Third Mission, Diversity & Nachhaltigkeit

Diversity

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Third Mission

Die Universität Magdeburg versteht sich als verlässliche Partnerin für Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur. Sie prägt das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Magdeburg und im nördlichen Sachsen-Anhalt. Sie versteht sich als eine Leitfigur beim Ausbau der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Region. Die insbesondere durch den demografischen Wandel geprägte gesellschaftliche Entwicklung verändert dabei die Ansprüche von und an die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die Kernaufgaben Forschung und Lehre werden zunehmend durch gesellschaftsbezogene Aktivitäten erweitert.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beraten und unterstützen mit ihrer Expertise wichtige und zukunftsweisende Vorhaben der Stadt, des Landes, der kulturellen und sportlichen Organisationen oder regionalen Unternehmen. Darüber hinaus prägen über 14.400 Studierende aus über 90 Nationen das Leben der Landeshauptstadt Magdeburg. Ihr Engagement in unzähligen sozialen, interkulturellen, sportlichen, politischen und ökologischen Projekten wirkt weit über den Campus hinaus und stärkt das Gemeinschafts- und Identifikationsgefühl in der Stadt und der Region.

Diversity 

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg versteht den kompetenten Umgang mit Diversität und kultureller Vielfalt als Bereicherung für das Hochschulleben und gesamtgemeinschaftliches Potenzial. Sie hat sich in diesem Rahmen verpflichtet, allen Hochschulangehörigen chancengleiche Ausbildungs- und Lebensbedingungen zu ermöglichen. Den Studierenden und Mitarbeitenden sollen unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion oder Behinderung zusammen lernen, forschen und arbeiten können. Hierfür soll die Universität zum Kompetenzzentrum für Diversity Development im Land Sachsen-Anhalt ausgebaut werden. Den Studierenden und Mitarbeitenden sollen unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion oder Behinderung zusammen lernen, forschen und arbeiten können.

Nachhaltigkeit

Im Sinne der ökologischen Perspektive bekennt sich die OVGU zur Nachhaltigkeit und definiert diesen Entwicklungsprozess wie folgt: „Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält.“ Die Angehörigen der OVGU handeln selbst verpflichtet zur Nachhaltigkeit, außerdem engagieren sie sich zur Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre. Sie fördern den gesellschaftlichen Austausch und ermöglichen Nachhaltigkeit im Betrieb der OVGU. Die Lebensqualität auf den Campussen soll regelmäßig evaluiert und verbessert werden. Unterstützt wird die Universität bei diesem Transformationsprozess durch das Nachhaltigkeitsbüro. Mehr

 

Aktuelle Meldungen zu Third Mission & Diversity:


Uni entwickelt Kompass Digitale Selbstverteidigung

Informatikerinnen und Informatiker der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationssicherheit (TLfDI) anlässlich des europaweiten Safer-Internet-Day 2019 den „Kompass für digitale Selbstverteidigung“ entwickelt. Unter dem Titel „Hilf dir selbst digitale Selbstverteidigung 4.0“ werden Themen vom Schulwebauftritt über Passwortnutzung bis hin zu Apps und Browsern spielerisch aufgegriffen und wesentliches Wissen darüber explizit nicht digital, sondern durch „Mitmachen und Begreifen“ vermittelt.

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Welche Macht hat Grammatik?

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, WissenschaftlerInnen, Wissenschaftler*innen? Oder einfach Wissenschaftler? Muss man Frauen mit nennen? Haben Sprache und Grammatik die Macht, mehr Gerechtigkeit herzustellen? Wie kommt es eigentlich, dass man mit einer männlichen Endung, alle anderen „mit meint“? An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg diskutieren am 28. Januar 2019 die Landesbeauftragte für Frauen- und Gleichstellungspolitik Sachsen-Anhalts Dr. Andrea Blumtritt, die Berliner Rapperin Sookee, der Historiker Prof. Dr. Martin Dreher von der Uni Magdeburg und Jakob Adler, erfolgreicher Magdeburger Science Slammer, in einer neuen StreitBar.

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Und, wo arbeiten Sie?

Wo befindet sich höchste Arbeitsplatz auf dem Campus? Wer arbeitet am tiefsten Platz? Wo ist der sauberste Ort der Universität? Und wer arbeitet am nächsten an der Natur ... Webredakteurin Ina Götze hat es herausgefunden.

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Mit Babysitter zur Vorlesung

Auf wackeligen Kinderfüßen tapert die kleine Lilija zielstrebig auf das Spielzeugxylophon zu und bearbeitet es inbrünstig. Einen Augenblick später unterbricht sie ihr Tun und schaut mich, Bewunderung heischend, aus ihren großen Kulleraugen an, um dann sogleich damit fortzufahren, dem kleinen Musikinstrument Töne zu entlocken. Möglichst laut. Gerade ist sie ein Jahr alt geworden. Sie kennt sich gut aus im Eltern-Kind-Zimmer im Gebäude 18. Während Mama Laura Kundler in der Vorlesung sitzt oder in der Bibliothek arbeitet ist sie hier oft mit dem Babysitter und macht Musik, spielt, tobt, schläft. Auch im Eltern-Kind-Zimmer im Gebäude 40 weiß Lilija gut Bescheid. Denn im Gebäude 40 besucht die Mama den Großteil ihrer Lehrveranstaltungen.

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Feste planen, Feste feiern

Hallo, ich bin Lisa Ziemer, Azubine im 1.Lehrjahr hier an der Universität. Mein Beruf, Veranstaltungskauffrau/-mann, wird zum ersten Mal ausgebildet. Er bietet die perfekte Kombination aus Arbeiten mit Menschen und den kaufmännischen Grundlagen. Diese Tätigkeit wird nie langweilig, weil man immer wieder mit den unterschiedlichsten Personen arbeitet. Das sind auch die Gründe, warum ich diesen Beruf für mich ausgewählt habe.

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Über Erinnerungen stolpern

Zwischen nächster Vorlesung, dem Mittagessen in der Mensa oder dem nächsten Meeting ist man als Studierender oder Mitarbeitender der Uni mit festem Blick nach vorn auf dem Campus unterwegs. Doch nimmt sich zwischen all den Terminen des Alltags noch jemand die Zeit für einen Blick in frühere Zeiten? Wer mit offenen Augen über den Campus geht, dem begegnen kleine, messingfarbene Quadrate, die in den Boden eingelassen sind: Stolpersteine, die an früher erinnern sollen.

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Zwischen gestern und morgen

Wer das Gebäude 12 betritt, begibt sich ein klein wenig auf eine Zeitreise. Noch, denn nun wird es in einem zweiten Bauabschnitt saniert. Es ist eins der ersten Gebäude, das für die neugegründete Hochschule für Schwermaschinenbau Ende der 1950er Jahre im Herzen der Stadt Magdeburg errichtet wurde. Liebevoll sollen Details und Charakteristika des Hauses, in dem die Fertigungstechnik ihr Domizil fand, erhalten bleiben. Ines Perl hat sich noch einmal umgesehen.

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Strategie für übermorgen

Als Forschungs- und Lehreinrichtung wirft die Universität immer einen Blick in die Zukunft. Hier werden heute die Leute ausgebildet, die morgen verantwortlich sind. Hier wird heute an Maschinen, Theorien und Konzepten gefeilt, die in Zukunft das Leben mitgestalten sollen. Um auch das Übermorgen im Fokus zu behalten, hat die Otto-von-Guericke-Universität jetzt eine offizielle Nachhaltigkeitsstrategie.

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Wie setzen globale Großkonzerne Menschenrechte um?

Lohndumping, Sicherheitsstandards in Textilfabriken in Asien, Gesundheits- und Arbeitsschutz beim Pestizideinsatz in Afrikas Landwirtschaft – Wie setzen global agierende Großkonzerne Menschenrechte um? Wie berücksichtigen Unternehmen Menschenrechte gegenüber Arbeitnehmern oder Subunternehmen? Wie können Menschenrechtsstandards in der Wirtschaft weltweit garantiert werden? Antworten auf diese Fragen gibt Prof. Dr. Christian Neuhäuser von der Technischen Universität Dortmund am 11. Dezember 2018 in seinem Vortrag „Menschenrechtspflichten von Unternehmen“.

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Bye, bye Blut! Was bei einer Blutspende am Uni-Klinikum passiert

84 Prozent der Bundesbürger finden es toll, dass Blut gespendet wird, sie würden es auch machen. Aber nur vier Prozent der Deutschen gehen tatsächlich. Blut wird vor allem bei lebenswichtigen Operationen eingesetzt meistens für Menschen, die gegen Krebs kämpfen. Warum gehen so wenig Menschen Blut spenden? Angst vor der Nadel? Zuviel Zeitaufwand?

Julia Heundorf hat den Selbstest gemacht und der Uni-Blutbank ihr Blut gespendet: Ein Erfahrungsbericht.

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Letzte Änderung: 29.01.2019 - Ansprechpartner: Webmaster