Luther und seine Bedeutung für die deutsche Sprache

22.11.2016 -  

Anlässlich des Reformationsjubiläums laden der Bereich Germanistik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und die Gesellschaft für Deutsche Sprache gemeinsam zum Vortrag über die Rolle Luthers für die deutsche Sprache ein. Der Vortrag des Sprachwissenschaftlers Prof. Dr. Rudolf Hoberg bietet darüber hinaus weitere interessante Informationen über Luthers Lieder, Fabeln, Kampf- und Streitschriften.

 

Vom Lästermaul, Feuertaufe und Machtwort

Martin Luthers Bibelübersetzung prägt unser Deutsch bis heute. Auf Luther gehen Ausdrücke wie Lästermaul, Feuertaufe oder Machtwort zurück, auch Redewendungen wie im Dunkeln tappen oder ein Stein des Anstoßes sein stammen aus seiner Feder. 

 

WAS: Luther und die deutsche Sprache
Vortrag von Prof. Dr. Rudolf Hoberg, Berlin
WANN: Donnerstag, 24. November 2016, 19.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Fakultät für Humanwissenschaften
Zschokkestr. 32, Gebäude 40, Raum 238

 

Hintergrundinformationen

Der Sprachwissenschaftler Rudolf Hoberg studierte Germanistik, Allgemeine Sprachwissenschaft und Philosophie an den Universitäten Bonn, Freiburg und Münster. Er war seit 1974 Professor für Germanistische Sprachwissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt. Von 1999 bis 2011 war er Vorsitzender der Gesellschaft für deutsche Sprache und von September 2007 bis September 2009 Vorsitzender des Deutschen Sprachrates.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) ist eine politisch unabhängige Vereinigung zur Pflege und Erforschung der deutschen Sprache. Seit ihrer Gründung im Jahr 1947 sieht sie es als ihre Aufgabe an, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die deutsche Sprache zu vertiefen und ihre Funktion im globalen Rahmen sichtbar zu machen.

 

Letzte Änderung: 23.02.2017 - Ansprechpartner: M.A. Katharina Vorwerk