Schlagzeilen

Mit dem Smartphone in die Labore der Wissenschaftler

16.03.2017 -

Ab sofort können Wissenshungrige aktuelle Forschungsprojekte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wieder mobil erkunden: In der multimedialen App GUERICKEmag präsentiert die Universität informative Interviews, spannende Hintergrundberichte, Forschungstagebücher oder auch Wissenschaftlerportraits. Die App steht für iOS im App Store und für Android im Google Play Store zum Download bereit.

Mit Hilfe von Tablet oder Smartphone können Leser und Leserinnen beispielsweise erfahren, was die Superhirne der Energiewende leisten, wie Mathematikerinnen Katastrophen vorhersehen, welchen Herausforderungen sich die Materialforschung stellt, wie erfinderisch Infektionserreger sind, warum dünne Luft starke Arme macht, wie Gehirn und Computer verbunden werden können oder weshalb junge Unternehmensgründer vom Campus ins eigene Start-up wechseln.

Nach dem Namenspatron der Universität Magdeburg benannt, steht die zweite Ausgabe der multimedialen Publikation für zeitgemäße Wissenschaftskommunikation. „Wir möchten neugierig machen auf die Universität Magdeburg als lebendige Forschungseinrichtung, die sich als Impulsgeber für Wachstum, innovativen Technologietransfer, interdisziplinäre Vernetzung und für die dringend nötige Fachkräftesicherung in der Region versteht“, so Rektor Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan. „Ob Energiewende, der demografische Wandel, Katastrophenschutz, Finanzkrise oder Cyberkriminalität, unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, unsere starken Netzwerke und innovativen Partnerschaften haben das Potenzial, aber auch die Verantwortung, Vordenker für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen zu sein. Wir werden uns gemeinsam mit unseren Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft weiterentwickeln und auch künftig in großen Strukturen und Zusammenhängen denken.“

Forschungsmagazin Guericke 16 erschienen

Ergänzt um die mobile App erscheint das Forschungsmagazin der Uni Magdeburg GUERICKE crossmedial. Die Publikation wird sowohl als Online- als auch als Druckversion herausgegeben. Die Printversion ist in der Pressestelle der Universität Magdeburg erhältlich. Die nächste Ausgabe des Forschungsmagazins erscheint im November 2017.

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Uni Magdeburg auf weltgrößter Computermesse CeBIT

08.03.2017 -

Vom 20. bis 24. März 2017 werden auf der weltweit größten Computermesse CeBIT auch Exponate und Gründungsprojekte aus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gezeigt.

Die Informatikerin und Schwarmintelligenzforscherin Prof. Dr.-Ing. Sanaz Mostaghim wird das von der Natur inspirierte Schwarmrobotiklabor präsentieren. In diesem SwarmLab wird die Übertragung von Lösungsstrategien aus dem Bereich der Schwarmintelligenz auf Szenarien der Robotik erforscht. Die gezeigte Testplattform ist ein Schwarm autonomer Quadrokopter, bei dem jeder Kopter in der Lage ist, grundlegende Aufgaben wie Bewegung, Wahrnehmung und Selbstschutz allein zu lösen. Mit den Mitteln der Schwarmintelligenz sollen diese Mechanismen zu komplexen Problemlösungen erweitert werden, ohne dass eine externe zentralisierte Kontrolle erforderlich ist. Das Team um die Wissenschaftlerin Mostaghim will künftig Roboterschwärme mit künstlicher Intelligenz entwickeln, die sozial und autonom Entscheidungen treffen können. Wie soziale Wesen auch, wären sie in der Lage, Entscheidungen in Echtzeit zu treffen und sich den lokalen Gegebenheiten und Umständen dynamisch anzupassen. Ohne externe Führung sollen sie, z. B. autark agierend Gelände und Gebäude in Echtzeit überwachen, sich dynamisch der Umgebung anpassen und so beispielsweise beim Hochwasserschutz, bei Flugzeugkatastrophen, bei Erdbeben oder Reaktorunfällen zum Einsatz kommen.

Portrait_Prof. Sanaz Mostaghim mit Quadrokoptern@Stefan Berger
Prof. Dr.-Ing. Sanaz Mostaghim und ihre Quadrokopter (Foto: Stefan Berger/Universität Magdeburg)

Das Gründungsprojekt 3DQR des Uniabsolventen Daniel Anderson macht es möglich, virtuelle Objekte in reale Umgebungen einzufügen. Dazu muss nur der QR-Code eines Produkts mit der 3DQR-App für Smartphone oder Tablet gescannt werden und schon weiß man, zum Beispiel, innerhalb von Sekunden, wie ein Möbelstück in der eigenen Wohnung aussehen würde, ohne es vorher überhaupt aufgebaut zu haben. Das ist nicht nur praktisch für Kunden, sondern auch für Unternehmen, die ihre digital dargestellten Produkte direkt in realer Umgebung einbetten können.

Prof. Dr. -Ing. Andreas Nürnberger von der Fakultät für Informatik der Universität präsentiert zum einen benutzerunterstützende Technologien, die durch eine intelligente Verknüpfung mehrerer Informationsquellen Querbezüge zwischen Dokumenten herstellen können. Damit können komplexe Recherche- und Entscheidungsprozesse wesentlich erleichtert werden. Diese Softwarelösung unterstützt nicht aber nur die Recherche von Dokumenten, sondern kann auch für Musik-, Foto- oder Filmsammlungen genutzt werden. Bei einem weiteres Projekt der Magdeburger Informatiker geht es um intelligente Informationssysteme, die, zum Beispiel, Änderungen in digitalen Dokumenten sichtbar machen, um dem Nutzer die Arbeit mit digitalen Schriftstücken zu erleichtern.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Stefan Berger/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Prof. Dr.-Ing. Sanaz Mostaghim und ihre Quadrokopter

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Junge Olympioniken auf dem Unicampus

07.03.2017 -

Am 28. März 2017 findet an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg die Endrunde der 21. Biologie-Chemie-Olympiade des Landes Sachsen-Anhalt statt. 26 besonders begabte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 verschiedener Gymnasien u. a. aus Halle, Magdeburg, Thale, Dessau und Quedlinburg nehmen die Herausforderung an und werden in jeweils 90-minütigen Klausuren sowie einem praktischen „Laborparcour“ ihr Wissen in Biologie und Chemie zeigen können. Das Thema des diesjährigen naturwissenschaftlichen Wettbewerbes ist „Partner und Parasiten“.

 

WAS: Endrunde der 21. Biologie-Chemie-Olympiade Sachsen-Anhalt
WANN: 28. März 2017, 9.00 bis 16.00 Uhr, Siegerehrung ca. 15.30 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik, Chemisches Institut
Universitätsplatz 2, Gebäude 16

 

Nach den Klausuren geht es zum studentischen Mittagessen in die Unimensa. Anschließend besuchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Chemische Institut und die Bio-Verfahrenstechnik der Universität Magdeburg. Dort bekommen die 15- und 16-Jährigen Einblicke in die Forschung und Studieninformationen zu naturwissenschaftlichen Studienprogrammen aus erster Hand, u. a. zu den an der Universität angebotenen Bachelorstudiengängen Biosystemtechnik und Chemieingenieurwesen.

Gegen 15.30 Uhr stehen die Sieger fest. Die Chemieprofessorin und Prorektorin für Studium und Lehre der Universität Magdeburg, Prof. Dr. rer. nat. Franziska Scheffler, wird die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Biologie-Chemie-Olympiade beglückwünschen.

Die Veranstaltung findet in den Hörsälen und Laboren der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik der Universität Magdeburg statt. Das Institut für Chemie unterstützt den experimentellen Teil der Olympiade mit Geräten und Personal.

 

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Mit der Uni in die Zukunft

22.02.2017 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lädt Schülerinnen und Schüler am 27. April 2017 ein, einen Blick in ihre Zukunft zu werfen. Mit einem Thementag zur Studien- und Berufsorientierung beteiligt sich die Universität unter dem Motto „Mit der Uni in die Zukunft!“ zum fünften Mal erfolgreich am bundesweit stattfindenden Girls‘- und Boys’Day.

 

WAS: „Mit der Uni in die Zukunft!“ Thementag zum Girls‘Day und Boys’Day 2017
WANN: Donnerstag, 27. April 2017, 8:15 bis ca. 15.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg

 

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen Mädchen und Jungen der Klassenstufen 6 bis 9 einen Tag lang die vielfältigen Berufs- und Karrierechancen auf, die sich aus einem Studium an der Universität Magdeburg ergeben. Die Schülerinnen und Schüler haben Gelegenheit, mit Forschenden und Studierenden ins Gespräch zu kommen, sie lernen Männer und Frauen kennen, die Elektroautos entwickeln, neue Werkstoffe erfinden, Krankheiten mit Hightech-Medizintechnik behandeln, Blut für Patienten aufbereiten oder mittels MRT dreidimensional in den Körper schauen.

Mit diesem Angebot möchte die Universität Magdeburg die Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach der passenden Ausbildung, dem passenden Studium unterstützen und zeigen, dass der Maschinenbau nicht nur etwas für Jungs ist und das Erziehen und Unterrichten nicht nur zu Mädchen passt. Die Schüler werden ermuntert, Neues zu entdecken und auch abseits der üblichen Vorstellungen ihre Zukunft zu planen.

Das Angebot ist kostenfrei. Nachfolgend finden Sie Informationen zur Anmeldung sowie das vollständige Programm.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Stefan Berger/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Zukunftstag 2016 an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

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Mit Ehrennadel des Landes ausgezeichnet

27.01.2017 -

HD_Ehrennadel Wolfgang Renzsch
Foto: Katrin Pohl/Universität Magdeburg

Dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Renzsch (2. v. li.) von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurde für seine Verdienste im Bereich der Europastudien die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt verliehen. Anlässlich seiner Abschiedsvorlesung und anstehenden Pensionierung zum April 2017 hat der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Rainer Robra, (2. v. re.) dem renommierten und engagierten Wissenschaftler am 25. Januar 2017 im Beisein von Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan (li.), Rektor der Universität Magdeburg, und Prof. Dr. Michael Dick (re.), Dekan der Fakultät für Humanwissenschaften der Universität Magdeburg, diese hohe Auszeichnung in Anerkennung seiner Tätigkeit überreicht.

Im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur des Landes hob Staatsminister Rainer Robra besonders die Rolle von Professor Renzsch als Politikberater hervor und unterstrich seinen Einfluss bei der Stärkung der Europakompetenz in der Landesregierung und nachfolgender Institutionen. In der Begründung hieß es weiter, das Engagement von Prof. Renzsch gehe weit über das normale Maß der Erfüllung beruflicher Pflichten hinaus. Insbesondere sei dabei die Initiierung und Weiterentwicklung des Bachelor- und Masterstudiengangs „European Studies“ an der Universität Magdeburg und seine daraus resultierenden Verdienste bei der Förderung des europäischen Gedankens in Sachsen-Anhalt zu nennen.

Prof. Dr. Wolfgang Renzsch studierte Politikwissenschaft und Germanistik an den Universitäten Hannover und Göttingen sowie an der London School of Economics and Political Science. 1978 promovierte er in Göttingen und war anschließend als Wissenschaftlicher Referent im Forschungsinstitut der Friedrich-Ebert-Stiftung tätig. 1991 habilitierte er sich in Göttingen zum Thema Finanzverfassung und Finanzausgleich. Die Auseinandersetzungen um ihre politische Gestaltung in der Bundesrepublik Deutschland zwischen Währungsreform und deutscher Vereinigung. Er war im Finanzministerium des Landes Brandenburg tätig, bevor er 1994 eine Lehrstuhlvertretung an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder übernahm. Am 1. September 1994 wurde Prof. Renzsch auf den Lehrstuhl für das politische System und die politische Soziologie der Bundesrepublik Deutschland an die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg berufen. 2005 wurde ihm von der Kommission der Europäischen Union der Jean-Monnet-Lehrstuhl zuerkannt.

 

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Letzte Änderung: 20.02.2017 - Ansprechpartner:

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