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Studium & Lehre

Internationalisierung

Die Lehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg orientiert sich an dem Ziel, Studierende zu kreativen und kritikfähigen Menschen auszubilden, sie mit Problemlösungskompetenz, Teamfähigkeit, interkulturellem Wissen und Verantwortungsbewusstsein auszustatten. Der Freiheit der Lehre verpflichtet, legt sie den Fokus auf eine wissenschaftliche Fundierung von Lösungen und eine damit verbundene kritische und dauerhaft lernbereite Haltung.

Die Lehre der Universität ist geprägt von vielfältigen Formen der Kommunikation, die selbständigen Wissenserwerb und Umgang mit Problemen und Aufgaben möglich macht und herausfordert. Als Kooperationspartner für den Olympiastützpunkt des Landes Sachsen-Anhalt bietet die Universität Magdeburg Leistungssportlerinnen und -sportlern ideale Studienbedingungen.

 

Aktuelle Meldungen aus Studium & Lehre:


Tausche Magdeburger Dom gegen Eiffelturm, s‘il vous plaît!

In der Stadt der Liebe ist es nicht nur möglich, sich Kunst und gutem Essen zu widmen, auch in puncto Karriere und Weiterbildung stehen Studierenden viele Optionen offen. Darum entschied sich Carolin Elseg, ein halbes Jahr nach Noisy le Grand, einem Nachbarort von Paris, zu gehen, um dort ein Praktikum zu absolvieren. An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg studiert die junge Frau im Master Betriebliche Berufsbildung und Berufsbildungsmanagement mit dem Profil Organisations- und Personalentwicklung.

„Ich hatte nach einem Semester Französischunterricht an der Uni Lust, meine Kenntnisse in der Praxis umzusetzen und zu vertiefen“, erzählt Carolin Elseg, „da habe ich die Suche spontan gestartet und mich einfach mal beworben.“

Gesagt, getan. Nach eigener Internetrecherche bewarb sie sich bei der französischen Tochter des deutschen Maschinenbauunternehmens Voith Turbo, in dem Produkte wie Bremssysteme und Getriebe für LKWs, Züge und Schiffe verkauft sowie in der eigenen Werkstatt repariert werden. Bis Ende August war die Magdeburger Studentin in Noisy le Grand, 20 Kilometer östlich von Paris, und erweiterte nicht nur ihre Französischkenntnisse, sondern sammelt in ihrem Praktikum als Assistentin des Directeur General Adjoint – zu Deutsch: stellvertretender Geschäftsführer – viel Berufserfahrung. „Meine Aufgaben liegen im Recruiting, Gesundheitsmanagement und in der Personalbetreuung“, berichtet die Studentin, „außerdem gebe ich interessierten Mitarbeitenden Deutsch- und Englischunterricht, indem ich ihre Sprachfertigkeiten mit Hilfe von Übungsaufgaben, Videos und Zeitungsartikeln fördere.“

Während ihres Aufenthalts lebte Carolin Elseg in einer WG in Noisy le Grand, gerade einmal 800 Meter von ihrer Arbeitsstelle entfernt. Neben einer Praktikumsvergütung, erhielt die Studentin finanzielle Unterstützung durch das Leonardo/Erasmus-Stipendium. „Damit konnte ich sehr gut in Frankreich leben“, sagt sie, „auch wenn die Preise teilweise wirklich saftig sind. Wobei ich mich daran – selbst als Schwäbin – irgendwann gewöhnt habe.“ Außerdem biete die Homepage des Leonardo Büros viele nützliche Hinweise und Tipps zu Stipendien, zur Wohnungssuche und vielem mehr.

Verliebt in Paris

Carolin Elseg hat sich selbst in die Stadt der Liebe verliebt: „Paris ist einfach wunderschön. Am liebsten bin ich in den Park „Vert Galant“ gegangen, ganz an der Spitze der Île de Cité, direkt an der Pont Neuf“, erzählt die Französin auf Zeit, „dort picknickte ich mit Freunden am Ufer der Seine und betrachtete die tollen Gebäude.“

Picknick an der Seine mit meiner Kollegin FatimaNotre Dame

Bild 1: Picknick an der Seine mit Kollegin Fatima // Bild 2: Notre Dame

Aber nicht nur die malerische Kulisse und die Macarons (kleine Baisergebäcke) sagten der Magdeburgerin zu, sie fühlte sich als Praktikantin in ihrem Arbeitsumfeld äußerst wohl und nimmt neue Praxiserfahrungen mit nach Hause. „Ich habe spannende Einblicke in die Arbeit eines Managers erhalten. Manchmal hat uns unser Chef eine herausfordernde Fragestellung gestellt, wie man schwierige Situationen im Unternehmen lösen könnte. Dadurch habe ich gelernt, wie die Theorie in der Praxis angewendet wird“, erzählt Carolin Elseg. Auch für sich persönlich habe sie einiges mitnehmen können: „Ich habe gelernt, dass man trotz allen „Erwachsenseins“ auch mal Heimweh bekommt – und dass dieses aber auch wieder verschwindet“, so die junge Frau.

Carolin Elseg rät jeder Studentin und jedem Studenten, den Schritt zu wagen und ein Praktikum oder ein Semester im Ausland zu absolvieren. „Lasst euch nicht von der fremden Sprache einschüchtern, man findet immer mindestens einen Freund und Verbündeten im Unternehmen oder anderswo, mit dem alles Spaß macht“, versichert sie. Insofern stimmt die Magdeburger Studentin mit dem französischen Stimmwunder Edith Piaf überein: „Non, je ne regrette rien.“

Cinderellas Schloss bei Nacht - Disneyland

Zum Verlieben: Das Schloss von Cinderellas im Disneyland Paris bei Nacht

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Am Ufer der Wolga - Ein Reisetagebuch

Willkommen in Kasan! 18 Studierende der Uni Mageburg besuchen für zwei Wochen die Städte Kasan und Bolgar in der autonomen Republik Tartastan. Im Austausch mit der Universität Kasan, lernen die Studierenden des Studiengangs European Studies die interkulturelle Kommunikation im Alltag und in der Politik kennen. Zudem erfahren sie mehr über die Sprache, Kultur und Menschen in der fast 3.000 Kilometer entfernten Region, mitten in Russland. Organisiert wird die Summer-School von Dr. Tatjana Samostyan, Lehrstuhl für Slawistik an der Fakultät für Humanwissenschaften. Vom 02. - 16. September sind sie zur interkulturellen Exkursion am Ufer der Wolga unterwegs und berichten in ihrem Online-Tagebuch von den spannenden Eindrücken vor Ort.

Tag 9:

Gerade vor einer Woche wurde in Bolgar eine neu erbaute islamische Akademie eingeweiht, die ganz in der Nähe zu der Weißen Moschee errichtet wurde. Die Gruppe konnte eine exklusive Führung durch die Akademie erhalten und der Stellvertretende Leiter der Akademie erklärte ihnen, warum diese gebaut wurde: Durch die Ausbildung von Gelehrten in der friedlichen Tradition des tatarischen Islams soll radikalen islamischen Einflüssen vorgebeugt werden.

Danach ging es in ein Brotmuseum, in dem das ländliche Leben zu früheren Zeiten in Russland und die traditionelle Herstellung von Brot nachgebaut wurde. Zudem stieß ein Studierender in der Nähe auf einen hübschen Birkenwald, den die Gruppe dann auch besuchte. Schließlich ist die Birke ein typisch russisches Symbol und spielt auch in vielen Sagen und Märchen eine Rolle.

Tag 6-8:

Das Wochenende der Sommerschule in Bolgar war interessant, intensiv und wie immer sehr produktiv. Die Studierenden beschäftigten sich in interaktiven Seminaren und Workshops mit der Wirtschaftskrise Russlands, mit der Kultur und der Geschichte des Landes sowie weiterhin mit Fallbeispielen für interkulturelle Begegnungen. Sie lernten mit Begeisterung die Ebru-Maltechnik sowie traditionelle Tänze kennen. Über Wissenschaft und Literatur des Khanats der Wolgabulgaren konnten die Magdeburger auf dem eindrucksvollen "Weg der Gelehrten und Dichter erfahren" und parallel dazu die unschlagbare Aussicht auf die Wolga genießen, die der Weg und die nahegelegene Quelle mit „heiligem Wasser“ zu bieten haben.

Tag 5:

An einem weiteren Tag der Sommerschule konnten die Teilnehmenden das "Museum der Bolgar-Zivilisation" und eine neu gebaute Moschee in Bolgar besichtigen, wo sie viel Neues über die Region erfahren konnten. An der Moschee trafen sie auch auf ein tartarisches Brautpaar. Außerdem konnten sie das schöne Wetter und die weitläufige Natur auf dem Weg zur Moschee genießen. Workshops zur interkulturellen Kommunikation fanden weiterhin statt. Es war ein voller Tag, der mit einem gemütlichen Lagerfeuer mit russischen und deutschen Liedern abgeschlossen wurde.

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Tag 2 - 4:

Nach einem Tag in Kasan brachen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sommerschule auf in die kleine Stadt Bolgar, ca. 200 km südlich von Kasan. Hier findet der Großteil der Sommerschule statt: Täglich besuchen die Studierenden Seminare, beispielsweise zu interkultureller  Kommunikation und zu der russischen Kultur im Besonderen. In den letzten Tagen beschäftigten sie sich besonders mit der russischen Kinematografie. Zudem kommen die Studierenden ständig mit der russischen Sprache in Kontakt.

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Tag 1: Endlich angekommen!

Am ersten Tag in der Hauptstadt der Republik Tatarstan, Kasan, bekamen die Studierenden eine ausführliche Stadtführung und lernten viel über die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der Stadt. "Kasan" kann mit "Kessel" übersetzt werden, deswegen gibt es ein großes "Kesselmonument", von dem man eine tolle Aussicht hat. Weiterhin besuchten sie die sehr farbenfrohe Altstadt Kasans und retteten sich aus strömendem Regen in eine geschichtsträchtige Moschee.

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Tag 0: Spannung auf Kasan

In großer Vorfreude können wir berichten, dass es insgesamt 18 Studierende des Studienganges European Studies vom 02.-16. September dieses Jahres nach Russland an die Ufer der Wolga verschlagen wird. Die meisten von ihnen haben Russisch als Hauptsprache ausgewählt. Die Sprache wird während des gesamten Studiums unterrichtet und möglicherweise werden sie ein Auslandssemester in Russland absolvieren. Um die Studierenden, die gerade das zweite Fachsemester beendet haben, besser darauf vorzubereiten, initiierte und organisierte Frau Dr. Tatjana Samostyan, Dozentin am Lehrstuhl für Slawistik und Verantwortliche für Internationale Kooperationen im Studiengang European Studies, diese Sommerschule in Russland über interkulturelle Kommunikation im Alltag und in der Politik. Das Projekt ist ein Pre-Workshop zum Internationalen Forum mit dem Titel „Der Islam in der multikulturellen Welt“ und ist entsprungen aus der neu entstandenen Kooperation zwischen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Kasaner Föderalen Universität, einer der renommiertesten Universitäten Russlands, die auch maßgeblich an der Organisation beteiligt ist.

Doch warum geht es um interkulturelle Kommunikation und um den Islam? Stattfinden wird das Projekt in den Städten Kasan und Bolgar in der autonomen Republik Tatarstan, in der ungefähr zu gleichen Teilen muslimische Tataren und orthodoxe Christen leben. Mit dieser Interkulturalität und der damit verbundenen Problematik werden sich die Studierenden auseinandersetzen – schließlich ist das Thema auch in Westeuropa mehr als aktuell. Dazu werden sie täglichen, intensiven Russischunterricht genießen; Zeit, um das historische Erbe der Millionenstadt Kasan und der Umgebung kennenzulernen, ist ebenfalls eingeplant.

Im besten Fall wird sich das Projekt als fester Bestandteil des Ensembles der von der OVGU organisierten und getragenen Sommerschulen etablieren. Wir hoffen, dass es in folgenden Jahren auch vielen anderen Studierenden des Studienganges European Studies sowohl als Vorbereitung auf ein Semester in Russland als auch als einzigartige interkulturelle Erfahrung dienen wird.

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Wenn Medizin auf Technik trifft

Medizintechnik ist eine wichtige Disziplin im Bereich der Ingenieurswissenschaften: Ob bei der Entwicklung von Prothesen für körperlich Beeinträchtigte oder der Forschung und Weiterentwicklung im medizinischen Bereich bereits täglich eingesetzter und überaus wichtiger Geräte wie dem MRT. Neue Technologien und Denkansätze im Bereich der Medizintechnik tragen zur Verbesserung des gesundheitlichen Standards in Deutschland bei.

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ermöglicht Studierenden mit dem Bachelor- und Masterangebot Medizintechnik die Kombination der Fachbereiche Mathematik, Physik, Elektrotechnik und Informatik kennenzulernen. Interdisziplinäre Herausforderungen dieser Fachbereiche finden in Vorlesungen, Seminaren und Praktika Anwendung, damit neue Lösungsansätze erforscht werden können.

Aufbauend auf dem neuen Bachelorstudiengang Medizintechnik, der seit zwei Jahren an der Uni Magdeburg angeboten wird, gewährt der englischsprachige Master Medical Systems Engineering, der pro Semester bis zu 40 Studieninteressierte annimmt, einen umfassenden Einblick in die Welt der medizinischen Forschung. In den Hörsaalreihen befinden sich viele internationale Studierende, die zum Teil aus Indien, Pakistan und Eritrea stammen.

 

Medizintechnik in der Praxis

Masterstudent Nicolas Glienke ist Teilnehmer des Praxisseminars Brain Computer Interfaces, welches im Rahmen der Veranstaltung physiologische Systemmodellierung an der Universität Magdeburg angeboten wird. Er und weitere Studierende erforschen die Reaktionen der eigenen Gehirnaktivitäten, um aus den gewonnen Datensätzen und Signalen einen Algorithmus für ein Computerspiel zu entwickeln. „Die praktische Anwendung ist ein guter Ausgleich zum theoretischen Anteil des Studiengangs“, betont Nicolas Glienke, der sich nach seinem Studium auf das Forschungsgebiet der Neurowissenschaft spezialisieren möchte.

Master Medical Systems Engineering 

Das Praktikum koordinieren die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Fakultät für Informatik, Tim Pfeiffer, und Nikolai Heinze vom Leibniz Institut für Neurobiologie. Unter ihrer Anleitung soll ein Quellcode entstehen, der die Steuerung des Computerspielklassikers Pong mit Hilfe von Gehirnsignalen möglich macht. Dafür benötigt es vorab jedoch viele Tests und deren Auswertung, um die neuronalen Signale richtig interpretieren zu können.

„Für den Laien sieht die Messung wie eine Ansammlung von Wellen und Linien aus, doch da steckt mehr dahinter“, erläutern Tim Pfeiffer und Nikolai Heinze. „Über die Elektrodenhaube erfassen die Teilnehmer ihre neuronalen Aktivitäten des Gehirns in verschiedenen Situationen. Beim Schließen und Öffnen der Augen zeigt die Kurve einen direkt messbaren Ausschlag an“, so Pfeiffer. In der Praxis kommt diese Technologie bislang fast ausschließlich zur Verbesserung der Lebensqualität von körperlich beeinträchtigten zum Einsatz: Mit der Buchstabiermaschine zum Beispiel können Menschen mit dem Locked-In Syndrom, die die zum Sprechen nötige Muskulatur nicht bewegen können, dank der neuronalen Eingabemöglichkeit mit anderen Menschen kommunizieren.

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Medizintechnikstudium auf einen Blick

 

  • Die Regelstudienzeit für den Bachelor Medizintechnik beträgt 7 Semester.
  • Bachelorinteressenten sollten technische sowie naturwissenschaftliche Grundlagen mitbringen und
    ein gewisses Maß an mathematischem Verständnis.
  • Die Regelstudienzeit für den Master Medical Systems Engineering beträgt 4 Semester.
  • Ein Sprachnachweis in Englisch wird für den Master vorausgesetzt.
  • Die Studienplatzbeschränkung für den Masterstudiengang liegt bei 40 Teilnehmern.

 

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Zeit ist das größte Geschenk

Konzentriert hält Atena Azimi den Stift in ihrer Hand, während sie damit eine blaue Linie zeichnet. Durch ihre Bilder drückt sie sich aus, denn die deutsche Sprache versteht und spricht das kleine Mädchen noch nicht so gut. Sie musste aus ihrem Land fliehen. Jetzt ist sie in Deutschland zu Hause und auf Hilfe angewiesen. Diese Hilfe bekommt sie von Studentin Carolina Stein, die ihr nicht nur beim Malen, sondern auch beim Erlernen der neuen Sprache zur Seite steht.

 

Studierende engagieren sich ehrenamtlich für Geflüchtete

Carolina ist eine von 30 Studierenden, die sich ehrenamtlich im Rahmen eines Seminars für Geflüchtete engagiert. Das Seminar „Integrationsmanagement" ist dieses Wintersemester in Kooperation mit der Universität Magdeburg und dem Malteser-Hilfsdienst von dem Verein Synection ins Leben gerufen worden. Studierende erarbeiten innerhalb von vier Wochen ein Projekt und setzen es dann sechs Wochen lang in der Praxis um.

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OVGU-Studentin Carolina Stein hilft dem geflüchteten Mädchen Atena Azimi nicht nur beim Malen.
(Foto: Malteser Magdeburg)

Zum Beispiel engagieren sich 18 der Studierenden in der Gemeinschaftsunterkunft der Malteser in Oschersleben. Ein wichtiges Projekt in der Flüchtlingshilfe sind unter anderem Integrationslotsen. Einheimische Ehrenamtliche sollen die Geflüchteten während ihrer Integration unterstützen. Dies kann sowohl durch Deutschunterricht als auch durch das Besuchen von gemeinsamen Veranstaltungen, wie Konzerten, geschehen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt und der Spaß soll bei den Unternehmungen im Vordergrund stehen. Beim Modellprojekt zur Wertevermittlung und Erstorientierung wird Wissen aus allen Bereichen des Lebens an die Geflüchteten weitegegeben, die für eine Integration nötig sind. Unterstützt und begleitet werden die ehrenamtlichen Studierenden von erfahrenen und ausgebildeten sozialen Arbeitern. So kann eine Betreuung von knapp 400 Flüchtlingen stattfinden.

 

Ehrenamt wird mit Credits belohnt

Das Zusammenspiel aus wichtiger ehrenamtlicher Hilfe und der Möglichkeit praktische Erfahrungen in der Projektdurchführung zu sammeln, hat nicht nur den Erwerb von sozialen Kompetenzen und Anerkennung zum Vorteil. Bachelorstudierende der Bildungs- und Sozialwissenschaften bekommen für Ihren Einsatz Credit Points von der Universität für ihr Studium angerechnet.

Bei wem es dieses Semester nicht mit dem Seminar geklappt hat, kann das natürlich im nächsten Semester belegen oder aber sich auch schon vorher engagieren und eigene Projekte verwirklichen. Wir haben genug Potenzial für vielfältige Projekte. In einer Schulung lernen die Interessenten den Umgang mit Flucht und Asyl und Grundkenntnisse in der interkulturellen Kommunikation. So ist jeder, der sich engagieren will, auch gut auf die einzelnen Einsatzbereiche vorbereitet“, erzählt Stefan Hofmeister, Verantwortlicher für Presse-und Öffentlichkeitsarbeit der Malteser in Magdeburg.

Interessierte können sich via Mail an Stefan Hofmeister vom Malteser-Hilfsdienst für weitere Informationen richten und sich selbst aktiv in der Hilfe für Geflüchtete einbringen.

 

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Medienwerkstatt der Universität macht Studierende fit in crossmedialer Medienkompetenz

„Kommunikation transmedial über verschiedenste Kanäle und Plattformen hinweg ist ein Werkzeug, das jeder beherrschen muss, der sich in der Medienwelt beruflich bewegen will und sie auch privat nutzen möchte“, ist sich Jana Richter, Koordinatorin der Medienwerkstatt, sicher. Die Medienwerkstatt rüstet Studierende mit der entsprechenden Medienkompetenz aus und unterstützt die Herausbildung medienpädagogischer Fähigkeiten. Sie ist der Zentralen Betriebseinheit Medien, Kommunikation und Marketing angegliedert und steht Studierenden aller Studienrichtungen offen.

In drei Säulen gliedert sich die Arbeit der Medienwerkstatt – Medienprojekte außerhalb der Lehrveranstaltungen wie das Uniradio Guericke FM und Campus TV, praktische Workshops zum Erlernen von Filmschnitt-, Audioschnitt- und Bildbearbeitungsprogrammen, Interview- sowie Moderationstechniken oder Sprechtraining vor der Kamera und hinter dem Mikrofon sowie Seminare im Studiengang Medienbildung, zum Beispiel Audiovisuelle Medienproduktion, Visuelle Theorie, Filmmontage, Crossmediales Storytelling oder Schauspielführung.

Foto von Jana Richter, Koordinatorin der Medienwerkstatt

„Als ich mein Studium beendete, haben mir meine Professoren Yana Drouz und David Safarian Folgendes mit auf den Weg gegeben: ´Ich wäre ein Idiot, wenn ich denken würde, ich könnte mit einem Film die Welt verändern. Doch ich wäre ein viel größerer Idiot, wenn ich denken würde, ich könnte es nicht.´ In diesem Sinne: Benutzt Medien, um die Welt besser zu machen!"

- Jana Richter, Koordinatorin der Medienwerkstatt der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg - 

 

Immer durchlässiger werden die Grenzen zwischen Radio und TV, zum Beispiel entstehen kleine Filme, um Radiosendungen anzuteasern, die über Facebook, Instagram und Snapchat verbreitet werden. Mobile Reporting ist dabei ein journalistisches Spielfeld, auf dem die Studierenden sich ausprobieren können. Campus TV bietet eine Plattform für studentische Filmproduktionen. Für die audiovisuellen Medienproduktionen stehen den Studierenden kostenfrei Kameras, Tontechnik, Fotoapparate, Schnittlabor und Fotostudio mit Sprecherkabine und Green-Screen für ein professionelles Arbeiten zur Verfügung. Guericke FM hat sogar ein eigenes Radiostudio im Campus Service Center, in dem die Sendungen aufgezeichnet werden. Das Campusradio ist 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche mit verschiedensten Sendungen im Internet und über die MDCC Machdeburg App zu hören. Alle zwei Wochen gibt es eine aktuelle Infothek. Als neuer Baustein ist eine „Live-Sendung“ in Planung, die im Wintersemester on air gehen soll. Den studentischen Radiomachern stehen die Profis der Eventagentur Heartdisco Music nicht nur an den Reglern zur Seite, sondern auch bei der Organisation von Musikevents und Radiokonzerten. Hier werden die Radiomacher zu Moderatoren, Journalisten, Bandbetreuern und DJs, z. B. bei einer After-Show-Party.

Immer mehr verbinden sich Print, Video, Radio, Social-Media-Kanäle und Online-Plattformen, immer wichtiger deshalb, Medienkompetenzen zu vermitteln und zu stärken. Das ist das Ziel der Medienwerkstatt an der Universität Magdeburg.
Text: Ines Perl

 

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Studentischer Wettbewerb zum autonomen Fahren

80 Quadratmeter Teststrecke mit Trackingsystem, sechs Studenten der Universität Magdeburg und ein autonomes Modell-Fahrzeug: Das studentische Team oTToCAR der OVGU hat nach einem Testwochenende unter Wettkampfbedingungen im Hörsaal der Informatik die Reise angetreten und nahm beim diesjährigen Carolo-Cup in Braunschweig teil. 17 studentische Teams aus Universitäten in ganz Deutschland und Europa trafen sich in Niedersachen, um mit selbstfahrenden Modell-Autos gegeneinander anzutreten.

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Die selbst entwickelten Fahrzeuge mussten reale Verkehrssituationen meistern. (Foto: TU Braunschweig)

Bei dem internationalen Studentenwettbewerb werden selbst entwickelte Modellfahrzeuge im Maßstab 1:10 eingesetzt. Sie müssen Probleme des autonomen Fahrens lösen – selbstständig die Straße erkennen, einparken, überholen. Der Aufbau des Fahrzeuges, die elektrische Ausstattung und die Programmierung des Systems wird dabei durch ein interdisziplinäres Team von Studierenden bearbeitet. „Jeder Carolo-Cup ist letztendlich das Ziel, auf das wir ein Jahr hinarbeiten“, beschreibt Informatikstudent Christian Speich und Leiter des oTToCAR-Teams. Er und seine Teamkollegen aus den Bereichen Informatik und Computervisualistik Gero Licht, Mansour Abboud, Maximilian Borchardt, Christian Krebs und Moritz Bösenberg haben beim diesjährigen Wettbewerb den 5. Platz belegt.  

 

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Gut gelaunt an die Pipetten

Die Studierenden des Masterstudienganges „Immunologie“, der im Wintersemester 2016/2017 an der Universitätsmedizin Magdeburg gestartet ist, absolvieren ihr erstes großes Laborpraktikum. Nachdem die Nachwuchsforscher in Vorlesungen und Seminaren zu den Themen Grundlagen der Immunologie, Mikrobiologie, Immunpathologie und Pathobiochemie bereits den Aufbau und die wichtigsten Funktionen des Immunsystems kennengelernt haben, können sie nun zusammen für zwei Wochen in den Laboren des Instituts für Molekulare und Klinische Immunologie wichtige Methoden der immunologischen Forschung erlernen. Gleich im Anschluss haben die angehenden Immunologen die Möglichkeit, die erlernten Fähigkeiten in die Tat umzusetzen. In einem vierwöchigen Praktikum können sie kleine Projekte in einer der zahlreichen Kliniken und Institute, die an der Lehre des neuen Studienganges beteiligt sind, bearbeiten – hier bietet sich für jeden die Möglichkeit in unterschiedliche Bereiche der Entzündungsforschung tiefer einzutauchen und die eigenen Interessen in die Studiengestaltung einfließen zu lassen.

Studierende des Masterstudiengangs Immunologie bei ihrem ersten Praktikum
Die Studierenden des Masterstudiengangs Immunologie bei ihrem ersten Praktikum

 

Ein bisschen Pioniergeist gehört sicher dazu, sich für einen neuen Studiengang einzuschreiben, doch an dem mangelt es den Studentinnen und Studenten offensichtlich nicht – aus ganz Deutschland, dem Iran, Saudi-Arabien und China sind sie nach Magdeburg gekommen, um innerhalb von vier Semestern ihren „M.Sc. Immunologie“ zu erwerben. Nachdem sie ihren Bachelor in Fächern wie Biologie, Biochemie oder Biosystemtechnik abgeschlossen hatten, wollten sie sich auf dem dynamischen und zukunftsträchtigen Gebiet der Immunologie spezialisieren, der Masterstudiengang Immunologie bietet dazu eine deutschlandweit einzigartige Möglichkeit.

Im spannenden Feld der anwendungsorientierten immunologischen Forschung haben in den letzten Jahren zahlreiche Erkenntnisse den Sprung in klinische Anwendungen geschafft. Ein hervorragendes Beispiel sind Immuntherapien gegen Krebs, die beispielsweise die Überlebenszeit von Patienten, die an schwarzem Hautkrebs leiden, verbessert haben. Solche Erfolgsgeschichten motivieren die Studierenden, denen nach ihrem Abschluss eine Vielzahl von Karrierewegen in der medizinischen Forschung, der pharmakologischen Forschung und Entwicklung oder in der biotechnologischen Industrie offen stehen werden.

 

von Dr. Martina Beyrau

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Studierende der Uni Magdeburg schlüpften in New York in die Rolle von Diplomaten

MadMUN – klingt im ersten Moment wie eine neue Comedyserie, ist aber die Abkürzung oder vielmehr Zusammensetzung einer Magdeburger Projektgruppe der National Model United Nations, die weltweit größte politische Simulation der Vereinten Nationen (UNO).

16 Studierende der Universität Magdeburg simulierten in New York den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Dort erfuhren die politisch-engagierten Studierenden aus den Bereichen European Studies, Friedens- und Konfliktforschung sowie den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen der Universität, wie es sich anfühlt, ein Land zu vertreten und eine so wichtige Rolle zu übernehmen, um mit internationalen Ländern in den Kontakt zu treten.

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Studierende der Otto-von-Guericke-Universität bei der Teilnahme der German Model United Nations (GerMUN) 2017 in Berlin. (Foto: Universität Magdeburg)

Die Magdeburger Uni-Projektgruppe der National Model United Nations ist die weltweit größte politische Simulation der Vereinten Nationen und bereits zum 17. Mal in Folge Teil des Projekts in New York, bei der über 5.000 Studierenden aus der ganzen Welt zusammenkommen.

Vorbereitung ist alles

Die studentischen Projektgruppen trafen sich in den Räumen der UNO, schlüpften während der Simulation in New York in die Rolle von Diplomaten und bekamen Einblick in die Arbeit verschiedener Komitees, wie dem United Nations Development Programm oder der UNESCO. Im Vorfeld hat jede Gruppe nach einer ausführlichen Vorbereitung und intensiver Recherche ein „Position Paper“ erstellt, welches Tagungspunkte widerspiegelt und Ziele darstellt, die die Studierenden in New York umsetzen wollen. Diese „Position Paper“ aller teilnehmenden Universitäten wurden vor der Simulation Ende Februar 2017 eingereicht.

8 Monate vor der Teilnahme an der Simulation in New York, dem Hauptziel von MadMUN, erhielten die Studierenden in Veranstaltungen an der Uni detaillierte Informationen über drei verschiedene Länderrollen. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit mindestens sieben verschiedenen Problemfeldern, die während der drei Simulationen besprochen werden können. Diese Vorbereitung war notwendig, damit der Grundstein für die Grundfunktionsweise der UN und ihren einzelnen Bereichen gelegt werden konnte. 

Großer Erfahrungswert

Durch das Projekt konnten die Studierenden ihre Präsentationsfähigkeiten, ihre Argumentationsstruktur und die Fähigkeit, erlernte wissenschaftliche Inhalte zielführend einzusetzen, verbessern. Die Erfahrungen helfen ihnen dabei, sich in Kursen und Veranstaltungen an der Universität ohne Scheu zu beteiligen.

von Andrea Jozwiak

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In der Semesterpause mit der Uni ins Ausland

Wie wäre es, in der Sommersemesterpause für ein paar Wochen ins Ausland zu reisen und dabei noch den Horizont zu erweitern? Zum Beispiel, um die seit dem Abitur eingerosteten „English communication skills“ in einem mehrwöchigen Intensiv-Sprachkurs auf Vordermann zu bringen und diesen mit einem vierwöchigen Aufenthalt an einer US-amerikanischen Partneruniversität im Bundesstaat Wisconsin zu verbinden.

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Studierende der Universität im Sommer 2016 in den USA.

Oder, um während einer zweiwöchigen Israel-Rundreise Kenntnisse aus erster Hand über die konfliktbeladene Geschichte des Gelobten Landes zu erhalten, die landschaftlichen Gegebenheiten, historischen Stätten, das religiöse Miteinander und die heutige israelische Lebensart persönlich zu erleben.

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Studierende der Universität im Sommer 2016 in Israel.

Seit 20 Jahren können sich Studierende der Universität Magdeburg für die Teilnahme an den jährlich stattfindenden internationalen Sommer-Exkursionen anmelden. Auf diese Weise finden sich in jedem Sommer bunt gemischte Studierendengruppen, die zusammen eine relativ kurze, aber intensive Auslandserfahrung machen wollen. Wer sich bis zum 15.4. beim International Office für die Teilnahme anmeldet, hat beste Aussichten, mit auf Reisen zu gehen. Die Sommer-Exkursionen werden von der Universität, studentischen Initiativen und diversen andere Einrichtungen finanziell unterstützt. Mehr Informationen zum Reiseprogramm, den Teilnahmebedingungen, den Kosten und zu Feedbackberichten aus dem Vorjahr finden Sie auf der Website.

Neben den Sommer-Exkursionen hilft das International Office vor allem bei der Organisation und Durchführung von ein- oder zweisemestrigen Auslandsstudienaufenthalten, entweder im europäischen ERASMUS-Programm oder im Außer-EU-Austauschprogramm „WELTWEIT“. Mit seinen Aktivitäten vermittelt das Akademische Auslandsamt jährlich bis zu 400 Studierenden einen kürzer- oder längerfristigen Auslandsaufenthalt und damit beste Chancen, nach dem Studium in Jobs mit internationaler Ausrichtung einzusteigen.

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28 Studierende aus 7 Ländern nahmen an internationaler Frühlingsschule der Universität teil

Zur fünften Auflage der „Internationalen Frühlingsschule Logistik“ hat das Institut für Logistik und Materialflusstechnik (ILM) der OVGU in diesem Jahr geladen. Mit 28 Studierenden aus 7 europäischen und asiatischen Ländern wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt werden.

Seminare zur Logistik im Allgemeinen sowie zur Modellierung und Simulation in Produktion und Logistik bildeten den inhaltlichen Einstieg in das zweiwöchige Programm der englischsprachigen Frühlingsschule. Exkursionen zum Versandlager der Zalando Logistics SE & Co. in Brieselang sowie zum Werk der Volkswagen AG in Wolfsburg, boten einen praktischen Einblick in die Logistik- und Produktionsprozesse der großen und bekannten Unternehmen. Abgerundet wurde das Gelernte und Gesehene durch zwei Logistikplanspiele, welche es den Studierenden ermöglichten aktiv Problemstellungen in der Produktion und Logistik zu erfahren sowie eigenständig Lösungen zu erarbeiten.

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Die Teilnehmenden der internationalen Frühlingsschule. (Foto: Institut für Logistik und Materialflusstechnik)

Parallel zu diesen Aktivitäten haben die Studierenden in kleinen Gruppen eine Fallstudie bearbeitet, in der sie ihr neu erworbenes Wissen einsetzen konnten. Die Ergebnisse wurden am letzten Tag der Frühlingsschule vor den Dozenteninnen und Dozenten sowie allen Teilnehmenden vorgestellt.

Auch die Freizeit sollte nicht zu kurz kommen und so wurde neben einigen Aktivitäten in Magdeburg, auch ein Wochenendausflug nach Berlin unternommen, der viel Zeit zur Erkundung der Hauptstadt bot.

Alle Beteiligten haben den Verlauf sowie die Ergebnisse der Frühlingsschule Logistik sehr positiv bewertet. Das gesamte ILM und insbesondere die beteiligten Dozierenden freuen sich bereits auf die Internationale Frühlingsschule Logistik 2018.

 

von Prof. Schenk

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Letzte Änderung: 15.08.2017 - Ansprechpartner:

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