Studium & Lehre

Internationalisierung

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Die Lehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg orientiert sich an dem Ziel, Studierende zu kreativen und kritikfähigen Menschen auszubilden, sie mit Problemlösungskompetenz, Teamfähigkeit, interkulturellem Wissen und Verantwortungsbewusstsein auszustatten. Der Freiheit der Lehre verpflichtet, legt sie den Fokus auf eine wissenschaftliche Fundierung von Lösungen und eine damit verbundene kritische und dauerhaft lernbereite Haltung.

Die Lehre der Universität ist geprägt von vielfältigen Formen der Kommunikation, die selbständigen Wissenserwerb und Umgang mit Problemen und Aufgaben möglich macht und herausfordert. Als Kooperationspartner für den Olympiastützpunkt des Landes Sachsen-Anhalt bietet die Universität Magdeburg Leistungssportlerinnen und -sportlern ideale Studienbedingungen.

 

Aktuelle Meldungen aus Studium & Lehre:


50 Studierende - 16 Studiengänge - 1 Ziel

Über 50 Studierende aus 16 Studiengängen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg präsentierten gestern auf dem Unicampus ihren neu konzipierten Rennwagen, mit dem sie sich als UMD-Racing-Team für alle europäischen Rennen des internationalen Konstruktionswettbewerbs Formula Student qualifiziert haben.

Beim diesem weltweiten studentischen Wettbewerb geht es darum, einen funktionsfähigen Formel-Rennwagen zu entwickeln, zu bauen und gegen hunderte andere Teams anzutreten. Dabei werden mehr als nur die klassischen Ingenieursleistungen verlangt, da es nicht darum geht, wer zuerst ins Ziel kommt. Vielmehr wird das beste Gesamtkonzept aus Konstruktion, Fahrperformance, Finanzplanung und Geschäftsmodell von einer Expertenjury honoriert werden. Das erste Rennen wird vom 6. bis 12. August 2018 auf dem Hockenheimring stattfinden.

Das fakultätenübergreifende studentische Projekt UMD-Racing-Team vereint Studierende der Studiengänge:

Gemeinsam sorgen sie neben ihren Vorlesungen und Seminaren für Design, Konstruktion, Finanzierung und die Vermarktung des Rennwagens.

UMD-Racing-Team (c) Harald KriegEin Teil des UMD-Racing-Teams mit dem Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan (re.) mit dem neu konzipierten Formel-Rennwagen auf dem Unicampus. (Foto: Harald Krieg/Uni Magdeburg)

Der ca. 2,80 Meter lange Formel-Rennwagen ist ein sogenannter Monoposti, ein Rennwagen mit einem einzigen, in der Wagenmitte angeordneten Sitz. Formel-Rennwagen sind Fahrzeuge, bei denen die Leistungsfähigkeit durch technische Regeln (Formeln) in bestimmten Bereichen festgelegt ist, um für die Wettbewerber annähernd gleiche Bedingungen zu schaffen. Der Wagen des UMD-Racing-Teams ist eine Weiterentwicklung des bisherigen Modells mit grundlegenden Änderungen am Fahrzeugkonzept. Auf der Basis eines Stahlrohrrahmens haben die 42 Männer und 8 Frauen ein neues Fahrwerk entwickelt. Ein Suzuki-GSR-600-Motor sorgt für eine Beschleunigung von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde in gut vier Sekunden bei reduziertem Verbrauch. Die Studierenden schafften es darüber hinaus, das Gewicht des Vorgängers um 20 Kilogramm, auf nur 215 Kilogramm zu reduzieren.

„Um das hinzubekommen, war das Wissen und der Einsatz aller notwendig“, so Tobias Gamm, Masterstudent im Maschinenbau. Auch, wenn ein Großteil des Teams aus Maschinenbaustudenten bestehe, brauche es doch das Fachwissen aller. „Wir brauchen Elektrotechniker für die Bordelektronik, Informatiker für die Steuergeräte, Betriebswirtschaftler für das Marketing und so weiter. Interessen, Herangehen und Sichtweisen unterscheiden sich teilweise sehr stark, doch die Tatsache, dass wir alle dasselbe Ziel vor Augen haben, schweißt uns zusammen.“

Unterstützung von regionalen und internationalen Unternehmen

Denn eigentlich gehe es in dem Projekt gar nicht um den Motorsport, so Gamm weiter. „Die Idee, die hinter der Formula Student steht, ist, Studierenden über Studieninhalte hinaus Kompetenzen und Wissen zu vermitteln. Im Fokus stehen hier Projektmanagement, Teamarbeit und Selbstmanagement mit einem starken Praxisbezug. Das Thema Motorsport ist dabei lediglich der Aufhänger des Ganzen, um das Projekt attraktiver für Studierende sowie Sponsoren zu machen.

Vor dem ersten Start auf dem Hockenheimring wird der Rennwagen am 9. Juli 2018 in der Motorsportarena Oschersleben zum ersten Test starten. „Das ist für uns extrem spannend zu sehen, wie die Performance des Fahrzeuges ist und vor allem, ob alles hält. Hier wird sich zeigen, wie gut wir die letzten 10 Monate gearbeitet haben.“

Der Verein erhält neben der Förderung durch die Universität auch Unterstützung von regionalen und international agierenden Unternehmen. Sie stärken den Verein durch finanzielle Zuwendungen, Wissens- und Erfahrungsaustausch.

„Mit dem UMD-Racing-Team verbindet uns die Leidenschaft für innovatives Engineering und smarte Lösungen“, beschreibt Mathias Bode vom Vorstand der FuelCon AG das Engagement seines Unternehmens. „Diese Werte leben wir in unserem Unternehmen und unterstützen das studentische Projekt daher gerne bei der Realisierung.”

Das UMD-Racing-Team

Ziel des vor 10 Jahren gegründeten studentischen Vereins ist es, akademisch erworbenes Wissen anzuwenden und zu vertiefen und dabei über das Fachwissen hinaus soziale Kompetenzen und methodische Fähigkeiten zu erwerben. Das Team arbeitet in einzelnen Arbeitsbereichen wie Motor und Antriebsstrang, Verkleidung und Aerodynamik, Elektronik, Fahrwerk, Innenausstattung oder Marketing. Die Studierenden nehmen regelmäßig an nationalen und internationalen Wettbewerben teil und präsentieren sich auf Messen wie der Hannover Messe oder der Ideen Expo.

Das UMD Racing-Team bei der FSG 2017.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg/Uni Magdeburg // Bildunterschrift: Ein Teil des UMD-Racing-Teams mit dem Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan (re.) mit dem neu konzipierten Formel-Rennwagen auf dem Unicampus.

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Neuer Bachelorstudiengang Elektromobilität

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird ab dem kommenden Wintersemester 2018/19 erstmals der Studiengang Elektromobilität angeboten. Das 6-semestrige Bachelorprogramm ist ein gemeinsames Angebot der Fakultäten für Maschinenbau sowie für Elektrotechnik und Informationstechnik.

Studierende werden interdisziplinär und forschungsorientiert in den Bereichen Elektrotechnik, Informationstechnik und im Maschinenbau ausgebildet. Elektromobilität wird dabei im ganzheitlichen Systemansatz komplexer elektromobiler Konzepte und Anwendungen sowie nachhaltiger Mobilitätskonzepte betrachtet.

Eingebettet in das Thema Mobilitätswende vermittelt der Studiengang ein vielfältiges Spektrum an Kenntnissen und wissenschaftlichen Methoden über den Einsatz und die Nutzung von Elektromobilität. Die Bandbreite reicht von den Grundlagen der Energiespeicherung über die effiziente Umsetzung der Energie zum Fahrzeugantrieb sowie Wirkungsgradaspekte bis hin zu Informations- und Kommunikationstechnologien zur Steuerung der Fahrzeugflotten, einer intelligenten / gesteuerten Ladung und Fragen der Netzanbindung der Elektrofahrzeuge.

Studiengang Elekttromobilität an der Uni Magdeburg

Der Studiengang richtet sich insbesondere an technisch interessierte Studienbewerber. Vorausgesetzt werden solide Kenntnisse in der Mathematik und den naturwissenschaftlichen Fächern sowie die Fähigkeit, sich mathematische und naturwissenschaftliche Kenntnisse und Betrachtungsweisen anzueignen und sie auf technische Problemstellungen anzuwenden.

Während des Studiums sind die Teilnahme an einem Forschungsprojekt, ein Praktikum sowie die Anfertigung der Bachelorarbeit verpflichtend. Der Abschluss Bachelor of Science qualifiziert für den aufbauenden Masterstudiengang Elektromobilität ebenso wie für verschiedene Studienprogramme der Elektrotechnik und des Maschinenbaus. Dessen Abschluss Master of Science ist äquivalent mit dem früher vergebenen akademischen Grad Diplomingenieur.

Absolventinnen und Absolventen können sowohl in der Forschung und Entwicklung als auch der Produktion, dem Vertrieb und Management Aufgaben übernehmen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, als Selbstständige in der Elektrotechnik, Mess- und Sensortechnik, Informations- und Nachrichtentechnik, Kfz-Industrie sowie im Maschinenbau tätig zu werden.

Der Studiengang ist zulassungsfrei. Studieninteressierte können sich ab sofort online einschreiben.

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Per Live-Chat zum Lehramt

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bietet Studieninteressierten ein neues Informationsformat zum Lehramtsstudium: Per Video-Chat beantworten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums für Lehrerbildung ZLB in einem neuen Format Fragen rund um die Lehramtsausbildung. Am 12. Juli 2018 findet erstmals #LehramtLIVE, die digitale Lehramtsberatung, auf den Social-Media-Kanälen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg statt.

shutterstock (c)  Kaspars GrinvaldsFoto: shutterstock (c) Kaspars Grinvalds

Studienfachberaterin Annika Kirbs sowie Lehramtsstudierende stehen ab 14:00 Uhr zwei Stunden lang für alle Fragen rund um ein Lehramtsstudium an der Universität Magdeburg zur Verfügung. Es werden Fragen zu Studienvoraussetzungen und Fächerkombinationen, zum Bewerbungsprozess, zu Studienabläufen oder auch zum studentischen Leben in der Stadt persönlich und unkompliziert beantwortet.

Über Computer, Tablet und Smartphone können Interessierte den Livestream auf Facebook beziehungsweise Instagram verfolgen und per Chat-Nachricht Fragen stellen. Wer das Live-Event verpasst, nutzt ab 16:00 Uhr die Funktionen von WhatsApp, um seine Fragen loszuwerden.

 

WAS: #LehramtLIVE – digitale Studienberatung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg per Facebook, WhatsApp und Instagram
WANN: 12. Juli 2018, 14:00 Uhr auf Facebook, 15:00 Uhr auf Instagram, ab 16:00 Uhr per WhatsApp
WO:

auf den Social-Media-Kanälen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg:

www.facebook.com/OvGU.Magdeburg

www.instagram.com/uni_magdeburg

 

Lehramt an der Universität Magdeburg

Die Universität Magdeburg hat zum Wintersemester 2018/19 mit den Fächern Mathematik und Physik ihr Angebot in der Lehramtsausbildung für allgemeinbildende Schulen erweitert. Es ist möglich, neben den Schwerpunktfächern Wirtschaft und Technik auch das Fach Mathematik mit den Fächern Physik, Deutsch, Sport, Ethik und Sozialkunde zu kombinieren. Darüber hinaus wird der bisherige Fächerkanon im Fach Technik um das Fach Physik erweitert. Der Studiengang Lehramt an Berufsbildenden Schulen in den Schwerpunktfächern Ingenieur- oder Wirtschaftspädagogik sowie Gesundheits- und Pflegepädagogik wird weiterhin mit den Zweitfächern Deutsch, Mathematik, Sozialkunde, Ethik, Sport und Informatik angeboten.

Die Lehramtsausbildung an der Universität Magdeburg führt über eine 6-semestrige Bachelor- und eine anschließende 4-semestrige Masterausbildung zum Studienabschluss „Master of Education“. Diese Zweistufigkeit ermöglicht es auch Bachelorabsolventinnen und –absolventen anderer fachwissenschaftlicher Studiengänge, unter bestimmten Voraussetzungen in den Lehramtsmaster einzusteigen. Umgekehrt können Studierende nach dem Bachelorabschluss sowohl den „Master of Education“ als auch einen fachwissenschaftlichen Master anschließen.

Bei Wahl der Studienfächer Mathematik und Physik z. B. befähigt der Bachelorabschluss dann außer zum lehramtsbezogenen Master auch zu einer fachwissenschaftlichen Fortsetzung des Studiums in den Masterstudiengängen Mathematik, Statistik oder Physik. Damit eröffnen sich den Absolventen auch Bildungs- und Karrieremöglichkeiten in Wissenschaft und Wirtschaft.

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Zwischen Camp und Campusleben

Vom 11. bis zum 15. Juni 2018 verwandeln sich die Campuswiesen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wieder in ein Wissenschaftscamp: 16 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10 bis 13 aus ganz Deutschland werden – erstmals – gemeinsam mit Austauschschülern aus Japan, Thailand, Argentinien, den USA, Costa Rica, Malaysia und Frankreich außerhalb von Klassenzimmern und Unterrichtsroutine Naturwissenschaften und Technik intensiv erleben. In Vorträgen, Experimenten, Workshops und Vorlesungen lernen sie spannende Forschungsthemen, aber auch Studieninhalte und Berufsbilder kennen.

Technik-Sommercamp Uni Magdeburg (c) Harald Krieg16 Jugendliche aus 8 Nationen lernen gegenwärtig im Technik-Sommercamp die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg kennen. (Foto: Harald Krieg/Uni Magdeburg)

Die Campteilnehmer können durch sonst verschlossene Labortüren gehen, Roboter programmieren, sich an Sonnenkollektoren ausprobieren, Flussströme simulieren, Medizintechnik der nächsten Generation kennenlernen oder mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über Berufschancen und Karrierewege im naturwissenschaftlich-technischen Bereich sprechen. Sie erfahren etwas über ihre Interessen und Stärken und haben Gelegenheit, Schlüsselkompetenzen auszubauen. Kulturelle und sportliche Angebote, wie eine Erkundung der Landeshauptstadt oder Tennis- und Volleyballmatchs auf modernsten Sportplätzen der Uni, machen aus vielen Teilnehmern ein Team.

Ungewöhnlich ist – wie in jedem Jahr – die Unterbringung: Übernachtet wird in großen Zelten auf den Campuswiesen, gegessen ganz studentisch mit den potenziell künftigen Kommilitonen in der Mensa. Unterbringung, Verpflegung und Programm sind kostenfrei.

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Theater zum Einmischen

Eine Gruppe junger Frauen und Männer, eine zündende Idee, ein rauschendes Fest und alle sind glücklich – oder etwa doch nicht? 14 Bachelorstudierende aus den Fachrichtungen Medienbildung, Germanistik und Bildungswissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erarbeiten aktuell gemeinsam mit sechs geflüchteten Jugendlichen ein interkulturelles Theaterstück, in dem es um die Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt und Diskriminierung geht. Das Stück mit dem Titel „Drei & frei“ lädt die Zuschauer ein, hinter die Kulissen einer Studierendenparty zu blicken, die ganz harmlos beginnt und dann einen unvorhersehbaren Verlauf nimmt. Unvorhersehbar auch deshalb, weil die Zuschauer mit ihren Erfahrungen und Meinungen zum Thema gefragt sind und Verlauf und Ausgang der Geschichte mitbestimmen können.

 

WAS: „Drei & frei“ - eine interkulturelle Theateraufführung der Medienwerkstatt der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit geflüchteten Jugendlichen
WANN / WO:

// 27. Juni 2018, 19:30 Uhr / Hochschule Magdeburg-Stendal, Campus Stendal, Aula, Haus 1

// 28. Juni 2018, 17:00 Uhr / Hochschule Harz, Campus Wernigerode, Mensa

// 29. / 30. Juni 2018, 19:00 Uhr / FestungMark, Magdeburg, Oberes Gewölbe

 

Der Eintritt zu allen Vorstellungen ist frei.

Das Theaterseminar wird von der Medienwerkstatt der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Magdeburger Verein Kulturanker organisiert. „Unsere Zuschauer sollen das Gesehene hinterfragen, analysieren und reflektieren und dann die Situationen auf der Bühne verändern“, so die Projektkoordinatorin und Leiterin der Medienwerkstatt, Jana Richter. „Es wäre großartig, wenn unsere Gäste, die Gelegenheit nutzen, zuerst Veränderungen in der ‚kleinen‘ Theaterwelt anzustoßen, um dann die ‚große‘ Welt außerhalb des Theaters zu verändern. Ghandhi hat einmal gesagt: ‚Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.‘ Das ist auch das Motto unseres Theaterprojektes“.

Studierende der Uni Magdeburg entwickeln Theaterstück (c) Harald Krieg 2Schauspielerinnen und Schauspieler der Theatergruppe „Act to Connect“ (Foto: Harald Krieg / Universität Magdeburg)

Auf der Bühne wird Deutsch gesprochen. Hinter den Kulissen vermischen sich die Sprachen der jungen Schauspielerinnen und Schauspieler aus Afrika, Lateinamerika, Europa und Asien.

Das Theaterprojekt wird inhaltlich von Annika Schetter von der Präventionsstelle „Sexualisierte Diskriminierung“ begleitet und im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ vom Bundesfamilienministerium gefördert. Auch der Magdeburger Verein „Toleranz, Leben und Lernen – TOLL“ und der Internationale Bund unterstützen den Workshop. Regie führt die kubanische Theaterregisseurin Xiomara Calderón. Im vergangenen Jahr inszenierte die Künstlerin mit Studierenden der Uni und geflüchteten Kindern und Jugendlichen einen Stoff, der das Thema „Heimat und Flucht“ zum Gegenstand hatte.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg / Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Schauspielerinnen und Schauspieler der Theatergruppe „Act to Connect“

Bild 2 // Quelle: Harald Krieg / Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Theaterregisseurin Xiomara Calderon bei der Probe zum neuen Theaterstück „Drei & frei“

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Morgen fange ich aber wirklich an!

Die Psychosoziale Studierendenberatung an der Universität Magdeburg bietet neben Einzelgesprächen, Achtsamkeits- und Stressbewältigungskursen viermal im Jahr ein 10-wöchiges Präventionsprojekt namens L-O-S! - Langfristig optimal studieren an. Dies ist ein Angebot für Studierende, die nicht weiter prokrastinieren wollen. Sandra Lösecke von der Psychosozialen Studierendenberatung gibt Informationen zu dem Angebot.

Warum wird L-O-S! angeboten?

Die Erfahrung hat gezeigt, dass wir Studierende, die prokrastinieren, durch unser allgemeines Beratungsangebot nicht so gut erreichen. Daher entstand die Idee, ein Angebot zu schaffen, das Studierenden helfen soll, ihre „Aufschieberitis“ besser zu verstehen.

Welche Inhalte werden vermittelt?

Das Projekt bietet jeweils ein wöchentliches Gruppencoaching, Entspannungstraining und Kleingruppentreffen an. In den Coachingtreffen geht es - neben der regelmäßigen Reflektion - um die Entwicklung individueller Wochenpläne, Motivationstechniken etc., um dann beispielsweise eine Hausarbeit zu schreiben. Um einen besseren Umgang mit Stress zu finden, wird den Studierenden Autogenes Training vermittelt. Die kurzen Entspannungseinheiten lassen sich ohne großen Aufwand gut in den Alltag integrieren. Die Kleingruppentreffen zielen auf die soziale Unterstützung ab. Das heißt, dass die TeilnehmerInnen sich zum Beispiel zum Lernen verabreden und dadurch Verbindlichkeiten schaffen.

Angebot PSB


Wie werden die Inhalte vermittelt?

Wir ermöglichen den Teilnehmenden in Kontakt mit sich selber und Gleichgesinnten zu kommen und Selbstvertrauen sowie Vertrauen zu anderen aufzubauen. Durch Selbst- und Fremdwahrnehmung des Aufschiebeverhaltens wird deutlich, was jeden einzelnen vom Studieren abhält. Die Schweigepflicht ist für uns und die Teilnehmenden obligatorisch.

Wer kann den Kurs besuchen?

Das Projekt eignet sich für Studierende, die „die Schnauze voll“ von ihrem Verhalten haben und etwas verändern wollen. Wir führen vor der Teilnahme mit den Interessierten ein oder zwei Vorgespräche, um sicherzugehen, dass die Gruppe zusammenpasst und um Erwartungen sowie Inhalte miteinander abzugleichen. Eine Anmeldung für das Projekt sollte schnellstmöglich unter psb@ovgu.de erfolgen.

Wann findet der Kurs statt?

Es finden insgesamt 10 Coachingtreffen auf dem Campus der Universität statt

  • vom 16. Oktober bis 18. Dezember 2018,
  • immer dienstags,
  • von 8.00 bis 9.30 Uhr.

Das Entspannungstraining findet donnerstags als eine regenerative Mittagspause statt.

Die Kleingruppentreffen werden untereinander selbst organisiert.

Welche weiteren Angebote können Studierende nutzen?

Neben diesem Kurs bietet die Psychosoziale Studierendenberatung noch weitere Gruppenangebote an. Informationen sind auf unserer Internetseite zu finden.

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Ministerpräsident hält Physikvorlesung

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird am 1. Juni 2018 der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, die freitägliche Vorlesung „Physik für Ingenieure“ an der Fakultät für Naturwissenschaften halten. Der promovierte Physiker wird darüber hinaus erörtern, welche Chancen und Vorteile eine naturwissenschaftlich-technische Ausbildung auch in der Politik bietet. Am Ende der Vorlesung gibt es die Möglichkeit zur Diskussion. Studierende aller Fakultäten und interessierte Universitätsangehörige sind herzlich dazu eingeladen.

 

WAS: Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, hält Experimentalvorlesung Physik für Ingenieure an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 1. Juni 2018, 13.15 – 15.30 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg, Gebäude 16, Hörsaal 5

 

Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen!

Physikstudium an der Uni Magdeburg: Bestnoten im CHE-Ranking

Die Physikstudiengänge an der Universität Magdeburg platzierten sich beim soeben erschienenen CHE-Ranking in den Kategorien Unterstützung am Studienanfang, Bachelorabschlüsse in angemessener Zeit, Studienorganisation und Bibliotheksausstattung in der Spitzengruppe. „Wir bieten in Magdeburg eine hervorragende Betreuungsrelation, so dass unsere Studierenden gut studieren und in der Regelstudienzeit zum Abschluss kommen können“, so Prof. Dr. rer. nat. Claus-Dieter Ohl vom Institut für Physik. „Ab dem kommenden Wintersemester bringt die Fakultät für Naturwissenschaften, wie auch die für Mathematik, ihre wissenschaftlichen Kompetenzen und exzellenten Studienbedingungen auch in die Ausbildung künftiger Lehrerinnen und Lehrer ein.“

Kurzvita Dr. Reiner Haseloff

Der promovierte Naturwissenschaftler Dr. Reiner Haseloff begann sein Physikstudium an der Technischen Universität Dresden, bevor er es an der Humboldt-Universität Berlin erfolgreich abschloss. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit sogenannten Remissionsmessungen für die Wasserbeschaffenheit von Binnengewässern. Von 1978 bis 1990 war Haseloff wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Umweltschutz Berlin. 1991 folgte die Promotion zum Dr. rer. nat. an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1992 begann mit der Tätigkeit als Direktor des Arbeitsamtes Wittenberg sein Wechsel von der Wissenschaft in die Politik. Dr. Reiner Haseloff ist seit 2011 Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt.

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Berufsbegleitend zum Master Erwachsenenbildung

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lädt am 31. Mai 2018 zur Informationsveranstaltung zum berufsbegleitenden Masterstudiengang „Erwachsenenbildung“ ein. Interessierte erfahren dort alles über die Zulassungsvoraussetzungen, die inhaltlichen Schwerpunkte, über organisatorische Aspekte, die anfallenden Kosten sowie die bestehenden Fördermöglichkeiten (wie die Weiterbildungsgutscheine in Sachsen-Anhalt). Zudem werden auch individuelle Fragen der Interessierten beantwortet.

 

WAS: Informationsveranstaltung zum berufsbegleitenden Masterstudiengang „Erwachsenenbildung“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 31. Mai 2018, 16:00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Zschokkestraße 32, Gebäude 40, Raum 125

 

Im Oktober 2018 beginnt der nächste, nunmehr achte, Durchgang des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Erwachsenenbildung“ an der Otto-von-Guericke-Universität. Der Studiengang richtet sich an Berufstätige, die mindestens zwei Jahre Berufserfahrung im Bereich der Erwachsenen- oder Weiterbildung gesammelt haben und ihre Fachkenntnisse und Kompetenzen an der Universität gezielt erweitern wollen. Noch gibt es einige freie Studienplätze.

Interessierte sendet bitte eine kurze Anmeldung per E-Mail an Heike Schröder.

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Forschung für Lehrer

Das Lehramtsstudium ist anspruchsvoll. Wer später unterrichten will, studiert zwei Fächer gleichzeitig und wird zusätzlich in Didaktik und Pädagogik ausgebildet. An der Uni Magdeburg können zukünftige Lehrerinnen und Lehrer ab dem Wintersemester, das im Oktober beginnt, auch das Lehramtsstudium für Mathematik in Kombination mit Physik, Deutsch, Sozialkunde, Ethik oder Sport antreten, um an allgemeinbildenden Schulen zu unterrichten. Bisher sind die Schwerpunktfächer Wirtschaft und Technik mit den Kombinationsmöglichkeiten Deutsch, Mathematik, Sozialkunde, Ethik und Sport zahlreich. Absolventinnen und Absolventen brauchen Kenntnisse und Fähigkeiten in Didaktik, Pädagogik und Fachwissen, wenn sie die Uni verlassen. An der Universität forschen Wissenschaftler deshalb an zeitgemäßen Lernkonzepten, die vor allem auch die Herausforderung Digitalisierung in den Blick nehmen.

Moderne Lernwerkzeuge

An sachsen-anhaltinischen Schulen testen Lehrende das Projekt CoSiTo – eine Lern-Lehr-Plattform – das von einem Wissenschaftsteam der Otto-von-Guericke-Universität für den Technik-Unterricht konzipiert wurde. Eine Klassenfahrt planen, einen Kleiderhaken oder eine Wechselgeldrückgabe bauen – die Kinder lösen Aufgaben, indem sie gemeinsame Erfahrungen machen. Sie verstehen leichter, was in Formen und Daten sonst abstrakt daherkommt. Mit dem Programm, das auf Computer, Smartphone und Tablet läuft, holen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Dr. Frank Bünning vom Lehrstuhl für Technische Bildung und ihre Didaktik die „Digital Natives“ – also die Generation, die mit digitalen Technologien aufgewachsen ist – in gewohnter und geschätzter Umgebung ab.

technische Bildung an der Uni Magdeburg (c) Harald Krieg

Das Schüler-Techniklabor SchüLaTech ist ein spezielles Lern- und Lehrangebot für Schüler und Studierende. Foto: Harald Krieg

Projekte wie CoSiTo sind wertvolle Hilfsmittel, machen aber allein noch keinen guten Unterricht. Lehrerinnen und Lehrer wissen das am besten. Ihre Erfahrungswerte geben sie im Weiterbildungsformat „AppLab“ an die Studierenden weiter – und holen sich gleichzeitig Neuigkeiten aus Forschung und Lehre ab. Das App-Labor ist ein jährlich angebotenes mehrtägiges Weiterbildungsformat, bei dem sich Lehrerinnen und Lehrer mit LehramtskandidatInnen austauschen und jeweils von der anderen Seite profitieren. Die erste Experimentier-App war eine Schnitzeljagd, die an jeder Etappe neue Aufgaben bereithielt. Dieses Jahr stand eine App zur Erstellung von Kurzfilmen im Mittelpunkt des Labors. „Der Einsatz von Apps im Unterricht soll eine Unterstützung für die Lehrerinnen und Lehrer sein“, unterstreicht Marion Pohl vom Zentrum für Lehrerbildung der Otto-von-Guericke-Universität. „Das gute alte Schulbuch wird es auch zukünftig noch geben. Doch wir möchten die Lehrkräfte für den Einsatz neuer Medien sensibilisieren, ihnen die Scheu davor nehmen und sie vor allem dazu befähigen, ihren Schülerinnen und Schülern Technikbegeisterung mitzugeben.“

Lernen zu Lehren

Diese Technikbegeisterung soll auch Themen berühren, die vom Smartphone weit weg sind. Ein Beispiel sind pneumatische Antriebe, die Kinder an Versuchsaufbauten im „SchüLaTech“ der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg kennenlernen. Die Projekte im Schüler-Techniklabor können den regulären Unterricht der Sekundarstufe ergänzen. Betreut werden sie von Studierenden. Die können neue Unterrichtskonzepte, -materialien und -ideen erproben und ihre pädagogischen Fähigkeiten ausbauen. Dabei leiten sie Labore zum Lotoseffekt, erarbeiten mit den Schülerinnen und Schülern den Unterschied zwischen Glühbirne und LED-Lampe oder die Funktionsweise eines technischen Muskels. In Ableitung von den Erkenntnissen und erworbenen Fähigkeiten aus dem Labor, werden auch theoretische Sachverhalte greifbarer, denn anhand der technischen Praxis lässt sich mathematische, informatische und naturwissenschaftliche Theorie gegenständlicher erklären. So geben sich Pädagogik und Didaktik im SchüLaTech die Hand.

Technische Bildung an der Uni vorgestellt

In Fortführung des vom Prorektorat für Forschung angeregten University Club findet am 23. Mai 2018 die Forschungsmesse der Fakultät für Humanwissenschaft statt. Mit Kurzreferaten und Posterpräsentationen stellen sich die Bereiche der Fakultät mit ihren aktuellen Forschungsprojekten vor. Darüber hinaus wird es Gelegenheiten zu Diskussionen und Gesprächen geben, die Anknüpfungspunkte für weiterführende fakultätsübergreifende Kooperationen und Synenergien bieten. Im ersten Vortrag wird Prof. Dr. Frank Bünning über die Forschungs- und Projektansätze der technischen Bildung an der Uni Magdeburg referieren.

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Mit Mathematik an der Spitze

Der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurden vom CHE-Ranking erneut hervorragende Studienbedingungen in der Mathematik bescheinigt. Sowohl im Lehrangebot, in der IT-Ausstattung, bei der Betreuung im Studium als auch im Gesamturteil der Studierenden gab es für die Mathematik Spitzenbewertungen.

„Es freut uns enorm, dass sich unser Fach mit seinen Studiengängen unter den besten Deutschlands in der Spitzengruppe behaupten konnte“, so Prof. Dr. Hans-Christoph Grunau, Dekan der Fakultät für Mathematik. „Diese Ergebnisse bestärken uns darin, zum kommenden Wintersemester Mathematik auch für das Lehramt an allgemeinbildenden Oberschulen einzuführen. Und auch eines der möglichen Zweitfächer, die Physik, schneidet im Ranking in der Kategorie ‚Abschlüsse in angemessener Zeit‘ sehr gut ab!“

Studiengänge der Universität Magdeburg gehören zu den besten Deutschlands

Neben der Mathematik und der Physik sind auch die Studierenden der Informatik sehr zufrieden mit der Unterstützung im Studium. Hier gibt es grüne Punkte im Ampelranking vor allem für das Lehrangebot und die gute Betreuung. „Ein attraktives Studienangebot an der Universität Magdeburg kann dabei helfen, Studentinnen und Studenten ins Land zu holen und so den hohen Bedarf an Informatikern zu decken", so der Rektor der Universität, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan.

Sport- und Politikwissenschaft belegen ebenfalls vordere Plätze

Darüber hinaus hat die Sportwissenschaft der Universität Magdeburg im Bereich „Wissenschaftliche Veröffentlichungen“ sehr gut abgeschnitten. Die Politikwissenschaft konnte sich mit ihrer internationalen Ausrichtung sowie mit der Unterstützung zu Studienbeginn auf den Spitzenplätzen positionieren.

Neben Bachelor- und Masterstudiengängen wurde in diesem Jahr auch wieder die mit dem Staatsexamen abschließende Humanmedizin evaluiert. Hier wird der Magdeburger Fakultät eine sehr gute Studierbarkeit und Unterstützung im Studium bescheinigt.

Das CHE-Ranking ist das umfassendste und detaillierteste Studienranking im deutschsprachigen Raum. Jedes Jahr wird ein Drittel der Fächer neu bewertet. 2018 sind das an Universitäten die Informatik, Mathematik, Physik, Biologie, Pharmazie, Geowissenschaften, Medizin, Politikwissenschaften (einschließlich Sozialwissenschaften) und Sportwissenschaften. Mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen wurden dafür untersucht. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule.

Die Ergebnisse des CHE-Hochschulrankings erscheinen am 08.05.2018 im neuen ZEIT Studienführer 2018/19. Das vollständige Ranking ist online auf der Website der ZEIT abrufbar.

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Letzte Änderung: 26.10.2017 - Ansprechpartner: Webmaster