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Studium & Lehre

Internationalisierung

Foto: shutterstock / Rawpixel.com

Die Lehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg orientiert sich an dem Ziel, Studierende zu kreativen und kritikfähigen Menschen auszubilden, sie mit Problemlösungskompetenz, Teamfähigkeit, interkulturellem Wissen und Verantwortungsbewusstsein auszustatten. Der Freiheit der Lehre verpflichtet, legt sie den Fokus auf eine wissenschaftliche Fundierung von Lösungen und eine damit verbundene kritische und dauerhaft lernbereite Haltung.

Die Lehre der Universität ist geprägt von vielfältigen Formen der Kommunikation, die selbständigen Wissenserwerb und Umgang mit Problemen und Aufgaben möglich macht und herausfordert. Als Kooperationspartner für den Olympiastützpunkt des Landes Sachsen-Anhalt bietet die Universität Magdeburg Leistungssportlerinnen und -sportlern ideale Studienbedingungen.

 

Aktuelle Meldungen aus Studium & Lehre:


Gut gelaunt an die Pipetten

Die Studierenden des Masterstudienganges „Immunologie“, der im Wintersemester 2016/2017 an der Universitätsmedizin Magdeburg gestartet ist, absolvieren ihr erstes großes Laborpraktikum. Nachdem die Nachwuchsforscher in Vorlesungen und Seminaren zu den Themen Grundlagen der Immunologie, Mikrobiologie, Immunpathologie und Pathobiochemie bereits den Aufbau und die wichtigsten Funktionen des Immunsystems kennengelernt haben, können sie nun zusammen für zwei Wochen in den Laboren des Instituts für Molekulare und Klinische Immunologie wichtige Methoden der immunologischen Forschung erlernen. Gleich im Anschluss haben die angehenden Immunologen die Möglichkeit, die erlernten Fähigkeiten in die Tat umzusetzen. In einem vierwöchigen Praktikum können sie kleine Projekte in einer der zahlreichen Kliniken und Institute, die an der Lehre des neuen Studienganges beteiligt sind, bearbeiten – hier bietet sich für jeden die Möglichkeit in unterschiedliche Bereiche der Entzündungsforschung tiefer einzutauchen und die eigenen Interessen in die Studiengestaltung einfließen zu lassen.

Studierende des Masterstudiengangs Immunologie bei ihrem ersten Praktikum
Die Studierenden des Masterstudiengangs Immunologie bei ihrem ersten Praktikum

 

Ein bisschen Pioniergeist gehört sicher dazu, sich für einen neuen Studiengang einzuschreiben, doch an dem mangelt es den Studentinnen und Studenten offensichtlich nicht – aus ganz Deutschland, dem Iran, Saudi-Arabien und China sind sie nach Magdeburg gekommen, um innerhalb von vier Semestern ihren „M.Sc. Immunologie“ zu erwerben. Nachdem sie ihren Bachelor in Fächern wie Biologie, Biochemie oder Biosystemtechnik abgeschlossen hatten, wollten sie sich auf dem dynamischen und zukunftsträchtigen Gebiet der Immunologie spezialisieren, der Masterstudiengang Immunologie bietet dazu eine deutschlandweit einzigartige Möglichkeit.

Im spannenden Feld der anwendungsorientierten immunologischen Forschung haben in den letzten Jahren zahlreiche Erkenntnisse den Sprung in klinische Anwendungen geschafft. Ein hervorragendes Beispiel sind Immuntherapien gegen Krebs, die beispielsweise die Überlebenszeit von Patienten, die an schwarzem Hautkrebs leiden, verbessert haben. Solche Erfolgsgeschichten motivieren die Studierenden, denen nach ihrem Abschluss eine Vielzahl von Karrierewegen in der medizinischen Forschung, der pharmakologischen Forschung und Entwicklung oder in der biotechnologischen Industrie offen stehen werden.

 

von Dr. Martina Beyrau

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Studierende der Uni Magdeburg schlüpften in New York in die Rolle von Diplomaten

MadMUN – klingt im ersten Moment wie eine neue Comedyserie, ist aber die Abkürzung oder vielmehr Zusammensetzung einer Magdeburger Projektgruppe der National Model United Nations, die weltweit größte politische Simulation der Vereinten Nationen (UNO).

16 Studierende der Universität Magdeburg simulierten in New York den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Dort erfuhren die politisch-engagierten Studierenden aus den Bereichen European Studies, Friedens- und Konfliktforschung sowie den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen der Universität, wie es sich anfühlt, ein Land zu vertreten und eine so wichtige Rolle zu übernehmen, um mit internationalen Ländern in den Kontakt zu treten.

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Studierende der Otto-von-Guericke-Universität bei der Teilnahme der German Model United Nations (GerMUN) 2017 in Berlin. (Foto: Universität Magdeburg)

Die Magdeburger Uni-Projektgruppe der National Model United Nations ist die weltweit größte politische Simulation der Vereinten Nationen und bereits zum 17. Mal in Folge Teil des Projekts in New York, bei der über 5.000 Studierenden aus der ganzen Welt zusammenkommen.

Vorbereitung ist alles

Die studentischen Projektgruppen trafen sich in den Räumen der UNO, schlüpften während der Simulation in New York in die Rolle von Diplomaten und bekamen Einblick in die Arbeit verschiedener Komitees, wie dem United Nations Development Programm oder der UNESCO. Im Vorfeld hat jede Gruppe nach einer ausführlichen Vorbereitung und intensiver Recherche ein „Position Paper“ erstellt, welches Tagungspunkte widerspiegelt und Ziele darstellt, die die Studierenden in New York umsetzen wollen. Diese „Position Paper“ aller teilnehmenden Universitäten wurden vor der Simulation Ende Februar 2017 eingereicht.

8 Monate vor der Teilnahme an der Simulation in New York, dem Hauptziel von MadMUN, erhielten die Studierenden in Veranstaltungen an der Uni detaillierte Informationen über drei verschiedene Länderrollen. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit mindestens sieben verschiedenen Problemfeldern, die während der drei Simulationen besprochen werden können. Diese Vorbereitung war notwendig, damit der Grundstein für die Grundfunktionsweise der UN und ihren einzelnen Bereichen gelegt werden konnte. 

Großer Erfahrungswert

Durch das Projekt konnten die Studierenden ihre Präsentationsfähigkeiten, ihre Argumentationsstruktur und die Fähigkeit, erlernte wissenschaftliche Inhalte zielführend einzusetzen, verbessern. Die Erfahrungen helfen ihnen dabei, sich in Kursen und Veranstaltungen an der Universität ohne Scheu zu beteiligen.

von Andrea Jozwiak

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In der Semesterpause mit der Uni ins Ausland

Wie wäre es, in der Sommersemesterpause für ein paar Wochen ins Ausland zu reisen und dabei noch den Horizont zu erweitern? Zum Beispiel, um die seit dem Abitur eingerosteten „English communication skills“ in einem mehrwöchigen Intensiv-Sprachkurs auf Vordermann zu bringen und diesen mit einem vierwöchigen Aufenthalt an einer US-amerikanischen Partneruniversität im Bundesstaat Wisconsin zu verbinden.

beim PreSeason Spiel 6
Studierende der Universität im Sommer 2016 in den USA.

Oder, um während einer zweiwöchigen Israel-Rundreise Kenntnisse aus erster Hand über die konfliktbeladene Geschichte des Gelobten Landes zu erhalten, die landschaftlichen Gegebenheiten, historischen Stätten, das religiöse Miteinander und die heutige israelische Lebensart persönlich zu erleben.

Reiseeindrücke Israel 2016
Studierende der Universität im Sommer 2016 in Israel.

Seit 20 Jahren können sich Studierende der Universität Magdeburg für die Teilnahme an den jährlich stattfindenden internationalen Sommer-Exkursionen anmelden. Auf diese Weise finden sich in jedem Sommer bunt gemischte Studierendengruppen, die zusammen eine relativ kurze, aber intensive Auslandserfahrung machen wollen. Wer sich bis zum 15.4. beim International Office für die Teilnahme anmeldet, hat beste Aussichten, mit auf Reisen zu gehen. Die Sommer-Exkursionen werden von der Universität, studentischen Initiativen und diversen andere Einrichtungen finanziell unterstützt. Mehr Informationen zum Reiseprogramm, den Teilnahmebedingungen, den Kosten und zu Feedbackberichten aus dem Vorjahr finden Sie auf der Website.

Neben den Sommer-Exkursionen hilft das International Office vor allem bei der Organisation und Durchführung von ein- oder zweisemestrigen Auslandsstudienaufenthalten, entweder im europäischen ERASMUS-Programm oder im Außer-EU-Austauschprogramm „WELTWEIT“. Mit seinen Aktivitäten vermittelt das Akademische Auslandsamt jährlich bis zu 400 Studierenden einen kürzer- oder längerfristigen Auslandsaufenthalt und damit beste Chancen, nach dem Studium in Jobs mit internationaler Ausrichtung einzusteigen.

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28 Studierende aus 7 Ländern nahmen an internationaler Frühlingsschule der Universität teil

Zur fünften Auflage der „Internationalen Frühlingsschule Logistik“ hat das Institut für Logistik und Materialflusstechnik (ILM) der OVGU in diesem Jahr geladen. Mit 28 Studierenden aus 7 europäischen und asiatischen Ländern wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt werden.

Seminare zur Logistik im Allgemeinen sowie zur Modellierung und Simulation in Produktion und Logistik bildeten den inhaltlichen Einstieg in das zweiwöchige Programm der englischsprachigen Frühlingsschule. Exkursionen zum Versandlager der Zalando Logistics SE & Co. in Brieselang sowie zum Werk der Volkswagen AG in Wolfsburg, boten einen praktischen Einblick in die Logistik- und Produktionsprozesse der großen und bekannten Unternehmen. Abgerundet wurde das Gelernte und Gesehene durch zwei Logistikplanspiele, welche es den Studierenden ermöglichten aktiv Problemstellungen in der Produktion und Logistik zu erfahren sowie eigenständig Lösungen zu erarbeiten.

Seminar Internationale Frühlingsschule
Die Teilnehmenden der internationalen Frühlingsschule. (Foto: Institut für Logistik und Materialflusstechnik)

Parallel zu diesen Aktivitäten haben die Studierenden in kleinen Gruppen eine Fallstudie bearbeitet, in der sie ihr neu erworbenes Wissen einsetzen konnten. Die Ergebnisse wurden am letzten Tag der Frühlingsschule vor den Dozenteninnen und Dozenten sowie allen Teilnehmenden vorgestellt.

Auch die Freizeit sollte nicht zu kurz kommen und so wurde neben einigen Aktivitäten in Magdeburg, auch ein Wochenendausflug nach Berlin unternommen, der viel Zeit zur Erkundung der Hauptstadt bot.

Alle Beteiligten haben den Verlauf sowie die Ergebnisse der Frühlingsschule Logistik sehr positiv bewertet. Das gesamte ILM und insbesondere die beteiligten Dozierenden freuen sich bereits auf die Internationale Frühlingsschule Logistik 2018.

 

von Prof. Schenk

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Mit ERASMUS Europa erkunden

30 Jahre gibt es das Erasmus-Programm bereits. Jedes Jahr erfüllen sich ca. 200 Studierende den Traum vom Auslandsaufenthalt und nutzen die finanzielle Unterstützung durch die EU-Kommission. Im Rahmen der Europawoche und zur Feier des Jubiläums, veranstaltet das International Office der Universität Magdeburg einen Infoabend im CampusTheater.

Studierende, die ein Auslandssemester oder -praktikum machen möchten, können sich am 11.05. von 17 bis 20 Uhr in entspannter Atmosphäre über die Möglichkeiten des Erasmus-Programms schlau machen. Kommilitonen berichten von ihren Reisen durch Europa, über die Suche nach dem passenden Studien- oder Praktikumsplatz, ihren Reisevorbereitungen und natürlich über Land und Leute. Zudem gibt es reichlich Informationen über verfügbare Stipendien. Und auch für kulinarische Reiseeindrücke ist gesorgt: Snacks aus verschiedenen Ländern sollen Lust auf das Abenteuer Erasmus machen.

Moderiert wird der Abend von Sylvia Zabel, Koordinatorin Studentische Auslandsmobilitäten im International Office und Angela Wittkamp, Leiterin des LEONARDO-Büros Sachsen-Anhalt.

Begleitend zur Veranstaltung wird es vom 2. bis 20.05. eine Fotoausstellung ehemaliger ERASMUS-Studierender im Foyer der Universitätsbibliothek geben, dank der man Europa auch von Magdeburg aus erkunden kann.

Infoveranstaltung zum Eramus-Programm an der Universität Magdeburg (c) Geruschkat

Infoveranstaltung zum Eramus-Programm an der Universität Magdeburg (c) Sander

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Sophie Schreyer

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Fotos von Erasmus-Studierenden, die in der Ausstellung zu sehen sein werden. (Bild 1: aus Norwegen von Frau Geruschkat // Bild 2: aus Großbritannien von Frau Sander // Bild 3: aus Spanien von Herrn Stührmann // Bild 4: von Frau Schreyer // Bild 5: aus Norwegen von Herrn Schmidt)

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Europa in Russland studieren

Der Studiengang European Studies der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist eine Mischung aus Sozial-, Kultur- und Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt auf Mittel- und Osteuropa. Ein verpflichtendes Auslandssemester soll den Studierenden helfen, die Politik und Kultur der fremden Länder besser zu verstehen. Polen, Ukraine, Rumänien und Tschechien zählen dabei zu den beliebtesten Zielen, die über das Erasmus+-Programm gefördert werden. Die meisten Studierende wählen für ihren Auslandsaufenthalt aber Russland. Um der großen Nachfrage gerecht werden zu können, hat die Uni einen Kooperationsvertrag mit der Kasaner Föderalen Universität (KFU) geschlossen. Studierende des Studiengangs European Studies haben nun die Möglichkeit, an einer der renommiertesten Universitäten Russlands zu studieren – denn die KFU ist Mitglied der russischen 5 Top 100 Exzellenzinitiative.

Uni Magdeburg kooperiert mit Föderalen Universität Kasan 1Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, und Prof. Dr. Ilshat Gafurov, Rektor der Kasaner Föderalen Universität (KFU)

Die ersten Studierenden werden im nächsten Jahr von der neuen Kooperation profitieren. Auf die bilingualen Vorlesungen, die in russischer und englischer Sprache gehalten werden und den Teilnehmern das B2-Sprachniveau bescheinigen, bereiten sie sich im September im Rahmen einer Sommerschule in Kasan und Bolgar vor.

„Die Vorbereitungen der Kooperation haben sehr lange gedauert, die ersten Gespräche haben wir vor etwa drei Jahren geführt“, erzählt Dr. Tetyana Samostyan, die sich intensiv um die Verhandlungen gekümmert hat, „der erste Kontakt kam über Wissenschaftler sowie dem DAAD vor Ort zustande. Heute sind wir stolz, unseren Studierenden diese Möglichkeit anbieten zu können.“

Auf den Hochschulvertrag zurückgreifen kann aber nicht nur wer European Studies studiert, er steht der gesamten Uni offen – lediglich die Anrechnung der erbrachten Studienleistungen muss dann mit dem entsprechenden Fachbereich abgestimmt werden.

Uni Magdeburg kooperiert mit Föderalen Universität Kasanvon links nach recht: Elmira Khabibullina, Head of Higher School of International Relations and Oriental Studies; Svetlana Takhtarova, Deputy Director for International Affairs of the Institute of International Relations, History and Oriental Studies; Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; Ramil Khairutdinov, Director of the Institute of International Relations, History and Oriental Studies; Dr. Tatjana Samostyan, Fakultät für Humanwissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; Valery Letyaev, Head of the Chair of International Relations, World Politics and Foreign Regional Studies

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Studierende der Universität Magdeburg entwickeln Produkt für die Wirtschaft

Ein interdisziplinäres Team aus 12 Studierenden der Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg hat während des Sommersemesters 2017 im Auftrag der „Haus & Boot Manufaktur – A. Becker & R. Naumann GbR“ ein erlebnisorientiertes Hausboot mit einem innovativen Design entwickelt. Neben Studierenden des Masterstudiengangs Integrated Design Engineerings brachten auch angehende Akademiker aus den Fachbereichen Sport und Technik sowie Betriebswirtschaftslehre ihre Kenntnisse in die Projektarbeit ein. Ziel war es, ein Hausboot zu entwickeln, das sowohl die Bedürfnisse der Kunden erfüllt, neuen technischen Anforderungen entspricht als auch einen wirtschaftlichen Erfolg für den Auftraggeber verspricht.

Neben Markt- und Wirtschaftsanalysen, CAD-Modellen, fotorealistischen Renderings und Plänen für die Inneneinrichtung des Hausbootes, fertigten die Studierenden ein detailliertes Designmodell an. Am 7. Juli 2017 stellten sie ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit vor: Das Hausboot Beluga, das mit technischen Raffinessen und einer modernen Optik neue Zielgruppen begeistern soll. Es bietet einen Schlafraum für zwei Personen mit bestem Ausblick durch ein Panoramafenster. Auf dem Dach können sich die künftigen Hausboottouristen auf einer fest installierten Sonnenliege entspannen oder ein paar Körbe in einen Basketballkorb werfen. Ein Tablet mit Gewässerkarten und Tutorials soll die Ausstattung abrunden. Die Haus & Boot Manufaktur haben die Studierenden bereits von dem Konzept überzeugt – in naher Zukunft wird die Manufaktur mit dem Entwurf in die Produktion gehen.

Studierende der Uni Magdeburg präsentieren die Projektergebnisse (c) BKokoschkoStudierende der Uni Magdeburg präsentieren die Projektergebnisse (Foto: BKokoschko)

Theorie aus den Vorlesungen in der Praxis anwenden

Das Projekt zeigt, wie erfolgreich die Universität Magdeburg mit Wirtschaftspartnern zusammenarbeitet. Bereits seit Jahren bietet der Lehrstuhl für Maschinenbauinformatik mit dem Masterstudiengang Integrated Design Engineering eine akademische Ausbildung an, bei der Studierende mit namhaften internationalen Unternehmen aus der Industrie in Kontakt kommen und ihr theoretisches Wissen in der Praxis einbringen können. Die Unternehmen profitieren dagegen von kreativen Ansätzen der jungen, motivierten Nachwuchsfachkräfte.

Die Zusammenarbeit der Manufaktur mit den Studierenden der Universität Magdeburg entstand im Rahmen des Forschungsprojektes Science-to-Market-Accelerators for Regional Transfer, kurz SMART. Ziel von SMART ist es, Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen aus der Region zu initiieren und durchzuführen, um neue Konzepte zur regionalen Innovations- und Wirtschaftsförderung zu entwickeln. Besonders für kleine und mittlere Unternehmen, welche nur begrenzte Ressourcen für Forschung und Entwicklung aufwenden können, bedeuten solche Kooperationen eine hervorragende Möglichkeit, neue Produkte zu entwickeln, um in einem dynamischen Markt zu bestehen.

Das Projekt Science-to-Market-Accelerators for Regional Transfer (SMART) wird durch das Land Sachsen-Anhalt und den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der EU gefördert.

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Lehramt an berufsbildenden Schulen: Ein zukunftssicherer Arbeitsplatz

Jens, Julia und Nick studieren an der Universität Magdeburg Lehramt an berufsbildenden Schulen. Sie sind auf unterschiedlichen Wegen zum Studium gekommen - aber in einem sind sie sich sicher: Ihr Arbeitsplatz ist zukunftssicher, denn Lehrer werden immer gebraucht, besonders an Berufsschulen.

Den Aufbau und die Atmosphäre ihres Studiengangs schätzen sie besonders: Hier trifft man sich gerne zum Austauschen von Erfahrungen, um einander zu helfen und einfach so, weil Lehramt an berufsbildenden Schulen eine kleine Familie ist. Obwohl in unterschiedlichen Stadien des Berufslebens - ob Studienanfänger oder bereits als Angestellter kennt man sich gut. Das Studium verbindet.

Jens, Nick und Julia studieren an der Universität Lehramt

Jens Käpfer (Berufsschullehrer, Metalltechnik und Mathematik), Julia Arnold (Masterstudentin, Lehramt an berufsbildenden Schulen, Metalltechnik und Informatik) Nick Sroka (Masterstudent, Lehramt an berufsbildenden Schulen, Elektrotechnik und Mathematik) über ihr Studium an der Universität Magdeburg:

 

# Nick: Es ist schon erstaunlich, wie man zu einem Lehramtsstudium kommt. Jens und ich haben kein klassisches Abitur erworben, sondern wir sind staatlich geprüfte Techniker und dürfen mit diesem Abschluss studieren. Julia ist Quereinsteigerin, die zunächst etwas anderes studiert hat. Ich selbst kenne viele, die sich nach Gymnasium für das Lehramt entscheiden haben, allerdings eher selten für das Lehramt an berufsbildenden Schulen.

# Jens: Ich denke, das was uns verbindet, ist zum einen die Freude am Lehren (Referieren, frei Sprechen). Zum anderen ist das Lehramt an berufsbildenden Schulen mit unseren bisherigen beruflichen Erfahrung und Interessen eng verknüpft.

# Julia: Während meines Bachelorstudiums für Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau habe ich Interesse an technischen Fragestellungen entwickelt. Parallel zum Studium arbeitete ich bereits in einem Betrieb als Werksstudentin und konnte viele Einblicke in Arbeitsvorbereitung und Controlling erhalten. Mir wurde immer mehr bewusst, dass ich unbedingt unterrichten möchte. Als ich dann zufällig von der Möglichkeit gelesen habe, mit meinem Studium in das Masterprogramm Lehramt an berufsbildenden Schulen quer einsteigen zu können, erfüllte sich für mich ein Herzenswunsch.

# Jens: Man nimmt vieles aus dem Studium für die Zukunft mit. Die Vorlesungen des Maschinenbaus waren sehr interessant, tiefgreifend und fachlich auf einem anspruchsvollen Niveau. Fachdidaktik, insbesondere Inhalte für die Unterrichtsvorbereitung, waren meine Stütze in dem nun abgeschlossenen Referendariat.

# Nick: Wenn man doch Schwierigkeiten hat, bekommt man oft Unterstützung von Kommilitonen und mit der Inanspruchnahme von mathematischen Sprechstunden kommt man sehr gut zurecht. Im Bachelorstudium steht der erste Aufenthalt an einer berufsbildenden Schule an, das Orientierungspraktikum. Diesem Namen wird das Praktikum in allen Belangen gerecht. Man entwickelt ein Gefühl dafür, wie es ist, vor einer Klasse zu stehen. Ebenso beobachtet man den Unterricht unter anderen Gesichtspunkten als in der eigenen Schulzeit.

# Julia: Neben dem Studium bin ich als Tutorin tätig und helfe hier gerne Studienanfängern in kleinen Gruppen bei fachlichen, aber auch bei organisatorischen und persönlichen Problemen. Wir profitieren voneinander.

# Nick: Es freut mich sehr immer wieder zu hören, dass mein Beruf so gefragt ist. Die Tätigkeit als Berufsschullehrer ist nicht nur höchst abwechslungsreich und zukunftssicher, sondern für mich die ideale Verknüpfung bereits gesammelter praktischer Erfahrung mit theoretischem Hintergrundwissen.

# Julia: Wenn ich jetzt auf mein Masterstudium zurück blicke, dann weiß ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Außerdem konnte ich mich fachlich weiterentwickeln, und als Hilfswissenschaftlerin hatte ich die Möglichkeit, die Fachdidaktik aus der Forschungsperspektive kennenzulernen. Im Moment bin ich am überlegen, ob nicht nach dem Masterstudium auch eine wissenschaftliche Tätigkeit etwas für mich ist; auch dies steht den Berufsschullehrern offen.

# Jens: Ich kann aus meiner Erfahrung wiederholen: Der Weg ist aufwendig und mühsam, das Studium jedoch ist schaffbar und mein Beruf, den ich mit Abschluss des Referendariats jetzt bereits seit fast eineinhalb Jahren ausübe, macht mir wirklich Spaß.

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330 Kilometer zum innovativen Studienangebot

12 Sportwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler von Universitäten aus Ägypten, Jordanien, Tunesien und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg machten sich am Montag, 17. Juli 2017, mit dem Fahrrad auf den Weg von Magdeburg nach Hamburg. Auf dem Elbe-Radwanderweg möchten sie die Anforderungen an modernen Fahrradtourismus selbst erfahren. Die Teilnehmer der 330 Kilometer langen Radtour sind verantwortlich für die Entwicklung der akademischen Lehre an Universitäten in Ägypten, Jordanien und Tunesien, an denen der Studiengang „Sport und Tourismus“ aufgebaut werden soll. Mit der Einführung eines solchen Studienangangs können perspektivisch neue touristische Angebote in den genannten Ländern entsprechend der geografischen, klimatischen und auch infrastrukturellen Bedingungen vor Ort aufgebaut werden.

 

Tag 7 // Ziel erreicht: Hamburg

Hamburg meine Perle - du wunderbare Stadt. Nach 405 Kilometern haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler endlich die Hansestadt erreicht. Auf dem Weg dahin konnten die Kolleginnen und Kollegen aus Ägypten, Jordanien und Tunesien viele wertvolle Eindrücke, Erfahrungen und Ideen sammeln, die ihnen beim Aufbau des Studiengangs "Sport und Tourismus" helfen werden. Der Studiengang soll den internationalen Aktivtourismus in den arabischen Ländern beleben.

Tag 7a (c) Anita Hökelmann

Tag 7 (c) Anita Hökelmann

 

Tag 6 // Ziel erreicht: Lauenburg

Am vorletzten Tag zeigte sich das Wetter in Deutschland von seiner schlechten Seite: Regen und aufgweichte Waldwege soweit das Auge reichte. Die Projektgruppe kämpfte sich dennoch mit vielen kleinen Pausen ihrem Ziel entgegen. Erschöpft und durchnässt kamen sie abends schließlich in Lauenburg an. Und ihre Mühen wurden belohnt: Der Regen hörte auf und die Gruppe konnte sich das kleine Städtchen bei strahlendem Sonnenschein anschauen.

Tag 6 (c) Anita Hökelmann

Tag 6b (c) Anita Hökelmann Tag 6c (c) Anita Hökelmann

 

Tag 5 // Ziel erreicht: Hitzacker

Nach 90 Kilometern in den Beinen und voller Eindrücke erreichte die Radgruppe Hitzacker. Auf dem Weg machten sie in der Nähe von Schnackenburg Halt an der früheren innerdeutschen Grenzen und informierten sich über die Geschichte der deutschen Teilung. Um die müden Muskeln zu dehnen, legten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zudem kleine Pausen ein, bevor sie sich endlich um 17:30 Uhr im Hotelpool entspannen konnten.

Tag 5c (c) Anita Hökelmann

Tag 5b (c) Anita Hökelmann

Tag 5a (c) Anita Hökelmann 

Tag 4 // Ziel erreicht: Wittenberge

Die entspannte Fahrt zwischen Elbe und Havel führte die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch ein Vogelparadies: Im Storchendorf Rührstedt machten sie die erste Pause und konnten bei einem kühlen Getränk nicht nur die müden Muskeln ausruhen sondern auch Störche auf den Dächern beobachten. Anschließend ging es weiter in Richtung Wittenberge, wo die Reisegruppe letzendlich in der Ölmühle untergekommen ist.

Tag4 (c) Anita Hökelmann

Tag4b (c) Anita Hökelmann

Tag4a (c) Anita Hökelmann

Tag4c (c) Anita Hökelmann

Tag 3 // Ziel erreicht: Havelberg

Am dritten Tag der interkulturelle Fahrradtour kämpfen die Teilnehmenden mit dem heißen Wetter und dem ersten Muskelkater. Dank kühler Wälder und gut ausgebauten Radwegen kamen sie aber gut voran. Und auch die schönen Landschaften, die kleinen alten Städte und die Sonnenstrahlen im Gesicht entschädigten die Anstrengungen. Pausen machten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem im Garten des Schlosses und auf der Arneburg. In Räbel setzten sie dann mit der Fähre nach Havelberg über und erreichten damit ihr 3. Etappenziel.

Tag 3 (c) Anita Hökelmann

Tag 3c (c) Anita Hökelmann

Tag 3b (c) Anita Hökelmann

 

Tag 2 // Ziel erreicht: Tangermünde

Der Weg nach Tangemünde führte die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei bestem Wetter entlang der Elbe durch das Biosphärenreservat. Die internationalen Gäste zeigten sich beeindruckt von Jerichow und Tangermünde. In einem Biergarten ließ die Projektgruppe den Abend bei Speis und Trank ausklingen.

Tag 2 (c) Anita Hökelmann

Tag 2a (c) Anita Hökelmann

Tag 2b (c) Anita Hökelmann

 

Tag 1 // Ziel erreicht: Burg bei Magdeburg

Der erste Tag der Reise führte die WissenschafterInnen von Magdeburg nach Burg bei Magdeburg. Auf dem Weg haben sie das Schiffshebewerk und Wasser-Straßenkreuz besichtigt. Bevor sie im Hotel Carl von Clausewitz untergekommen sind, haben sie sich beim Serben gestärkt.

Tag 1 (c) Anita Hökelmann

Tag 1_2 (c) Anita Hökelmann

Tag 1_3 (c) Anita Hökelmann

Tag 1_4 (c) Anita Hökelmann 

Die Route auf dem Elbe-Radwanderweg

Route der Radtour

  • Tag 1 // 30 Kilometer nach Burg
  • Tag 2 // 40 Kilometer nach Tangermünde
  • Tag 3 // 50 Kilometer nach Havelberg
  • Tag 4 // 40 Kilometer nach Wittenberge
  • Tag 5 // 70 Kilometer nach Hitzacker
  • Tag 6 // 55 Kilometer nach Lauenburg
  • Tag 7 // 55 Kilometer nach Hamburg
  • Tag 8 // Besichtigung von Hamburg

 

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Junge Ingenieure der Universität Magdeburg geben Vollgas auf dem Hockenheimring

Einmal im Jahr wird der Hockenheimring zur Wettkampfarena für Nachwuchsingenieure: Seit 2006 bauen studentische Teams aus aller Welt einen eigenen Rennwagen, um damit auf der berühmten Strecke bei dem internationalen Konstruktionswettbewerb Formula Student Germany gegeneinander anzutreten. An den Start geht auch in diesem Jahr das UMD-Team der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Vom 8. bis 13. August 2017 will es mit dem Adrastea – so der Name ihres Fahrzeugs – gegen 115 Teams aus 24 Ländern bestehen.

Ein Jahr lang hat das Uni-Team auf dem Campus getüftelt, getestet, verbessert. So wurde das Gesamtgewicht des Fahrzeugs und die Höhe des Schwerpunkts reduziert sowie das Ansprechverhalten und der Verbrauch des Motors optimiert. „Die Fahrer wurden mit dem Auto vertraut gemacht, Routinen wie das Aussteigen in fünf Sekunden wurden eingeübt und wir haben darauf Wert gelegt, dass all unsere Fahrer möglichst viel Fahrpraxis vor den Events erlangen“, erklärt Teamleiter Steven Tepper.

Das Gesamtpaket punktet

Neben der Geschwindigkeit spiele aber auch die Zuverlässigkeit eine große Rolle, so Tepper. Denn viele Teams würden aufgrund technischer Defekte wertvolle Punkte verlieren oder sogar aus dem Rennen ausscheiden. Und auch das Design sowie ein überzeugender Businessplan gingen in die Bewertung ein. „Daher haben wir die Erfahrungen der vergangenen Jahre einfließen lassen. Die Mitglieder haben sich intensiv mit den einzelnen Disziplinen beschäftigt, vor allem mit den Disziplinen Kostenaufstellung, Design und Businessplan“, so Tepper.

Das UMD-Racing-Team der Uni MagdeburgDas UMD-Team stellt den sogenannten Tilt-Test nach. Das Fahrzeug wird dabei um bis zu 60 Grad zur Seite gekippt, um zu überprüfen, dass keine Flüssigkeiten austreten und das Fahrzeug bei extremen Fahrsituationen nicht zum seitlichen Aufkippen neigt.

Gut vorbereitet geht das UMD-Team Anfang August ins Rennen: „Sollte uns Adrastea nicht im Stich lassen und zuverlässig laufen, ist eine Platzierung unter den Top 20 nicht unmöglich. Damit haben wir sehr gute Chancen, unseren Weltrang deutlich zu verbessern“, zeigt sich Steven Tepper zuversichtlich. Es gehe ihnen aber auch darum, den „Spirit Formula Student" hautnah zu erleben, sich mit anderen Teams zu vernetzen und viele neue Eindrücke mitzunehmen.

Durch die Teilnahme am Wettbewerb sammeln die Studierenden auch außerhalb der universitären Lehre wichtige Erfahrungen in den Bereichen Teamwork, Zeit- und Projektmanagement und können ihre Fachkenntnisse in der Konstruktion, Fertigung und den wirtschaftlichen Aspekten des Automobilbaus vertiefen. Die studentischen Teams können die Jury in drei verschiedenen Kategorien von ihren Konstruktionen überzeugen: Neben den Kategorien „Verbrenner“ – in der das UMD-Team der Universität Magdeburg antritt – und „E-Fahrzeuge“ können die Teilnehmenden in diesem Jahr erstmals in der Kategorie „autonomes Fahren“ antreten.

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Letzte Änderung: 26.10.2017 - Ansprechpartner:

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