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Studium & Lehre

Internationalisierung

Foto: shutterstock / Rawpixel.com

Die Lehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg orientiert sich an dem Ziel, Studierende zu kreativen und kritikfähigen Menschen auszubilden, sie mit Problemlösungskompetenz, Teamfähigkeit, interkulturellem Wissen und Verantwortungsbewusstsein auszustatten. Der Freiheit der Lehre verpflichtet, legt sie den Fokus auf eine wissenschaftliche Fundierung von Lösungen und eine damit verbundene kritische und dauerhaft lernbereite Haltung.

Die Lehre der Universität ist geprägt von vielfältigen Formen der Kommunikation, die selbständigen Wissenserwerb und Umgang mit Problemen und Aufgaben möglich macht und herausfordert. Als Kooperationspartner für den Olympiastützpunkt des Landes Sachsen-Anhalt bietet die Universität Magdeburg Leistungssportlerinnen und -sportlern ideale Studienbedingungen.

 

Aktuelle Meldungen aus Studium & Lehre:


Mit Mathematik an der Spitze

Der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurden vom CHE-Ranking erneut hervorragende Studienbedingungen in der Mathematik bescheinigt. Sowohl im Lehrangebot, in der IT-Ausstattung, bei der Betreuung im Studium als auch im Gesamturteil der Studierenden gab es für die Mathematik Spitzenbewertungen.

„Es freut uns enorm, dass sich unser Fach mit seinen Studiengängen unter den besten Deutschlands in der Spitzengruppe behaupten konnte“, so Prof. Dr. Hans-Christoph Grunau, Dekan der Fakultät für Mathematik. „Diese Ergebnisse bestärken uns darin, zum kommenden Wintersemester Mathematik auch für das Lehramt an allgemeinbildenden Oberschulen einzuführen. Und auch eines der möglichen Zweitfächer, die Physik, schneidet im Ranking in der Kategorie ‚Abschlüsse in angemessener Zeit‘ sehr gut ab!“

Studiengänge der Universität Magdeburg gehören zu den besten Deutschlands

Neben der Mathematik und der Physik sind auch die Studierenden der Informatik sehr zufrieden mit der Unterstützung im Studium. Hier gibt es grüne Punkte im Ampelranking vor allem für das Lehrangebot und die gute Betreuung. „Ein attraktives Studienangebot an der Universität Magdeburg kann dabei helfen, Studentinnen und Studenten ins Land zu holen und so den hohen Bedarf an Informatikern zu decken", so der Rektor der Universität, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan.

Sport- und Politikwissenschaft belegen ebenfalls vordere Plätze

Darüber hinaus hat die Sportwissenschaft der Universität Magdeburg im Bereich „Wissenschaftliche Veröffentlichungen“ sehr gut abgeschnitten. Die Politikwissenschaft konnte sich mit ihrer internationalen Ausrichtung sowie mit der Unterstützung zu Studienbeginn auf den Spitzenplätzen positionieren.

Neben Bachelor- und Masterstudiengängen wurde in diesem Jahr auch wieder die mit dem Staatsexamen abschließende Humanmedizin evaluiert. Hier wird der Magdeburger Fakultät eine sehr gute Studierbarkeit und Unterstützung im Studium bescheinigt.

Das CHE-Ranking ist das umfassendste und detaillierteste Studienranking im deutschsprachigen Raum. Jedes Jahr wird ein Drittel der Fächer neu bewertet. 2018 sind das an Universitäten die Informatik, Mathematik, Physik, Biologie, Pharmazie, Geowissenschaften, Medizin, Politikwissenschaften (einschließlich Sozialwissenschaften) und Sportwissenschaften. Mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen wurden dafür untersucht. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule.

Die Ergebnisse des CHE-Hochschulrankings erscheinen am 08.05.2018 im neuen ZEIT Studienführer 2018/19. Das vollständige Ranking ist online auf der Website der ZEIT abrufbar.

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Radiologietechnikerin wechselt für ihre Promotion von Bangkok nach Magdeburg

Eine Untersuchung im Magnetresonanztomographen MRT empfinden viele Menschen als unangenehm: die Enge der „Röhre“, das laute Klopfen und die Anweisung absolut still zu halten. „Schnappschüsse“ des Körperinneren sind nicht möglich, das Scannen der Organe verlangt Zeit. Eine Doktorandin der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg forscht im Rahmen ihrer Promotion an der internationalen Graduiertenschule MEMoRIAL daran, die Bildgebung im MRT effizienter zu gestalten.

Chompunuch Sarasaen ist Spezialistin für bildgebende Verfahren. Sie hat Radiologietechnik und Biomedizinische Ingenieurwissenschaft studiert und als Radiologietechnikerin in einem der größten Krankenhäuser Südostasiens, dem thailändischen Bumrungrad International Hospital, gearbeitet. Für ihre Promotion ist sie von Thailand nach Deutschland gezogen. Das Programm der Graduiertenschule MEMoRIAL bot für ihr Forschungsvorhaben die ideale Gelegenheit: „Es geht um MRT, zum Beispiel im Bauchbereich. Beim Atmen bewegen sich die Organe im Bauch rauf und runter, es kommt zu Abweichungen in der Bildgebung. Ich möchte bekannte Daten nutzen, um diese Abweichungen während des Scans in Echtzeit korrigieren zu können“, sagt die Wissenschaftlerin. Das würde die anstrengende und teure Zeit im MRT verkürzen. An der Uni Magdeburg stehen für die MRT-Forschung der leistungsstarke 7 Tesla-Hochfeld-Kernspintomograph – der hier europaweit zuerst aufgestellt wurde – und ein 3 Tesla MAGNETOM Skyra zur Verfügung.

Portrait Chompunuch SarasaenChompunuch Sarasaen vor dem 7 Tesla-Hochfeld-Kernspintomograph an der Universität Magdeburg (Foto: Harald Krieg / Universität Magdeburg)

Meistens arbeitet die Doktorandin jedoch am Computer und programmiert. Warum ist sie dazu extra nach Magdeburg kommen? Die Graduiertenschule hat sie über den Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) gefunden. Seit Beginn 2017 werden Master- sowie Promotionsstipendien an herausragende Studierende und Absolventen mit den Fachschwerpunkten Medizintechnik und Materialwissenschaften/Werkstofftechnik vergeben. MEMoRIAL – Medical Engineering and Engineering Materials – wird vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt aus Mitteln des Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESF) im Programm „Sachsen-Anhalt WISSENSCHAFT Internationalisierung“ mit rund 2,57 Mio. Euro gefördert. Im Zeitraum vom 1. September 2016 bis 30. April 2022 werden insgesamt 3.207.760 Euro aufgewendet. So können 21 Promovendinnen und Promovenden sowie bis zu 12 Studierende des Masterstudiengangs Medical Systems Engineering an der Uni Magdeburg in interdisziplinären Forschungsprojekten der Ingenieurwissenschaften und Medizin/Lebenswissenschaften unterstützt werden.

Doktoranden kommen aus der ganzen Welt an der Uni Magdeburg

Da es bei MEMoRIAL um institutsübergreifende interdisziplinäre Projekte geht, wird Chompunuch Sarasaen von Prof. Dr. Oliver Speck am Institut für Physik sowie von Prof. Dr. Georg Rose am Institut für Medizintechnik und am Forschungscampus STIMULATE betreut. Das translationale und anwendungsorientierte Potential von STIMULATE wird durch Projekte wie ihres zugleich genutzt und gestärkt. Neben der fachlichen Vernetzung gehört auch die Internationalisierung der Uni-Forschungsschwerpunkte zu den Zielsetzungen der Graduiertenschule: Aus Indien, Thailand, dem Libanon, Russland und Italien u. a. kommen die jungen Doktorandinnen und Doktoranden nach Magdeburg, um am MEMoRIAL-Programm teilzunehmen. Die Kommunikation erfolgt hauptsächlich in Englisch. Um darüber hinaus auch für die „Magdeburger Alltäglichkeiten“ gewappnet zu sein, lernt Chompunuch Sarasaen seit ihrer Ankunft im September intensiv Deutsch, versteht die Sprache gut und „paukt“ die Grammatik. Die Aussprache sei noch schwierig, dennoch spricht sie selbstbewusst und so viel sie kann.

Und selbstbewusst bewegt sich die 29-Jährige auch als eine der Forscherinnen unter vielen Männern. Zu Beginn ihrer Arbeit war sie noch die einzige Frau im Modul 1 des Programms, welches den Schwerpunkt auf die Medizintechnik bzw. das Medical Engineering legt. Mittlerweile sind weitere Kolleginnen hinzukommen. Somit trägt MEMoRIAL neben der fachlichen Vernetzung und Internationalisierung auch zur Stärkung des Frauenanteils in den Ingenieurwissenschaften bei.

In Magdeburg fühlt sich Chompunuch Sarasaen wohl. Die Stadt ist nicht zu groß und trotzdem belebt. Gern geht sie an der Elbe laufen, oft mit dem Team. „Ich trainiere viel, werde schneller und kann dann auch konditionell mit den Kollegen mithalten“, sagt sie. Alles hat seine Vorteile.

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Generation Beziehungsunfähig?

Die Psychosoziale Studierendenberatung an der Universität Magdeburg ist erste Anlaufstelle, wenn sich Studierende überfordert oder unmotiviert fühlen, mit dem Gedanken spielen, das Studium abzubrechen oder unter Prüfungsangst leiden. Dazu bietet das Team neben Einzelgesprächen unter anderem auch Achtsamkeits- und Stressbewältigungskurse an. Neu im Programm ist ab diesem Semester der Kurs „Generation Beziehungsunfähig?“. Simon Gadisa von der Psychosoziale Studierendenberatung gibt Informationen über die Hintergründe des neuen Kursangebots.

Warum wird der Kurs angeboten?

Im Studium geht es nicht nur um das Vermitteln von Lehrinhalten oder das Erwerben von akademischen Kompetenzen. Das Schließen von Freundschaften, Kennenlernen von zukünftigen Kollegen und Kolleginnen oder das Aufbauen von Liebesbeziehungen fällt auch in die Studienzeit und ist ein zentraler Bestandteil dieser Lebensphase. Probleme, Konflikte, Missverständnisse und Unsicherheit sind dabei unvermeidbar. Manche Autoren werfen der Studierendengeneration sogar „Beziehungsunfähigkeit“ vor. Wir möchten mit dem Kurs den Teilnehmenden helfen, den Kontakt zu anderen zu verbessern, um langfristige, tragfähige und befriedigende Beziehungen aufzubauen.

Welche Inhalte werden vermittelt?

Wir möchten auf theoretische Konzepte oder lebensfremde Ratschläge verzichten. Stattdessen wollen wir den Teilnehmenden ermöglichen, in Kontakt mit sich selber zu kommen und Selbstvertrauen sowie Vertrauen in Andere aufzubauen.

Wie werden die Inhalte vermittelt?

Selbsterfahrung bedeutet, dass die Studierenden in Gesprächen und Übungen in Kontakt dazu kommen, wo ihre eigenen Schwierigkeiten im Aufbau von Beziehungen liegen. Zum Einstieg machen wir beispielsweise eine Übung, in der die Teilnehmenden ihre Gedanken zu einem anderen, ihnen noch unbekannten Teilnehmenden aufschreiben. Dabei soll deutlich werden, wie vorurteilsbelastet wir in Beziehung zu anderen treten. Die Schweigepflicht ist für uns und die Teilnehmenden obligatorisch.

Warum sollten Studierende den Kurs besuchen?

Beziehungen sind ein zentraler und wichtiger Teil unseres Lebens. Wir können in Beziehungen wachsen und daran reifen. Wir können uns aber auch durch Beziehungen oder die Angst davor einschränken und behindern. Eine Beziehung - egal welcher Art - zu führen, ist schwierig: Oft verstricken wir uns in Gedanken und Sorgen, wie andere uns finden oder verbleiben ganz und gar auf Small-Talk-Niveau, anstatt uns einem anderen Menschen zu öffnen. Für Vieles gibt es Kurse, Seminare, Übungen oder ganze Studiengänge - warum nicht auch für Beziehungen, wenn sie doch so zentral für viele Menschen sind? In dem Kurs soll die Möglichkeit geschaffen werden, über sich selber und über komplexe Beziehungssituationen zu reflektieren, um einen angemessenen Umgang damit finden zu können.

Studierende auf dem Campus

Wer kann den Kurs besuchen?

Der Kurs eignet sich für Studierende, die den Mut und die Lust haben, ihre äußere Fassade etwas zu „lüften“ und sich mit Themen auseinanderzusetzen, die sie sonst eher vermeiden oder für die im Alltag kaum Platz zu sein scheint. Grundsätzlich ist der Kurs offen für alle Interessierten. Beziehungsstatus, sexuelle Orientierung und Geschlecht sind für die Teilnahme unerheblich. Wir führen vor der Teilnahme mit den Interessierten ein Vorgespräch, um sicherzugehen, dass die Gruppe zusammenpasst und um Erwartungen und Inhalte miteinander abzugleichen.

Wann findet der Kurs statt?

Es sind insgesamt 8 Treffen vom 7. Mai bis 2. Juli 2018, immer montags von 13 bis 15 Uhr auf dem Campus der Universität. Eine Anmeldung ist bis zum 23. April möglich.

Welche weiteren Angebote können Studierende nutzen?

Neben diesem Kurs bietet die Psychosoziale Studierendenberatung noch einen Kurs „Stressbewältigung durch Autogenes Training“ und ein wöchentliches Achtsamkeitsangebot an. Weitere Gruppenangebote und Informationen zur Einzelberatung sind auf unserer Internetseite zu finden.

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campusdateLIVE mit Speed-Dating und Roadster-Rallye

Am 2. Juni 2018 findet an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg der zentrale Studieninformationstag campusdateLIVE statt. Ab 14:00 Uhr verwandelt sich der Campus am Universitätsplatz in eine große Infomeile mit unterschiedlichsten Open-Air-Angeboten. Aber auch Hörsäle, Labore, die Unibibliothek, einige Wohnheime und Sporthallen sind geöffnet und laden alle Interessierten zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Studieninteressenten, Freunde und Angehörige haben vier Stunden lang Gelegenheit, einen lebendigen Universitätsalltag zu erleben, mit Forschenden und Studierenden ins Gespräch zu kommen, spannende Zukunftsthemen zu entdecken, Studienabläufe kennenzulernen und ihr Wunschstudium zu finden.

 

WAS: Zentraler Studieninformationstag campusdateLIVE der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 2. Juni 2018, 14:00 bis 18:00 Uhr, anschließend Lange Nacht der Wissenschaft
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg

 

Das Angebot ist breit und reicht von Angewandter Statistik über Computervisualistik, Lehramt, Medienbildung bis hin zu Smarte Systeme und Wirtschaftswissenschaft - mehr als 40 Bachelorstudiengänge werden an den neun Fakultäten der Universität Magdeburg angeboten und an diesem Tag vorgestellt. Kurze Schnuppervorlesungen auf dem Open-Air-Campus vermitteln einen Eindruck von ausgewählten Studieninhalten, weiterführende Informationen gibt es beim Fakultäten-Speed-Dating oder bei einem fachkundig geführten Rundgang in Werkhallen und Laboren.

 

Mit dem Elektro-Roadster über den Campus

Ein besonderer Anziehungspunkt wird der Mobilitäts-Campus sein. Hier informieren Lehrende und Studierende über alle Studiengänge, die sich mit der Mobilität der Zukunft beschäftigen. Auf dem Trainings-Parcours können Besucherinnen und Besucher einen Elektro-Roadster während einer Rallye ausprobieren. Die geschicktesten Fahrer haben die Chance auf ein Renn-Wochenende in Hockenheim oder Salzburg mit dem studentischen Formular-Student-Team UMD Racing (um Anmeldung wird gebeten). Beim Elektro-Roadster handelt es sich um ein hochmodernes E-Fahrzeug, dass möglicherweise schon bald als Alternative zum Moped für junge Leute ab 16 Jahre auf den Straßen zu sehen sein wird. Wer immer noch Fragen hat, kann eine Vielzahl von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben besichtigen und zum Teil ausprobieren.

Abiturientinnen und Abiturienten, die sich für ein Lehramtsstudium interessieren, sollten die Gelegenheit nutzen und sich ein Bild von den zahlreichen und größer gewordenen Ausbildungsmöglichkeiten an der Uni Magdeburg machen. Neben ihren traditionellen Angeboten bildet die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ab dem Wintersemester 2018/2019 in Kombination mit dem Fach Mathematik Lehrerinnen und Lehrer für Deutsch, Sozialkunde, Physik, Ethik und Sport aus.

 

Bilder zum Download:

 

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg / Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Auf dem campusdateLIVE 2017 stellte Linh Bùi Duy (Mi.), Gründer und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Maschinenbau der Universität Magdeburg Studieninteressierten „crowdsweeper“ vor – eine Drohne, die autonom ein Gebiet abfliegen und nach hinterlassenen Kampfmitteln absuchen kann.

 

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Ausgezeichnete Kooperation mit der Wirtschaft

Bilden sich in Rohrsystemen Biofilme mit gefährlichen Bakterien, gefährdet dies unser Trinkwasser. Über die übliche Probeentnahme können derzeit jedoch lediglich nur die Mikroorgansimen nachgewiesen werden, die sich bereits im Wasser befinden. Ein studentisches Team des Masterstudiengangs Integrated Design Engineering der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg entwickelte mit der Magdeburger LAGOTEC GmbH die ARMATUR „SIMPLE SAMPLE“. Damit wird die Probe in einem Auffangbehälter gesammelt und berührungsfrei sowie kontaminationsfrei verpackt. Automatisch wird zudem eine neue Probe im System positioniert, die zeigt, wann sich wieder ein Biofilm ablösen könnte.

Im Mittelpunkt der Entwicklung standen vor allem die leichte Bedienbarkeit und die Langlebigkeit des Systems. Die Anwendung ist auf bis zu zehn Jahre ausgelegt, mit geringen Kosten verbunden und garantiert, dass die Proben immer wieder entnommen werden können. „Simple Sample“ ist, nach Angaben der Entwickler, das erste intuitiv nutzbare, kontaminationsfreie Rohrprobenentnahmesystem zur Untersuchung von Biofilmen.

Abbildung simple sample

Vom Land Sachsen-Anhalt mit Award prämiert

2017 wurde das Team aus Studierenden der Universität Magdeburg mit dem BESTFORM Award des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass simple sample dank hervorragendem funktionalen Design die Anwendung radikal vereinfacht. "Die Aussicht, einen tatsächlich funktionierenden Prototypen im zeitlichen Rahmen des Projekts bauen zu lassen, hob den Anspruch gewaltig an und zeigte uns viele Stellen auf, die wir optimieren mussten. Dieser starke Praxisbezug zeichnet für mich Projekte des Masterstudiengangs Integrated Design Engineering aus", erinnert sich Lara Augustin vom simple sample Team.

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Hofpause mit Studentenfutter

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und die Hochschule Magdeburg Stendal laden am 5. April 2018 Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Magdeburg zu einer ungewöhnlichen Hofpause mit „Studentenfutter“ ein. Ab 11.15 Uhr sind die Hochschulen mit Studierenden und Mitmachaktionen vor Ort, um gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt, Dr. Lutz Trümper, dem Rektor der Universität, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, und der Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal, Prof. Dr. Anne Lequy, ihre Studienmöglichkeiten vorzustellen und auf ihre Studieninformationstage am 2. Juni 2018 aufmerksam zu machen.

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird den Schülerinnen und Schülern den Rettungswagen der Zukunft präsentieren, ein mit modernster Medizintechnik ausgestattetes Showmobil. Studierende sind mit ihrem selbstgebauten Rennwagen für den Wettbewerb Formula Student vor Ort und zeigen, dass für den Bau eines solchen Mobils Kenntnisse sowohl aus der Elektrotechnik, dem Maschinenbau, der Informatik als auch der Mathematik gleichermaßen gebraucht werden.

Rennwagen der Uni Magdeburg (c) Harald KriegSelbstgebauter Rennwagen von Studierenden der Universität Magdeburg (Foto: Harald Krieg / Universität Magdeburg)

Die Veranstaltung ist gleichzeitig der letzte Stopp einer zweiwöchigen Roadshow der Universität Magdeburg durch vier Bundesländer. An 16 Schulen informierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, Fakultätsangehörige und Studierende über Studienmöglichkeiten und Karrierechancen, boten zahlreiche Workshops an und luden die Schülerinnen und Schüler zum Studieninformationstag der Universität Magdeburg, dem campusdateLIVE, ein.

 

WAS: Gemeinsamer Presseauftakt Studieninformationstage der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Hochschule Magdeburg-Stendal
WANN: 5. April 2018, 11.15 bis 11.45 Uhr
WO: Geschwister-Scholl-Gymnasium Magdeburg, Apollostraße 19, 39118 Magdeburg

 

Über Studium an der Universität Magdeburg informieren

Der Studieninformationstag der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der campusdateLIVE, findet am 2. Juni 2018, ab 14.00 Uhr auf dem Campus Universitätsplatz in Magdeburg statt. Studieninteressierte haben Gelegenheit, den Unialltag zu erleben, mit Forschenden und Studierenden ins Gespräch zu kommen, Zukunftsthemen zu entdecken, Karrierewege zu planen und ihr Wunschstudium zu finden. Schülerinnen und Schüler erhalten Einblicke in Studienabläufe und Studieninhalte, lernen Hörsäle und Labore kennen und werden durch Wohnheime, Sporthallen, die Mensa oder die Unibibliothek geführt. Schnuppervorlesungen und der Mobilitätscampus der Fakultät für Maschinenbau ergänzen das Angebot. Hier zeigen Mobilitätsexperten der Universität, wie wir künftig von A nach B kommen werden. Eine Fahrzeugausstellung macht die Visionen von der Mobilität der Zukunft erlebbar. Außerdem können Interessierte den Elektro-Roadster, ein hochmodernes Elektrofahrzeug, selbst ausprobieren.

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Austausch zwischen den Generationen

Vor genau 25 Jahren wendete sich die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erstmals mit dem Weiterbildungsangebot „Studieren ab 50“ an ältere Erwachsene, die sich für wissenschaftliche Fragen interessieren und ihr Wissen vertiefen möchten. Waren es anfänglich 15 Personen, die die Vorlesungen und Seminare besuchten, ist die Zahl inzwischen auf rund 800 pro Jahr gestiegen. Etwa 15.000 Senioren-Studierende haben sich insgesamt über die Jahre an der Universität eingeschrieben. Die ältesten Teilnehmer waren über 90 Jahre alt.

Mit einer Festveranstaltung wird das Jubiläum des Studienangebots am 20. März 2018 begangen. In ihren Festvorträgen werden der Historiker Prof. Dr. Martin Dreher über „Altern und Alter in der Antike“ und der Informatiker Prof. Dr.-Ing. Andreas Nürnberger über „Digitalisierung in Wissenschaft – Wirtschaft – Gesellschaft“ sprechen. Am Nachmittag stellen die Teilnehmenden am Kontaktstudium „Studieren ab 50“ in Workshops ihre Ergebnisse aus verschiedenen Forschungsprojekten vor.

 

WAS: Festveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen der Studienform „Studieren ab 50“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 20. März 2018, 10 bis 17 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, Hörsaal 1, Gebäude 26 (Festvorträge)
Gebäude 05 (Workshops zu Forschungsergebnissen aus den Projekten)

 

„Digitalisierung, gesellschaftliche Entwicklungen und ökonomische Globalisierung verlangen auch von älteren Erwachsenen, sich immer auf den neuesten Stand an Wissen zu bringen. Deshalb müssen wissenschaftliche Erkenntnisse auch am Ende des Berufslebens für Interessierte zugänglich bleiben. Und natürlich bewirken die Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Programm ‚Studieren ab 50’ in der Gemeinschaft von Lernenden und Lehrenden eine stetige Weiterentwicklung der Universität“, unterstreicht Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Universität Magdeburg.

Seniorenstudium Uni Magdeburg (c) Harald Krieg„Studieren ab 50“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Foto: Harald Krieg/Universität Magdeburg)

Lebenserfahrung trifft auf jugendlichen Elan

Unter dem Motto „Jung und Alt studieren gemeinsam“ können sich die Seniorinnen und Senioren an der Universität Magdeburg nach eigener Wahl in Vorlesungen und Seminaren weiterbilden und sich mit neuesten Forschungsergebnissen verschiedenster Wissenschaften vertraut machen. Über den Aspekt des lebenslangen Lernens hinaus, hat das Seniorenstudium auch eine hohe soziale Komponente: das Miteinander der Generationen durch den Kontakt der berufserfahrenen Seniorenstudierenden mit den jungen Studierenden. Lebenserfahrung trifft auf jugendlichen Elan – davon profitieren beide Seiten, denn den Hörsaal teilen sich die Studiereden im 3. Lebensalter mit ihren jungen Kommilitonen. „Jeder Teilnehmer erhält den eigens für ‚Studieren ab 50’ erstellten Studienführer, aus dem individuell Lehrveranstaltungen ausgewählt werden können“, erläutert der Leiter des Studienangebots Olaf Freymark. „Großes Interesse finden immer wieder die Vortragszyklen aus den Fächern Geschichte, Philosophie, Germanistik, Politik, Psychologie sowie Technik- und Ingenieurwissenschaften. Gut besucht sind Projekte des forschenden Lernens.“

In Arbeitsgruppen beteiligen sich die Seniorenstudierenden an Biografie- und Demenzforschung sowie der Schreibwerkstatt oder forschen zu Mathematik und Zahlen, zu Psychologie und Alter oder zu Sport und Bewegung. Es wurden darüber hinaus zwei Projekte aus dem von der Europäischen Union geförderten Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport ERASMUS+ bearbeitet. Das Seniorenstudium wirkt also auch international. „Hervorzuheben ist das Projekt ‚Ran an die Medien’“, sagt Olaf Freymark, Ansprechpartner für „Studieren ab 50“. „Junge und alte Studierende beschäftigen sich mit neuen Medien. Dieses Projekt erhielt den ‚Goldenen Internetpreis’ des Bundesinnenministeriums. Das Projekt ‚Gräser und Kunst’ nahm an verschiedenen Bundes- und Landesgartenschauen teil. Geleitet werden die Forschungsgruppen von Dozentinnen der Fakultäten und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern der Universität.“

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: „Studieren ab 50“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

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Studierende auf Special-Factory-Tour

Wirtschaftsingenieur-Studierende der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg waren vor kurzem auf einer ‘Special-Factory-Tour’ im VW-Werk Wolfsburg. Neben den Teilnehmern des Instituts für Logistik und Materialflusstechnik waren auch Studierende der Freien Universität Bozen an dem Master-Course beteiligt. Die Universitäten haben bereits im Rahmen eines im Mai 2017 vereinbarten Vertrages zum Doppelabschluss (‚Double Degree‘) zusammengearbeitet.

Während der Werk-Tour hatten die Studierenden die Gelegenheit in einer ‘Golf-Bahn‘, einem offenen Fahrzeug, durch die Fertigungshallen zu fahren. Dabei wurde sie von einem ‚Factory-Guide‘ begleitet, der an einigen Stellen anhielt, um auf besondere Details hinzuweisen. Die Factory-Tour orientierte sich an der Fertigungsfolge im Automobilbau: beginnend beim Presswerk, bei dem man die Pressstraßen im laufenden Betrieb sehen konnte, weiter zum Karosseriebau in die Fahrzeug-Endmontage über den ‚Finish-Bereich‘ bis hin zur Endabnahme.

Bild 4 - Herlyn Bild 2 - Herlyn

Schritt für Schritt zum fertigen Auto

In der Pressenstraße wurden die sechs erforderlichen Arbeitsschritte für die Herstellung eines Kotflügels gezeigt. Im Karosseriebau werden alle Schweißgruppen und auch die Karosse selber mit Hilfe von Industrie-Robotern in vollautomatisierten Fertigungsanlagen und Schweißstraßen hergestellt. Die Mitarbeiter sind ausschließlich für die Wartung und die Behebung von Störfällen sowie für die erforderlichen Anpassungen oder Änderungen zuständig. Die Fahrzeugendmontage ist teilweise ‘mechanisiert’. Nach der Endmontage werden die elektronische Steuerungen und Assistenzsysteme des Fahrzeuges überprüft und eingestellt. Im folgenden Fahrzeug-Finish werden die letzten Einstellungen und Überprüfungen am Fahrzeug vorgenommen und ggf. noch kleinere Mängel beseitigt. Danach erfolgt die Endkontrolle der Fahrzeuge und die Freigabe durch die Qualitätssicherung. Zum Schluss werden die Fahrzeuge für den Land- oder See-Transport vorbereitet, indem das Fahrzeug durch entsprechende Schutzfolien vor äußerlichen Einflüssen und Schadstoffen geschützt wird. Erst dann kann das Fahrzeug per Bahn oder LKW direkt an den Händler oder an den Importeur überführt werden.

Learning by watching

Ein Schwerpunkt der Tour waren zudem Beispiele für die ‚Just-in-Time‘ und ‚Just-In Sequenz‘-Belieferung, über die vor allem die Endmontage versorgt wird und mit denen sich die Master-Studierenden im Rahmen eines ‚Lecture-Projects‘ intensiv auseinandersetzen müssen.

Vor Ort konnten die Studierenden außerdem viele Beispiele für das ‚Behältermanagement‘ sehen, wofür im VW-Werk die Logistik zuständig ist. Beim dem Autohersteller werden schon seit langem nur wiederverwendbare Behälter und Gestelle für den Transport und die Bereitstellung der Teile, Baugruppen und Module genutzt. Dadurch werden Abfälle vermieden und die Umwelt geschont. Hierfür ist eine ganz besondere Steuerung und Verfolgung der Behälter und des Behälterflusses erforderlich, denn jeder Behälter ist nur für die Aufnahme und Transport von ganz bestimmten Teilen, Baugruppen oder Modulen geeignet. Wenn die richtigen Behälter nicht in ausreichender Anzahl zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind, kann weder die Fertigung der Teile noch die Montage der Module und der Fahrzeuge durchgeführt werden. Die Behälter haben deshalb eine eigene Behälter-Nummern, über die sie jederzeit identifiziert, verfolgt und gesteuert werden können. Zurzeit werden die Behälter noch auf Zugmaschinen transportiert, die manuell gesteuert werden. Diese sollen in Zukunft durch fahrerlose Zugmaschinen ersetzt werden, welche per Transponder und GPS gesteuert werden sollen.

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Hofpause mit Studentenfutter

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg startet am Donnerstag, den 1. März 2018, zum dritten Mal ihre bundesweite Informationskampagne für Studieninteressierte: An 12 Tagen werden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, Fakultätsangehörige und Studierende mit einem Infomobil an über 16 Schulen in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Brandenburg zu Gast sein.

Vollgepackt mit Infomaterialien und Mitmachexperimenten machen die Teams jeden Tag auf Schulhöfen halt, informieren in den Pausen ausführlich über das vielfältige Studienangebot und laden die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10 zum Studieninformationstag der Universität Magdeburg, dem campusdateLIVE, am 2. Juni 2018 ein. Darüber hinaus bieten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fakultäten für Maschinenbau und Elektrotechnik und Informationstechnik klassenübergreifende Workshops zu verschiedenen Themen an.

Für die Roadshow ist neben dem Guericke-Infomobil der Universität auch der Show-Krankenwagen der Medizintechnik im Einsatz. Der erste Tourenstopp ist das St. Bernhard-Gymnasium in Willich in Nordrhein-Westfalen. Anschließend geht es an die Europaschule der Stadt Kerpen. Am 16. März 2018 endet die Informationstour mit Besuchen des Ludwigsgymnasiums in Köthen und des Humboldtgymnasiums in Hettstedt.

im ShowrettungswagenIm Showrettungswagen beim campusdateLIVE 2016.

„Ich freue mich, dass wir unser Informationsangebot bis nach Nordrhein-Westfalen ausweiten können und Schülerinnen und Schüler aus vier Bundesländern erreichen“, so der Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan. „Wir wollen ihnen zeigen, welche Möglichkeiten sich mit einem Studium an der Uni Magdeburg eröffnen. Wir nehmen die Aufgabe ernst, die Heranwachsenden bei ihrer Zukunftsplanung zu unterstützen, ihnen Perspektiven aufzuzeigen und Orientierung zu geben.“

Der zentrale Studieninformationstag der Universität Magdeburg, der campusdateLIVE, wird am 2. Juni 2018, ab 14:00 Uhr stattfinden. Studieninteressierte haben Gelegenheit, den Universitätsalltag zu erleben, mit Forschenden und Studierenden ins Gespräch zu kommen, Zukunftsthemen zu entdecken, Karrierewege zu planen und ihr Wunschstudium zu finden. Universitätsangehörige geben den Schülerinnen und Schülern Einblicke in Studienabläufe und Studieninhalte, zeigen Hörsäle und Labore und führen sie durch Wohnheime und Sporthallen, die Mensa oder die Unibibliothek. Schnuppervorlesungen und ein Mobilitätscampus ergänzen das vielfältige Angebot.

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Der erste Absolvent in Medizintechnik der Uni Magdeburg

Robert Kowal kam nach Magdeburg mit dem Ziel vor Augen, nach seinem Studium als Medizintechniker in der Welt etwas bewegen zu wollen. Sein Studium an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird er im März in der Regelstudienzeit abgeschlossen haben und der erste seines Studiengangs sein, der sich „Bachelor of Science (B.Sc.) Medizintechnik“ nennen darf.

Robert Kowal (Aufmacher) (c) Harald Krieg

Minimalinvasive OP-Technologien, Telemedizin oder computerassistierte Chirurgie - für Patienten kann moderne Medizintechnik die Lebensqualität erheblich steigern, ja ihnen nicht selten sogar das Leben retten. Die Branche der Medizintechnik boomt seit vielen Jahren in Deutschland, die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften in diesem Wachstumsmarkt ist enorm. Deshalb öffnete der Bachelorstudiengang Medizintechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg im Oktober 2014 für 41 Studierende seine Pforten. Seitdem zieht es immer mehr Studierende nach Magdeburg. Für das Wintersemester 2017/2018 hatten sich über 236 junge Abiturienten und Abiturientinnen beworben, von denen sich 89 letztendlich eingeschrieben haben, damit wurde der Studiengang zum stärksten der Ingenieurwissenschaften an der Uni. Die Anfängerzahl hat sich seit dem Start des Studiengangs demnach mehr als verdoppelt. „Wir sind überwältigt von dem Bewerberansturm. Damit hatten wir damals nicht gerechnet als wir den Studiengang eingerichtet haben,“ staunt der Initiator des Studiengangs Prof. Dr. Georg Rose, der stolz ist schon bald den ersten Absolventen des Bachelorstudiengangs Medizintechnik zu haben.

Es ist der 21-jährige Robert Kowal, der aus der Nähe von Hannover nach Magdeburg kam, weil er etwas Ingenieurswissenschaftliches studieren wollte, mit dem er etwas in der Welt bewegen kann. An der Universität Magdeburg hat ihn besonders die praxisorientierte Ausbildung gemeinsam mit verschiedensten regionalen und auch internationalen Unternehmen angesprochen, und er war begeistert von der Möglichkeit, bereits als Student forschen zu können.

Robert Kowal hat hart daran gearbeitet, in der Regelstudienzeit fertig zu werden. So hat er zum Beispiel sein Industriepraktikum bereits im 6. Semester und nicht wie planmäßig im 7. Semester absolviert, um parallel weiterhin Seminare und Vorlesungen zu besuchen. „Das war natürlich anstrengend, aber deshalb konnte ich schon früher anfangen meine Bachelorarbeit zu schreiben“, sagt Robert Kowal, der im kommenden Sommersemsester ein Masterstudium Medizintechnik an der Universität Magdeburg beginnt. Und schon jetzt überlegt, anschließend zu promovieren – wenn möglich auch in Magdeburg, da ihm die Universität, die Studien- und Arbeitsbedingungen sehr gut gefallen. Wenn Robert Kowal heute an sein erstes Semester zurückdenkt, erinnert er sich nicht nur an seine eigenen Startschwierigkeiten, sondern auch an die des Studiengangs. Dort wo es nicht so reibungslos lief, haben die Dozenten immer auch den Austausch mit den Studierenden gesucht, um die Lücken zu schließen und mit ihnen zusammen für die kommenden Jahrgänge optimierte Studienbedingungen zu schaffen. Für Robert Kowal hat sich der Aufwand gelohnt. Mit dem Bachelorabschluss kommt er seinem Vorhaben von der Selbstständigkeit in kleines Stück näher. „Aber erstmal konzentriere ich mich weiter auf die Universität, um einen guten Abschluss zu erreichen,“ macht er seine nächsten Ziele fest.

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Letzte Änderung: 26.10.2017 - Ansprechpartner:

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