber 2017/18 gibt es mit rund 2.700 bei den internationalen Studierenden. Damit steigt ihr Anteil an der Gesamtstudierendenzahl auf 20 Prozent.

Besonders nachgefragte Studiengänge waren Psychologie, Medizintechnik, Informatik, Medizin, Physik, Sozialwissenschaften sowie die wirtschaftswissenschaftlichen Studienprogramme.

Für die erstmals in diesem Wintersemester angebotene Lehramtsausbildung im Fach Mathematik haben sich knapp 50 Studieninteressierte entschieden. Der neueingeführte Bachelorstudiengang Elektromobilität startet mit 15 Studierenden.

„Wir freuen uns, dass vor allem Studiengänge entlang unseres ingenieurwissenschaftlich-technischen bzw. interdisziplinär geprägten Profils weiterhin nachgefragt sind“, so der Rektor, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan. „Erfreulich ist auch der Anstieg unserer Anfängerzahlen in der Physik.“ Die hohe Zahl der Einschreibungen bei dem neuen Angebot zur Lehramtsausbildung in der Mathematik zeigt wiederum, dass die Überlegungen, damit dem Lehrermangel im Land entgegenzuwirken, richtig waren, so der Rektor weiter. „Unsere Marketingmaßnahmen bzw. Anstrengungen im Wettbewerb um kluge Köpfe tragen Früchte, allerdings sehen wir bei den Masterprogrammen noch Potenzial.“

Am Donnerstag, den 4. Oktober 2018, um 15.00 Uhr findet im Rahmen des Willkommenstages die Immatrikulationsfeier der Erstsemester statt, im Anschluss daran sind die Studienanfängerinnen und -anfänger mit ihren Freunden und Familien zu einem Get-Together mit Live-Musik auf dem Mensavorplatz eingeladen. Bereits ab 12.00 Uhr kann man sich auf dem Markt der Möglichkeiten in Gebäude 22 über studentische Initiativen informieren.

 

WAS: „Willkommenstag“ mit Immatrikulationsfeier an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 4. Oktober 2018, Immatrikulationsfeier von 15.00 – 16.00 Uhr, bereits ab 12.00 Uhr Markt der Möglichkeiten im Gebäude 22, ab 16.00 Uhr Get-Together auf dem Mensavorplatz
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsbibliothek und Mensavorplatz, Pfälzer Straße, 39106 Magdeburg

 

Zur Immatrikulationsfeier werden der Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg, Dr. Lutz Trümper, und der Leiter des Bewerbungsbüros für die Kulturhauptstadt 2025, Tamàs Szalay, die Neu-Magdeburger in der Landeshauptstadt herzlich begrüßen und sie ermuntern, sich während ihres Studiums in ihrer Heimat auf Zeit zu engagieren und ihre Talente einzubringen.

Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

Die Veranstaltung wird live in das Audimax, Hörsaal 1, übertragen.

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Letzte Änderung: 01.10.2018 - Ansprechpartner: M.A. Katharina Vorwerk