Wissenschaftsrat empfiehlt Stärkung der Hochschulen als Ort für lebenslanges Lernen

06.02.2019 -  

Der demografische Wandel wird den Fachkräftebedarf erheblich beeinflussen. Vor diesem Hintergrund hat der Wissenschaftsrat Ende Januar 2019 seine „Empfehlungen zu hochschulischer Weiterbildung als Teil des lebenslangen Lernens“ veröffentlicht.

Wissenschaftliche Weiterbildung als Teil des lebenslangen Lernens

Die deutliche Aussage des Wissenschaftsrates: „In modernen Wissensgesellschaften sollte lebenslanges Lernen zur Normalität in den individuellen Bildungsbibliographien werden [...]“. Dabei zeichnet sich die Zielgruppe in der wissenschaftlichen Weiterbildung durch besondere Merkmale aus, wie etwa ein erhöhter Bedarf an Kommunikation und Beratung. Momentan werde laut Wissenschaftsrat der „große gesellschaftliche Bedarf an weiterführenden wissenschaftlichen Qualifikationen [...] insbesondere von den staatlichen Hochschulen nur unzureichend bedient.“

Drei Kernaufgaben zur Verbesserung der Situation

Der Wissenschaftsrat definiert drei Aufgaben zur Stärkung der wissenschaftlichen Weiterbildung: 1. Anpassung der rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen; 2. bedarfsgerechte Gestaltung weiterbildender Studienangebote und 3. die Entwicklung strategischer Ansätze und Anreize. Vor allem im Bereich der Finanzierung empfiehlt der Wissenschaftsrat, langfristig ein konsistentes Modell zu etablieren, an dem sich Individuen, Arbeitgeber und Staat gemeinsam beteiligen.

Das vollständige Dokument „Empfehlungen zu hochschulischer Weiterbildung als Teil des lebenslangen Lernens“ des Wissenschaftsrates steht unter folgender Adresse zum Download bereit:


https://www.wissenschaftsrat.de/download/2019/7515-19.pdf

Letzte Änderung: 06.02.2019 - Ansprechpartner: Webmaster