Lehramt an berufsbildenden Schulen: Ein zukunftssicherer Arbeitsplatz

Jens, Julia und Nick studieren an der Universität Magdeburg Lehramt an berufsbildenden Schulen. Sie sind auf unterschiedlichen Wegen zum Studium gekommen - aber in einem sind sie sich sicher: Ihr Arbeitsplatz ist zukunftssicher, denn Lehrer werden immer gebraucht, besonders an Berufsschulen.

Den Aufbau und die Atmosphäre ihres Studiengangs schätzen sie besonders: Hier trifft man sich gerne zum Austauschen von Erfahrungen, um einander zu helfen und einfach so, weil Lehramt an berufsbildenden Schulen eine kleine Familie ist. Obwohl in unterschiedlichen Stadien des Berufslebens - ob Studienanfänger oder bereits als Angestellter kennt man sich gut. Das Studium verbindet.

Jens, Nick und Julia studieren an der Universität Lehramt

Jens Käpfer (Berufsschullehrer, Metalltechnik und Mathematik), Julia Arnold (Masterstudentin, Lehramt an berufsbildenden Schulen, Metalltechnik und Informatik) Nick Sroka (Masterstudent, Lehramt an berufsbildenden Schulen, Elektrotechnik und Mathematik) über ihr Studium an der Universität Magdeburg:

 

# Nick: Es ist schon erstaunlich, wie man zu einem Lehramtsstudium kommt. Jens und ich haben kein klassisches Abitur erworben, sondern wir sind staatlich geprüfte Techniker und dürfen mit diesem Abschluss studieren. Julia ist Quereinsteigerin, die zunächst etwas anderes studiert hat. Ich selbst kenne viele, die sich nach Gymnasium für das Lehramt entscheiden haben, allerdings eher selten für das Lehramt an berufsbildenden Schulen.

# Jens: Ich denke, das was uns verbindet, ist zum einen die Freude am Lehren (Referieren, frei Sprechen). Zum anderen ist das Lehramt an berufsbildenden Schulen mit unseren bisherigen beruflichen Erfahrung und Interessen eng verknüpft.

# Julia: Während meines Bachelorstudiums für Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau habe ich Interesse an technischen Fragestellungen entwickelt. Parallel zum Studium arbeitete ich bereits in einem Betrieb als Werksstudentin und konnte viele Einblicke in Arbeitsvorbereitung und Controlling erhalten. Mir wurde immer mehr bewusst, dass ich unbedingt unterrichten möchte. Als ich dann zufällig von der Möglichkeit gelesen habe, mit meinem Studium in das Masterprogramm Lehramt an berufsbildenden Schulen quer einsteigen zu können, erfüllte sich für mich ein Herzenswunsch.

# Jens: Man nimmt vieles aus dem Studium für die Zukunft mit. Die Vorlesungen des Maschinenbaus waren sehr interessant, tiefgreifend und fachlich auf einem anspruchsvollen Niveau. Fachdidaktik, insbesondere Inhalte für die Unterrichtsvorbereitung, waren meine Stütze in dem nun abgeschlossenen Referendariat.

# Nick: Wenn man doch Schwierigkeiten hat, bekommt man oft Unterstützung von Kommilitonen und mit der Inanspruchnahme von mathematischen Sprechstunden kommt man sehr gut zurecht. Im Bachelorstudium steht der erste Aufenthalt an einer berufsbildenden Schule an, das Orientierungspraktikum. Diesem Namen wird das Praktikum in allen Belangen gerecht. Man entwickelt ein Gefühl dafür, wie es ist, vor einer Klasse zu stehen. Ebenso beobachtet man den Unterricht unter anderen Gesichtspunkten als in der eigenen Schulzeit.

# Julia: Neben dem Studium bin ich als Tutorin tätig und helfe hier gerne Studienanfängern in kleinen Gruppen bei fachlichen, aber auch bei organisatorischen und persönlichen Problemen. Wir profitieren voneinander.

# Nick: Es freut mich sehr immer wieder zu hören, dass mein Beruf so gefragt ist. Die Tätigkeit als Berufsschullehrer ist nicht nur höchst abwechslungsreich und zukunftssicher, sondern für mich die ideale Verknüpfung bereits gesammelter praktischer Erfahrung mit theoretischem Hintergrundwissen.

# Julia: Wenn ich jetzt auf mein Masterstudium zurück blicke, dann weiß ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Außerdem konnte ich mich fachlich weiterentwickeln, und als Hilfswissenschaftlerin hatte ich die Möglichkeit, die Fachdidaktik aus der Forschungsperspektive kennenzulernen. Im Moment bin ich am überlegen, ob nicht nach dem Masterstudium auch eine wissenschaftliche Tätigkeit etwas für mich ist; auch dies steht den Berufsschullehrern offen.

# Jens: Ich kann aus meiner Erfahrung wiederholen: Der Weg ist aufwendig und mühsam, das Studium jedoch ist schaffbar und mein Beruf, den ich mit Abschluss des Referendariats jetzt bereits seit fast eineinhalb Jahren ausübe, macht mir wirklich Spaß.

Letzte Änderung: 12.07.2017 - Ansprechpartner:

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