Forschung & Transfer

Architektur G25

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg setzt sich mit der Vielfalt sowohl nationaler, aber auch globaler gesellschaftlicher Herausforderungen auseinander. Das betrifft technische, gesundheitliche und ökologische Fragestellungen; aber auch ethische, kulturelle, soziale und ökonomische Probleme sind  Gegenstand wissenschaftlich-methodischer Betrachtung, Kontextuierung, Konzeptionierung und Reflexion.

Als Vorreiter technologischer Entwicklung wird die Universität Magdeburg mehr und mehr zur Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Sie versteht sich als eine Leitfigur beim Ausbau der wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beraten und unterstützen mit ihrer Expertise wichtige und zukunftsweisende Vorhaben der Stadt, des Landes oder regionaler Unternehmen. Sie sind als Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler, Soziologen, Mediziner oder Informatiker mit ihrem Wissen unverzichtbare Partner in regionalen und überregionalen Netzwerken und so an der gedeihlichen Entwicklung der Landeshauptstadt maßgeblich beteiligt.

Durch die gezielte Anwerbung unternehmerisch begabter Studienanfängerinnen und -anfänger aus ganz Deutschland und dem Ausland und ein entsprechendes Lehrangebot werden Studierende auch zu Unternehmerinnen und Unternehmern herangebildet, die im Anschluss an ihr Studium sowohl in Wissenschaft, Wirtschaft und der Kultur neue Impulse setzen.

Das Profil ist geprägt durch Exzellenzschwerpunkte, Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs und Forschergruppen. Externe Kooperationen bestehen mit angegliederten Zentren, An-Instituten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Als Impulsgeber und Entwicklungsmotor auch weit über die Landesgrenzen hinaus, verfolgt die Universität Magdeburg Innovationsstrategien zur Stärkung des Technologie- und Wissenstransfers in regionale und überregionale Unternehmen.

 

Aktuelle Meldungen aus Forschung & Transfer:


Die Macht der Zahlen

Der Mathematiker Prof. Dr. Thomas Richter forscht an einer Formel, mit der sich die Bewegung des Meereises besser berechnen lassen soll. Außerdem ist er auch in anderen Forschungsfeldern vertreten, in denen man keine Mathematiker vermuten würde.

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Wenn dem Gehirn ein Licht aufgeht

Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit wollen drei Forscher der Universität Magdeburg verlorengegangene Sinneswahrnehmungen zurückgeben. Alles was sie dafür benötigen, ist das richtige Licht und ein Empfänger.

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An den Schaltern von Altern und Krankheit

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Otto-von-Guericke Universität gehen der Frage nach, wie die Gesundheit im Alter erhalten bleiben kann. Dafür untersuchen sie sowohl neurodegenerative Krankheiten, als auch andere häufige Erkrankungen älterer Menschen.

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Uni Magdeburg beruft zwei exzellente Wissenschaftlerinnen

Zwei exzellente Mathematikerinnen verstärken seit Beginn des Wintersemesters 2018/19 Forschung und Lehre an der Fakultät für Mathematik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Mit den Neuberufungen der jungen Wissenschaftlerinnen Prof. Dr. Stefanie Rach und Prof. Dr. Petra Schwer stellt die Universität Magdeburg wichtige Weichen für die Zukunft: Die Didaktikerin Stefanie Rach untersucht, wie angehenden Mathematikern und künftigen Lehrern erfolgreich Wissen vermittelt werden kann. Sie unterstützt die Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge an der Uni Magdeburg. Petra Schwer betreibt Grundlagenforschung an der Schnittstelle zwischen Geometrie und Algebra und untersucht, vereinfacht gesagt, Symmetrien geometrischer Objekte und algebraischer Strukturen. Sie ist zudem die erste Tenure-Track-Professorin in Sachsen-Anhalt.  

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Roboterfische ersetzen Tierversuche

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg arbeiten in den kommenden drei Jahren daran, vom Gesetzgeber geforderte Tierversuche in europäischen Wasserkraftwerken künftig durch Roboterfische zu ersetzen. Die künstlichen Ersatzfische sollen Informationen über Strömungsbedingungen und zu erwartende Schädigungen von Fischen in europäischen Flusskraftwerken geben. 

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Wenn der Knochen zum Hund kommt

Sharing is caring. Das ist die umweltfreundliche und ressourcenschonende Philosophie einer ganzen Generation. Ob Kleidung, Autos oder Sofas es wird geteilt, was von mehreren Personen genutzt werden kann.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wollen diesen Ansatz nun auch auf Lastenfahrräder übertragen. Gibt es doch schon? Nicht ganz! Das Besondere am Sharing-Konzept der Magdeburger Forscher ist nämlich, dass es sich um ein autonomes, also selbstfahrendes, Rad handeln soll, das allein zum Nutzer navigiert. Und zwar genau dann, wenn er es braucht und genau dorthin, wo er gerade ist.

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Die Zähmung des Lichts

Die Zukunft liegt im Licht, davon ist Jan Wiersig überzeugt. Der Professor für Theoretische Physik weiß, dass Lichtteilchen und -wellen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten für Technik, Industrie, Datenverarbeitung oder medizinische Diagnostik immer wichtiger werden.

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Sachsen-Anhalt - das unterschätzte Bundesland?

Sachsen-Anhalter haben eine anhaltend hohe Bereitschaft zur Wechselwahl, auch zugunsten von Protestparteien. Frauen sind im politischem Prozess nach wie vor unterrepräsentiert und nach dem ökonomischen Aufholprozess in den 1990er Jahren stagniert die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Die Sicherung der Daseinsvorsorge und die Implementierung einer jugendorientierten Regionalpolitik müssen gestärkt werden, um einem Demokratiedefizit entgegenzuwirken. Trotz seiner traditionsreichen Geschichte und der höchsten Dichte an Weltkulturerbestätten wurde das Ursprungsland der Reformation zur konfessionellen Diaspora. In Sachen erneuerbare Energien befindet sich das Land hingegen in einer bundesweiten Vorreiterrolle.

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Seifenblasen im Weltraum

Gestern „im Weltraum“, heute am Mikroskop: Christoph Klopp ist Physiker. An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erforscht er Flüssigkristalle. Die Materialien, die er in seiner Doktorarbeit untersucht, hatten zuvor längere Zeit auf der Internationalen Raumstation ISS verbracht.

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Warum Alexa, Siri & Co. uns nicht immer verstehen

Sich mit sprachgesteuerten Assistenten wie Alexa oder Siri zu unterhalten, ist mittlerweile Alltag sie nach dem Wetter zu fragen oder bitten, einen bestimmten Song zu spielen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wollen diese Mensch-Maschinen-Interaktion nun aber entscheidend verbessern: Künftig sollen die Systeme komplexere Fragen beantworten und unseren Tagesablauf kennen, um uns gezielt mit Informationen zu versorgen, die uns den Alltag erleichtern. 

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Letzte Änderung: 03.12.2019 - Ansprechpartner: Webmaster