Lehramt an berufsbildenden Schulen


Um Lehrkraft an einer berufsbildenden Schule zu werden, ist ein spezifisches Lehramtsstudium erforderlich. Darauf aufbauend absolvieren Sie den Vorbereitungsdienst (Referendariat). Für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst ist eine einschlägige (zur beruflichen Fachrichtung passende) berufspraktische Tätigkeit im Umfang von 52 Wochen nachzuweisen, wobei eine Berufsausbildung als berufspraktische Tätigkeit anerkannt wird. Anschließend können Sie in den verschiedenen Schulformen der berufsbildenden Schulen unterrichten. Dazu gehören in Sachsen-Anhalt beispielweise Berufsschulen, Berufsfachschulen, Berufliche Gymnasien und Fachschulen.

Das Lehramtsstudium an der OVGU ist im Bachelor-/Master-System aufgebaut: Auf das 6-semestrige Bachelorstudium Beruf und Bildung (B. Sc.) folgt für Sie das 4-semestrige Masterstudium Lehramt an berufsbildenden Schulen. Der erworbene Abschluss Master of Education (M.Ed.) entspricht dem 1. Staatsexamen und ist damit grundsätzlich  für den Vorbereitungsdienst in allen Bundesländern anerkannt. Das Bestehen der 2. Staatsprüfung am Ende des Vorbereitungsdienstes befähigt Sie zum Eintritt in den staatlichen Schuldienst.

Sie studieren i.d.R. eine berufliche Fachrichtung und ein Unterrichtsfach, in Studienprogrammen mit Kooperationshochschulen auch 2 berufliche Fachrichtungen.


Sie studieren eine berufliche Fachrichtung (Bautechnik, Elektrotechnik, Informationstechnik, Labor- und Prozesstechnik oder Metalltechnik) in Kombination mit einem Unterrichtsfach (Deutsch, Ethik, Informatik, Mathematik, Physik, Sozialkunde oder Sport [Eignungsprüfung beachten!]).

Studienablauf:

Anmerkungen zu Studienprogrammen mit Kooperationshochschulen:

Absolvent*innen des Bachelorstudienganges Ingenieurpädagogik (Hochschule Merseburg oder Hochschule Harz) studieren im Master 2 berufliche Fachrichtungen.

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Das Profil Gesundheits- und Pflegepädagogik wird nur im Masterstudium angeboten. Daher benötigen Sie ein passendes Bachelorstudium einer anderen Hochschule im gesundheits- und/oder pflegewissen­schaftlichen Bereich.

Studienmodell "Große Brücke": Im Masterstudium Lehramt an berufsbildenden Schulen - berufliche Fachrichtung Gesundheit und Pflegestudieren Sie die berufliche Fachrichtung Gesundheit und Pflege in Kombination mit einem Unterrichtsfach (Deutsch, Ethik, Informatik, Mathematik, Sozialkunde oder Sport [Eignungsprüfung beachten!]). Da Ihr absolvierter Bachelorstudiengang i.d.R. keine Studienanteile im Bereich der Berufspädagogik und in einem Unterrichtsfach enthielt, erhalten Sie die Auflage, diese Studienanteile (24 CP in der Berufs- und Betriebspädagogik, 36 CP in einem Unterrichtsfach) bis zur Anmeldung der Masterarbeit nachzuholen. Im Rahmen dieses sog. Brückenprogramms belegen Sie Lehrveranstaltungen (siehe Brückenmodulhandbuch) gemeinsam mit regulär eingeschriebenen Bachelorstudierenden.

Anmerkungen zu Studienprogrammen mit Kooperationshochschulen:

Studienmodell "Kleine Brücke": Studierende des Bachelorstudienganges Gesundheitsförderung und -management (Hochschule Magdeburg-Stendal) haben bereits in ihrem fünften Bachelorsemester die Möglichkeit, die Hälfte der Auflagen (im Window of Opportunities) vorab zu erbringen, und müssen dann im Masterstudium lediglich 30 CP im Rahmen des Brückenprogramms nachholen.

Studienmodell "Keine Brücke": Absolvent*innen der Bachelorstudiengänge Evidenzbasierte Pflege (Martin-Luther-Universität Halle) und Angewandte Pflegewissenschaften / Angewandte Pflegewissenschaften im Praxisverbund (Ostfalia Hochschule Wolfsburg) studieren im Master 2 berufliche Fachrichtungen (und kein Unterrichtsfach): Pflege in Kombination mit der affinen Fachrichtung Gesundheit. Sie müssen kein Brückenprogramm belegen.

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Letzte Änderung: 14.03.2019 - Ansprechpartner: Webmaster