Umweltpsychologin der Universität Magdeburg berät Bundesregierung

29.11.2016 -  

Die Umweltpsychologin Prof. Ellen Matthies von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist im November 2016 erneut in den Wissenschaftlichen Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) berufen worden. Für die nächsten vier Jahre wird die Wissenschaftlerin gemeinsam mit acht weiteren Beiräten die Bundesregierung in Fragen der globalen Nachhaltigkeitspolitik beraten.

Portrait Prof. Ellen Matties

Der WBGU wurde 1992 im Vorfeld der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung („Erdgipfel von Rio“) von der Bundesregierung als unabhängiges wissenschaftliches Beratergremium eingerichtet. Seine Hauptaufgaben sind globale Umwelt- und Entwicklungsprobleme zu analysieren und darüber in Gutachten zu berichten, nationale und internationale Forschung auf dem Gebiet des globalen Wandels auszuwerten, im Sinne von Frühwarnung auf neue Problemfelder hinzuweisen, Forschungsdefizite aufzuzeigen und Impulse für die Wissenschaft zu geben.

Die neun Mitglieder des WBGU werden vom Bundeskabinett auf Vorschlag der Minister für Bildung und Forschung (BMBF) sowie Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUB) für eine Dauer von vier Jahren berufen.

„Ich bin dankbar, dass ich mich weiter in den WBGU einbringen darf und freue mich auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit“, so die Wissenschaftlerin Prof. Ellen Matthies. Seit Dezember 2011 ist sie Professorin für Umweltpsychologie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Ihr Forschungsinteresse gilt vorrangig der Mensch-Umwelt-Interaktion sowie der Untersuchung umweltrelevanter Verhaltensweisen und Entscheidungen, z. B. bei der Energie- und Autonutzung. Darüber hinaus arbeitet sie an der Entwicklung und Bewertung von Maßnahmen zur Förderung eines nachhaltigen Konsums.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Universität Magdeburg / Stefan Berger // Bildunterschrift: Prof. Dr. Ellen Matthies

 

Letzte Änderung: 23.02.2017 - Ansprechpartner: M.A. Katharina Vorwerk