Neue Hygiene-Maßnahmen ab November

30.10.2020 -  

Die Vereinbarungen des Bundes und der Länder vom Mittwoch haben auch Auswirkungen auf die Hochschulen im Land. Am Donnerstag einigten sich die Hochschulleitungen von Sachsen-Anhalt in enger Absprache mit der Landesregierung darauf, das Wintersemester grundsätzlich in Hybridform weiterzuführen. Dennoch werden die zusätzlichen, temporären Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ab Montag, dem 2. November 2020, auch an der Universität Magdeburg zu notwendigen Anpassungen führen. Grundsätzlich bleibt das bestehende Hygienekonzept der Universität Magdeburg gültig.

Zur Bewertung des aktuellen Infektionsgeschehens und der sich daraus abzuleitenden Maßnahmen wird an der Universität Magdeburg in der kommenden Woche ein 5-Stufenplan eingeführt. Definiert werden die einzelnen Stufen durch die Festlegung eines Schwellenwertes an der Universität und einer daraus folgenden Einschätzung der Gesamtsituation. Über die detaillierten Inhalte und Stufen, informiert die Universitätsleitung zu Beginn der kommenden Woche.

Beschäftigte und Studierende der Medizinischen Fakultät informieren sich bitte auf den Webseiten bzw. im Intranet des Universitätsklinikums über die gesonderten Bestimmungen. Die Fürsorgepflicht für Beschäftige, Patientinnen und Patienten führt zu verschärften Regelungen.

Weiterhin ist die Einhaltung der AHA-C-L-Regeln zu beachten: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Corona-Warn-App und Lüften. Zudem ist die Meldekette bei einer Corona-Infektioneinzuhalten!

Hygiene-Maßnahmen ab dem 2. November 2020:

  • Die Teilnehmerzahlen für die Präsenzlehre werden auf maximal 100 Personen reduziert. Alle weiteren Präsenz- und Hybridveranstaltungen finden unter den gegebenen Hygieneregeln (z.B. Maskenpflicht während der Veranstaltungen) statt.
  • Die Maskenpflicht auf dem Campus wird auf folgende Bereiche ausgeweitet:
    • Bibliotheks- und Mensavorplatz
    • Denhardt-Straße (Wegführung von Campus Service Center bis zum Gebäude 22)
  • Gruppenbildungen mit mehr als 5 Personen sind auf dem Campusgelände zu vermeiden. Auch im Freien gilt es, Abstand zu halten und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wenn Abstände nicht eingehalten werden können.
  • Besprechungen ab 5 Personen müssen virtuell stattfinden. Dies gilt für Sitzungen/ Treffen im Rahmen von Forschungsaktivitäten als auch für Treffen von Studierendengruppen (z.B. Lerngruppen).
  • Präsenzveranstaltungen außerhalb des Lehr- und Forschungsbetriebs sind abzusagen. Betroffen davon sind auch Angebote bzw. Treffen von studentischen Initiativen, Hochschulgruppen, Vereinen und der Universitätsmusik. 
  • Die Angebote des Sportzentrums werden im November nicht weitergeführt.
  • Räume der Universität werden nicht mehr für externe Veranstaltungen zur Verfügung gestellt.
  • Die Universitätsbibliothek bleibt geöffnet.
  • Entgegen ersten Informationen und auf Basis der Änderung der Eindämmungsverordnung für Sachsen-Anhalt, bleiben die Mensen ab Montag geschlossen. Ein To-Go Betrieb wird ab dem 2. November angeboten.

Hinweise für Mitarbeitende:

  • Betriebliche Weiterbildungen für Beschäftige der Universität finden virtuell statt.
  • Die Präsenzarbeit auf dem Campus steht weiterhin im Vordergrund. Mobiles Arbeiten oder versetzte Arbeitszeiten erfolgen vorrangig zum Schutz von Beschäftigten, die einer Risikogruppe angehören und die auch nach Auskunft der Betriebsärztin besonders gefährdet sind, Schwangere mit Publikumskontakt oder in der Lehre, ggf. Pendler*innen aus Risikogebieten.
  • Dienstreisen in in- oder ausländische Risikogebiete oder Hotspots sind nur zulässig, wenn sie aus dienstlichen Gründen zwingend notwendig sind.

Meldekette bei Corona-Infektion:

Die Universität Magdeburg ist bei Vorliegen einer COVID-19-Infektion umgehend zu informieren oder wenn OVGU-Angehörige Betroffene der Kategorie I sind. Informieren Sie das Dekanat Ihrer Fakultät und melden Sie Ihren Fall über die Mailadresse !

Als Kontaktpersonen der Kategorie I gelten:
(enger Kontakt mit höherem Infektionsrisiko)

  • Häufiger Kontakt mit Personen mit mindestens 15-minütigem Gesichts- ("face-to-face") Kontakt, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z.B. Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt.
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines bestätigten COVID-19-Falls, wie z.B. Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund-Beatmung, Anhusten, Anniesen, etc..
  • Personen die nach einer Risikobewertung durch das zuständige Gesundheitsamt mit hoher Wahrscheinlichkeit einer relevanten Konzentration von Aerosolen ausgesetzt waren (z.B. Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen).

Letzte Änderung: 02.11.2020 - Ansprechpartner: Dr.rer.nat. Volker-Uwe Kirbs