Weiterbildung entfaltet und verändert

Die Teilnahme an Weiterbildung ist für Unternehmen dann besonders gewinnbringend und nützlich, wenn das Gelernte im betrieblichen Alltag Anwendung findet. Noch größer kann der Zugewinn an Wissen dann eingeschätzt werden, wenn es gelingt, das neue bzw. aktualisierte Wissen aus den Köpfen Einzelner in das organisationale Wissen (Lernende Organisation) zu überführen. Dafür bedarf es praktikabler, leicht im Unternehmensalltag anwendbarer Methoden des Wissens- und Erfahrungstransfers aus Weiterbildungen. Unternehmen sehen hier noch zuviel „verschenktes Potenzial“ und wollen ihre Wissensbilanz besser kennen und zielgerichteter einsetzen.

In erster Linie erfordert dies die bewusste Verknüpfung der Lernorte Hochschule und Arbeitsplatz. Die Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen bei der Entwicklung und Nutzung von hybriden Lern- und Studienformen soll durch geeignete Methoden des Transfers und der Verknüpfung der Lernorte Hochschule und Arbeitsplatz verbessert werden.

Den (potentiellen) Studierenden mit oder ohne klassische (Hochschul)Bildungsbiographie mangelt es an transparenten Zugängen zu wissenschaftlicher Weiterbildung. Auf der einen Seite fehlt die Sichtbarmachung bereits bestehender Angebote mit ihren vielfältigen Möglichkeiten. Auf der anderen Seite müssen sich die Hochschulen darauf einstellen, dass die Ansprüche Berufstätiger aller Qualifikationsstufen anders als die der traditionell Studierenden sind. Um den Einstieg in die akademische (Weiter)Bildung auch für die Zielgruppen zu gestalten, die bislang den Weg in eine Hochschule noch nicht gesucht oder gefunden haben, soll ein Programm offeriert werden, das zur Verbesserung der wissenschaftlichen Methodenkompetenz beiträgt. 

Im Speziellen geht es u.a. um:

  • Wissenstransfer in den Arbeitsprozess
  • begleitende Angebote für Weiterbildungsstudierende

Letzte Änderung: 09.07.2020 - Ansprechpartner: Webmaster