Wie werden aus Studierenden Existenzgründer?

01.11.2016 -  

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg möchte junge Menschen zu mehr unternehmerischem Denken und Handeln motivieren, dafür nötige Kompetenzen fördern, den Austausch von Ideen, Erfahrungen und Meinungen zum Thema Gründung und Selbstständigkeit ermöglichen und Initiativen zur Förderung von Gründungsideen vorstellen. Das Transfer- und Gründerzentrum (TUGZ) der Universität ist den gründungsinteressierten Studierenden dabei ein verlässlicher Partner und wird auch während der deutschlandweit stattfindenden Gründerwoche mit vielfältigen Veranstaltungsformaten den Gründergeist auf dem Campus und im Land stärken.

Vom 14. bis 18. November 2016 stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des TUGZ notwendiges Gründungsknowhow bereit, bieten informative Vorträge, Seminare, Workshops und Networking-Veranstaltungen sowie einen Tag der offenen Tür. Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie junge Start-ups oder vielleicht noch Unentschlossene sind eingeladen, sich mit dem Einmaleins für Start-ups auszurüsten und interessante Kontakte in das Netzwerk der Gründerszene der Region zu knüpfen. Seit das TUGZ vor gut einem Jahr seine Arbeit aufgenommen hat, haben sich bereits 6 Teams aus der Magdeburger Universität mithilfe des Transfer- und Gründerzentrums gegründet und 15 Teams wurden erfolgreich in intensive Förderprojekte des Landes und der EU vermittelt (ego.-Gründungstransfer und ego.-START). An den Ausgründungen waren insgesamt 10 Absolventen der Universität Magdeburg beteiligt. 

 

WAS: Perspektive Chemie-Start-up - Auftaktveranstaltung der Gründerwoche an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 14.11.2016, 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr
WO: Festung Mark, Hohepfortewall 1, 39104 Magdeburg

 

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei.
Anmeldemöglichkeiten und das detaillierte Programm gibt es online unter www.tugz.ovgu.de/gruenderwoche2016

Der Auftakt der Aktionswoche steht ganz im Zeichen der Chemie als Innovationsmotor. Gründungsinteressierte aus der Verfahrenstechnik, den Materialwissenschaften oder der Biochemie erfahren in Impulsvorträgen und Workshops mehr über den nicht unproblematischen Wechsel aus der Forschung in die Existenzgründung. Es präsentieren etablierte Unternehmen ihr Know-how und junge Start-ups ihre Erfahrungen. Eine Podiumsdiskussion wird unter dem Titel „Wie schaffen wir eine neue Gründerzeit in der Chemie?“ die unterschiedlichen Sichtweisen, Bedürfnisse und Erfahrungen von etablierten Unternehmen, jungen Start-ups der Chemieindustrie, gründungsinteressierten Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern beleuchten.

Prototyp_FabLab (c) Stefan Berger
Prototypentwicklung im FabLab der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg: Am 3D-Drucker tüfteln der Gründungsbetreuer des TUGZ, Sebastian Hichert (re.), und der gründungsinteressierte Student, Stefan Tidemann (li.), an einem ersten Prototypen. (Foto: Stefan Berger/Universität Magdeburg)

In den Folgetagen liefern u. a. Vorträge wichtige Informationen rund um die Themen Finanzierung und Förderung für Unternehmensgründungen, gewerbliche Schutzrechte oder Produktentwicklung. Speziell an ausländische Studierende richtet sich das Angebot „business international“, in dem Experten zielgruppenspezifisches Wissen vermitteln und internationale Gründer von ihren Erfahrungen berichten werden.

Am 17. November 2016 werden auf dem Gründertag an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Jungunternehmer und Start-ups aus der Region ihren individuellen Weg zur Gründung aufzeigen. In Mini-Workshops können die Teilnehmenden einen Gründungsprozess live erleben. Anschließend lädt das Transfer- und Gründerzentrum zum Erfahrungsaustausch und Networking am Gründer-Stammtisch ein.

Die Gründerwoche der Universität Magdeburg endet am 18. November 2016 mit einem „Tag der offenen Tür“ am TUGZ sowie einem Workshop der neu gegründeten Startup School. Unter dem Motto „Start small, finish big“ beschäftigt sich der Workshop mit einem der häufigsten Fehler vieler Gründer und Gründerinnen: Sie denken ihr Geschäft zu groß. Coaches zeigen risikoärmere Lösungen und beraten zu einzelnen Schritten auf dem Weg in ein erfolgreiches Unternehmen.

Die Gründerwoche Deutschland findet vom 14. bis 18. November 2016 zum siebten Mal unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) statt. Ziel ist es, die Gründungskultur und das Gründungsklima in Deutschland zu stärken. 

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Stefan Berger/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Prototypentwicklung im FabLab der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg: Am 3D-Drucker tüfteln der Gründungsbetreuer des TUGZ, Sebastian Hichert (re.), und der gründungsinteressierte Student, Stefan Tidemann (li.), an einem ersten Prototypen.

 

Letzte Änderung: 23.02.2017 - Ansprechpartner: Katharina Vorwerk