Ingenieure und Mediziner entwickeln Therapiesysteme

31.03.2015 -  

Der erste an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) berufene Stiftungsprofessor für Medizintechnik, Prof. Dr. Michael Friebe, hält am 1. April 2015 seine Antrittsvorlesung. Der Medizintechnikunternehmer und Fellow der Technischen Universität München ist vor kurzem an die Universität Magdeburg auf die Professur Kathetertechnologien berufen worden. Er wird über INNOVATIONSGENERIERUNG IN DER BILDGESTEUERTEN THERAPIE und in diesem Zusammenhang über das Verhältnis von INGENIEUR und MEDIZINER sprechen.

Der aus dem Schwarzwald stammende Michael Friebe war fünf Jahre als Entwicklungsingenieur in den USA und hat nach seiner Rückkehr mehrere international tätige Medizintechnik-Firmen gegründet, aufgebaut und nachfolgend verkauft. Er hat sich in den vergangenen Jahren zudem einen Namen als Erfinder (>50 Patentanmeldungen) und Business Angel in Deutschland gemacht und war unter anderem an der TU München im Rahmen der Exzellenzinitiative der Bundesregierung als Fellow am „Institute for Advanced Studies - TUM-IAS“ im Bereich der intraoperativen bildgesteuerten Therapie tätig.

 

WAS: Antrittsvorlesung INNOVATIONSGENERIERUNG IN DER BILDGESTEUERTEN THERAPIE, Prof. Dr. Michael Friebe, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Magdeburg
WANN: 1. April 2015, 16.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Campus Universitätsplatz, Gebäude 05, Senatssaal

Diese Vorlesung ist öffentlich, Interessierte sind herzlich eingeladen.

Die Universität Magdeburg kooperiert als Standort innovativer Medizintechnikentwicklung im Rahmen des Forschungscampus STIMULATE seit längerem erfolgreich mit regionalen Unternehmen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurde an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik die erste medizintechnische Stiftungsprofessur eingerichtet. Professor Michael Friebe wird das BMBF-Projekt INKA-Kathetertechnologien leiten.

Hier sollen innovative Systeme für die minimal-invasive und bildgesteuerte Therapie entstehen, z.B. für die Gefäßtherapie oder die Behandlung von Tumoren. Die Wissenschaftler wollen so genannte intelligente Katheter für Chirurgen entwickeln, um bei minimaler Strahlenbelastung gezielt innerhalb des menschlichen Körpers direkt zum Krankheitsherd zu navigieren und dort mit geringster Belastung für den Patienten Therapien durchzuführen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt INKA-Kathetertechnologien mit insgesamt vier Millionen Euro innerhalb der nächsten fünf Jahre.

 

Ansprechpartner:
Prof. Michael Friebe, Stiftungsprofessur Kathetertechnologien am Institut für Medizintechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-19351, E-Mail:

 

Letzte Änderung: 30.03.2016 - Ansprechpartner: Katharina Vorwerk