Die Musik ist eine Tür zur Welt

24.09.2013 -  

Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens lädt der Universitätschor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) herzlich zum Festkonzert in die Johanniskirche Magdeburg ein. Am 29. September 2013 werden um 17.00 Uhr „Ein Deutsches Requiem op. 45“ sowie das „Konzert für Violine und Orchester D-Dur op.77“ von Johannes Brahms aufgeführt.

Der Chor hat für diese Jubiläumsaufführung namhafte Solistinnen und Solisten verpflichten können, darunter Zsolt-Tihamér Visontay - Violine, Stefanie Fels-Lauer - Sopran und Mario Hoff - Bariton. Die Begleitung erfolgt durch das Mitteldeutsche Kammerorchester. Tobias Eger, Kantor von St. Bartholomäi zu Zerbst, leitet Chor und Orchester.

 

WAS: Festkonzert anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Universitätschores der Universität Magdeburg, „Ein deutsches Requiem“, „Konzert für Violine und Orchester D-Dur op.77“ von Johannes Brahms
WANN: 29. September 2013, 17.00 Uhr
WO: Johanniskirche Magdeburg, Johannisbergstraße 1, 39104 Magdeburg

Karten sind noch an den Vorverkaufsstellen Magdeburg-Ticket, Biber-Ticket, Das Kartenhaus und Buchhandlung Wahle zu erhalten.

 

Geschichte des Chores

Ein Mediziner, der damalige Dekan der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität, Prof. Wolfram Neumann, war im September 1993 Initiator des Chores und bot eine Möglichkeit, Studierende, Mitarbeiter der Universität und musikinteressierte Magdeburger unter dem Dirigat von Günther Hoff zusammenzubringen. Günther Hoff, einst nahezu ein Vierteljahrhundert Organist im Dom zu Magdeburg und Leiter dessen Chores, schuf mit seiner Erfahrung einen Klangkörper, den bis heute junge und alte Stimmen gleichermaßen prägen. Im Jahr 2008 gab Günther Hoff den Taktstock an Tobias Eger ab, den Kantor und Organisten der Stiftskirche St. Bartholomäi in Zerbst/Anhalt.

Der Universitätschor versteht sich als offenes, sich veränderndes Gefüge. Vor allem Ankunft und Abschied von Magdeburger Studierenden, die als „Sänger auf Zeit“ Teil des Chores sind, führen zu wechselnden Besetzungen und zu einer sich verändernden Sängerzahl. Zwischen 50 und 80 Frauen und Männer im Alter von 18 bis 80 Jahren gehören zum Ensemble.

Kirchenmusik ist das „Steckenpferd“ des Universitätschores. Die enge Zusammenarbeit mit den Chorherren des Prämonstratenserordens in Magdeburg führte zur Einladung, im neu erbauten Gemeindehaus der St.-Petri-Kirche eine Heimstatt für den Chor zu schaffen. Der Wunsch, die Pflege von traditioneller und moderner Kultur in Kirche und Gesellschaft zu verwirklichen, ist die Basis dieser fruchtbringenden Kooperation. Zur Organisation und Förderung des Chorlebens wurde im Jahr 2009 ein eigener Chor-Rat gegründet.

Das Repertoire des Chores umfasst geistliche und weltliche Chormusik und A-cappella-Konzerte. Der Chor musiziert mit führenden Orchestern und namhaften Solisten aus ganz Deutschland. Messen, Oratorien, Kantaten, Motetten sowie Madrigale und Volkslieder sind im Programm des Chores zu finden. Drei bis vier große Konzerte gibt der Chor jährlich allein in Magdeburg.

 

Zum Programm

„Seit Bachs ‚h-Moll-Messe‘ und Beethovens ‚Missa solemnis‘ ist nichts geschrieben worden, was auf diesem Gebiete sich neben Brahms ‚Deutsches Requiem‘ zu stellen vermag“, so urteilte der Wiener Musikkritiker Eduard Hanslick über dieses singuläre Werk der Gattung Requiem, das dem gerade 33-jährigen Komponisten den Durchbruch verschaffte. Das Requiem sollte eines seiner populärsten Werke werden.

Statt Schreckensbilder zum Jüngsten Gericht rückt Brahms den Trost und die Geborgenheit bei Gott in den Mittelpunkt. Angst, Schrecken und Tod haben nicht das letzte Wort in einer Musik, die an die menschlichen Emotionen rührt. Das Deutsche Requiem ist keine Trauermusik. Nicht die Verstorbenen brauchen Hilfe und Trost, sondern die Hinterbliebenen. Seine Textauswahl ist eine Zusammenstellung aus Schriftstellen des Alten und Neuen Testaments.

Weitere Informationen unter www.unichor-magdeburg.de/Konzerte/2013/Brahms-Reqiuem.html

 

Ansprechpartner:
Erik Bänecke, Organisation, Tel.: 0170 4110 090, E-Mail:

 

Letzte Änderung: 30.03.2016 - Ansprechpartner: Katharina Vorwerk