Lehrpreis der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Lehrpreisträger 2016: Prof. Dr. Andreas Knabe

Der „Otto-von-Guericke-Lehrpreis“ wurde in diesem Jahr an Prof. Dr. Andreas Knabe von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft verliehen. Die Auszeichnung wurde zum fünften Mal vergeben und berücksichtigt die verschiedenen Aspekte und den Facettenreichtum guter Lehre. Prof. Knabe wurde für seine Skripte ausgezeichnet, die seinen Studierenden vor, während und nach der Vorlesung die Möglichkeit bieten, den Stoff strukturiert, anschaulich und verständlich vorzubereiten, zu verfolgen und zu verinnerlichen.

Der Inhaber des Lehrstuhls für Finanzwissenschaft begann vor 14 Jahren an der Universität Magdeburg Volkswirtschaftslehre zu studieren. Nach einem Aufenthalt als Fulbright-Stipendiat an der University of Kentucky, Lexington, folgte an der Uni Magdeburg der Master. 2008 wurde er promoviert und war anschließend bis zu seiner Berufung Juniorprofessur für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik an der Freien Universität Berlin. Den Wirtschaftswissenschaftler begeistert, Wissen weiterzutragen, Denkweisen zu vermitteln, gemeinsam Antworten auf drängende gesellschaftliche Fragen zu finden.

Der Preis widmete sich 2016 dem besten Skript!

Welches Skript hat die Studierenden im WiSe 2015/2016 oder im SoSe 2016 überzeugt, beim Lernen am besten unterstützt oder/und zum Weiterlesen inspiriert? Folgende Fragen sollten bei der Nominierung berücksichtigt werden:

  • Ist das Skript/Lernmaterial hilfreich bei der Vor- und Nachbereitung des Lernstoffs gewesen?
  • Ist es übersichtlich strukturiert?
  • Hebt das Skript/Lehrmaterial anschaulich das Wesentliche hervor?
  • Motiviert es zur weiteren Auseinandersetzung?
  • Ist das Skript/Lernmaterial aktuell?

Das Vorschlagsrecht galt dabei fakultätsübergreifend. Das bedeutet, es durften auch KandidatInnen vorschlagen, die nicht der Fakultät angehören, in welcher die Studierenden eingeschrieben sind.

Eine Jury – bestehend aus der Prorektorin für Studium und Lehre, vier Studierenden, einem Erziehungswissenschaftler und einer Mitarbeiterin der Qualitätssicherung Studium und Lehre –, haben über die Vergabe entschieden.

Der Preis wurde am 17. November 2016 auf dem Akademischen Festakt überreicht.

Die Nominierten für den Otto-von-Guericke-Lehrpreis 2016

  • Prof. Dr.-Ing. Albrecht Bertram (FMB)
  • Dr.-Ing. Ulf Bergmann (FMB)
  • Univ.-Prof. Dr.-Ing. Hermann Kühnle (FMB)
  • Dipl.-Ing. Gerd Wagenhaus (FMB)
  • Dipl.-Wirtsch.-Ing. Matthias Heinicke (FMB)
  • Jun.-Prof. Dr.-Ing. Manja Krüger (FMB)
  • Prof. Dr.-Ing. Hermann Rottengruber (FMB)
  • Dr.-Ing. Stefan Waßmann (FMB)
  • Jun.-Prof. Dr.-Ing. Elmar Woschke (FMB)
  • Dr.-Ing. Dipl.-Math. Michael Schabacker (FMB)
  • Priv.-Doz. Rainer Glüge (FMB)
  • Univ.-Prof. Dr.-Ing. Hartmut Zadek (FMB)
  • Martin Wiesner (FMB)
  • Prof. Dr.-Ing. Ludger Deters (FMB)
  • Prof. Dr.-Ing. habil. Dirk Bartel (FMB)
  • Dr.-Ing. Lars Bobach (FMB)
  • Prof. Dr. Jan Delhey (FHW)
  • Alexander Törpel (FHW)
  • Julia Habermann (FHW)
  • Mario Clemens (FHW)
  • Prof. Dr. Klaus Jenewein (FHW)
  • PD Dr. Thilo Kähne (FVST)
  • Olivier Cleynen (FVST)
  • Prof. Dr. rer. nat. habil. Helmut Weiß (FVST)
  • Christoph Starke (FWW)
  • Jun.-Prof. Dr. Felix Noth (FWW)
  • Dr. Angela Hildebrand (FWW)
  • Jun.-Prof. Karina Held (FWW)
  • Prof. Dr. Marko Sarstedt (FWW)
  • Prof. Dr. Susanne Enke (FWW)
  • Prof. Dr. Thomas Spengler (FWW)
  • Prof. Dr. Joachim Weimann (FWW)
  • Prof. Dr.-Ing. Ralf Vick (FEIT)
  • Dr.-Ing. Eike Schallehn (FEIT)
  • Prof. Dr.-Ing. Marco Leone (FEIT)
  • Prof. Dr. rer. nat. Georg Rose (FEIT)
  • apl. Prof. Dr. rer. nat. Gerburg Keilhoff (FME)
  • Prof. Dr. med. Thomas Thomas (FME)
  • Dr. Rolf Stricker (FME)
  • apl. Prof. Dr. med. Dörthe Jechorek (FME)
  • PD Dr. rer. nat. Martin Fenneberg (FNW)
  • apl. Prof. Dr. rer. nat. habil Stephan Mertens (FNW)
  • Sandra Dittrich (FNW)
  • Dr. Dipl.-Psych. Melanie Baumgarten (FNW)
  • Dr. Heiko Großmann (FMA)
  • Prof. Dr. Gerald Warnecke (FMA)
  • Prof. Dr. Hans-Christoph Grunau (FMA)
  • Prof. Dr.-Ing. habil. Sanaz Mostaghim (FIN)
  • Dr. Stefan W. Knoll (FIN)
  • Prof. Dr. rer. nat. habil. Rudolf Kruse (FIN)

 

Lehrpreisträger 2015: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Halle

"Ich freue mich, dass die Studierenden wahrnehmen, dass ich auch außerhalb der Vorlesungen Zeit für sie habe.“

Thorsten HalleProf. Dr.-Ing. habil. Thorsten Halle studierte Werkstofftechnik an der Technischen Universität Chemnitz. Im Jahr 2005 wurde er dort promoviert und erhielt für seine Arbeit "Zusammenhänge zwischen Spanvorgängen und dem mechanischen Werkstoffverhalten bei hohen Dehnungsgeschwindigkeiten" den Heinemannpreis. Vier Jahre später habilitierte er sich im Fachgebiet Werkstofftechnik. Seit 2013 ist Prof. Dr.-Ing. habil. Thorsten Halle Leiter des Lehrstuhls „Metallische Werkstoffe“ an der Fakultät für Maschinenbau der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. 2015 wurde der Ingenieur für sein herausragendes Engagement in der universitären Lehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ausgezeichnet. Prof. Dr.-Ing. habil. Thorsten Halle ist von dem Studierendenrat und den Fachschaften für seinen überdurchschnittlichen Einsatz bei der Betreuung von Studierenden ausgewählt worden. Dazu gehören regelmäßiges und konstruktives Feedback zum jeweiligen Leistungstand, eine intensive Betreuung während Praktika oder Abschlussarbeiten und auch das Anbieten innovativer und individueller Beratungsformen in Chats und Online-Sprechstunden.

Vita, Projekte und Publikationen

Lehrpreisträger 2014: Lehrende der "Summerschool Lernende Systeme/Biocomputing"

"In der Summerschool werden die Studierenden zu vernetztem Denken inspiriert und die Interdisziplinarität gefördert."

Preis der Lehre_Preisträger2014Im Jahr 2014 erhielten erstmals Lehrende aus der Informatik, der Neurobiologie und der Psychologie gemeinsam den Lehrpreis der Universität. Sie wurden damit für ihr innovatives interdisziplinäres Lehrangebot Summerschool Lernende Systeme/Biocomputing ausgezeichnet. Dieses Seminar ist die Einführungsveranstaltung in das gleichnamige Profil im Bachelorstudiengang Informatik. Hierbei erwerben die Studierenden erstmals Kenntnisse über die unterschiedlichen Forschungsansätze zum Thema Lernen im Zusammenspiel verschiedener Disziplinen. Die Lehrveranstaltung schlägt eine Brücke zwischen dem Teilgebiet Künstliche Intelligenz der Informatik, das selbstlernende Methoden erforscht und den beobachtenden Forschungen wie der Neurowissenschaft und Psychologie, wo beispielsweise versucht wird, Gehirnzustände mit Hilfe bildgebender Verfahren zu messen. Mit Unterstützung erfahrener Wissenschaftler sollen die Studierenden innerhalb des neuen Lehrangebots befähigt werden, innovative Forschungsansätze zu generieren. Stellvertretend für alle Beteiligten aus der Fakultät für Informatik, dem Leibniz-Institut für Neurobiologie LIN, dem Institut für Psychologie und dem Institut für Biologie nahmen die Initiatoren Dr. Georg Krempl, Prof. Dr.-Ing. Klaus Tönnies, Prof. Dr. Myra Spiliopoulou, PD Dr. Reinhard König und Dr. André Brechmann den Preis entgegen. An der Summerschool 2014 beteiligt waren darüber hinaus Jun.-Prof.. Dr. Michael Hanke und Prof. Dr. Stefan Pollmann (Psychologie), Prof. Dr. Frank Ohl vom LIN sowie Prof. Dr. Jochen Braun von der Biologie.

 

Lehrpreisträger 2013: Yvonne Kalinna, Björn Bergold und Marija Stanisavljevic

"Interdisziplinär Lehren und Forschen bedeutete für uns, fachwissenschaftliches Know-how zu verknüpfen sowie neue Perspektiven zu erhalten, um gemeinsam Probleme zu lösen und ans Ziel zu kommen."

OVGU-Lehrpreis Bjoern_Bergold, Marija_Stanisavljevic, Yvonne_Kalinna©Stefan BergerFür sein interdisziplinäres Lehrprojekt zum Thema „Erforschung von Gedenkstätten und deren Besuchern“ zeichnete die Otto-von-Guericke-Universität ein dreiköpfiges Dozententeam mit dem Lehrpreis 2013 aus. Die Historikerin Yvonne Kalinna und ihr Fachkollege Björn Bergold sowie die Soziologin Marija Stanisavljevic aus der Fakultät für Humanwissenschaften erhielten diese Auszeichnung für ihr gemeinsam konzipiertes Seminar Auf der Suche nach dem authentischen Erlebnis - Gedenkstättenarbeit auf dem Prüfstand im Studiengang Kulturwissenschaften/Europäische Geschichte. Das Seminar war eingebettet in das Pilotprojekt „Lernorte: Geschichtsvermittlung in der Mediengesellschaft“. In der prämierten Lehrveranstaltung arbeiteten Studierende, WissenschaftlerInnen sowie MitarbeiterInnen der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn über Fachgrenzen hinweg als Forschungspartner und entwickelten gemeinsam Mikrostudien rund um das Arbeiten in der Gedenkstätte. Das Seminar ermöglichte den Studierenden die Wissensvermittlung und Praxiserfahrung an außeruniversitären Lernorten: den Arenen ihres zukünftigen Wirkens. Dem Lehrteam sei es in hervorragender Weise gelungen, universitäre Forschung und studentische Lehre verschiedener Fachrichtungen miteinander zu verbinden und darüber hinaus einen starken regionalen Bezug herzustellen, begründete die Jury ihre damalige Entscheidung.

Im Nachgang des Projektseminars ist folgender Aufsatz entstanden und publiziert worden:
Bergold, Björn; Kalinna, Yvonne; Stanisavljevic, Maija: Lehre interdisziplinär - Ein Projektseminar zur geschichtswissenschaftlichen und soziologischen Erforschung von Gedenkstätten. In: Ulrike Senger / Yvonne Robel / Thorsten Logge (Hg.): Projektlehre im Geschichtsstudium. Verortungen, Perspektiven und Berichte. Bielefeld 2015. S. 321-340.

 

Jahr Lehrpreisträger
2012 Prof. Dr. med. habil. Christian Vorwerk und PD Dr. med. habil. Dörthe Küster

Letzte Änderung: 13.04.2017 - Ansprechpartner:

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