Wie viel Weltoffenheit und Toleranz braucht die Wissenschaft?

17.03.2015 -  

Am 26. März 2015 startet an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg eine neue Veranstaltungsreihe, die Gelegenheit zum Austausch zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten und Diskussionen bieten soll. Unter dem Namen streitBar – der Platz für konstruktive Diskurse werden Wissenschaftler, Studierende und Gäste die Frage diskutieren, wie viel Weltoffenheit und Toleranz die Wissenschaft braucht.

Wie wichtig ist Internationalität für Forschung und Lehre? Wie viele ausländische Mitbürger braucht eine Stadt als kreative Impulsgeber und Bereicherung? Wie kann die Uni Integrationsprozesse unterstützen? Welche Stipendien- und Finanzierungsmodelle sind nötig, um Sachsen-Anhalt zu einem attraktiven Ort für ausländische Studierende und Wissenschaftler zu machen? Und, was passiert, wenn die ausländischen Fachkräfte wegbleiben, weil sie von Ressentiments, Magida oder ausländerfeindlichen Übergriffen hören?

Das sind Fragen, die der Rektor, Prof. Dr.-lng. Jens Strackeljan, gemeinsam mit Dr. Hassina Baraki, Leitende Oberärztin, Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie, Universitätsklinikum Magdeburg, Prof. Dr. Abdolkarim Sadrieh, Lehrstuhl für Betriebswirt-schaftslehre, insbesondere E-Business, der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft und Ausländerbeauftragter der OVGU, und Madeleine Linke, Sprecherin für Internes im Studierendenrat, diskutieren werden. Die Gesprächsleitung übernimmt Lars Johansen, Moderator im Offenen Kanal.

 

WAS: Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe streitBAR – der Platz für konstruktive Diskurse der Universität Magdeburg
WANN: 26. März 2015, 19.00 bis 21.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsbibliothek, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt kostenfrei.

An der Otto-von-Guericke-Universität startete bereits im Februar 2015 eine Kampagne für Weltoffenheit und Toleranz. Wissenschaftler, Studierende und Mitarbeiter zeigen dabei ihr Gesicht und sagen, warum Internationalität so enorm wichtig für das universitäre Leben ist. „Wir haben uns seit unserer Gründung vor über 20 Jahren klar zu Weltoffenheit und Toleranz verpflichtet und leben dieses Bekenntnis jeden Tag im universitären Alltag“, so Unirektor Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan. „Allen gegenläufigen Tendenzen treten wir darum mit Nachdruck entgegen und möchten gerade in Zeiten zunehmender Ressentiments gegenüber ausländischen Mitbürgern, Flüchtlingen und Andersdenkenden unsere Solidarität ausdrücken, aber auch eine Plattform bieten für eine öffentliche gesellschaftliche Diskussion. Universitäten sind seit ihrer Gründung Orte des öffentlichen Diskurses, dieser Rolle müssen und wollen wir gerade in diesen Zeiten gerecht werden.“

Mehr als 14.000 junge Frauen und Männer studieren zurzeit an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Über 2.000 von ihnen kommen aus über 90 Nationen, so viele, wie nie zuvor in der gesamten Geschichte der Alma Mater. Hunderte Wissenschaftler aus allen Kontinenten forschen, lehren und leben auf dem Campus in der Mitte der Landeshauptstadt Magdeburg. Ein breites internationales Netzwerk an Kooperationsbeziehungen auf allen Gebieten des universitären Lebens macht die Universität sehr erfolgreich auf dem Weg zu einer international sichtbaren und global agierenden Hochschule.

Mehr Informationen unter www.ovgu.de/wot.html

 

Ansprechpartnerin:
Sina Frankmölle, Veranstaltungsmanagement der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-58844, E-Mail:

 

Letzte Änderung: 30.03.2016 - Ansprechpartner: Katharina Vorwerk