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UNICEF-Hochschulgruppe

Die UNICEF-Hochschulgruppe zählt zu den jüngsten Organisationen auf dem Campus der Otto-von-Guericke-Universität. Seit Anfang 2016 ist sie offiziell anerkannt und informierte bereits viele Studierende auf ihren Informationsständen. Unter anderem war die UNICEF-Hochschulgruppe auf dem Markt der Möglichkeiten vertreten. Nach der Findungsphase geht die Gruppe 2017 nun in die kreative Arbeit über. Im Gespräch erklären Anica Lexow und Lisa Manthey die Arbeit der Organisation, sprechen über die Intention zur Gründung und welche Wünsche sie für das Jahr 2017 besitzen.

1. Stellen Sie sich doch bitte kurz vor:

Hallo, wir sind Anica Lexow und Lisa Manthey und studieren im Master Medienbildung bzw. Betriebliche Berufsbildung und Berufsbildungsmanagement an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seit Gründung der UNICEF-Hochschulgruppe sind wir deren Sprecherinnen.

2. Was ist die UNICEF Hochschulgruppe genau?

UNICEF ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Dieses arbeitet vor allem in Entwicklungsländern und unterstützt in ca. 190 Staaten Kinder und Mütter in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung, Hygiene, Ernährung sowie Bildung und leistet humanitäre Hilfe in Notsituationen. Um die Arbeit von UNICEF zu unterstützten, gibt es deutschlandweit ehrenamtliche Gruppen, die zum einen über die Situation benachteiligter Kinder weltweit informieren und zum anderen Spendensammlungen zur finanziellen Unterstützung von UNICEF veranstalten.

Unicef TeamDie UNICEF-Hochschulgruppe der Universität auf ihrem Informationsstand in der Magdeburger Innenstadt.

3. Wie ist die Hochschulgruppe entstanden und seit wann gibt es euch?

Die UNICEF-Hochschulgruppe ist Teil der UNICEF-Arbeitsgruppe Magdeburg, die sich 1991 gründete. Da die Nachfrage von Studierenden auf dem Markt der Möglichkeiten 2015 an einem Ehrenamt bei UNICEF sehr groß war, beschlossen wir die erste UNICEF-Hochschulgruppe in Magdeburg zu gründen. Seit Beginn des Jahres 2016 sind wir offiziell als diese anerkannt.

4. Wie sind Sie auf die UNICEF-Hochschulgruppe aufmerksam geworden und wieso letztendlich beigetreten?

Das Ehrenamt für Kinder war und ist uns beiden sehr wichtig. Vor UNICEF haben wir schon einige Erfahrungen damit gemacht. Bei der Suche nach einer ehrenamtlichen Tätigkeit in diesem Bereich sind wir via Internetrecherche auf UNICEF aufmerksam geworden.

5. Welche aktuellen Projekte setzt die Hochschulgruppe derzeit um?

Aktuell planen wir Aktionen für das Jahr 2017. Neben traditionellen Aktionen, wie die Meile der Demokratie oder das Pusteblumenfest, besprechen wir momentan für welches Projekt in welchem Land wir Informationsarbeit und Spendensammlungen betreiben wollen und wie. Innerhalb der Gruppe sind schon einige interessante Ideen generiert wurden, die aber noch nicht spruchreif sind. Gerne würden wir dabei auch auf unkonventionellen Wegen über UNICEF informieren, so planen wir beispielsweise einen eigenen Geocache.

6. Gibt es schon konkrete Pläne für die Zukunft? Was soll im kommenden Jahr anders werden?

Da wir eine sehr junge Hochschulgruppe sind, war 2016 für uns ein Jahr der Findungsphase. Die Gruppe ist als aufgeschlossenes Team zusammengewachsen. Ein Großteil dieser Arbeit war natürlich Verwaltungs- und Organisationsarbeit. Im kommenden Jahr wollen wir vor allem durch kreative Aktionen und Präsenz bestechen. Da unsere Gruppe sehr multikulturell ist, wollen wir den Ideenreichtum unserer Mitglieder und zukünftiger Mitstreiter weiter fördern sowie in die Tat umsetzen.

7. Wie können die gesammelten Erfahrungen in der Hochschulgruppe in den Uni-Alltag eingebracht werden?

Bei uns lernt man vor allem das Organisieren. Jede und jeder hat jederzeit die Möglichkeit eigene Ideen und Projekte mit einzubringen.  Das wird sehr begrüßt! Uns ist es besonders wichtig, dass die Verantwortung dabei von der initiierenden Person getragen wird, die natürlich von der Gruppe Unterstützung erfährt. Organisation und Verantwortungsübernahme sind Eigenschaften, die für den Studierenden im Uni-Alltag und darüber hinaus förderlich sind. Im Mittelpunkt steht außerdem die Kommunikation zwischen Studierenden verschiedener Fachrichtungen sowie unterschiedlicher Nationalitäten. Dies fördert ein offeneres Denken sowie eine differenziertere Gesprächsführung.

8. Wie können Interessierte mit der UNICEF-Hochschulgruppe schnell und einfach in Kontakt treten?

Am schnellsten erreicht man uns über unseren E-Mail Kontakt. Für weitere Infos findet man uns auch über Facebook und auf unserer Homepage.

9. Wenn ihr 2017 etwas an der Uni Magdeburg verändern könntet, dann wäre das ...

… eine bessere Vernetzung mit anderen Hochschulgruppen.

10. Zum Abschluss: Was sind eure ganz persönlichen Wünsche für das Jahr 2017?

Wir wünschen uns für 2017, dass die Kinder dieser Welt niemals die Hoffnung und das Träumen verlieren. Außerdem wünschen wir uns für diese Kinder eine Stimme, die laut ist und gehört wird.

Letzte Änderung: 01.03.2017 - Ansprechpartner:

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