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Forschung & Transfer

Architektur G25

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg setzt sich mit der Vielfalt sowohl nationaler, aber auch globaler gesellschaftlicher Herausforderungen auseinander. Das betrifft technische, gesundheitliche und ökologische Fragestellungen; aber auch ethische, kulturelle, soziale und ökonomische Probleme sind  Gegenstand wissenschaftlich-methodischer Betrachtung, Kontextuierung, Konzeptionierung und Reflexion.

Als Vorreiter technologischer Entwicklung wird die Universität Magdeburg mehr und mehr zur Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Sie versteht sich als eine Leitfigur beim Ausbau der wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beraten und unterstützen mit ihrer Expertise wichtige und zukunftsweisende Vorhaben der Stadt, des Landes oder regionaler Unternehmen. Sie sind als Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler, Soziologen, Mediziner oder Informatiker mit ihrem Wissen unverzichtbare Partner in regionalen und überregionalen Netzwerken und so an der gedeihlichen Entwicklung der Landeshauptstadt maßgeblich beteiligt.

Durch die gezielte Anwerbung unternehmerisch begabter Studienanfängerinnen und -anfänger aus ganz Deutschland und dem Ausland und ein entsprechendes Lehrangebot werden Studierende auch zu Unternehmerinnen und Unternehmern herangebildet, die im Anschluss an ihr Studium sowohl in Wissenschaft, Wirtschaft und der Kultur neue Impulse setzen.

Das Profil ist geprägt durch Exzellenzschwerpunkte, Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs und Forschergruppen. Externe Kooperationen bestehen mit angegliederten Zentren, An-Instituten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Als Impulsgeber und Entwicklungsmotor auch weit über die Landesgrenzen hinaus, verfolgt die Universität Magdeburg Innovationsstrategien zur Stärkung des Technologie- und Wissenstransfers in regionale und überregionale Unternehmen.

 

Aktuelle Meldungen aus Forschung & Transfer:


Nationale und internationale Forschungsförderer stellen sich vor

Am 21. September 2017 werden Vertreter aller großen nationalen und europäischen Forschungsförderungsorganisationen an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zu Gast sein. Im Rahmen der Veranstaltung „Forschen in Europa: Nationale und europäische Forschungsförderung“ präsentieren Forschungsförderer wie die Alexander-von-Humboldt-Stiftung, die Helmholtz-Gemeinschaft, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft oder die Max-Planck–Gesellschaft ihre nationalen und internationalen Förderprogramme und stehen Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern aus ganz Deutschland als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie haben Gelegenheit, ihre wissenschaftlichen Karrieren in Deutschland individuell zu planen oder sich für Mobilitätsprogramme zu bewerben und so internationale Forschungserfahrung zu sammeln.

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Spitzenplätze für Marko Sarstedt und Reint E. Gropp im F.A.Z.-Ökonomenranking 2017

Ökonomen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gehören zu den einflussreichsten Deutschlands und des gesamten deutschsprachigen Raumes.

Prof. Marko SaSarstedt, Marko (c) Stefan Bergerrstedt vom Lehrstuhl für Marketing belegte bei dem von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erstellten Ranking den fünften Platz in puncto Forschung. Seine Arbeiten gehören damit zu den meistbeachteten und zitierten in seinem Fach. In seinen Forschungsarbeiten setzt sich der Marketing-Experte mit Fragestellungen des Konsumentenverhaltens auseinander und entwickelt Methoden zur Analyse betriebswirtschaftlicher Entscheidungsprobleme. Seine Forschungsarbeiten wurden in weltweit führenden Fachzeitschriften publiziert und seine Lehrbücher wurden bisher in fünf Sprachen übersetzt.

Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Passau, der Helsinki School of Economics and Business Administration und der Ludwig-Maximilians-Universität München wurde Sarstedt wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Marktorientierte Unternehmensführung. Der Promotion zum Dr. oec. publ. folgte 2010 die Ernennung zum Juniorprofessor für Quantitative Methoden in Marketing und Management an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach einem Forschungsaufenthalt an der University of Newcastle, Australien, und der Habilitation im Fach Betriebswirtschaftslehre folgte er 2012 dem Ruf an die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

 

Gropp, Reint (c) Stefan BergerProf. Reint E. Gropp vom Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre erreichte in der Gesamtwertung, die neben den Forschungs- auch Leistungen im Bereich der Politikberatung sowie die Präsenz in den Medien berücksichtigt, Platz 61.

Reint E. Gropp hat Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg und der University of Wisconsin, Madison, studiert. Im Anschluss an seine Promotion war Professor an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und hatte dort die Stiftungsprofessur für Sustainable Banking and Finance inne. Zuvor war er in verschiedenen Positionen für den Internationalen Währungsfonds (IWF) sowie für die Europäische Zentralbank (EZB) tätig, zuletzt als Deputy Head der Financial Research Division. Er ist Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle und als solcher sei 2014 mit einem Lehrstuhl an der Magdeburger Fakultät für Wirtschaftswissenschaft ausgestattet.

Fotos: Stefan Berger

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Wissenschaftler der Universität Magdeburg auf der Suche nach alternativen Routen zur nachhaltigen Herstellung chemischer Produkte

Verfahrenstechniker der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg arbeiten erfolgreich daran, die für die Herstellung vieler chemischer Produkte bisher verwendeten Ausgangsstoffe Erdöl und Erdgas durch nachwachsende Rohstoffe zu ersetzen. Vor dem Hintergrund knapper werdender fossiler Rohstoffe suchen sie gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Dortmund, Berlin und Magdeburg nach neuen hocheffizienten und nachhaltigen Produktionsrouten, mit deren Hilfe langkettige Kohlenwasserstoffe in Ausgangsstoffe für Farben, Lacke, Arznei-, Wasch- oder Reinigungsmittel umgewandelt werden können.

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Magdeburger Nachwuchswissenschaftlerin beim 67. Nobelpreisträgertreffen

Nur ein Jahr zuvor war unsere Welt noch eine andere. Das war bevor Großbritannien entschied, um jeden Preis die Europäische Union verlassen zu wollen, bevor der türkische Präsident unter dem Verdacht des Mitwirkens an einem Putschversuch zahlreiche Intellektuelle und Querdenker inhaftieren lies und bevor eine populistische ungarische Regierung entschied, die Zentraleuropäische Universität zu schließen. Es war aber auch bevor Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt wurde und in seiner Position als mächtigster Mann der Welt entgegen jeglichen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die globale Erderwärmung plump als Fake-News verunglimpfte und den Rückzug der USA aus dem Klimaabkommen von Paris verkündete.“ Mit diesen drastischen Worten eröffnete Bettina Bernadotte af Wisborg, Präsidentin des Kuratoriums, das 67. Lindau Nobel Laureate Meeting, das nach der Nobelpreisverleihung an der Königlichen Akademie der Wissenschaften in Stockholm das größte und wichtigste Treffen der wissenschaftlichen Elite ist.

Gleichzeitig stellte Gräfin Bernadotte mit dieser ungewöhnlichen und besorgten Einleitung aber auch die zentrale Bedeutung einer freien, unabhängigen und zukunftsorientierten Forschung für die Zukunft unserer Gesellschaft in den Fokus und hieß die geladenen Gäste, unter ihnen 28 Nobelpreisträger und knapp 400 ausgewählte Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt, in Lindau am Bodensee willkommen.

Eine dieser jungen Wissenschaftlerinnen war Dr. Franziska Stöber, die sehr gern, trotz Elternzeit, dieser besonders ehrenvollen Einladung folgte und begeistert von einer außergewöhnlichen Veranstaltung berichtet, auf der sie die exzellenten, am Wissenschaftsstandort Magdeburg entstandenen Forschungsaktivitäten repräsentierte.

Der Einladung vorausgegangen war eine Empfehlung der Leibniz-Gemeinschaft, nachdem Dr. Stöber im vergangenen Oktober ihre Promotion im Rahmen einer engen Kooperation zwischen dem Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg und der Klinik für Nuklearmedizin der OVGU mit herausragendem Ergebnis verteidigen konnte.

Der Schwerpunkt der Forschungstätigkeit von Dr. Stöber widmet sich der frühzeitigen Visualisierung und Diagnostik von Hirnschädigungen, verursacht z. B. durch einen ischämischen Schlaganfall oder durch Demenzerkrankungen. Basierend auf der durchgeführten Gundlagenforschung konnten Dr. Stöber und ihre Kollegen ein neuartiges bildgebendes Verfahren entwickeln, das sowohl einem vertiefenden Verständnis über die Ausbreitung hirnschädigender Erkrankungen als auch der Entwicklung entsprechender Therapeutika zugutekommen kann.

„Das Meeting bietet jungen Wissenschaftlern die einmalige Möglichkeit, in den Dialog mit Nobelpreisträgern, aber selbstverständlich auch untereinander zu treten, die eigenen Forschungsergebnisse zu präsentieren und sich ein internationales Netzwerk aufzubauen“, hebt sie das Besondere an dieser Veranstaltung hervor, die sich jeweils jährlich wechselnd einer der naturwissenschaftlichen Nobelpreisdisziplinen: Medizin und Physiologie, Chemie oder Physik widmet. „In diesem Jahr stand die Chemie im Mittelpunkt. Leider erlauben die Statuten nur eine einmalige Teilnahme an einer Lindauer Nobelpreisträgertagung – es sei denn man gehört irgendwann einmal selbst zu den Laureaten“, blickt Dr. Stöber, als studierte Neurobiologin mit einem Augen zwinkern motiviert in die Zukunft und beschreibt immer noch tief beeindruckt ihre Eindrücke. Jede Tagung bestehe aus einer Vielzahl wissenschaftlicher Vorträge von Nobelpreisträgern, interessanten Podiumsdiskussionen mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Aber auch die jungen Wissenschaftler bekämen in sogenannten Master Classes und in speziellen kleinen Gruppengesprächen mit Laureaten die Gelegenheit zu einem fachlichen und persönlichen Austausch. Eine unglaublich professionelle mediale Berichterstattung führe dazu, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Allgemeinheit gut zugänglich gemacht werden.

36919___LNLM2017_Wednesday_033_cfVortrag beim Nobelpreisträgertreffen 2017 (Foto: Julia Nimke)

„Als überaus sympathisch empfand ich persönlich, dass die Nobel Laureats sehr offen und menschlich von ihrem Leben und der oftmals beschwerlichen wissenschaftlichen Karriere berichteten. Viele von ihnen beantworten auf sehr humorvolle Art und Weise die oft gestellte Frage: Wie gewinne ich einen Nobelpreis? Dabei motivierten sie die jungen Teilnehmer insbesondere dazu, ihrer wissenschaftlichen Leidenschaft zu folgen, nach Möglichkeit an einem Thema mit hoher gesellschaftlicher Relevanz zu arbeiten, unerwartete Resultate nicht außer Acht zu lassen und an die eigenen Stärken zu glauben. Einige gaben aber auch offen zu, dass es manchmal einfach hilft, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Wenn alles nichts nütze, so verriet Klaus von Klitzing – Preisträger 1985 für die Entdeckung des quantisierten

Hall-Effekts –, kann man auch schon mal eine Nobelpreis-Medaille im New Yorker Auktionshaus Christie’s bekommen. So geschehen Ende 2014, als ein anonymer Telefonbieter die 1962 an James Watson verliehene Auszeichnung für die Entdeckung der DNA-Struktur für 4,76 Millionen Dollar ersteigerte“, resümiert Dr. Stöber und gibt zugleich eine zentrale Botschaft der Tagung weiter: „Wissenschaft steht immer auch in der Pflicht, für gesellschaftlich bedeutende Themen zu sensibilisieren. Große wissenschaftliche Leistungen werden nur in einem globalen Kontext bedeutsam; man kann also nicht ignorieren, was in der Weilt um uns herum passiert, wie zum Beispiel die aktuelle Problematik des Klimawandels.“

In diesem Kontext hob auch Bettina Bernadotte die besondere Bedeutung des wissenschaftlichen Dialogs hervor, da die auf zuverlässigen und überprüfbaren Fakten basierende Wissenschaft in unvergleichbarer Weise in der Lage ist, nationale, geschlechtsspezifische, religiöse, ethnische und andere Grenzen zu überwinden. In diesen Tagen bereitet sich Lindau übrigens bereits erneut auf einen Ansturm zahlreicher Wissenschaftler vor. Mitte August werden an der 6. Lindauer Tagung der Wirtschaftswissenschaften junge Ökonomen ebenfalls mit Nobelpreisträgern zusammentreffen.

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Wie das Gehirn Gelerntes bewertet

Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben herausgefunden, wie unser Gehirn die Speicherung von unterschiedlich wichtigen Informationen kontrolliert. Das Team um den Neurobiologen Prof. Dr. Oliver Stork von der Fakultät für Naturwissenschaften konnte eine Gruppe von Nervenzellen im Gehirn identifizieren, die unterschiedliche Sinneseindrücke gegeneinander abwägen und den gemachten Erfahrungen unterschiedliche Bedeutungen und Prioritäten zuweisen.

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Physiker der Universität Magdeburg spüren mit Lichtwellen Nanopartikel auf

Physiker der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben Sensoren entwickelt, die kleinste Nanopartikel in ihrer Umgebung wahrnehmen können. Die Wissenschaftler um Prof. Dr. Jan Wiersig vom Lehrstuhl für Theoretische Physik haben gemeinsam mit Kollegen aus den USA sogenannte Mikroresonatoren, eine Art Lichtspeicher, so beeinflusst, dass sie extrem kleine Teilchen, etwa aus gefährlichen oder medizinisch relevanten Stoffen, erkennen können.

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Wenn Medizin auf Technik trifft

Medizintechnik ist eine wichtige Disziplin im Bereich der Ingenieurswissenschaften: Ob bei der Entwicklung von Prothesen für körperlich Beeinträchtigte oder der Forschung und Weiterentwicklung im medizinischen Bereich bereits täglich eingesetzter und überaus wichtiger Geräte wie dem MRT. Neue Technologien und Denkansätze im Bereich der Medizintechnik tragen zur Verbesserung des gesundheitlichen Standards in Deutschland bei.

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ermöglicht Studierenden mit dem Bachelor- und Masterangebot Medizintechnik die Kombination der Fachbereiche Mathematik, Physik, Elektrotechnik und Informatik kennenzulernen. Interdisziplinäre Herausforderungen dieser Fachbereiche finden in Vorlesungen, Seminaren und Praktika Anwendung, damit neue Lösungsansätze erforscht werden können.

Aufbauend auf dem neuen Bachelorstudiengang Medizintechnik, der seit zwei Jahren an der Uni Magdeburg angeboten wird, gewährt der englischsprachige Master Medical Systems Engineering, der pro Semester bis zu 40 Studieninteressierte annimmt, einen umfassenden Einblick in die Welt der medizinischen Forschung. In den Hörsaalreihen befinden sich viele internationale Studierende, die zum Teil aus Indien, Pakistan und Eritrea stammen.

 

Medizintechnik in der Praxis

Masterstudent Nicolas Glienke ist Teilnehmer des Praxisseminars Brain Computer Interfaces, welches im Rahmen der Veranstaltung physiologische Systemmodellierung an der Universität Magdeburg angeboten wird. Er und weitere Studierende erforschen die Reaktionen der eigenen Gehirnaktivitäten, um aus den gewonnen Datensätzen und Signalen einen Algorithmus für ein Computerspiel zu entwickeln. „Die praktische Anwendung ist ein guter Ausgleich zum theoretischen Anteil des Studiengangs“, betont Nicolas Glienke, der sich nach seinem Studium auf das Forschungsgebiet der Neurowissenschaft spezialisieren möchte.

Master Medical Systems Engineering 

Das Praktikum koordinieren die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Fakultät für Informatik, Tim Pfeiffer, und Nikolai Heinze vom Leibniz Institut für Neurobiologie. Unter ihrer Anleitung soll ein Quellcode entstehen, der die Steuerung des Computerspielklassikers Pong mit Hilfe von Gehirnsignalen möglich macht. Dafür benötigt es vorab jedoch viele Tests und deren Auswertung, um die neuronalen Signale richtig interpretieren zu können.

„Für den Laien sieht die Messung wie eine Ansammlung von Wellen und Linien aus, doch da steckt mehr dahinter“, erläutern Tim Pfeiffer und Nikolai Heinze. „Über die Elektrodenhaube erfassen die Teilnehmer ihre neuronalen Aktivitäten des Gehirns in verschiedenen Situationen. Beim Schließen und Öffnen der Augen zeigt die Kurve einen direkt messbaren Ausschlag an“, so Pfeiffer. In der Praxis kommt diese Technologie bislang fast ausschließlich zur Verbesserung der Lebensqualität von körperlich beeinträchtigten zum Einsatz: Mit der Buchstabiermaschine zum Beispiel können Menschen mit dem Locked-In Syndrom, die die zum Sprechen nötige Muskulatur nicht bewegen können, dank der neuronalen Eingabemöglichkeit mit anderen Menschen kommunizieren.

Master Medical Systems Engineering 3
 

Medizintechnikstudium auf einen Blick

 

  • Die Regelstudienzeit für den Bachelor Medizintechnik beträgt 7 Semester.
  • Bachelorinteressenten sollten technische sowie naturwissenschaftliche Grundlagen mitbringen und
    ein gewisses Maß an mathematischem Verständnis.
  • Die Regelstudienzeit für den Master Medical Systems Engineering beträgt 4 Semester.
  • Ein Sprachnachweis in Englisch wird für den Master vorausgesetzt.
  • Die Studienplatzbeschränkung für den Masterstudiengang liegt bei 40 Teilnehmern.

 

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Auf der Suche nach dem Glück

Was macht das Glück mit einem Menschen, der sich berufsmäßig mit diesem Hochgefühl beschäftigt? Jan Delhey muss lachen und denkt kurz nach: „In guten Momenten hilft es mir, stärker zu reflektieren, was ich gerade tue und, dass mir der Ärger jetzt gar nichts bringt. Aber in vielen anderen Momenten macht es gar nichts mit mir", sagt der Professor, der im März 2015 auf den Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie und Makrosoziologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg berufen wurde. Zuvorderst sei es der Sport, der seine Glücksgefühle anrege. Auf dem Sattel seines Fahrrades habe er von Magdeburg schon mehr gesehen als von Bremen während seiner achtjährigen Zeit dort als Professor an der Jacobs University, sagt er.

Das grüne Magdeburg an dem blauen Band der Elbe macht also einen guten Eindruck auf einen Neuankömmling? Der Glücksforscher nickt. Die Stadt Magdeburg mit ihrem Wohlfühlfaktor Natur sei durchaus ein positiver Bestandteil der objektiven Lebensbedingungen. Und zu seinem subjektiven Wohlbefinden, meint er, trage auch die Stelle am Institut für Soziologie bei. Delheys Forschungsthemen hier sind Lebensqualität, Vertrauen, soziale Ungleichheit und europäische Integration.

Zitate zum Thema Glück: Für jeden bedeutet Glück etwas anderes

Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung kann Jan Delhey rückblickend sagen: Ohne die politische Wende 1989 wäre sein Leben mit Gewissheit anders verlaufen. Im Süden Deutschlands, an der Grenze zur Schweiz, ist er aufgewachsen. Räumlich weit weg von Ostdeutschland, war für ihn als Kind einzig die `Leipziger Messe´ ein Bezugspunkt zur DDR. „Mein Vater ist jedes Jahr dorthin gefahren", erzählt er. Die Grenzöffnung allerdings hat Jan Delhey in Bamberg erlebt. „Als die Trabis in die Stadt fuhren und bejubelt wurden, war das für uns Soziologiestudenten ein ganz besonderes Erlebnis", erinnert sich der Wissenschaftler und ist gedanklich ganz nah bei seiner Forschung: „Ob man Umbrüche in der Gesellschaft oder im eigenen Lebenslauf als Herausforderung oder als Bedrohung empfindet, hängt stark von der existenziellen Sicherheit ab. Und die war nach der Wiedervereinigung für viele im Osten mit dem Niedergang der Betriebe gefährdet."

Ohne Wendezeit undenkbar auch das Thema seiner Promotion, die sich mit den Umbrüchen in Osteuropa befasste, mit sozialer Ungleichheit und der Bewertung der Lebensbedingungen nach der Wende. Sieben osteuropäische Länder hat er miteinander verglichen. „Auf die DDR bezogen", sagt er, „hatten sich die individuellen Lebensbedingungen relativ schnell denen im Westen angepasst. Aber wegen der geringeren Wirtschaftskraft ist immer eine Lücke zu Westdeutschland geblieben." Ist der Veränderungsprozess also für die neuen Bundesländer ein Aufholprozess? „In vielerlei Hinsicht schon", entgegnet der Soziologe. „Allerdings hat die Wiedervereinigung auch den Westen modernisiert. Als Beispiel möchte ich das Netz frühkindlicher Betreuung nennen. Unter einem gesellschaftlichen Aspekt fördert die Infrastruktur für Betreuung auch die Gleichstellung von Mann und Frau. Meine Mutter hatte ihren Beruf aufgegeben, nachdem wir Kinder geboren waren. In der DDR war es für die Mütter eine Selbstverständlichkeit, bald wieder in ihren Beruf zurück zu kehren." 

 

Die Formel zum Glück

Und wann ist Jan Delhey ausgezogen, das Glück zu suchen? „Ich kam eigentlich durch meinen Doktorvater Wolfgang Zapf auf dieses Thema. Er hatte die amerikanische Glücksforschung in den 1970er-Jahren nach Deutschland geholt. Damals war das ›subjektive Wohlbefinden‹ noch ein völlig neuer Begriff", erzählt Delhey und, dass er dieses Forschungsgebiet bis heute interessant und spannend findet. Denn, „glücklich zu sein", sei erst in der wohlhabenden Gesellschaft zum zentralen Lebensziel der Bevölkerung geworden.

 

Die Formel zum Glück: HABEN + LIEBE + SEIN = GLÜCK

 

Der Wissenschaftler hat sogar eine Formel dafür entwickelt: HABEN + LIEBE + SEIN = GLÜCK. „Menschen sind dann glücklich, wenn sie ausreichend Geld zur Existenzsicherung haben, wenn sie gute soziale Kontakte zum Partner, zur Familie, zu Freunden haben und, wenn sie einen Sinn in ihrem Leben sehen", sagt der Wissenschaftler.

Auch vor der Wende sei dieses Glücksrezept mit seinen Grundzutaten für Ost- und Westdeutschland gleichermaßen gültig gewesen. „Im Osten wurden die materiellen Lebensbedingungen etwas höher bewertet, weil das Ausgangsniveau niedriger lag als im Westen. Aber jeder konnte seine Glücksnische finden. Der persönliche Nahbereich war den meisten Menschen wichtiger als die Politik", weiß Delhey. „Nach der Wende haben Gesundheit, Partnerschaft, Familie und der Job an Bedeutung für die Lebenszufriedenheit gewonnen. Je reicher die Gesellschaft, umso weniger wichtig sind die materiellen Dinge."

 

Zusammenhalt macht glücklich

Mit seinen internationalen Umfragen zur Lebenszufriedenheit hat der Soziologe als erster seines Fachgebiets nachgewiesen, dass den Menschen der gesellschaftliche Zusammenhalt enorm wichtig ist für ihr subjektives Wohlbefinden. „Der Mensch funktioniert eben nicht wie ein Homo oeconomicus", sagt Delhey und verweist auf eine Studie, die er mit Kollegen von der Jacobs University für die Bertelsmann-Stiftung durchgeführt hat. „In den Bundesländern, in denen der gesellschaftliche Zusammenhalt stark ist, bewerten die Menschen ihr Leben im Durchschnitt positiver. Je mehr Zusammenhalt, desto besser." Die große gesellschaftliche Frage sei es nun, wie man es schafft, den Zusammenhalt zu fördern, meint der Soziologe. Das interessiere mittlerweile sogar die Wirtschaftswissenschaftler. 

Stimmt es, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel vom Glücksforscher Delhey beraten ließ? Der lächelt. „Na ja. Die Kanzlerin selbst ist nicht auf der Suche nach dem persönlichen Glück. Die Bundesregierung wollte im Zuge ihrer Kampagne, `Gut leben – Lebensqualität in Deutschland´ dem Thema Lebensqualität einen höheren Stellenwert geben und dafür ein Indikatorensystem entwickeln. Stabsmitarbeiter ließen sich von einem Expertengremium beraten, und ich war auch dazu eingeladen. Umgesetzt wurden dann u. a. die Bürger-Dialoge mit der Regierungschefin."

Die Suche nach dem Glück bleibt ein Dauerbrenner? „Ja sicher. Jeder will ein glückliches Leben führen. Damit wächst aber auch die Unsicherheit, wie man leben soll, denn die Lebensformen und -verläufe sind weniger verbindlich als früher," sagt Jan Delhey. Das Individuelle, das Unberechenbare bleibt wohl eine `Unbekannte´ in der Glücksformel.

 

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"Es müssten sich mehr Menschen vorstellen können, dass es möglich ist"

In einem Interview spricht die Umweltpsychologin Prof. Dr. Ellen Matthies über ein noch junges Forschungsgebiet und dessen Bedeutung für die Energiewende.

Portraitfoto Prof. Dr. Ellen Matthies

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Frau Prof. Matthies, Studien zum Verhalten der Menschen als Nutzer von Ressourcen und Energie gibt es noch nicht lange. Was haben Psychologen mit der Energiewende zu tun?

Mittlerweile ganz viel. Seit Einleiten der Energiewende im Jahr 2011 war klar, dass die Sozialwissenschaften eine wichtige Rolle bei der gemeinsamen Gestaltung der Energiewende spielen. Denn diese Energiewende, also der Ausstieg aus der Kernenergie und der Umstieg auf erneuerbare Energien, berührt uns einerseits als Bürgerinnen und Bürger, die eine bestimmte Politik mittragen und verstehen sollen, so etwa beim Netz- und Anlagenausbau. Aber auch als Stromnutzerinnen und -nutzer sind wir von den vielfältigen Veränderungen, die die Energiewende verursacht, unmittelbar betroffen. Wir müssen uns irgendwie zu den neuen Technologien verhalten, zu der Photovoltaikanlage auf dem Dach, zu Smart Metering und Smart Home bis hin zu neuen Tarifen, die unser Nutzungsverhalten beeinflussen und uns das Stromsparen erleichtern sollen. Hier kann die Psychologie als Verhaltenswissenschaft einiges zum gegenseitigen Verständnis und zur Steuerung von Prozessen beitragen.

Was sind Ihrer Ansicht nach die Gründe für Bürgerproteste oder Verweigerungshaltungen wie beim Kauf von Elektroautos, wie tickt der Bürger beim großen Thema Energiewende?

Die Untersuchung der Akzeptanz von strukturellen Veränderungen ist ja nur einer von zwei Schwerpunkten, mit denen wir uns als Umweltpsychologen befassen. Mindestens ebenso wichtig ist die Frage, wie wir Verhaltensänderungen im Umgang mit Strom und Energie allgemein ermöglichen können. Was die „Akzeptanz“ betrifft, gilt es, die Kontroversen in ihren vielen Dimensionen zu verstehen. Jeder Konflikt hat seine eigene Geschichte. Die psychologische Forschung hat aber gezeigt, dass es Faktoren gibt, die Konflikte fast immer begünstigen, etwa eine ungerechte Verteilung von Belastung und Nutzen. Im Umkehrschluss gibt es eben auch Faktoren, die befrieden können. Konflikte entstehen oft aus Störungen in einem Prozess, d. h. es ist im Verlauf des Verfahrens etwas geschehen, wodurch Misstrauen und Enttäuschung entstanden sind. Dem kann man entgegenwirken durch transparente Kommunikation und weitgehende Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern. Mitglieder meines Teams arbeiten zum Beispiel als Ausbilder im Bereich der Umweltmediation. Wir wissen, dass es hier aktuell und künftig Tätigkeitsfelder für unsere Absolventinnen und Absolventen gibt. Daher integrieren wir das Thema Mediation auch in die Ausbildung im Masterstudiengang Psychologie beim Schwerpunkt Umweltpsychologie/Mensch-Technik-Interaktion.

Sie und Ihr Team untersuchen seit vielen Monaten im Großprojekt ENERGY-TRANS auch auf internationaler Ebene Nutzerverhalten und Möglichkeiten, dieses zu beeinflussen. Welche Forschungsergebnisse haben Sie überrascht?

Überraschungen erleben wir oft, weil Erwartungen, die wir aus der Theorie ableiten konnten, dann doch nicht zutrafen. So hatten wir, gestützt auf gängige Motivationstheorien, eigentlich erwartet, dass Bürger eher bereit sind, sich aktiv am Klimaschutz zu beteiligen, wenn sie mehr Informationen zu den ökologischen Folgen ihres Handelns haben, als wenn wir ihren Beitrag zum Umweltschutz in gesparten Euro angeben. Das Ergebnis der Studie zeigte aber, dass beide Arten der Einbettung von Tipps das Stromsparen und damit das Klimaschutzverhalten fördern. Allerdings war die Gruppe, die die ökologisch begründeten Tipps erhielt, auch weiteren Energiewendemaßnahmen gegenüber aufgeschlossener, war bereit, auch längerfristig umweltfreundlich zu handeln. Das heißt, es lohnt sich, mit ökologischen Gründen für das Stromsparen zu werben, weil die Konsumentinnen und Konsumenten darin bestärkt werden, Energiewendemaßnahmen allgemein positiv zu sehen.

Eine andere Überraschung betrifft das Investitionsverhalten in Elektroautos. Hier hatten wir schon vorsichtig vermutet, dass die im Vergleich zu verbrennungsmotorgetriebenen PKW geringe Reichweite von Elektroautos stark überbewertet wird, sich diese Einschätzung aber ändert, wenn wir das Thema Reichweite in das Alltagsgeschehen einbetten und uns anschauen, wie häufig die Nutzer Schnellladestationen in Anspruch nehmen müssten. Sprich: Statt eine begrenzte Reichweite in Kilometern anzugeben und klare Limitierung zu zeigen, haben wir die alltägliche Nutzung in die Anzahl von Schnellladungen übersetzt. Allein die unterschiedliche Kommunikation desselben Tatbestandes führte zu einer größeren Akzeptanz. Elektroautos sind viel alltagstauglicher als wir annehmen, sie lassen sich nicht in das Raster von verbrennungsmotorgetriebenen PKW pressen. Und wenn wir das angemessen kommunizieren, steigt die Akzeptanz deutlich.

Wie finden Ihre Ergebnisse nun aber letztendlich Eingang in die Köpfe von Politikerinnen und Politikern, Netzbetreibern oder Bürgerinitiativen?

Köpfe sind ja mitunter eigenwillig und Menschen auf Direktoriumsebenen oder aus Verbänden sind selbst in mehr oder minder offene Netzwerke eingebunden. In diese Köpfe direkt hinein kommen wir nicht, so funktioniert Kommunikation ja nicht. Auf Bundesebene finden wir Gehör, da sind wir im strategischen Beratungsteam für die Bundesregierung. Auf kommunaler oder regionaler Ebene ist die Lage vielfältiger, aber auch hier werden wir zu Themen befragt oder in Reallabore eingebunden. Immer mehr Akteure suchen aktiv nach wissenschaftlicher Evidenz, lesen Fachzeitschriften oder besuchen entsprechende Tagungen, die von Ministerien oder Verbänden ausgerichtet werden. Oder lesen dieses Forschungsjournal und erfahren so von der Umweltpsychologie. Ich will sagen: Man muss raus aus der Universität und sich in Kontexte begeben, wo Akteure sich informieren, muss sich an Podiumsdiskussionen beteiligen, auch mal ins Fernsehen gehen, mit der Presse sprechen. Dazu muss man Themen oft vereinfachen, Botschaften in Geschichten verpacken. Das lernen wir als Wissenschaftlerinnen zu wenig.


Was müsste passieren, damit Deutschland global denkend, aber regional agierend nachhaltig handeln kann? 

Kurze Antwort: Es müssten sich mehr Menschen vorstellen können, dass es möglich ist. Wir müssen eine positive Vision wagen und uns am Wandel beteiligen, die Barrieren liegen nämlich nicht in den technischen Möglichkeiten, sondern in den Köpfen der Menschen.


Das ausführliche Interview mit Informationen zu weiteren Forschungsschwerpunkten von Prof. Dr. Ellen Matthies finden Sie im Forschungsmagazin Guericke ´16

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„In der Uni gibt es große Potenziale für kreative Ideen“

Prof. Dr. Marko Sarstedt vom Lehrstuhl für Marketing der Universität Magdeburg bewertet zum dritten Mal Projekte beim Landeswettbewerb BESTFORM. In einem Interview sagt er, warum ihm das wichtig ist.

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Sie gehören seit der ersten Runde 2013 zur BESTFORM-Jury: Warum ist es Ihnen wichtig, dort mitzuwirken?

BESTFORM schafft es, Kreative und Wirtschaftspartner zusammenzubringen. Diese Verbindung ist für den langfristigen Erfolg kreativer Produkte und Dienstleitungen enorm wichtig und wird häufig unterschätzt. Ich empfinde es als Ehre einen kleinen Beitrag zur Initiierung und Vertiefung solcher Kooperationen leisten zu können, gerade in einem Bundesland wie Sachsen-Anhalt in dem viel kreatives Potenzial steckt.

 

Mit dem Landewettbewerb werden auch Studierende, Alumni und Start-ups angesprochen: Welches Potenzial haben Ihrer Meinung nach Projekte aus der Uni?

Die zunehmende Interdisziplinarität der akademischen Ausbildung führt dazu, dass Studierende heute ständig mit Inhalten und Kommilitonen anderer Fachgebiete in Berührung kommen. Gerade in dieser Kombination liegen große Potenziale für kreative Ideen und Konzepte. Die unkonventionelle Herangehensweise von Studierenden und Alumni an solche Projekte hilft sicherlich auch.

 

Welche Bereiche oder Projekte der Uni hätten aus Ihrer Sicht, gute Chancen, vordere Plätze zu belegen und damit auch öffentlich bekannt zu werden?

Generell ist jedes Projekt, das eine spannende Kreativleistung mit betriebswirtschaftlicher Relevanz verbindet, interessant. In der Vergangenheit haben wir schon tolle Kooperationen gesehen wie Carolin Schulzes Projekt „Falscher Hase“, das beim vorigen Wettbewerb den dritten Platz erreicht hat. Die hallesche Designerin und Absolventin der Burg Giebichenstein hat dabei gemeinsam mit der Insektenfarm L. Seitz einen Ansatz zur Veränderung der Ernährungsgewohnheiten präsentiert. Mit 3D-Druck-Technologien bringt sie Insektenfleisch in Formen, die es schmackhafter aussehen lässt und zeigt Möglichkeiten, wie wir bald auch zu Hause mit verfeinerten Rezepten Insektenproteine ausdrucken können.

Bewertungskriterien Bestform Award
Bewertungskriterien BESTFORM 2017

 

Warum sollte man sich überhaupt die Zeit nehmen und bei BESTFORM mitmachen?

Die mediale Aufmerksamkeit und die damit einhergehenden Chancen weitere Projektpartner oder Finanzierungsmöglichkeiten aufzutun sind enorm. Dies zeigt schon der Erfolg der Gewinnerin des ersten BESTFORM-Wettbewerbs Mona Mijthab. Und selbst wenn es nicht für den Gewinn oder die Short List ausreicht, gibt der Wettbewerb einigen Kreativen vielleicht die Initialzündung, Kooperationen zu initiieren. Auch bestehende Kooperationsprojekte können von einer Teilnahme profitieren da die Beteiligten für eine Bewerbung Zielsetzungen und Herangehensweisen hinterfragen müssen. Das fällt im Tagesgeschäft oftmals schwer.

 

Wer sollte beim BESTFORM-Wettbewerb mitmachen?

Jeder Kreative aus Sachsen-Anhalt. Denn, wer nicht teilnimmt, kann auch nicht gewinnen.

 

Auf einen Blick: BESTFORM MEHR /// WERT /// AWARD für kreative Ideen 2017

  • Worum geht es?
    • Um die gemeinsamen Entwicklungen Kreativer und ihrer Wirtschaftspartner. Der Wettbewerb soll zeigen, welches Potenzial in Sachsen-Anhalts Kreativwirtschaft steckt und wie andere Unternehmen davon profitieren können.
  • Wer kann mitmachen?
    • Es können sich alle Kreativen beteiligen, die ihren Sitz oder ihre Betriebsstätte in Sachsen-Anhalt haben und mit einem Wirtschaftspartner zusammenarbeiten.
  • Welche Beiträge können eingereicht werden?
    • neue, noch nicht realisierte Ideen
    • Produkte und Dienstleistungen, deren Markteintritt nicht länger als zwei Jahre zurückliegt
    • „Visionen“, die (noch) nicht durch einen Wirtschaftspartner unterstützt werden für die Förderpreise
  • Was gibt es zu gewinnen?
    • Die Erstplatzierung ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Jury vergibt zusätzlich Förderpreise für „Visionen“
    • Insgesamt gibt es 35.000 Euro Preisgeld.
  • Wie und bis wann kann man sich bewerben?
    • Online unter www.bestform-sachsen-anhalt.de den Bewerbungsbogen ausfüllen und absenden.
    • Oder: Den Bogen als PDF herunterladen, ausfüllen und per Mail oder Post an die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH, Am Alten Theater 6, 39104 Magdeburg) schicken.


Einsendeschluss ist der 18. April 2017, 12:00 Uhr

Ablauf Bestform Award
Ablauf BESTFORM 2017

 

von Manuela Bock

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Letzte Änderung: 15.08.2017 - Ansprechpartner:

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