Menschenrechte mit Grenzen?

Im Jahr 2012 erhielt die Europäische Union den Friedensnobelpreis für ihren "erfolgreichen Kampf für Frieden, Versöhnung, Demokratie und Menschenrechte". Mittlerweile ist es 2020 und am 8. September geht das seit 5 Jahren bestehende Flüchtlingslager Moria in Flammen auf und wird fast vollständig zerstört. 13.000 Menschen haben ihre provisorische Zuflucht verloren. Wieso hat die EU es seit 2015 nicht geschafft eine menschenwürdige Möglichkeit für die Asylbeantragung von Nichteuropäer*innen zu gewährleisten?

Jederzeit, aber gerade jetzt ist es entscheidend sich an die Bedeutung von Menschenrechten zu erinnern. Wo liegen die Ursprünge? Wie sind sie entstanden?

Wir möchten euch mit der Ausstellung von ProAsyl: "Menschen & Rechte sind unteilbar" einen Überblick über die Entwicklung der Menschenrechte geben. Die Ausstellung kann dauerhaft während der ÖSHT in den Schaufenstern des in:takts von außen besichtigt werden. Am Freitag findet die Eröffnung mit Redebeiträgen zur aktuellen Lage an den europäischen Außengrenzen statt.

  • Zeit und Ort: durchgängig, in:takt (Goldschmiedebrücke 17, 39104 Magdeburg)
  • Veranstalter*in: SEEBRÜCKE

Letzte Änderung: 05.10.2020 - Ansprechpartner: Webmaster