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Schlagzeilen

Forschen in Europa - wer bezahlt?

18.09.2017 -

Am 21. September 2017 werden Vertreter aller großen nationalen und europäischen Forschungsförderungsorganisationen an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zu Gast sein. Im Rahmen der Veranstaltung „Forschen in Europa: Nationale und europäische Forschungsförderung“ präsentieren Forschungsförderer wie die Alexander-von-Humboldt-Stiftung, die Helmholtz-Gemeinschaft, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft oder die Max-Planck–Gesellschaft ihre nationalen und internationalen Förderprogramme und stehen Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern aus ganz Deutschland als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie haben Gelegenheit, ihre wissenschaftlichen Karrieren in Deutschland individuell zu planen oder sich für Mobilitätsprogramme zu bewerben und so internationale Forschungserfahrung zu sammeln.

Fördermittel von Forschungsförderungsorganisationen spielen in der Wissenschaft und Forschung eine wesentliche Rolle. An der Universität Magdeburg wird inzwischen mehr als die Hälfte der Forschungskosten durch so genannte Drittmittel gedeckt. Seit 2007 wurden diese Einwerbungen verdoppelt und lagen 2016 bei deutlich über 60 Millionen Euro. Für eine erfolgreiche Karriere in der Wissenschaft sind frühzeitige Erfahrungen mit eigenständiger Fördermitteleinwerbung von großer Bedeutung. Darüber hinaus gelten bewilligte Drittmittel als eine wichtige und karrierefördernde Auszeichnung. Die Veranstaltung soll hierfür das notwendige Know-How vermitteln.

 

WAS: „Forschen in Europa: Nationale und europäische Forschungsförderung“, Informationsveranstaltung für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler
WANN: 21. September 2017, 9:30 bis 16:30 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, Gebäude 16 und Gebäude 22

 

Zum Auftakt der Veranstaltung werden der Rektor der Universität, Prof. Dr. Jens Strackeljan, der Staatssekretär aus dem Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung Sachsen-Anhalts, Dr. Jürgen Ude, sowie die Leiterin der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen, Dr. Angela Schindler-Daniel sprechen.

Anschließend gibt der Mathematiker und Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs MathCoRe – Mathematische Komplexitätsreduktion, Prof. Dr. Sebastian Sager von der Universität Magdeburg, seine Erfahrungen bei der Einwerbung eines hochdotierten ERC-Grants für seine Forschung an die Nachwuchswissenschaftler weiter. Ab 10:15 Uhr stehen die Förderorganisatoren für individuelle Gespräche und Beratungen zur Verfügung.

Portrait Prof. Sager@Stefan BergerProf. Sebastian Sager, Sprecher des Kollegs

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Es wird um eine Anmeldung gebeten. Dort ist auch der Programmablauf einzusehen.

Die Informationsveranstaltung wird von der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) in Kooperation mit der Universität Magdeburg und dem EU-Hochschulnetzwerk Sachsen-Anhalt organisiert.

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Noch wenige Plätze für die Kinder-Uni Magdeburg

18.09.2017 -

Wie funktioniert unser Gebiss, welche Aufgaben haben Zähne, Zunge und Speichel und warum ist es so wichtig, gründlich die Zähne zu putzen? In der Septemberausgabe der Kinder-Uni Magdeburg wird die Zahnärztin Dr. med. dent. Juliane Hertwig die Gäste mit auf eine Reise durch die Mundhöhle nehmen. Die Kinder können anschließend im sogenannten „Kariestunnel“ erkunden, wie sauber ihre Zähne wirklich sind, denn schädliche Zahnbeläge werden hier unter Schwarzlicht sichtbar.

shutterstock (c) zlikovecZahnärztin Dr. med. dent. Juliane Hertwig erklärt den Kindern, warum es so wichtig ist Zähne zu putzen. (Foto: shutterstock (c) zlikovec)

 

WAS: „Wissen mit Biss – Notruf aus der Mundhöhle“, Vorlesung der Kinder-Uni Magdeburg der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 23. September 2017, 11:00 bis 13:00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg, Gebäude 16, Hörsaal 5

 

Kostenfreie Anmeldungen sind noch bis Donnerstag, den 21. September 2017, 16.00 Uhr, unter www.ovgu.de/kinderuni.de oder telefonisch täglich von 13:00 bis 16:00 Uhr unter der Hotline +49 391 67-11888 möglich.

Die Kinder-Uni Magdeburg ist eine Veranstaltungsreihe für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren, in der Wissenschaftsthemen unterhaltsam und altersgruppengerecht vorgestellt werden. Rund 18.000 Schülerinnen und Schüler haben die inzwischen über 90 Vorlesungen besucht.

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Bewerbungsfrist für zulassungsfreie Studiengänge verlängert und Losverfahren gestartet

14.09.2017 -

Die Bewerbungsfrist für ein Studium an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zum Wintersemester 2017/18 ist verlängert worden. Bis einschließlich 30. September 2017, 24:00 Uhr, haben Studieninteressierte die Möglichkeit, sich in einen der über 70 zulassungsfreien Bachelor- oder Masterstudiengänge einzuschreiben. „Auf Grund der vielen Anfragen zu Studienmöglichkeiten, die täglich im Dezernat Studienangelegenheiten eingehen, hat sich das Rektorat entschlossen, den Bewerbungszeitraum um zwei Wochen zu verlängern“, so die Dezernentin für Studienangelegenheiten, Dr. Bettina Sandt.

Verlängerte Bewerbungsfrist oder Losverfahren nutzen

Unter www.ovgu.de/onlinebewerbung werden Bewerberinnen und Bewerber Schritt für Schritt durch die Online-Einschreibung geführt. Nach Prüfung der Unterlagen erhalten die Studieninteressierten die Zulassung zur Immatrikulation zugeschickt.

Für einige zulassungsbeschränkte Bachelor- und Masterstudiengänge, wie Betriebswirtschaftslehre, Psychologie oder Biosystemtechnik, läuft noch bis zum 15. Oktober 2017 das sogenannte Losverfahren. Dabei werden nicht angenommene Studienplätze wieder vergeben.

Wer bei der Suche nach dem passenden Studium noch Unterstützung benötigt, kann sich auf den Webseiten der Universität ausführlich informieren. Unter www.ovgu.de/campusdate gibt es Antworten auf Fragen nach Studiengängen, Finanzierungsmöglichkeiten oder zum Studienablauf. Zudem stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Allgemeinen Studienberatung täglich für Beratungsgespräche zur Verfügung. 

Studienplatz-Beratung per WhatsApp

In diesem Jahr bietet die Universität bei allen Fragen rund um die Studienplatzsuche, das Wohnen und Leben sowie die Bewerbungsmodalitäten die Möglichkeit, Informationen und Ansprechpartner über den Instant-Messaging Dienst WhatsApp zu stellen. Über 150 Studieninteressierte haben diese Gelegenheit seit Einführung Ende August bereits genutzt und über die Telefonnummer 0160-94774154 Kontakt aufgenommen. Dieser Service endet zum Beginn des Wintersemesters am 4. Oktober 2017.

Header WhatsApp Studienberatung 

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg können Studieninteressierte aus insgesamt weit über 90 Bachelor- und Masterstudiengängen wählen. Der Schwerpunkt der universitären Lehre liegt in interdisziplinär angelegten technischen, ingenieur- und naturwissenschaftlichen sowie wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen und in der Humanmedizin. Das Angebot reicht dabei von Angewandter Statistik über Ingenieurinformatik und Medizintechnik bis hin zu Umweltprozesstechnik oder Wirtschaftsingenieurwesen.

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Eine Uni für alle

06.09.2017 -

Am 25. September 2017 beginnt an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg das Wintersemester für das Studienangebot „Studieren ab 50“. Die Eröffnungsvorlesung wird der Rektor der Universität, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, halten. Er wird zum Thema: „Third Mission – Wirken der Uni in die Gesellschaft“ sprechen.

Unter dem Begriff „Third Mission“ werden alle Aktivitäten gebündelt, mit denen die Universität über ihre Kernaufgaben Forschung, Lehre und Weiterbildung (First Mission) hinaus in die Region und die Gesellschaft hineinwirkt. Dazu gehören sowohl die Unterstützung von Gründungsinteressierten oder der Technologietransfer in regionale Unternehmen als auch die Kinder-Uni oder Angebote zur Integration und Förderung von Geflüchteten.

Die Anmeldung als Gasthörer bedarf keiner Zulassungsvorausetzungen.

 

WAS: Eröffnungsvorlesung des Studienangebots „Studieren ab 50“ im Wintersemester 2017/18, „Third Mission – Wirken der Uni in die Gesellschaft“, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan
WANN: 25. September 2017, 13.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg, Hörsaal 5, Gebäude 16

 

Mit dem generationenübergreifenden Weiterbildungsangebot wendet sich die Universität Magdeburg an interessierte ältere Bürgerinnen und Bürger ab 50 Jahre, die sich für wissenschaftliche Fragen begeistern und ihr Wissen in einzelnen Gebieten vertiefen möchten. Sie können sich nach individueller Interessenslage in Vorlesungen und Seminare einschreiben und mit den neuesten Forschungsergebnissen verschiedener Wissenschaften vertraut machen. Gemeinsam mit jüngeren Kommilitonen besteht die Möglichkeit, in Arbeitsgruppen Forschungsfragen zu bearbeiten.

Weitere Informationen und Anmeldung im Internet oder telefonisch unter +49 391 67-56522.

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Wie uns bewusst wird, was wir tun

30.08.2017 -

Der Verhaltensneurologe Dr. Max-Philipp Stenner vom Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) und der Universitätsklinik für Neurologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erhält für seine Untersuchungen zum menschlichen Bewusstsein ein Freigeist-Stipendium der VolkswagenStiftung. Gefördert wird damit seine Arbeit zu Fragen, wie der Mensch Bewegungen zielgerichtet steuert und wie er sich dabei seiner Handlungen bewusst wird. Mit jeweils einer Million Euro unterstützt die VolkswagenStiftung junge Forscher aller Fachgebiete und deren Projekte, die durch ihre außergewöhnlichen Lösungsansätze hervorstechen.

Wir erleben es beim Tennisspielen, beim Musizieren oder bei alltäglichen Handlungen wie Schreiben oder Sprechen: Während sich unsere Muskeln in exakt aufeinander abgestimmter Abfolge zusammenziehen und wieder entspannen und unseren Körper dadurch zielgerichtet bewegen, haben wir nichts anderes als eben dieses Ziel vor Augen: den gegnerischen Spieler in die linke Ecke zu treiben, eine Melodie zu spielen oder in Wörtern auszudrücken, was wir sagen wollen. Aber wie kommt es zu den rasanten, exakt koordinierten und höchst anpassungsfähigen Abfolgen von Muskelkontraktionen, die nötig sind, um diese Ziele zu erreichen? Und wie entsteht dabei unser bewusstes Erleben der eigenen Handlung? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, wurde Max-Philipp Stenner jetzt für sein Projekt „Sensorimotor Rhythms for Internal Forward Modelling in the Human Brain“ mit einem Freigeist-Stipendium der VolkswagenStiftung ausgezeichnet.

Stenner

Dr. Max-Philipp Stenner Foto: privat

 

„Zielgerichtetes Handeln setzt voraus, dass Handlungskonsequenzen im Gehirn vorhergesagt werden können“, erklärt Stenner. In seinem Projekt untersucht er, wie diese Vorhersagen zustande kommen, wie sie in unsere Bewegungsplanung integriert werden und wie wir auf ihrer Grundlage unser Handeln subjektiv erleben. Er ergänzt: „Um Handlungskonsequenzen vorhersagen zu können, müssen wir sehr unterschiedliche Informationen kombinieren, beispielsweise aus welcher Richtung sich beim Tennisspielen der Ball nähert, in welcher Position sich der eigene Arm zu diesem Zeitpunkt befindet oder wie ermüdet der eigene Bewegungsapparat schon ist.“ Eine der neuartigen Ideen in Stenners Projekt ist, dass diese Kombination auf einem Mechanismus namens neuronaler Synchronizität beruht, und dass dieser Mechanismus gleichzeitig reguliert, wie Vorhersagen zu einem bewussten Erleben der eigenen Handlung führen.

Messungen im Gehirn und Rückenmark

Um diesen Ideen nachzugehen, kombiniert Stenner verschiedene Methoden zur Messung rhythmischer elektrischer Felder im menschlichen Gehirn und Rückenmark, die Grundlage dieser Synchronizität sind. Zum Einsatz kommen nicht-invasive Messmethoden wie die Magnetenzephalographie in gesunden Probanden, aber auch invasive Messungen über Elektroden, die an den Kliniken für Neurologie und stereotaktische Neurochirurgie zur Behandlung unterschiedlicher neurologischer Erkrankung direkt in das menschliche Nervensystem implantiert werden. Hierzu gehören Messungen über Elektroden, die zur Tiefen Hirnstimulation beim Morbus Parkinson oder zur Rückenmarksstimulation bei Schmerzpatienten genutzt wurden. Durch diese invasiven Messungen können zusätzliche Einblicke in Regionen des Nervensystems gewonnen werden. „Mit dieser Herangehensweise können somit erstmals elektrische Felder im menschlichen Rückenmark systematisch untersucht werden“, so Stenner.

Diese elektrophysiologischen Messungen kombiniert Stenner mit gezielten Verhaltensbeobachtungen: „Wir lassen in einem typischen Experiment gesunde Probanden und Patienten Zielbewegungen mit einer Hand ausführen, ohne dass die Teilnehmer ihre eigene Hand sehen. Stattdessen sehen sie einen Punkt auf einem Bildschirm, der entweder genau ihrer Handbewegung folgt oder relativ zu dieser verdreht ist. Im letzteren Fall lernen Teilnehmer also, eine veränderte visuelle Konsequenz ihrer Handbewegung – die Bewegung des Punktes – vorherzusagen. Typischerweise berücksichtigen sie diese veränderte Vorhersage sowohl bei ihrer Bewegungsplanung, etwa um ein Ziel zu treffen, als auch in ihrer Wahrnehmung der eigenen Armbewegung, die sich an die Bewegung des Punktes schrittweise anpasst.“

 

Motorisches Lernen verstehen

Stenner ist Forscher und Arzt. Ein langfristiges Ziel seiner Studien ist es deshalb, motorisches Lernen so weit zu verstehen, dass es gezielt verbessert werden kann. Das ermöglichen zum Beispiel Hirnstimulationsmethoden, die zu einer verbesserten Rehabilitation von Lähmungen beitragen könnten, etwa nach einem Schlaganfall. Zudem bietet das Projekt einen neuen Erklärungsansatz für die Entstehung psychiatrischer Erkrankungen, die mit einer veränderten Kontrolle und Wahrnehmung eigener Handlungen einhergehen, und zwar mit einem besonderen Augenmerk auf Zwangserkrankungen.

Jedes Jahr bewerben sich 120 bis 180 junge Forscher bei der VolkswagenStiftung um die prestigeträchtige Förderung, von denen nur zwischen sechs und zwölf dieses Ziel erreichen. Mit der Fördersumme von einer Million Euro über eine Laufzeit von fünf Jahren wird Stenner am LIN und an der Uniklinik Magdeburg eine eigene Forschergruppe einrichten, in der neben Stenner ein zusätzlicher Wissenschaftler sowie zwei Doktoranden in dem anspruchsvollen Projekt mitarbeiten werden.

 

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Kinder-Uni Magdeburg bringt „Kariestunnel“ in den Hörsaal

24.08.2017 -

Wie funktioniert unser Gebiss, welche Aufgaben haben Zähne, Zunge und Speichel? Wie sieht gesunde Ernährung aus, und warum ist es so wichtig, gründlich die Zähne zu putzen? In der Septemberausgabe der Kinder-Uni Magdeburg wird die Zahnärztin Dr. med. dent. Juliane Hertwig die Besucherinnen und Besucher im Grundschulalter mit auf die Reise durch die Mundhöhle nehmen und anschaulich erklären, warum es für Kinder und Erwachsene so wichtig ist, ihre Zähne gesund zu halten.

Zwischen dem ersten und dem zweiten Vortragsteil können die Kinder im sogenannten „Kariestunnel“ erkunden, wie sauber ihre Zähne wirklich sind: Mit einem Tropfen einer speziellen Tinktur im Mund werden schädliche Zahnbeläge unter Schwarzlicht sichtbar. Darüber hinaus gibt es für die Kinder Gelegenheit, ein Zahn-Säure-Experiment durchzuführen, sich über zahngesunde Ernährung zu informieren und beim Glücksrad zu gewinnen.

 

WAS: „Wissen mit Biss – Notruf aus der Mundhöhle“, Vorlesung der Kinder-Uni Magdeburg
WANN: 23. September 2017, 11:00 bis 13:00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg, Gebäude 16, Hörsaal 5

 

Die kostenfreie Anmeldung für die Kinder-Uni ist ab 11. September 2017 auf der Website oder telefonisch Montag bis Freitag von 13:00 bis 16:00 Uhr unter der Hotline 0391 67-11888 möglich. Gäste ohne Kinder-Uniausweis können diesen bei der Anmeldung beantragen.

Kinderuni 2015Archivfoto Kinderuni 2015 (Foto: Stefan Berger/Universität Magdeburg)

Die Kinder-Uni Magdeburg ist eine Veranstaltungsreihe für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren, in der Wissenschaftsthemen unterhaltsam und altersgruppengerecht vorgestellt werden. Über 17.000 Schüler haben die bereits über 80 Vorlesungen besucht.

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Mit der Straßenbahn zu IKEA und der Cargo-Rikscha nach Hause

21.08.2017 -

Logistiker der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg unterstützen das schwedische Möbelhaus IKEA dabei, ein nachhaltiges Verkehrskonzept umzusetzen. Am Lehrstuhl für Logistik entwickelte Prof. Dr.-Ing. Hartmut Zadek gemeinsam mit dem Umweltamt der Landeshauptstadt Magdeburg und Studierenden ein Konzept für umweltfreundliche Mobilität. Das sieht vor, ein E-Lastenrad-Verleihsystem in Magdeburg aufzubauen, in das die Neuansiedlung im Norden der Stadt eingebunden ist.

Neben den 1.100 PKW-Parkplätzen, vier kostenlosen Ladestationen für E-Autos und 90 Fahrradstellplätzen werden dort – je nach Größe des Einkaufs – nicht nur zwei Elektro-Kleintransporter, sondern auch Lastenfahrräder mit Elektroantrieb den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung stehen.

E-Rikscha-Cargoversion (c) Alexander Hannebohm 2
Die Rikscha-Cargoversion eines Elektro-Lastenfahrrades kann in dem ein Kubikmeter großen Frachtraum gut 70 bis 80 Kilogramm transportieren. (Foto: Alexander Hannebohm/Universität Magdeburg) 

Mit 16 km/h den IKEA-Einkauf nach Hause bringen

Am Institut für Logistik und Materialflusstechnik der Universität ist bereits ein passender Fuhrpark zusammengestellt worden: So hat eine Rikscha-Cargoversion bis zu einem Kubikmeter Frachtraum und kann gut 70 bis 80 Kilogramm transportieren. Sind in Großstädten wie Magdeburg Autos im Schnitt mit einer Geschwindigkeit von 27 Kilometern pro Stunde unterwegs, erreicht das E-Lastenrad bereits eine Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 16 Kilometer pro Stunde. „Vor dem Hintergrund, dass viele Städte darüber nachdenken, im Innenstadtbereich die Geschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde zu beschränken, relativiert sich der Unterschied zwischen Auto und E-Fahrrad noch weiter“, gibt Professor Zadek zu bedenken. Neben der positiven CO₂-Bilanz seien die E-Lastenfahrräder als Pedelec auch noch kostengünstig, benötigten keine Zulassung und Steuern würden auch nicht erhoben.

„Derzeit erarbeiten wir mit dem Umweltamt der Landeshauptstadt Magdeburg sowie dem ADFC ein konkretes Bewirtschaftungskonzept für die E-Lastenrad-Nutzung, aber grundsätzlich sollen die Ausleihstationen ähnlich dem Prinzip von Carsharing-Anbietern funktionieren“, erläutert der Logistiker Hartmut Zadek. IKEA-Kunden könnten mit der Straßenbahn zum Einkauf fahren und anschließend ein E-Lastenfahrrad ausleihen, um die Neuerwerbungen sicher in die eigenen vier Wände zu transportieren. Für die Rückgabe könnten dann Fahrradgaragen genutzt werden, die im Stadtgebiet verteilt eingerichtet werden müssten.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit fördert den Aufbau eines E-Lastenrad-Verleihsystems in der Landeshauptstadt mit rund 200.000 Euro, so dass drei Garagenanlagen bis Ende 2018 in Magdeburg aufgebaut werden können. Eine Pilot-Garage für E-Lastenfahrräder entsteht derzeit auf dem Campus der Universität. „Dieses Konzept wird auf Dauer nur im Zusammenwirken mit der Stadt funktionieren, denn neben den Ausleihstationen gehört dazu eine nachhaltige Infrastruktur, beispielsweise für Lastenfahrräder ausgebaute Radwege und ein Netz von Ladestationen für E-Bikes oder auch die Einbindung anderer Einkaufsmöglichkeiten, wie den Flora-Park oder Baumärkte, in das Radwegenetz“, unterstreicht Professor Zadek. „Viele Städte mit einem Lastenfahrradnetz gibt es in Deutschland bislang nicht. Die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts könnte da Vorreiterin werden.“

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Alexander Hannebohm/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Die Rikscha-Cargoversion eines Elektro-Lastenfahrrades kann in dem ein Kubikmeter großen Frachtraum gut 70 bis 80 Kilogramm transportieren.

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Studienplatzberatung per WhatsApp

17.08.2017 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erweitert ihren Service für Studieninteressierte und bietet die Möglichkeit, Fragen rund ums Studieren und Wohnen über den Instant-Messaging-Dienst WhatsApp zu stellen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen als Ansprechpartner für:

  • Auskünfte zu Studienfächern,
  • Studieninhalten und
  • Zulassungsbedingungen zur Verfügung.


Auch Fragen zu:

  • studentischen Leben in Magdeburg,
  • zu Berufschancen oder
  • Karrierewegen sind erwünscht.


Die Beantwortung fachspezifischer Fragen übernehmen die Studienfachberater der Fakultäten oder auch die Mitarbeiter der allgemeinen Studienberatung.

Das Chatangebot unter der Telefonnummer +49 160 94774154 startet am 21. August 2017, 8:00 Uhr und endet zum Beginn des Wintersemesters am 4. Oktober 2017.

„Bei über 100 Bachelor- und Masterstudiengängen an der Universität Magdeburg, benötigt es häufig Unterstützung, das passende Studium für sich zu finden. Mit der WhatsApp-Studienberatung möchten wir näher an die Studieninteressierten heranrücken und sie dort erreichen, wo sie sich ohnehin oft aufhalten. So haben sie Gelegenheit, unkompliziert und schnell Informationen aus erster Hand zu erhalten“, unterstreicht der Rektor, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan.

Die über WhatsApp übermittelten Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung der Fragen genutzt und nach Abschluss der Chats gelöscht.

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Letzte Änderung: 16.06.2017 - Ansprechpartner:

Sie können eine Nachricht versenden an: M.A. Katharina Vorwerk
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