Erklärung der Universität Magdeburg zum Angriff auf die Ukraine

Der Einmarsch von Truppen der Russischen Föderation in die Ukraine hat uns alle schockiert. Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg steht für den europäischen Geist eines freien und friedlichen Zusammenlebens aller Menschen. Wir verurteilen den ungerechtfertigten, völkerrechtswidrigen Angriff auf die souveräne und demokratische Ukraine.

In großer Sorge sind unsere Gedanken bei allen, die von diesem Krieg betroffen sind; unsere Solidarität gilt der gesamten ukrainischen Bevölkerung und insbesondere unseren 115 ukrainischen Studierenden, Gastwissenschaftlern und hochschulischen Partnern in der Ukraine, mit denen wir durch eine Vielzahl von Kooperationen, Austauschprogrammen und Partnerschaften eng verbunden sind. Nicht wenige unserer Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind nach dem Studium an der Universität in Magdeburg geblieben und sind in großer Sorge um ihre Familien in der Ukraine. Auch ihnen gilt unsere Solidarität.

Die Universität Magdeburg prüft derzeit, welche Unterstützung für alle betreffenden Personen erforderlich und ihrerseits möglich ist.

Das weitere Vorgehen, insbesondere bezüglich der Fortführung unserer Kooperationsprogramme, werden wir in enger Abstimmung mit den anderen beteiligten deutschen Universitäten und dem DAAD zeitnah beraten.

Als ihr Mitglied schließt sich die Universität Magdeburg in allen Punkten dem Solidaritätsappell der Hochschulrektorenkonferenz an.

Hier finden ukrainische Studierende und Studieninteressierte die richtigen Ansprechpartner, wenn sie sich an der Uni Magdeburg einschreiben möchten.

Ab sofort können sich ukraininische Studieninteressierte, Studierende, Promovierende und Gastwissenschaftler*innen um eine Überbrückungshilfe aus dem "GUERICKE hilft" Spendenfond bewerben. Über den Nothilfefonds der Uni Magdeburg wird eine einmalige Überbrückungsfinanzierung in Höhe von max. 450 Euro an in Not geratene Ukrainer*innen vergeben.

Als Universität leisten wir für ukrainische Studierende und Wissenschaftler*innen eine schnelle und unbürokratische Hilfe bis staatliche Maßnahmen greifen. Für diesen kurzen Zeitraum, in dem die Betroffenen noch nicht in den staatlichen Unterstützungsstrukturen angekommen sind, ist die unmittelbare Not in Teilen groß. Gleichzeitig fehlt es oft an Orientierung, Sprachkenntnissen oder dem Wissen um die Behördenstrukturen in Deutschland. Darum suchen wir Paten, die Ukrainer*innen dabei unterstützen.

Kaum ein Tag vergeht ohne beunruhigende Nachrichten - nach der Corona-Pandemie kommt nun der Krieg in Ukraine hinzu. Wie können wir damit umgehen? Und: Wie kann die Situation eingeordnet werden? Das Rektorat hat gemeinsam mit dem Betrieblichem Gesundheitsmanagement zwei Online-Veranstaltungen organisiert, zu denen alle Hochschulangehörigen eingeladen sind.

Letzte Änderung: 11.03.2022 - Ansprechpartner: Webmaster