11 Tipps für ein erfolgreiches Homeoffice

Durch die aktuelle Situation arbeiten die meisten nun von zu Hause aus - auch an der Uni Magdeburg sitzen viele Mitarbeitenden am heimischen Rechner und gehen von dort aus ihrer Arbeit nach. Und auch die Studierenden lernen bis mindestens zum 20. April vom WG-Zimmer aus. Homeoffice, ein echter (Alb-)Traum? Oder wie kann es am besten gelingen? Studentin Margo Blumenthal hat einige hilfreiche Tipps zusammengestellt, wie die Home-Office-Challenge bestens gemeistert werden kann.

Arbeitsplatz der Studentin Margo Blumenthal im Home Office (c) Margo BlumenthalArbeitsplatz der Studentin Margo Blumenthal im Home Office (Foto: Margo Blumenthal)

 

#1 nine-to-five Arbeitsroutine

Wer zur Uni bzw. zur Arbeit geht, hat oftmals feste Arbeitszeiten oder wiederkehrende Uhrzeiten, an denen die Vorlesung oder das Seminar beginnt. Um auch zu Hause produktiv zu sein, hilft es, feste Zeiten für Uni-Aufgaben festzulegen. So werden Aufgaben nicht unendlich weit nach hinten verschoben.

#2 Das neue Büro

Um möglichst produktiv zu sein, sollte ein fester Ort für das Home-Office geschaffen werden. Wenn ihr am Küchentisch, auf der Couch oder am Schreibtisch lernt, entsteht schnell eine unruhige Atmosphäre, da durch den Ortswechsel keine Arbeitsatmosphäre entstehen kann. Hier ist es besser z.B. einen Schreibtisch, ausschließlich für Uni-Aufgaben zu nutzen und nur dort zu lernen und zu arbeiten.

#3 Ablenkungsfreie Zone

Für die Zeit im Homeoffice gilt: So wenig Ablenkung wie möglich! Wer das Handy nicht zum Arbeiten braucht, legt es für die Zeit, in der ihr produktiv sein wollt, zum Beispiel in die Küche. Alles was nicht gebraucht wird und ablenken könnte, sollte aus dem Blickfeld verbannt werden.

#4 Hallo Welt

Im Home-Office fällt der Talk mit dem/der Schreibtischnachbar_in oder Kollegen aus. Dafür könnt ihr zum Beispiel eine Mittagspause nutzen, um Freunde oder Kolleginnen und Kollegen zu kontaktieren. So seht und hört ihr auch mal was anderes.

#5 Kleider machen Leute

Für die meisten bedeutet Homeoffice, die Zeit gemütlich in Jogginghose und Schlabbershirt zu verbringen. Mit diesen Kleidungsstücken wird aber eher Entspannung als Motivation assoziiert. Die richtigen Klamotten verschaffen gleich ein anderes Mindset und geben einen Motivationskick.

#6 Wochenziele festlegen

Auf eine Abgabefrist hinzuarbeiten ist leichter gesagt als getan, besonders bei großen Projekten oder Hausarbeiten. Versuche die Arbeit in kleinere Aufgaben zu unterteilen und Wochenziele zu setzen. So bringt ihr Struktur in die Arbeit. Und mal ehrlich: Wer findet es nicht befriedigend Aufgaben von einer Liste zu streichen, wenn man sie erledigt hat?

#7 Halt. Stopp. Pause.

Pausen einlegen ist sehr wichtig, auch für die Konzentration! Es gibt jedoch ein paar Sachen, die beachtet werden müssen, wenn ihr euch eine Auszeit gönnt.

  • Vermeidet es, am Arbeitsplatz zu essen und nehmt euch die Zeit für eine Mittagspause. So könnt ihr mit neuer Energie wieder durchstarten.
  • Macht einen Spaziergang und schnappt frische Luft! Auch ein regelmäßiges lüften steigert die Aufnahmefähigkeit.

 

#8 Du bist, was du isst

Eine positive Sache am Homeoffice: die Wahl eurer Mahlzeit ist unabhängig von Mensa oder Kantine. Trotzdem sollte versucht werden, auf die Ernährung zu achten. Denn gerade jetzt ist es wichtig, gesund zu leben und das Immunsystem zu stärken. Vergewissert euch, dass täglich ausreichend Gemüse und Obst gegessen wird. Für einen gesunden Snack zwischendurch eignen sich besonders Nüsse, die wertvollen Stoffe für dein Gehirn beinhalten.

#9 Stay hydrated

Ausreichend trinken ist nicht nur in Zeiten des HomeOffice wichtig. Ihr solltet am Tag 2 – 3 Liter Wasser zu euch nehmen, um eurem Körper genug Flüssigkeit zu geben. Schnappt euch euer größtes Glas, füllt es bis oben hin mit Wasser und stellt es an euren Arbeitsplatz. So müsst ihr nicht ständig aufstehen und habt immer etwas zu trinken in der Nähe. Auch die neue Soulbottle aus dem Unishop eignet sich dafür hervorragend. Wenn euch normales Wasser zu eintönig wird, probiert es doch einmal mit Zitronen- oder Gurkenscheiben im Glas.

#10 WG-Regeln

Eine laute Umgebung ist kontraproduktiv, vor allem in einer WG kann es manchmal laut werden. Vereinbart unter allen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern feste „Ruhezeiten”, in der ihr konzentriert arbeiten könnt, ohne dass ihr euch gegenseitig stört. Klappt auch bei Familien.

#11 Konzentrationsschwierigkeiten?

Wer Schwierigkeiten hat, sich beim Lernen zu konzentrieren, sollte die Pomodoro-Technik ausprobieren. Einfach einen Wecker auf 25 Minuten stellen und im Anschluss eine Pause von 5 Minuten machen. Nach vier Einheiten dann eine Pause von 30 Minuten einlegen. So arbeitet ihr konzentrierter und belohnt euch immer mit einer kleinen Pause zwischendurch.

 

Diese vermeintlich kleinen Tipps können in der Umsetzung große Wirkung zeigen. Wir hoffen, dass sie euch gefallen und ihr vielleicht den einen oder anderen in eure Routine mit einbaut. Und wer weiß, vielleicht entdeckt ihr ja eure ganz eigenen Tricks fürs Homeoffice!

 

von Margo Blumenthal

Letzte Änderung: 09.07.2020 - Ansprechpartner: Webmaster