Schlagzeilen

Naturwissenschaftlich-technische Praktika vor dem Studienstart

19.07.2017 -

Studieninteressierte, die zum kommenden Wintersemester (Oktober 2017) ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium beginnen möchten, können an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ab 1. August 2017 noch gezielt Studieninhalte und -abläufe kennenlernen. Während eines sogenannten MINT2-Praktikums haben sie acht Wochen lang Gelegenheit, sich unter Anleitung erfahrener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit studiengangsspezifischen Themen auseinanderzusetzen, Lehrende, künftige Kommilitonen sowie die Fakultäten, Institute und Labore kennenzulernen.

MINT2-Praktikum können Studieninteressierte einen Blick hinter die Kulissen der Universität werfen, in Laboren experimentieren und themenspezifische Vertiefungen frei wählen.

Das vergütete Praktikum richtet sich sowohl an jene, die sich bereits für einen Studiengang entschieden haben, als auch an noch unentschlossene Studieninteressierte. Angebote gibt es

  • im Maschinenbau,
  • der Verfahrens- und Systemtechnik,
  • der Informatik,
  • der Mathematik sowie
  • in der Elektro- und Informationstechnik.


Bewerbungsschluss ist der 28. Juli 2017.
Alle Informationen und Anmeldemodalitäten sind auf den Webseiten der Universität zum MINT-Praktikum zusammengefasst.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Universität Magdeburg // Bildunterschrift: MINT2-Praktikum können Studieninteressierte einen Blick hinter die Kulissen der Universität werfen, in Laboren experimentieren und themenspezifische Vertiefungen frei wählen.

mehr ...

Der Plastizitätstheorie die wissenschaftliche Karriere verschrieben

17.07.2017 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat Ende Juni 2017 die Ehrendoktorwürde (Doktoringenieur Ehren halber) an Prof. em. Dr.-Ing. Otto Timme Bruhns verliehen. Gewürdigt werden mit dieser Auszeichnung seine Beiträge zur Plastizitätstheorie sowie seine beratende Tätigkeit bei der Einrichtung neuer Graduiertenkollegs in den Ingenieurwissenschaften an der Universität Magdeburg.

Ehrenpromotion Otto Bruhns1

Professor Dr. Helmus Weiß (li.), Prorektor für Haushalt und Planung, überreicht die Urkunde zur Verleihung den Ehrendoktorwürde an Prof. em. Dr.-Ing. Otto T. Bruhns (Mi.) im Beisein von Prof. Dr. Michael Scheffler, Dekan der Fakultät für Maschinenbau. Fotos: Harald Berger

 

 

 

 

 

 

 

 

Otto Timme Bruhns studierte von 1962 bis 1967 an der Fakultät für Bauingenieurwesen der Technischen Hochschule Hannover. In den 1960er Jahren war Hannover eines der Zentren der Mechanik-Forschung in Deutschland. Nach zügigem Studienabschluss wurde Otto Bruhns sehr schnell promoviert und folgte einem seiner akademischen Lehrer an die neugegründete Ruhr-Universität Bochum. Dort habilitierte er sich 1974 für das Fach „Mechanik“. Danach hatte er Professuren an der Ruhr-Universität Bochum und an der Universität Kassel inne.

Durch Kontinuumsmechanik geprägt

Schaut man auf die wissenschaftlichen Leistungen zurück, fällt als Schwerpunkt die Plastizitätstheorie auf. Die Frage der genaueren Modellierung des Werkstoffverhaltens ist heute eines der Ziele der Mechanik. Dabei gilt es, die Brücke zu bauen zwischen der möglichst exakten Theorie und der Identifikation der Parameter, die sicher reproduzierbar sein sollten. Otto Bruhns wurde in seinem Umfeld durch die Kontinuumsmechanik geprägt. Konsequent entwickelte er in seiner wissenschaftlichen Arbeit das Konzept von Heinrich Hencky weiter und erreichte dabei auch wissenschaftliches Neuland.

Die Erziehung des akademischen Nachwuchses spielt eine wichtige Rolle im Leben eines Hochschullehrers. Als Prüfer im Fachstudium war er, so berichten ehemalige Prüflinge, äußerst akkurat und fragte auch nach den letzten Details.

Internationalität war ihm stets ein wichtiges Anliegen. Oft selbst auf Reisen versuchte er stets ohne belehrend zu sein, Gäste bzw. andere Wissenschaftler mit den Vorteilen des deutschen Wissenschaftssystems vertraut zu machen. Dabei stand stets die Freiheit von Lehre und Forschung im Mittelpunkt. Bis heute ist der Geehrte international aktiv. Im Sommersemester 2003 führte ihn eine Gastprofessur u. a. an die Kyushu Universität nach Japan.

Die Beziehungen zur Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg waren vielseitig: Beratung, Begutachtung, gemeinsame Promotionen, gemeinsame wissenschaftliche Veranstaltungen. Für diese Leistungen u. a. wurde Prof. em. Dr.-Ing. Otto Timme Bruhns die Ehrendoktorwürde verliehen.

 

mehr ...

88 Nationen auf Tour durch Universität und Landeshauptstadt

10.07.2017 -

370 DAAD-Stipendiaten aus 88 Ländern haben sich am Wochenende vom 7. bis 9. Juli 2017 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg getroffen. Unter dem Motto „Forschen-Entdecken-Verändern“ haben sie sich über aktuelle Forschungsthemen und persönliche Erfahrungen ausgetauscht. Die Studierenden der Natur- und Ingenieurswissenschaften kamen dabei auch mit Humanmedizinern, Sprachwissenschaftlern und Studierenden anderer Fachrichtungen zusammen.

Pausengespräche auf dem Gelände der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (c) DAAD:Michael Jordan
Pausengespräche auf dem Gelände der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Foto: DAAD/Michael Jordan)

Nach dem fachlichen Austausch erkundeten die internationalen Studierenden zudem die Landeshauptstadt Magdeburg: Eine City-Tour führte sie unter anderem zum Domplatz, den Gruson Gewächshäusern, dem Jahrtausendturm sowie zum Wasserstraßenkreuz.

Stadtführung am Samstagnachmittag (c) DAAD:Michael JordanStadtführung in Magdeburg (Foto: DAAD/Michael Jordan)

Das durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) organisierte Stipendiatentreffen fand zum dritten Mal an der Universität Magdeburg statt. Eröffnet wurde es durch Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, den Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, und die DAAD-Generalsekretärin Dr. Dorothea Rüland.

Eröffnung des Stipendiatentreffens durch Prof. Dr.-Ing Jens Strackeljan, Dr. Dorthea Rüland, Prof. Dr. Monika Brunner-Weinzierl (c) DAAD:Michael JordanEröffnung des Stipendiatentreffens durch Prof. Dr.-Ing Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Dr. Dorthea Rüland, Generalsekretärin des DAAD, Prof. Dr. Monika Brunner-Weinzierl, Prorektorin für Forschung, Technologie und Chancengleichheit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Foto: DAAD/Michael Jordan)

Fünfmal im Jahr lädt der DAAD in verschiedene Städte zu Stipendiatentreffen ein, um Neuankömmlinge in Deutschland zu begrüßen und miteinander in Kontakt zu bringen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten studieren oder promovieren mindestens ein Jahr an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung in Deutschland.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: DAAD/Michael Jordan // Bildunterschrift: Pausengespräche auf dem Gelände der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Bild 2 // Quelle: DAAD/Michael Jordan // Bildunterschrift: Stadtführung in Magdeburg

mehr ...

Absolventin für multimediale Konzepte in Museen ausgezeichnet

10.07.2017 -

Museen stehen immer wieder vor der Herausforderung, junge Besucher für ihre Ausstellungen zu begeistern. In ihrer Masterarbeit hat sich Birgit-Andrea Möller, Absolventin des Studiengangs Medienbildung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, mit der Fragestellung auseinandergesetzt, wie Themen der Medienbildung in Museen multimedial vermittelt werden können. Für ihre Arbeit wurde sie in Berlin mit dem medius-Preis 2017 ausgezeichnet.

In ihrer wissenschaftlichen Arbeit hat die 31-Jährige ein Konzept für eine Ausstellung über Medienbildung erarbeitet, die mithilfe interaktiver Exponate Bildungspotenziale und Grenzen der vier Medien Film, Bild, Computerspiel und Internet aufzeigt. Alle Ausstellungsstücke und Experimentierstationen behandeln inhaltlich das Thema Flucht und Geflüchtete. Angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen werden somit zwei relevante Bildungsthemen in einer Ausstellung verknüpft. Aus Sicht der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V., dem Deutschen Kinderhilfswerk e.V., der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. leistet die Arbeit der Magdeburger Absolventin einen wichtigen Beitrag für ein besseres Verständnis zum Einsatz von Medien in Bildungsbereichen und wurde deshalb mit dem medius-Preis 2017 gewürdigt.

Text_Birgit-Andrea Möller (r.) mit Laudatorin Claudia Mikat © sh:FSF
Birgit-Andrea Möller (r.) mit Laudatorin Claudia Mikat (Foto: sh/FSF)

Interaktion begeistert junge Zielgruppen

„Die Arbeit sowie ihre Auszeichnung haben mich in meinem Standpunkt bestärkt, dass großes Potenzial in der Kooperation von Akteuren der Medienbildung, Museumspädagogik und Science-Center-Didaktik liegt. Eine interaktive Ausstellung, die mit medienpädagogischem Fachwissen (neue) Medien thematisiert, spricht junge Menschen an und trägt dazu bei, Medienreflexionskompetenz zu fördern – es wäre also eine Win-Win-Situation“, zieht Birgit-Andrea Möller ihr Resümee.

Dass interaktive Ausstellungen in der Praxis erfolgreich funktionieren, hat die Uni-Absolventin bereits im Kunstmuseum Celle erlebt. Um Kindern Licht als Kunstmaterial nahezubringen, hatte das Museum ein „Lichtkunstlabor“ angeboten, in dem an interaktiven Stationen mit Licht experimentiert werden konnte. „Auf einmal war etwas sehr Abstraktes wie Lichtkunst viel greifbarer und ein Bezug zu den Kunstwerken hergestellt. Das hat mich davon überzeugt, dass Museen den Raum und die Möglichkeiten haben, jegliche Themen innovativ zu vermitteln“, erinnert sie sich.

Für Birgit-Andrea Möller ist die Auszeichnung „der krönende Abschluss einer wunderbaren Studienzeit in Magdeburg“. Derzeit wohnt sie in Bremen und arbeitet in einer Zertifizierungsstelle, die bundesweit Qualitätsmanagementsysteme mit Schwerpunkt auf die Branchen Bildung, Arbeit, Gesundheit und Soziales zertifiziert: „Ich beschäftige mich also auch weiterhin mit Strukturen im Bildungsbereich, wenn auch nicht zwingend mit medialen Strukturen. Dennoch möchte ich die Auszeichnung nutzen, um die Idee der Medienbildungs-Ausstellung an einige Museen und Science Center weiterzuleiten – vielleicht dient sie als Inspiration für Praxisprojekte ganz nach McLuhan 1967 `the medium is the message´.

Über den medius-Preis

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen, die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, die Medienanstalt Berlin-Brandenburg sowie das Deutsche Kinderhilfswerk vergeben den medius seit 2008. Der Preis ist mit insgesamt 2.500 Euro dotiert und würdigt wissenschaftliche und praxisorientierte Abschlussarbeiten aus dem deutschsprachigen Raum, die sich mit aktuellen, innovativen Aspekten aus dem Medienbereich, der Medienpädagogik und Pädagogik oder Themen des Jugendmedienschutzes auseinandersetzen. In diesem Jahr wurden vier Arbeiten gleichberechtigt mit dem 1. Platz ausgezeichnet, das Preisgeld wurde aufgeteilt.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: privat // Bildunterschrift: Portrait Birgit-Andrea Möller

mehr ...

Universität Magdeburg veranstaltet Theater-Film-Workshop mit Geflüchteten und Studierenden

06.07.2017 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bietet in Zusammenarbeit mit dem Kulturanker e. V. seit Ende Juni 2017 einen insgesamt fünfwöchigen Theater-Film-Workshop mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen sowie Studierenden der Universität an. Unter dem Motto „ACT TO CONNECT – Theater verbindet“ erarbeiten die Teilnehmenden ein interkulturelles Stück, in dem der Austausch und das Miteinander verschiedener Kulturen im Vordergrund stehen. Das Theaterstück „WIR sind WIR“ wird am 22. und 23. Juli 2017 in der FestungMark in Magdeburg aufgeführt.

Gruppenbild Theaterworkshop (c) Harald KriegDie interkulturelle Theatergruppe auf Zeit mit der Regisseurin Xiomara Calderon (4.v.re.) und Jana Richter (3.v.re.), Leiterin der Medienwerkstatt der Universität Magdeburg. (Foto: Harald Krieg)

 

Die Studierenden der Medienbildung und Bildungswissenschaften der Universität Magdeburg entwickeln gemeinsam mit den 12 bis 18 Jahre alten Flüchtlingen Theaterszenen zum Thema „Heimat“. Die Mitglieder der Theatertruppe auf Zeit werden darin bestärkt, Geschichten aus ihrer Heimat und Erfahrungen in der neuen Heimat mit anderen zu teilen. Als Proben- und Arbeitsort unterstützt die FestungMark das Projekt. Dort finden auch die Aufführungen des Stückes statt.

 

WAS: „WIR sind WIR“, präsentiert von der Theatergruppe „ACT TO CONNECT
WANN: 22. und 23. Juli 2017, ab 15:00 Uhr
WO: FestungMark, Kulturwerkstatt, Hohepfortewall 1, 39106 Magdeburg

 

Willkommen ist jedermann, egal wie alt und welcher Herkunft. Der Eintritt ist frei. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Als besondere Herausforderung erweist sich die Überwindung von Sprachbarrieren. Mehr als ein Dutzend verschiedene Sprachen werden im Projekt gesprochen. Ein Teil der geflüchteten Kinder und Jugendlichen beherrschen die deutsche Sprache nur wenig oder noch gar nicht. Daher werden die Geschichten in diesem Stück überwiegend mittels Körpersprache und Tanz erzählt.

Voneinander lernen

Die Schwerpunkte des Workshops liegen beim Erlernen von Schauspiel-, Kamera- und Filmschnitttechniken sowie in der Förderung medienpädagogischer sowie interkultureller und sozialer Kompetenzen. Das Projekt wird filmisch dokumentiert. Die geflüchteten Kinder und Jugendlichen gewinnen im Projekt einen Eindruck von der deutschen Kultur, vom Leben in Magdeburg und dem Alltag der Studierenden. Die beteiligten Studierenden dagegen erlangen Einblicke in die verschiedenen Kulturen, sodass sie die Problematik von Flucht, Migration und Integration besser verstehen können.

Das Projekt wird von der Leiterin der OVGU-Medienwerkstatt und Filmemacherin Jana Richter organisiert und betreut. Regie führt die kubanische Theaterregisseurin Xiomara Calderon.

Mit freundlicher Unterstützung von

Umgesetzt werden kann das Projekt nur dank der engagierten Unterstützung vieler Förderer:

die Landeszentrale für politische Bildung

die Friedrich-Ebert-Stiftung

der Vormundschaftsverein refugium e. V.

der Toleranz, Lernen und Leben TOLL e. V.

der Internationale Bund

die Aktion Mensch

die Jugendstiftung der Stadtsparkasse Magdeburg

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Die interkulturelle Theatergruppe auf Zeit mit der Regisseurin Xiomara Calderon (4.v.re.) und Jana Richter (3.v.re.), Leiterin der Medienwerkstatt der Universität Magdeburg.

Bild 2 // Quelle: Harald Krieg/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Probenarbeit für das Theaterstück „WIR sind WIR“ mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen in der FestungMark. 

mehr ...

Letzte Änderung: 16.06.2017 - Ansprechpartner:

Sie können eine Nachricht versenden an: M.A. Katharina Vorwerk
Sicherheitsabfrage:
Captcha
 
Lösung: