#Folge1: Meine OVGU-Semesterferien

04.08.2020 -  

Dieses Jahr sind die Sommersemesterferien etwas anders als sonst. Trotz Lockerungen der Kontaktbeschränkungen ist es entweder nicht möglich oder viel schwieriger als normalerweise, seine Semesterferien im Ausland zu verbringen, um ein Praktikum oder einfach nur Urlaub zu machen. Daher gehen die meisten auf Nummer sicher und verweilen in Magdeburg. Damit euch auf Balkonien nicht langweilig wird, haben wir ein Format auf die Beine gestellt, in dem wir euch ein paar Tipps geben, was ihr alles Schönes in Magdeburg erleben könnt. Ich, Janina, selber Studentin hier an der OVGU, nehme euch auf dem Instagram-Account der Uni Magdeburg mit und zeige euch, was in der Stadt so los ist. Alle zwei Wochen sehen wir uns dann auf dem offiziellen Kanal der OVGU, wo ich euch mal mit zum Feiern, mal zum Sport und zu anderen coolen Aktionen mitnehme und natürlich könnt ihr auch meine Erfahrungen nachlesen, denn alle zwei Wochen kommt passend zu meinem Abenteuer ein Erfahrungsbericht auf unsere Webseite!

Janina vor der FestungMark (c) Lisa Baaske 1
Janina vor der Festung Mark (c) Lisa Baaske

Für die erste Folge des Formats „Meine OVGU-Semesterferien“ war ich das erste Mal seit einer gefühlten Ewigkeit feiern. Wenn ich eine Sache auswählen müsste, die ich am meisten während der Kontaktbeschränkungen vermisst habe, dann sind es Partys. Knapp vier Monate lang musste ich, als Nachteule, auf vieles verzichten und habe inzwischen vergessen, wie es sich anfühlt zu tanzen. Denn sind wir mal ehrlich: Wer tanzt schon so richtig alleine zuhause? Also ich kann das nicht. (Sorry, an die Leute, die sich jetzt ertappt fühlen. Macht weiter so! Ich beneide euch!)

Da die Semesterferien offiziell begonnen haben, konnte ich jetzt ohne schlechtes Gewissen auf meine erste Party nach viel zu langer Zeit gehen. Also beschäftigte ich mich ein wenig damit, was mittlerweile wieder so möglich ist und was überhaupt stattfindet. Das Angebot der Festung Mark stach mir besonders ins Auge: Jedes Wochenende findet dort die Veranstaltung „Beats and Lights“ statt. Mit immer wechselnden DJ’s aus den gängigen Clubs, wie der Insel der Jugend oder dem Geheimclub, ist viel Vertrautes dabei und man unterstützt mit seiner Spende auch noch lokale Geschäfte. Da die Veranstaltungen draußen stattfinden und auf die Kontaktbeschränkungen untereinander geachtet wird (heißt unter anderem Mindestabstand und nicht mehr Menschen als zugelassen), ist auch für die Sicherheit der Tanzwütigen gesorgt.

Nachdem meine Abendplanung stand, ging es für mich so langsam daran, mich endlich mal wieder ausgehtauglich herzurichten. Um ehrlich zu sein, brauchte ich viel länger als sonst, da ich mich nicht mal mehr darin erinnere, wann ich mich das letzte Mal geschminkt hatte. Ich bin allein schon daran verzweifelt meine Make-up-Flasche aufzuschrauben. Die ganze Odyssee könnt ihr euch in dem Story-Highlight "SummerSpecial" auf Instagram noch mal anschauen.

Einigermaßen zufrieden mit dem Ergebnis machte ich mich auf den Weg Richtung Festung Mark, um mich mit meiner lieben Kollegin Lisa vor dem Eingang zu treffen. Auf dem Weg zur Festung fiel mir auf, dass der Beruf des YouTubers definitiv nichts für mich wäre, da ich es etwas unangenehm fand mit meiner Handykamera ein Gespräch zu führen.

Also hat Lisa das Filmen übernommen, so konnte ich wenigstens mit ihr und nicht nur mit der Kamera reden.

Und dann konnte die Party losgehen. Was auch der wortwörtliche Startschuss für meine Mate war: Explosionsartig schoss mir der Deckel ins Gesicht und raubte mir fast das Augenlicht. Der perfekte Auftakt für den Abend! (Leider gibt es davon kein Bild- oder Filmmaterial, damit wäre ich wohl doch noch zum YouTube-Star geworden.)

Auf der Wiese angekommen, war ich überrascht, wie viele Menschen bereits tanzten und feierten, obwohl es erst 22 Uhr war. Denn wer kennt es nicht? Normalerweise ist die Tanzfläche vor Mitternacht nie gut gefüllt. Ich scheine nicht die Einzige gewesen zu sein, die das vermisst hat.

Lichtshow (c) Lisa Baaske1
DJ und Lichtshow (c) Lisa Baaske

Nach ein paar Runden auf der Tanzfläche aka Wiese, schnappten wir uns ein paar andere Gäste und wollten von ihnen wissen, wie sie diesen Abend und das Angebot der FestungMark finden. Fazit: Die Mischung aus Lichtshow und elektronischer Musik gefällt! Es lässt sich auch sehr gut mit Abstand zu anderen tanzen, die Stimmung leidet definitiv nicht darunter.

Mit diesem Eindruck beendeten wir den Arbeitstag und feierten ohne Kamera weiter. Und das fühlte sich mal wieder richtig befreiend an. Vielleicht sehen wir uns ja das nächste Mal vor Ort, es wird mit Sicherheit nicht das letzte Mal sein, dass ich dort vorbeigeschaut habe.

von Janina Markgraf